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Über dieses Buch

Dieses Buch wurde seit seinem ersten Erscheinen im Jahr 2006 zu einem umfassenden Standardwerk für die Branche. Im Fondssektor wie auch im Bereich der Anlageberatung ist es als verlässliches Grundlagenwerk für die Praxis inzwischen unverzichtbar. Der Herausgeber Wolfgang Raab steht als langjähriger Experte des BVI gemeinsam mit führenden Spezialisten für fundierte Fachinhalte. Das Themenspektrum reicht von der Erläuterung der einzelnen Fondstypen über die Schilderung des Investmentprozesses, des Fondsmanagements, des Depotgeschäfts, des Fondsrechnungswesens bis hin zu aktuellen Themenwie den rechtlichen und steuerlichen Rahmenbedingungen sowie Vermögensbildung und Altersvorsorge mit Investmentfonds. In der siebten Auflage findet das neue Investmentrecht Berücksichtigung. Das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) ersetzt das Investmentgesetz und reguliert weitere Arten von Investmentvermögen. Es unterscheidet zwischen Organismen nach der OGAW-Richtlinie und allen sonstigen Vermögen, sogenannten Alternativen Investmentfonds (AIF). Darüber hinaus kontrolliert es nicht nur die Anbieter, sondern auch den Vertrieb und dessen Produkte. Die Vorgaben beziehen sich dabei nicht mehr nur auf offene, sondern auch auf geschlossene Fonds.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Investmentfonds in Deutschland – eine dynamische Erfolgsgeschichte

Die Geschichte der deutschen Investmentfonds begann bereits am 23. November 1949. An diesem Tag wurde in München die Allgemeine Deutsche Investment-Gesellschaft (ADIG, nach Cominvest heute Allianz Global Investors) gegründet. Die ersten Fonds, der gemischte Aktien- und Rentenfonds Fondra und der reinrassige Aktienfonds Fondak, wurden im Jahr 1950 aufgelegt. Beide Fonds existieren noch heute unter den Namen Allianz Fondra und Fondak A-EUR.
Wolfgang Raab

Kapitel 2. Kapitalverwaltungsgesellschaft (KVG)

Kapitalverwaltungsgesellschaften sind Unternehmen, deren Geschäftsbereich darauf ausgerichtet ist, Fonds zu verwalten und im KAGB geregelte Dienstleistungen und Nebendienstleistungen im Zusammenhang mit dem Fondsgeschäft zu betreiben. Allgemeine Bankgeschäfte dürfen KVGs nicht oder nur ganz eingeschränkt betreiben. Da KVGs keine Einlagenkreditinstitute sind, dürfen sie im Gegensatz zu Banken und Sparkassen keine Kredite geben und keine Einlagen (z.B. auf Sparbücher) entgegennehmen oder für ihre Kunden das Girokonto führen.
Wolfgang Raab

Kapitel 3. Verwahrstelle

Einer der drei Player im Investmentdreieck (neben den Anlegern und der KVG/Investmentgesellschaft) ist die Verwahrstelle, vormals Depotbank genannt. Sie übt eine Reihe wichtiger Tätigkeiten aus und spielt eine bedeutende Rolle beim Anlegerschutz. Das KAGB widmet ihr einen eigenen Abschnitt mit den Paragraphen 68 bis 90. Weitere Regeln betreffend Verwahrstellen enthält die VERORDNUNG (EU) Nr. 231/2013 DER KOMMISSION vom 19. Dezember 2012 („Level-II-Verordnung“).
Wolfgang Raab

Kapitel 4. Fondstypen

Die grundsätzliche Unterscheidung zwischen Publikumsfonds für jedermann und Spezialfonds für institutionelle Anleger begegnet uns in diesem Buch immer wieder. Auf den folgenden Seiten geht es aber um die unterschiedliche inhaltliche Ausgestaltung der Fonds, wie sie insbesondere bei Publikumsfonds bekannt ist. Grundsätzlich gibt es diese Fondstypen mit gleicher Ausprägung auch für Spezialfonds.
Wolfgang Raab

Kapitel 5. Marketing und Vertrieb

Wie bei jedem erwerbswirtschaftlichen Unternehmen bieten die KVGs ein Produkt an, das sie selbst herstellen, und dieses Produkt müssen sie verkaufen. Während das Fondsmanagement zur Fondsbuchhaltung und damit zur „Produktion“ gerechnet werden kann, zählen Marketing und Vertrieb zum „Verkauf“.
Wolfgang Raab

Kapitel 6. Fonds-Rechnungswesen

Die wesentlichste Aufgabe des fondsbezogenen Rechnungswesens ist es, die Bewegungen im Sondervermögen eines jeden Fonds zu erfassen.
Wolfgang Raab

Kapitel 7. Wertentwicklungsberechnung und Performance-Messung

Was ist aus meinem Geld geworden? Das dürfte wohl die klassische Frage eines jeden Anlegers sein, egal ob es sich um den institutionellen Anleger oder den Privatmenschen handelt. Die Antwort ist scheinbar einfach: Ich schaue mir an, wie viel ich angelegt hatte und was bis heute daraus geworden ist. Tatsächlich ist das auch das Grundprinzip der Wertentwicklungsberechnung (engl.: „performance“, ein Begriff, der sich mittlerweile auch in Deutschland durchsetzt).
Wolfgang Raab

Kapitel 8. Handel und Abwicklung

Nachdem eine Kauf- oder Verkaufsentscheidung durch das Fondsmanagement getroffen wurde, muss das Geschäft ordnungsgemäß ausgeführt werden. Bei einem Kauf ist der erste, interne Schritt die Prüfung, ob der Erwerb zu einer Verletzung der gesetzlichen oder vertraglichen Anlagegrenzen führt.
Wolfgang Raab

Kapitel 9. Depotführung

Vor vielen Jahren war es noch möglich, dass man sich die unterschiedlichsten Wertpapiere bei seinem Kreditinstitut kaufte und sie tatsächlich mit nach Hause nehmen oder im gemieteten Bankschließfach deponieren konnte. Diese „effektiven Stücke“ gingen in die „Eigenverwahrung“. Bei Aktien oder festverzinslichen Wertpapieren gab es einen „Bogen“, der Coupons enthielt. Sie wurden abgeschnitten und bei Fälligkeit im Kreditinstitut vorgelegt, um Zinsen, Dividenden oder Ausschüttungen bei Fonds zu erhalten. Naturgemäß war dies eine personal- und kostenintensive Vorgehensweise, die man zunehmend aufgab.
Wolfgang Raab

Kapitel 10. Besteuerung von Investmentfonds

Mit dem Investmentmodernisierungsgesetz wurde zwar zum 1.1.2004 ausdrücklich auch ein Investmentsteuergesetz geschaffen, dennoch ist die Besteuerung von Investmentfonds nicht umfassend in diesem einen Gesetz allein geregelt. Vielmehr ist ein Geflecht aus mehreren Gesetzen vorhanden, das die Besteuerung regelt. Daher werden im Folgenden zunächst gezielt allgemeine Grundlagen dargestellt, um letztlich auf die Spezialregelungen für Investmentfonds einzugehen.
Wolfgang Raab

Kapitel 11. Vermögensbildung und Altersvorsorge mit Investmentfonds

Bereits in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts war es erklärtes Ziel der Regierung, „die Vermögensbildung in Arbeitnehmerhand“ zu fördern. Durch die Vermögensbildungsgesetze der Jahre 1961 bis 1970 sollte durch eine Pauschalsteuer von 8% und Sozialabgabenfreiheit ein Anreiz geschaffen werden, Teile des Arbeitslohns zu sparen.
Wolfgang Raab

Kapitel 12. Investmentfonds und Finanzmarktkrise

Die dramatische Verschärfung der US-Subprime-Krise zur globalen Finanzmarktkrise im Jahr 2008 hatte zu einer Neubewertung der verschiedenen Finanzmarktinstrumente geführt. Waren in den Jahren zuvor Worte wie Emittenten- und Kontrahentenrisiko aus dem Bewusstsein der meisten Anleger verbannt bzw. auf kleine, unbekannte Unternehmen reduziert worden, änderte sich dies in 2008 von Grund auf. Die vorher nur am Rande wahrgenommene Treuhandfunktion der Investmentgesellschaften gewann ebenso an Bedeutung wie die Konkurssicherheit dank Sondervermögenskonstruktion.
Wolfgang Raab

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