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Über dieses Buch

Bettina Heberer gibt interessierten Laien einen Einblick in die grüne Gentechnik. Ein kurzer Überblick zu den Grundlagen der Genetik und den Methoden der Pflanzenzüchtung hilft, Hintergründe zu verstehen. Die Autorin erläutert die Herstellung und Eigenschaften gentechnisch veränderter Pflanzen ebenso wie Zulassungsverfahren und Kennzeichnungspflichten. Dabei wurde die vorliegende aktualisierte Auflage um die verschiedenen Verfahren des Genome Editing erweitert. Eine Diskussion der Risiken und Chancen der grünen Gentechnik und der aktuelle Stand der Forschung runden das Werk ab.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Grundlagen zur Genetik

Zusammenfassung
Die meisten Lebewesen sind aus einer Vielzahl von Zellen aufgebaut. In jeder Zelle ist die komplette Erbinformation gespeichert, die bei der geschlechtlichen Fortpflanzung jeweils zur Hälfte von Mutter und Vater stammt. Die Erbinformation, die in ihrer Gesamtheit als Genom bezeichnet wird, befindet sich auf der Desoxyribonukleinsäure, kurz DNA (für Englisch „deoxyribonucleic acid“). Einzelne Abschnitte der DNA bestimmen die Ausprägung spezifischer Merkmale und heißen Gene.
Bettina Heberer

Kapitel 2. Pflanzenzüchtung

Zusammenfassung
Die Züchtung von Pflanzen begann bereits vor rund 13.000 Jahren. Durch die Auswahl von Pflanzen mit positiven Eigenschaften und deren Vermehrung lassen sich Erträge steigern, die Qualität verbessern oder Umwelttoleranzen und –resistenzen erreichen. Viele für das Überleben der Wildpflanze nützliche Eigenschaften, wie zum Beispiel ein hoher Gehalt an Bitterstoffen, der vor Tierfraß schützt, sind dabei nach und nach verloren gegangen.
Bettina Heberer

Kapitel 3. Sicherheit in der Grünen Gentechnik

Zusammenfassung
Vor dem kommerziellen Anbau und der Zulassung für die landwirtschaftliche Produktion muss jedes GVO ein mehrstufiges Sicherheitsbewertungsverfahren durchlaufen. Im Labor und Gewächshaus werden zahlreiche Tests durchgeführt, bevor die gentechnisch veränderten Pflanzen zunächst in kleinem Maßstab in kontrollierten Freisetzungsversuchen angebaut werden. Dieses schrittweise Vorgehen erlaubt ein frühes Erkennen möglicher Risiken.
Bettina Heberer

Kapitel 4. Chancen und Risiken der Grünen Gentechnik

Zusammenfassung
Die Optimierung von Nutzpflanzen bezüglich Ertrag, Qualität und Widerstandsfähigkeit ist sowohl das Ziel der konventionellen Pflanzenzüchtung als auch der grünen Gentechnik. Durch den Bevölkerungszuwachs steht immer weniger Fläche für den Anbau von Nahrungsmitteln für immer mehr Menschen zur Verfügung. Die Nutzung der grünen Gentechnik bietet hier neue Möglichkeiten, birgt jedoch auch Risiken.
Bettina Heberer

Backmatter

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