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Über dieses Buch

Das Buch schlägt die Brücke zwischen den betriebswirtschaftlich-organisatorischen Methoden und deren digitaler Umsetzung, denn Prozessmanagement heißt zunehmend Gestaltung betrieblicher Aufgaben. Neben methodischen Grundlagen bietet das Werk viele Praxisbeispiele und Übungen. Das Buch von Prof. Gadatsch gilt mittlerweile als der "aktuelle Klassiker", DAS maßgebliche Standardwerk zur IT-gestützten Gestaltung von Geschäftsprozessen.
Die neunte Auflage wurde überarbeitet und an die Anforderungen der Digitalen Transformation angepasst. Dabei wurden aktuelle Themen wie Agiles Prozessmanagement, Robotic Process Automation (RPA) oder Process Mining integriert. Die Ausführungen zu Cloud Computing wurden an aktuelle Entwicklungen angepasst und erweitert. Außerdem bietet das Kapitel zur Prozessmodellierung neue Beispiele auf Basis der Lehrerfahrungen des Verfassers. Das Werk deckt den gesamten „Business Process Management Life-Cycle“ ab. Es behandelt die Entwicklung und das Controlling der Prozessstrategie, die fachliche Modellierung der Prozesse sowie die Unterstützung des Prozessmanagements durch Informationssysteme. Für die Wissenskontrolle stehen den Leserinnen und Lesern digitale Lernkarten zur Verfügung: Laden Sie die Springer Nature Flashcards-App kostenlos herunter und nutzen Sie exklusives Zusatzmaterial, um Ihr Wissen zu prüfen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung in das Geschäftsprozessmanagement

Zusammenfassung
In diesem einführenden Kapitel werden zunächst der Begriff und die historische Entwicklung des Geschäftsprozessmanagements erläutert. Anschließend werden mehrere grundlegende Begriffe wie „Funktion“, „Geschäftsprozess“, „Prozess“, „End-to-End Prozess“ und „Workflow“ definiert und voneinander abgegrenzt. Den Abschluss bilden Wiederholungsfragen und eine Übung.
Andreas Gadatsch

2. Konzepte des Prozessmanagements

Zusammenfassung
In diesem Kapitel wird zunächst ein integriertes Konzept für das Geschäftsprozess- und Workflowmanagement vorgestellt. Es wird hinsichtlich seiner Elemente (Ebenen, Phasen und Sichten) beschrieben. Anschließend werden standardisierte Optimierungskonzepte für Geschäftsprozesse thematisiert und einige bekannte Managementkonzepte vorgestellt, die ähnliche Ziele wie das Prozessmanagement verfolgen. Den Abschluss bildet ein Abschnitt über Referenzmodelle für das Prozessmanagement sowie Fragen und eine Übung.
Andreas Gadatsch

3. Organisation und Einführung des Geschäftsprozessmanagements

Zusammenfassung
Die Einführung von Prozessmanagement ist ein klassisches Veränderungsprojekt, das die ganze Organisation auf allen Ebenen in jedem Bereich betrifft. Viele Akteure beginnend mit der Leitungsebene („Chief Process Officer“) über die mittleren Führungsebenen („Prozessmanager“) bis hinunter zum einzelnen Mitarbeiter, den „Prozessexperten“ sind einzubinden. Prozesse zu verändern und zu optimieren bedeutet in erster Linie „Menschen zu verändern“ und zu einer prozessorientierten Zusammenarbeit zu motivieren.
Das Kapitel beschreibt Möglichkeiten der prozessorientierten Organisation von Unternehmen und der Optimierung von Prozessen. Daneben werden die verschiedenen Rollen und Akteure vorgestellt, die je nach Unternehmensgröße unterschiedlich stark ausgeprägt werden müssen. Ein besonderer Fokus wird auf die Projektorganisation gelegt, die insbesondere bei der erstmaligen Einführung von Konzepten des Projektmanagements wichtig ist. Den Abschluss bilden wiederholende Fragen und eine Übung.
Andreas Gadatsch

4. Prozesscontrolling

Zusammenfassung
Prozessmanagement ist ohne Prozesscontrolling undenkbar. Das Prozesscontrolling legt Ziele fest, regelt die Zusammenarbeit zwischen den Projektpartnern über Prozessvereinbarungen und überwacht mittels Kennzahlen die Einhaltung der Zielvorstellungen. Bei Abweichungen von den Zielen sorgen die IT-Controller/-innen dafür, dass geeignete Vorschläge für Gegenmaßnahmen unterbreitet werden. Den Abschluss bilden wiederholende Fragen und Übungen.
Andreas Gadatsch

5. Modellierung und Analyse von Prozessen

Zusammenfassung
Modelle dienen der Vereinfachung realer Sachverhalte. Sie abstrahieren von unnötigen Details und stellen den Beteiligten im Prozessmanagement ein Werkzeug für die Dokumentation, Analyse und Verbesserung von Prozessen zur Verfügung. Der Beitrag stellt Grundfragen der Modellierung und Analyse von Prozessen vor und geht anschließend auf häufig in der Praxis eingesetzte Modellierungsmethoden ein: Prozesslandkarte, Prozesssteckbrief, tabellarische Notation, Swimlane-Diagramme, erweiterte Ereignisgesteuerte Prozesskette (eEPK) sowie die Business Process Model and Notation. Abschließend werden Aspekte der ordnungsgemäßen Modellierung thematisiert und die vorgestellten Methoden verglichen. Wiederholungsfragen und Übungen sichern den Lernerfolg ab.
Andreas Gadatsch

6. IT-Unterstützung für das Prozessmanagement

Zusammenfassung
Prozessmanagement wird oft mit IT-Werkzeugen in Verbindung gebracht. Zunächst einmal ist Prozessmanagement eine Methode um die Arbeit im Unternehmen besser zu verstehen und kontinuierlich zu verbessern. Aufgrund der Komplexität und vielfältiger Zusammenhänge sind jedoch IT-Werkzeuge erforderlich um Prozesse zu dokumentieren und auch im operativen Betrieb zu unterstützen. Der Beitrag geht umfassend auf die mögliche IT-Unterstützung ein und stellt die in der Praxis üblichen Werkzeuge für die Prozessmodellierung und –analyse, Workflow-Management-Systeme, Enterprise-Resource Planning-Systeme u. a. vor. Abschließend thematisiert der Beitrag aktuelle Aspekte wie Digitalisierung, Big Data, Cloud Computing und Industrie 4.0 im Hinblick auf die Verknüpfungspunkte zum Prozessmanagement. Wiederholungsfragen und eine Fallstudie unterstützen den Lernprozess.
Andreas Gadatsch

Backmatter

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