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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einsatz betriebswirtschaftlicher Standardsoftware

Auszug
Betriebswirtschaftliche Standardsoftware besteht aus Applikationen, die entweder aus einzelnen Softwarepaketen oder integrierten Komplettpaketen bestehen.
  • Büro-Applikationen dienen der arbeitsplatzunabhängigen Bereitstellung von Grundfunktionen, wie sie typischerweise für Büroarbeitsplätze notwendig sind (z. B. Textverarbeitung).
  • Business-Applikationen dienen der Funktionsorientierten Unterstützung spezifischer Arbeitsplatztypen (z. B. Applikation „Vertriebsabwicklung“ für Sachbearbeiter im Vertrieb).
  • Kommunikations-Applikationen dienen der Unterstützung von arbeitsplatzübergreifenden Tätigkeiten durch die Bereitstellung von Kommunikationsfunktionen (z. B. E-Mail).
  • Branchen-Applikationen unterstützen die Prozesse ausgewählter Branchen (z.B. Telekommunikation oder Versicherungen).

2. Überblick über die SAP-Software-Komponenten

Auszug
Die Firma SAP (SAP = Software, Anwendungen und Produkte in der Datenverarbeitung) wurde 1972 von fünf ehemaligen IBM-Mitarbeitern, Dietmar Hopp, Hans-Werner Hector, Hasso Plattner, Klaus Tschira, and Claus Wellenreuther mit dem Ziel gegründet, eine betriebswirtschaftliche Standardanwendungssoftware zu entwickeln.

3. Einführung in die Bedienung von SAP-Systemen

Auszug
Die Benutzung des SAP-Systems wird im folgenden auf der Grundlage des IDES-Systems (IDES= Internet Demonstration and Evaluation System) gezeigt, das ein von der SAP mit dem SAP-System ausgeliefertes Beispielunternehmen darstellt. Der Start von SAP wird auf der Betriebssystemebene des Arbeitsplatzrechners durch einen Doppelklick auf das SAPLogon- Symbol eingeleitet.

4. Personalwirtschaft

Auszug
Die Anwendungskomponenten der Personalwirtschaft (HR) dienen der Unterstützung aller personalwirtschaftlichen Aufgaben und Prozesse, wie Personalbeschaffung, Bewerbermanagement, Personalabrechnung, Zeitwirtschaft, Reisekostenabrechnung etc. Im Folgenden werden i.S. der sich anschließenden Fallstudie die Teilbereiche Personaladministration und Organisationsmanagement kurz vorgestellt.

5. Materialwirtschaft

Auszug
Zur Durchführung der betrieblichen Prozesse sind die unterschiedlichsten Materialien notwendig, z.B. Rohstoffe, Halbfabrikate, Verpackungsmaterial etc. Dabei müssen die Materialien nicht unbedingt direkt dem Endzweck, d.h. dem Fertigerzeugnis als Zutat dienen, vielmehr werden auch sog. Nichtlagermaterialien wie Büroeinrichtungen und -hilfsmittel (Bleistift, Papier etc.) benötigt. Der Begriff des Materials ist in R/3 also weiter gefasst, als der Begriff umgangssprachlich vermuten lässt. Unter Material werden hier nicht nur Rohstoffe, Baugruppen etc. verstanden, sondern auch Sachmittel und Dienstleistungen. Ebenso gelten Fertigerzeugnisse als Material.

6. Technik

Auszug
Im Folgenden soll die technologische Infrastruktur des Systems R/3 betrachtet werden. Das Kapitel wurde bewusst an dieser Stelle platziert, da der Leser schon jetzt einen ersten größeren Einblick gewonnen hat und nun die dahinterliegende Technik besser ergründen kann. Für die folgenden Schritte der Fallstudie kann dieses Kapitel dann als Erklärungsbasis dienen, Der bisher betrachtete Geschäftsprozess wird daher im Prinzip für ein Kapitel (kurz) unterbrochen.

7. Produktionsplanung und -steuerung

Auszug
In diesem Kapitel wird die Informationsverarbeitung mit SAP R/3 bei der Fertigung von Produkten skizziert. Zunächst werden die Stammdaten (Stückliste, Arbeitsplan etc.), die für die Produktion notwendig sind und anschließend die Bewegungsdaten (Fertigungsauftrag) besprochen. Die Fallstudie wird entsprechend fortgeführt.

8. Vertrieb

Auszug
Die Anwendungskomponenten des Vertriebs (SD) unterstützen die Vertriebsaktivitäten mit Anwendungen zur Auftrags-, Versand- und Lieferungsbearbeitung sowie der Fakturabearbeitung. Die Anwendungen sollen an einem Beispiel dargestellt werden:
  • Gibt der Kunde eine Bestellung auf, so wird ein Auftrag mit den gewünschten Produkten, den Verkaufspreisen und dem Wunschlieferdatum erfasst.
  • Die Ware wird zusammengestellt und kommissioniert (d.h. für die Lieferung vorbereitet), der Warenausgang verbucht und dazu ein Lieferschein gedruckt.
  • Eine Rechnung zu dem Auftrag wird verbucht (Forderung) und an den Kunden gesendet (Nachricht).
Der Vertriebsvorgang endet mit dem Zahlungseingang des Kunden. Optional kann dem Kundenauftrag eine Anfrage vom Kunden bzw. ein Angebot vorausgehen. Auch im Vertrieb gilt wieder das Belegprinzip. Die Abbildung 210 zeigt den Vertriebsablauf am Beispiel der Fallstudie.

9. Finanzwesen

Auszug
Kern des R/3-Finanzwesens ist der Umgang mit denjenigen Unternehmensinformationen, die das externe Rechnungswesen betreffen. Das externe Rechnungswesen dient der zahlenmäßigen Darstellung einer Organisation für Zwecke externer Interessenten wie z.B. Kapitalanleger oder Fiskus. Die ermittelten Informationen sollen einen möglichst aktuellen Überblick über die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Unternehmens vermitteln. Da die hierzu benötigten Daten in allen Bereichen einer Unternehmung anfallen, ergibt sich zwangsläufig eine starke Integration des R/3-Finanzwesens mit den übrigen Komponenten des Systems. So bestehen enge Beziehungen zu den Datenquellen der Materialwirtschaft, der Produktion, der Anlagenwirtschaft, des Vertriebs und der Personalwirtschaft. Die benötigten Daten (Stamm- und Bewegungsdaten) werden ohne Redundanzen in einem gemeinsamen Datenhaushalt (Datenbank) verwaltet. Das Finanzwesen selbst dient wiederum dem Controlling als Datenquelle, da sich die Analysen und Berechnungen des internen Rechnungswesens auf die Daten des Finanzwesens stützen. Das Controlling ermöglicht durch Umrechnung der Finanzwesendaten Auswertungen nach rein betriebswirtschaftlichen Gesichtspunkten für den unternehmensinternen Gebrauch. Die Datenbasis des internen Rechnungswesens wird durch die Aufwands- und Ertragsbuchungen des externen Rechnungswesens gebildet. Diese Integration von Finanzwesen und Controlling ist nur möglich, wenn die folgenden Voraussetzungen erfüllt sind:
  • die Nutzung eines gemeinsamen Kontenplans (Einheitliches Nummernsystem für beide Teilbereiche);
  • das Mitführen von Zusatzkontierungen bei der Belegerfassung (z.B. Kostenstelle, Auftragskontierung bei Sonderanforderungen für Controlling-Zwecke);
  • die Einzelbelegverbuchungen erfolgen nach einem durchgängigen Belegkonzept (jede einzelne Buchung ist nach Typ und Inhalt dauerhaft nachvollziehbar und kann bspw. für Controlling-Zwecke anders zugeordnet werden als im klassischen Finanzwesen).

10. Informationssystem

Auszug
Viele Unternehmen haben die Bedeutung der Informationsgewinnung- und Auswertung als einen wichtigen Faktor ihres Erfolges erkannt. Die Analyse kritischer Kennzahlen zu betrieblichen Vorgängen leistet einen Beitrag zur langfristigen Unternehmenssicherung und verhilft den Unternehmen, notwendige Maßnahmen rechtzeitig einzuleiten. Aus diesem Grund wurden in SAP R/3 zwei Informationssysteme, das Logistik- (LIS) und das Führungsinformationssystem integriert.

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