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Über dieses Buch

Ohne methodische Grundlagen gibt es keine erfolgreiche Gestaltung und Modellierung von Geschäftsprozessen unter Einsatz betrieblicher Standardsoftware, seien es ERP- oder Workflow-Management-Systeme. Das Buch schlägt die Brücke zwischen den betriebswirtschaftlich-organisatorischen Methoden und deren IT-gestützter Umsetzung. Ausgewählte Praxisbeispiele, Übungen u. v. m. vervollständigen das Werk. Das Buch von Prof. Gadatsch gilt mittlerweile als der "aktuelle Klassiker", DAS maßgebliche Standardwerk zur IT-gestützten Gestaltung von Geschäftsprozessen.

Die sechste Auflage wurde gestrafft und aktualisiert. Auf vorübergehende Modebegriffe wird bewusst verzichtet. Neu ist z. B. ein integriertes Modellierungsbeispiel, das anhand des Fallbeispiels „Autovermietung“ alle Sichten der Prozessmodellierung (Ereignisgesteuerte Prozesskette EPK) und Datenmodellierung (Entity-Relationship-Model) behandelt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Grundlegende Begriffe

Zusammenfassung
Mittlerweile ist Prozess-Management eine etablierte Aufgabe, über deren Notwendigkeit nicht mehr diskutiert wird. Trotz rückläufiger Budgets und einem allgemeinen Trend zur Kostenreduktion investieren deutsche Unternehmen viel Geld in die Optimierung ihrer Arbeitsäblaufe und Aufbauorganisation. So ergab eine Umfrage bei deutschen IT-Entscheidern, dass 4 von 5 Unternehmen sich stark oder sehr stark mit dem Thema Geschäftsprozessoptimierung beschäftigen und ihre Investitionen in diesem Aufgabenbereich trotz oder wegen des anhaltenden Kostendruckes noch steigern wollen (vgl. IDS Scheer, 2003). Weitere Umfragen können diesen Trend dauerhaft bestätigen: Die meisten Teilnehmer stufen Geschäftsprozessmanagement als aktuelles Thema ein (vgl. Gadatsch/Knuppertz/Schnägelberger, 2004, 2005, 2007). Dies spiegelt den derzeit vorhandenen Kostendruck in vielen Unternehmen wider, die versuchen mit schlanken und wertschöpfenden Prozessen entsprechende Erfolge zu erzielen.
Andreas Gadatsch

2. Prozessmodellierung

Zusammenfassung
Die Unterscheidung von Geschäftsprozess und Workflow führt zu einer Differenzierung nach Modellierungsebenen (vgl. Gehring, 1998). Wegen der Komplexität des Modellierungsgegenstandes ist es sinnvoll, eine Bildung von Modellierungssichten vorzunehmen und in Phasen zu gliedern. Für die Modellierung sind zwei Ebenen relevant, die Ebene der fachlich-konzeptionellen Prozessmodellierung und die operative Ebene der Workflowmodellierung (vgl. Abbildung 42).
Andreas Gadatsch

3. Geschäftsprozessmodellierung und -simulation

Zusammenfassung
Im dritten Kapitel wird zunächst das weit verbreitete ARIS-Konzept für die Modellierung von Informationssystemen vorgestellt (vgl. hierzu die Arbeiten von Scheer, 1998a, b). Insbesondere werden die Methoden „Ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK)“ für die Prozessmodellierung und „Entity Relationship Model (ERM)“ für die Datenmodellierung behandelt. Anschließend wird die Simulation und Analyse von Geschäftsprozessen anhand eines Fallbeispieles praxisnah erläutert.
Andreas Gadatsch

4. Prozessmanagement mit Workflow-Management-Systemen

Zusammenfassung
WFMS unterstützen die Modellierung, Simulation, Ausführung und Überwachung von Geschäftsprozessen auf der Detaillierungsebene von Workflows. Sie spiegeln Geschäftsprozesse in der Informationstechnik wider (vgl. Junginger/Karagiannis 2002, S. 346) und können daher auch als BPM-Systeme (Business Process Management-Systeme) bezeichnet werden.
Andreas Gadatsch

5. Prozessmanagement mit betriebswirtschaftlicher Standardsoftware

Zusammenfassung
Nachdem im vierten Kapitel die anwendungsneutrale Prozessunterstützung durch Workflow-Management-Systeme vorgestellt wurde, behandelt das fünfte Kapitel die anwendungsspezifische, d. h. auf einzelne betriebliche Tätigkeitsbereiche ausgerichtete Unterstützung von Geschäftsprozessen durch betriebswirtschaftliche Standardsoftware.
Andreas Gadatsch

Backmatter

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