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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einleitung

1. Einleitung

Zusammenfassung
Das Leben auf der Erde hat sich unter einer ständigen natürlichen radioaktiven Belastung entwickelt. Zu der radioaktiven Strahlung1 aus natürlichen Quellen kam im 20. Jahrhundert eine Vielzahl von zivilisationsbedingten Expositionen hinzu. Die letzteren sind mit der rasanten Entwicklung der medizinischen Diagnostik und Therapie und dem Einsatz von radioaktiven Stoffen in Naturwissenschaft und Technik verknüpft.
Claus Grupen

Einheiten des Strahlenschutzes

2. Einheiten des Strahlenschutzes

Zusammenfassung
Aus der Vielfalt der Einheiten, die im Laufe der historischen Entwicklung der Forschungen auf dem Gebiet der Radioaktivität Verwendung fanden, sollen nur die heute üblichen definiert werden. Wo noch gegenwärtig parallel alte Einheiten verwendet werden, wird deren Zusammenhang mit den neuen Einheiten angegeben.
Claus Grupen

Physikalische Grundlagen

3. Physikalische Grundlagen

Zusammenfassung
Die chemischen Eigenschaften von Elementen sind durch die Zahl der positiv geladenen Kernbausteine (Protonen) und der gleichgroßen Anzahl von Elektronen neutraler Atome gekennzeichnet. Atome haben Durchmesser von der Größenordnung 10‒10 m. Atomkerne sind mit Durchmessern von einigen 10-15 m sehr viel kleiner. Im Atomkern ist fast die gesamte Masse eines Atoms konzentriert.
Claus Grupen

Wechselwirkung ionisierender Strahlung mit Materie

4. Wechselwirkung ionisierender Strahlung mit Materie

Zusammenfassung
Bei direkt oder indirekt ionisierenden Strahlen handelt es sich entweder um geladene Teilchen (Elektronen, Positronen, Protonen, Heliumkerne), neutrale Teilchen (Neutronen) oder um kurzwellige elektromagnetische Strahlung (Röntgen- und γ-Strahlung). Teilchen und Strahlung werden nicht direkt, sondern erst über ihre Wechselwirkung mit Materie nachgewiesen. Dabei gibt es spezifische Wechselwirkungen, die für geladene Teilchen, Neutronen und Röntgen- und γ-Strahlung jeweils charakteristisch sind.
Claus Grupen

Strahlenschutz-Meßtechnik

5. Strahlenschutz-Meßtechnik

Zusammenfassung
Ionisierende Strahlen kann man nicht riechen, nicht sehen, nicht schmecken und nicht fühlen. Da der Mensch kein Sinnesorgan für α-, β- und γ-Strahlen hat, muß man Meßgeräte entwickeln, die ihn vor ionisierender Strahlung warnen. Der Zweck der Messung besteht in der Überwachung und der Begrenzung des Ausmaßes von Strahlenexpositionen und dem Schutz vor unerwarteten Expositionen. Dabei ist zu unterscheiden zwischen der Überwachung beruflich strahlenexponierter Personen durch die Feststellung von äußeren Strahlenbelastungen, Kontaminationen und Inkorporationen am Arbeitsplatz und den Messungen zum Schutz der Umwelt. Der letztere Gesichtspunkt umfaßt die Bestimmung der Strahlenexposition der Bevölkerung, die Kontrolle über die Abgabe von radioaktiven Stoffen an die Umwelt und die Messung der Verteilung radioaktiver Stoffe in der Biosphäre des Menschen (Atmosphäre, Boden, Nahrungsmittel). Die im Strahlenschutz verwendeten Meßgeräte müssen sicher und robust, und die Messungen müssen reproduzierbar sein. Für die verschiedenen Strahlenarten ist der Einsatz unterschiedlicher, jeweils dem Meßziel angepaßter Verfahren angezeigt.
Claus Grupen

Gesetzliche Grundlagen, Empfehlungen und Richtlinien

6. Gesetzliche Grundlagen, Empfehlungen und Richtlinien

Zusammenfassung
Gesetze und Rechtsverordnungen sind als Rechtsnormen allgemeinverbindlich. Dagegen haben Verwaltungsvorschriften, Empfehlungen (etwa der ICRP; s. Seite 76), DIN-Normen und Richtlinien keine Allgemeinverbindlichkeit. Gesetze und Verordnungen im Bereich des Strahlenschutzes werden aufgrund des sich verbessernden Kenntnisstandes über die Wirkung ionisierender Strahlen im Laufe der Zeit angepaßt. Die jeweils neuesten Gesetze und Verordnungen sind allgemeinverbindliche Vorschrift. Einen Überblick über die Struktur der Gesetze und Verordnungen gibt Bild 6.1.
Claus Grupen

Aufgaben und Pflichten des Strahlenschutzbeauftragten

7. Aufgaben und Pflichten des Strahlenschutzbeauftragten

Zusammenfassung
Der Strahlenschutzverantwortliche und der Strahlenschutzbeauftragte tragen beide gemeinsam die Verantwortung für die Einhaltung der Schutzvorschriften der Strahlenschutzverordnung. Der Strahlenschutzverantwortliche übernimmt die Aufsicht und Überwachung des Beauftragten. Die Strahlenschutzbeauftragten müssen die per Strahlenschutzanweisung übertragenen Pflichten fachkundig erfüllen. Der Strahlenschutzbeauftragte ist grundsätzlich zur eigenverantwortlichen Wahrnehmung seiner Aufgaben verpflichtet. Er muß in seinem Entscheidungsbereich Weisungen erteilen dürfen. Der Beauftragte kann sich weigern, einer Weisung durch Vorgesetzte nachzukommen, wenn damit eine Pflichtverletzung im Sinne der Strahlenschutzsicherheit begangen würde. Der Vorgesetzte darf den Beauftragten bei seiner Arbeit nicht behindern und ihn wegen seiner Tätigkeit nicht benachteiligen. Ein Kündigungsschutz erwächst daraus allerdings nicht. Durch das mögliche Widerspiel der Pflichterfüllung in Strahlenschutzangelegenheiten und der Weisungsbefugnis des Vorgesetzten, der vielleicht teure Abschirmmaßnahmen nicht mittragen will, kann der Beauftragte in schwierige Situationen kommen.
Claus Grupen

Strahlenschutz-Technik

8. Strahlenschutz-Technik

Zusammenfassung
Ziel der Strahlenschutzmaßnahmen ist es, unnötige Strahlenexpositionen, Kontaminationen oder Inkorporationen zu vermeiden und unvermeidbare Strahlenexpositionen, Kontaminationen oder Inkorporationen so gering wie sinnvoll möglich zu gestalten. Die Strahlenschutzverordnung verlangt aber nicht, jede Strahlenexposition zu verhindern, sondern nur im Rahmen der festgelegten Grenzwerte die Expositionen den Umständen entsprechend sinnvoll auf ein Minimum zu beschränken.
Claus Grupen

Strahlenschutz-Sicherheit

9. Strahlenschutz-Sicherheit

Zusammenfassung
Die Strahlenschutz-Sicherheit umfaßt medizinische Gesichtspunkte, Schutz- und Hilfsmaßnahmen sowie die Vorbeugung und Bewältigung von Unfällen.
Claus Grupen

Röntgenverordnung

10. Röntgenverordnung

Zusammenfassung
Die Röntgenverordnung wird ebenso wie die Strahlenschutzverordnung vom Atomgesetz auf dem Wege der Ermächtigung in Kraft gesetzt. Die Röntgenverordnung gilt für Röntgeneinrichtungen und Störstrahler, in denen Elektronen auf mindestens 5 keV und maximal 3 MeV beschleunigt werden. Störstrahler, also Geräte und Einrichtungen, die Röntgenstrahlen erzeugen, ohne daß sie zu diesem Zweck betrieben werden, sind genehmigungsfrei, wenn sie in 10 cm Abstand von der Oberfläche eine Dosisleistung von 1 µSv/h nicht überschreiten oder wenn sie bauartzugelassen sind. Die Voraussetzungen für eine Bauartzulassung prüft die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (s. auch Ergänzung 3 in Kapitel 6). Sie wird etwa erteilt für Schulröntgeneinrichtungen, Hochschutz- und Vollschutzgeräte und Störstrahler, die den Anforderungen der Anlagen II und III der Röntgenverordnung entsprechen.
Claus Grupen

Umweltradioaktivität

11. Umweltradioaktivität

Zusammenfassung
Die natürliche Strahlenbelastung setzt sich aus drei Komponenten zusammen. Dabei stellen die kosmische Strahlung aus dem Weltall, die terrestrische Strahlung aus der Erdkruste und die Inkorporation von Radionukliden aus der Biosphäre jeweils Ganzkörperbestrahlungen dar. Eine gewisse Sonderrolle spielt die Inhalation des radioaktiven Edelgases Radon, das speziell eine Belastung der Lunge und der Bronchien darstellt. Zusätzlich zu diesen natürlichen Quellen treten weitere Expositionen durch die Technisierung der Umwelt auf.
Claus Grupen

Biologische Strahlenwirkung

12. Biologische Strahlenwirkung

Zusammenfassung
Man muß von dem Grundsatz ausgehen, daß eine Strahleneinwirkung in der Regel auf ein Lebewesen nachteilig ist. Die schädigende Wirkung ionisierender Strahlung wurde schon sehr bald nach Entdeckung der Radioaktivität erkannt. Die physikalisch-biologischen Effekte der Strahlenabsorption und- wirkung sind in Bild 12.1 dargestellt. Bild 12.2 zeigt eine grobe Klassifizierung der verschiedenen Strahlenschäden.
Claus Grupen

Strahlenunfälle

13. Strahlenunfälle

Zusammenfassung
Viele Strahlenunfälle sind auf Verluste und fahrlässige Entsorgung von Präparaten aus Medizin und Technik zurückzuführen. Die häufigste Ursache ist, daß ausgediente Quellen unsachgemäß „gelagert“ und dann von Kindern „gefunden“ werden. Tabelle 13.1 enthält eine Reihe solcher Beispiele.
Claus Grupen

Lösungen der Übungsaufgaben

14. Lösungen der Übungsaufgaben

Ohne Zusammenfassung
Claus Grupen

Formelsammlung

Frontmatter

15. Klausur zum Grundkurs Strahlenschutz

Zusammenfassung
Wie groß ist der Dosisgrenzwert für die effektive Dosis (Ganzkörperdosis) pro Kalenderjahr für beruflich strahlenexponierte Personen (über 18 Jahre) der Kategorie A?
Claus Grupen

16. Glossar Strahlenschutz

Zusammenfassung
Infolge des Reaktorbetriebes bewirkte Umwandlung von Kernbrennstoffen.
Claus Grupen

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