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Über dieses Buch

Wie kann man historische Buchbestände vor dem Verfall bewahren? Und wie kann man in Mitleidenschaft gezogene Bücher restaurieren? Dieses Werk befasst sich mit den physikalisch-chemischen Grundlagen der Buchrestaurierung. Es beschreibt die historisch verwendeten Materialien und die heute üblichen Verfahren der Erhaltung des Kulturgutes "Buch".

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Zusammenfassung
Anstelle von Buchrestaurierung wird heute oft auch die Bezeichnung Bestandserhaltung verwendet. Dieser Begriff umfasst alle Maßnahmen zu einer dauerhaften Erhaltung von Museums-, Bibliotheks- und Archivgut. Unterschieden wird zwischen der Sicherung des Erhaltungszustandes und der Konservierung bzw. Restaurierung als Wiederinstandsetzung geschädigten Bibliotheks- und Archivguts.
Georg Schwedt

Kapitel 2. Aus der Geschichte des Buches

Zusammenfassung
Seit etwa dem 3. Jahrhundert v. Chr. wurde im antiken Ägypten Papyrus, gewonnen aus der Staude des Echten Papyrus (Cyperus papyrus), eine Art aus der Gattung der Zypergräser, als Beschreibstoff verwendet, s. hierzu Abb. 2.1. Der römische Schriftsteller Plinius d. Ä. (23–79 n. Chr.) beschrieb im 13. Buch seiner Naturgeschichte (Naturalis historia) die Herstellung von Papyrus wie folgt:
Georg Schwedt

Kapitel 3. Die Materialien und ihre Eigenschaften

Zusammenfassung
Faserstruktur und die Klebefähigkeit des Pflanzensaftes sind die Eigenschaften, welche Papyrus zu einem Beschreibstoff gemacht haben – s. auch Abschn. 2.1 „Aus der Geschichte des Buches“. In der Zeit der Pharaonen war die Herstellung von Schreibmaterial ein staatliches Monopol – den Namen Papyrus haben die Griechen von dem ägyptischen Wort „papuro“ (der Königliche bzw. „das des Pharaos“ zur Zeit der Ptolemäer unter königlichem Monopol) abgeleitet. Durch die Griechen und Römer kam Papyrus im 4. Jahrhundert v. Chr. auch nach Europa und war bis zum 2. Jahrhundert hier verbreitet, bis es vom Pergament verdrängt wurde. In Ägypten reichte die Zeit der Papyrusherstellung bis etwa 640 n. Chr.; danach ging das Wissen der Papyrusherstellung offensichtlich verloren und die Verbreitung der Pflanzen selbst war stark rückläufig.
Georg Schwedt

Kapitel 4. Prinzipien und Verfahren der Buchrestaurierung

Zusammenfassung
1977 formulierte der langjährige Leiter der Wolfenbütteler Restaurierwerkstatt in der Herzog August Bibliothek, Dag-Ernst Petersen, in der Einleitung zu dem Symposiumsband Das alte Buch als Aufgabe für Naturwissenschaft und Forschung [1] wesentliche Aufgaben der Buchrestaurierung.
Georg Schwedt

Kapitel 5. Zu Besuch in Buchrestaurierwerkstätten

Zusammenfassung
Insgesamt 118.000 Bände waren verbrannt bzw. beschädigt. 28.000 Bände wurden mit Brandschäden geborgen, weitere 32.000 Bände hatten Wasser- oder Hitzeschäden. 28.000 Bände konnten nach der Katastrophe noch unversehrt geborgen werden; mehr als 50.000 Bände wurden jedoch zerstört.
Georg Schwedt

Kapitel 6. Museen zur Geschichte des Buches

Zusammenfassung
Zu Papiermuseen siehe ausführliche Übersicht in [5] im Kap. „Zu Besuch in Papiermuseen“ – außerdem: Museum für Druckkunst Leipzig (www.druckkunst-museum.de [6]).
Georg Schwedt

Backmatter

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