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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung und Überblick

Zusammenfassung
Wie können sich wirtschaftlich schwache Regionen in den Industrieländern in Zeiten globalen Wettbewerbs zu Beginn des 21. Jahrhunderts behaupten und ihre Position verbessern? Indem sich in ihnen, unterstützt durch regionale Wirtschaftsförderung, regionale Innovationsnetzwerke und (branchenspezifische) Cluster herausbilden, die innovative Produkte und Verfahren im Bereich von Schlüsseltechnologien wie der Biotechnologie erfolgreich entwickeln und (weltweit) vermarkten, und so wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit und Entwicklung erreichen.
Jobst Conrad

2. Analytische Perspektiven

Zusammenfassung
Dieses Teilkapitel verdeutlicht den allgemeinen technologie-und innovationspolitischen Kontext, in dem die pflanzenbiotechnologischen Anstrengungen des Innovationsverbunds InnoPlanta zu sehen sind, um ihre bisherige Entwicklung und ihre Erfolgsaussichten angemessen einschätzen zu können. Insofern das InnoRegio-Pro-gramm in seiner Konzeption darauf abzielt, als technologiepolitisches Programm durch die Förderung von Netzwerkbildung qua Kooperation relevanter regionaler Akteure in marktorientierten FE-Projekten eine regionale Innovationsdynamik anzustoßen, die zu international wettbewerbsfähigen Produkten und Verfahren fuhrt, sind die diesbezüglichen Befunde über die Voraussetzungen und Kennzeichen von internationaler Wettbewerbsfähigkeit, Innovationsdynamiken und einer derartigen Technologiepolitik zu verdeutlichen und die Stringenz des unterstellten Bedingungszusammenhangs zu prüfen. Dabei geht es an dieser Stelle um generelle und nicht um speziell die Biotechnologie (als Schlüsseltechnologie) betreffende Aussagen. Mit dieser genaueren begrifflichen Abgrenzung und Herausarbeitung des Bedingungszusammenhangs der für InnoRegios wie InnoPlanta ökonomisch zentralen allgemeinen Determinanten sollen in normativer und deskriptiver Hinsicht vergleichsweise eindeutige Befunde von Wettbewerb, Innovationen und Technologiepolitik konzeptualisierenden und behandelnden sozialwissenschaftlichen Theorien resümiert werden.
Jobst Conrad

3. Empirische Rahmenbedingungen

Zusammenfassung
Dieses Kapitel arbeitet die markanten Linien der Entwicklung der grünen Biotechnologie auf der Grundlage der ausgewerteten Fachliteratur heraus. Es geht ihm somit nicht um detaillierte Analyse, sondern darum, dem Leser einen Überblick über die für das Netzwerk InnoPlanta wesentlichen empirischen Rahmenbedingungen zu vermitteln. Nach einem Überblick über Entwicklungsphasen und -trends der Biotechnologie in Kapitel 3.1 wird in Kapitel 3.2 vor allem die wirtschaftlich-technische Seite dieser Entwicklung dargestellt, während es in den Kapiteln 3.3 und 3.4 um deren politischrechtliche und gesellschaftspolitische Seite geht.
Jobst Conrad

4. Netzwerk InnoPlanta: Beschreibung

Zusammenfassung
Dieses Kapitel beschreibt die Entwicklung von InnoPlanta als Innovationsverbund, um anschließend Struktur und Kennzeichen der geförderten FE-Projekte und anhand vier exemplarisch ausgewählter Vorhaben typische Projektkonstellationen und -entwick-lungen zu verdeutlichen. Da die Determinanten und Optionen von InnoPlanta in Kapitel 5 systematisch untersucht werden, steht hier seine zusammenfassende empirische Darstellung im Vordergrund, bei der (implizite) Interpretationen im Wesentlichen durch die gewählte Begrifflichkeit und die Auswahl der hier präsentierten Ereignisse und Prozesse zum Tragen kommen. An die Beschreibung der exemplarischen Einzelprojekte schließt sich hingegen jeweils die analytische Herausarbeitung ihrer Hauptmerkmale an, nämlich Akteurkonstellation, projektrelevante Kontexte und Strukturen, Denkfiguren und Problemsichten der Akteure, Entwicklungsmuster und -dynamik des Vorhabens, Marktperspektiven und Wettbewerbsmuster. Dabei wird die historische Entwicklung von InnoPlanta pragmatisch entlang jeweils prominenter Merkmale in vier Phasen etwas genauer beschrieben, um dann erkennbare zugrunde liegende Entwicklungslinien vor dem Hintergrund von Akteurkonstellationen, vorherrschenden Problemsichten, erreichten Ergebnissen und Problemlösungen deutlich zu machen. Die vier Phasen markieren Entstehung und Gründung (1999–2000), Etablierung und Strukturbildung (2001–02), Konsolidierung und Routinisierung (2002–04) und (zukünftig) Optimierung und Fortführung (2004–06) von InnoPlanta.
Jobst Conrad

5. Netzwerk InnoPlanta: Analyse

Zusammenfassung
Nachdem das vorangehende Kapitel Hauptmerkmale und Entwicklung von InnoPlanta und einigen ausgewählten FE-Projekten ausführlicher beschrieben hat, geht es in diesem Kapitel um deren Analyse, indem deren hierbei zu beobachtende Determinanten und Konfigurationen in ihrer Form, ihrer Wirkung und ihrer Tragfähigkeit herausgearbeitet werden. Dabei werden mit Blick auf die diese Determinanten wiedergebende Abbildung 2.5 zunächst maßgebliche externe Rahmenbedingungen (Kapitel 5.1 bis 5.5) und dann interne Randbedingungen (Kapitel 5.5 bis 5.9) von InnoPlanta erörtert. Wesentliche externe Rahmenbedingungen ergeben sich aus regionaler Infrastruktur (5.1), der nationalen und internationalen Konkurrenzfähigkeit der Region in der Pflanzenbiotechnologie (5.2), der staatlichen Förderpolitik (5.3), dem öffentlichen Gentechnik-Diskurses (5.4) und dem Grad der allgemeinen sozialen Akzeptanz der grünen Biotechnologie (5.5). Interne Randbedingungen resultieren insbesondere aus der regionalen Akzeptanz der Pflanzenbiotechnologie und -gentechnik (5.5), der Stärke und den Folgen der Netzwerkbildung (5.6), den Orientierungs-und Denkmustern der Netzwerkakteure (5.7), ihren Interessenlagen und Konflikten, inklusive der Rolle von Einzelpersonen und Zufallsereignissen (5.8) und der sich daraus bildenden Entwicklungsdynamik von InnoPlanta (5.9). Hieraus lassen sich dann die für InnoPlanta verfügbaren Zeithorizonte und Optionsspielräume abschätzen (5.10).
Jobst Conrad

6. Resultate und Schlussfolgerungen

Zusammenfassung
Um die Angemessenheit der aus der Beschreibung und Analyse der Entwicklung, Struktur und Determinanten von InnoPlanta zu ziehenden Sehlussfolgerungen einschätzen zu können, ist sowohl nach der Nutzbarkeit und Tragfähigkeit der in dieser Untersuchung verwandten analytischen Perspektiven (Kapitel 6.1) als auch nach der Reliabilität und Validität der empirischen Untersuchungsergebnisse (Kapitel 6.2) zu fragen. Erst auf der Grundlage einer solchen methodologisch ausgerichteten Evaluation macht es Sinn, mögliche Entwicklungspfade, Aufgaben und Handlungsspielräume von InnoPlanta aufzuzeigen (Kapitel 6.3 bis 6.7) und praxisorientierte Empfehlungen (Kapitel 6.8) zu geben.
Jobst Conrad

7. Literatur

Ohne Zusammenfassung
Jobst Conrad
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