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Über dieses Buch

Leicht verständlich und sehr übersichtlich mit Hilfe einer praxisorientierten Beschreibung werden die relevanten Grundlagen des Qualitätsmanagements dargestellt. Dabei wird der Bogen von den elementaren Qualitätswerkzeugen über die klassischen Qualitätsmethoden bis zum umfassenden Qualitätsmanagement TQM gespannt. Somit erwirbt sich der Leser einen guten Überblick über die Thematik. Verständnisfragen und Übungsaufgaben ermöglichen leicht ein Selbststudium. In der aktuellen Auflage wurde die Anzahl der Übungsaufgaben erhöht und ein Abschnitt über die aktuelle DIN EN ISO 9001-2015 aufgenommen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung und Überblick

Zusammenfassung
Der Erfolg vieler Unternehmen beruht auf der Qualität ihrer Produkte und Dienstleistungen. Dies gilt insbesondere für viele deutsche Unternehmen, die erfolgreich auf dem Weltmarkt agieren. Die Erfahrung zeigt, dass diese Unternehmen der Qualität innerhalb ihrer Unternehmensziele, Grundsätze und Strategien einen hohen Stellenwert einräumen und dass diese Grundsätze Mitarbeiter und Management leiten. Der Qualitätsgedanke ist heute aus den Unternehmen nicht mehr wegzudenken. Gründe für die hohe Bedeutung der Qualität sind:
Globaler Wettbewerb
Die zunehmende Globalisierung der Märkte führt zu einem Wegfall von schützenden geographischen Vorteilen. Insbesondere in Hochlohnländern bedingt dies einen steigenden Kostendruck. Eine hohe Produktqualität ist eine Möglichkeit, sich von Konkurrenten in Niedriglohnländern zu differenzieren.
Steigende Kundenerwartungen
Holger Brüggemann, Peik Bremer

2. Problemlösungsmethoden und elementare Qualitätstools

Zusammenfassung
Um die Erfüllung von Qualitätsforderungen sicherzustellen und um Qualitätsverbesserungen zu erzielen, werden im Rahmen des Qualitätsmanagements verschiedene Werkzeuge und Methoden angewandt.
Holger Brüggemann, Peik Bremer

3. Methoden des Qualitätsmanagements

Zusammenfassung
Neben den elementaren Qualitätstools werden im Rahmen des Qualitätsmanagements auch umfangreichere Methoden angewandt. Charakteristisch für Methoden des Qualitätsmanagements ist:
Planmäßiges, nachvollziehbares Vorgehen
Präventive Wirkung
Einsatz in bestimmten Phasen der Produktentstehung
Der frühzeitige präventive Einsatz der Qualitätsmethoden ist besonders bedeutungsvoll, denn je später ein Fehler am Produkt entdeckt wird, desto höher sind die Kosten zur Fehlerbeseitigung.
Holger Brüggemann, Peik Bremer

4. Statistische Verfahren des Qualitätsmanagements

Zusammenfassung
Ein Erfahrungssatz in der Produktion besagt, dass keine zwei Produktexemplare exakt übereinstimmen. Ihre Merkmalswerte streuen in einem gewissen Bereich, auch wenn versucht wird, den Sollwert einzuhalten. Sind alle Merkmalswerte gleich, so ist dies auf die Grenzen der Messgenauigkeit des eingesetzten Messinstruments zurückzuführen.
Holger Brüggemann, Peik Bremer

5. Qualitätsmanagementsysteme

Zusammenfassung
Wenn ein Unternehmen Produkte sehr guter Qualität liefert, d. h. Produkte, die die Kundenanforderungen sehr gut treffen, dann ist dies kein zufälliges Ereignis, sondern das Ergebnis systematischer Planungs- und Steuerungsprozesse. Qualitätsmanagement ist das Management dieser Prozesse bezüglich der Qualität (nach [DGQ11-04]. In der DIN EN ISO 9000 werden die Begriffe „Qualitätsmanagement“ und „Qualitätsmanagementsystem“ wie folgt definiert [DIN EN ISO 9000]:
Qualitätsmanagement
Aufeinander abgestimmte Tätigkeiten zum Leiten und Lenken einer Organisation bezüglich Qualität.
Das Qualitätsmanagementsystem (QM-System)
ist das Managementsystem zum Leiten und Lenken einer Organisation bezüglich Qualität.
Holger Brüggemann, Peik Bremer

6. Qualitätsmanagement im Produktrealisierungsprozess

Zusammenfassung
Einer der Kernprozesse des Prozessmodells der DIN EN ISO 9001 und der TS 16949 ist der Produktrealisierungsprozess (Bild 6-1). Dieser wird in der TS 16949 in die folgenden Phasen unterteilt:
• Kundenbezogene Prozesse
• Entwicklung
• Beschaffung
• Produktion und Dienstleistungserbringung
• Lenkung von Überwachungs- und Messmitteln.
Neben den in Kapitel 3 und 4 beschriebenen Qualitätsmethoden, werden zur Absicherung des Produktrealisierungsprozesse eine Reihe von Verfahren und Maßnahmen eingesetzt, die in diesem Kapitel beschrieben werden.
Holger Brüggemann, Peik Bremer

7. QM in Projekten

Zusammenfassung
In den Medien sind Projekte allgegenwärtig. Häufig mit den beeindruckenden Leistungen, die erreicht werden, noch häufiger aber mit Berichten über Fehlentwicklungen. So ist die erfolgreiche Mondlandung 1969 als Pioniertat der Menschheit eigentlich der markante Endpunkt einer langen Reihe von erfolgreichen, aber auch von vielen weniger bekannten, gescheiterten Vorläuferprojekten [NASA13]. Die letztlich auch erfolgreiche Einführung des Lkw-Mautsystems in Deutschland ist dagegen immer noch eher durch den gesprengten Kosten- und Zeitrahmen des Projektes in der Erinnerung präsent. Gleiches wird wohl für den Flughafen Berlin- Brandenburg gelten, für den auch drei Jahre nach der ursprünglich geplanten Eröffnung noch kein Termin für die Inbetriebnahme absehbar ist [NN14].
Holger Brüggemann, Peik Bremer

8. Total Quality Management (TQM)

Zusammenfassung
Total Quality Management ist Anfang der 1970er Jahre als Weiterentwicklung der klassischen – auf die Produkte und die Produktion beschränkten – Qualitätssicherung entstanden. Dies war eine Antwort der Amerikaner und Europäer auf ähnliche Strategien, die vor allem den fernöstlichen Industrien zu bemerkenswerten Wettbewerbsvorteilen im Kampf um die internationalen Märkte verholfen haben.
Bei der Beschäftigung mit TQM stellt sich sehr bald heraus, dass darin keine revolutionären oder bisher gänzlich unbekannten Elemente enthalten sind. Es handelt sich vielmehr um die systematische und konsequente Anwendung einiger Methoden innerhalb einer klar auf Qualität und Kundenzufriedenheit ausgerichteten Unternehmenskultur.
Holger Brüggemann, Peik Bremer

9. Qualitätsbezogene Kosten

Zusammenfassung
Was kostet Qualität? Was kostet der Einsatz von Qualitätsmethoden wie die Durchführung von FMEAs oder Schulungsmaßnahmen zur Qualität? Lohnt sich dieser Aufwand überhaupt? Diese Fragen werden gestellt, wenn es um die betriebswirtschaftliche Optimierung von Unternehmen geht. In wirtschaftlich schwierigen Zeiten ist der Druck, Kosten zu sparen, noch größer. Daher müssen Kosten, die im Bezug zur Qualität stehen, erfasst und bewertet werden. Dazu gehören nicht nur Kosten, die intern im Unternehmen entstehen, zum Beispiel um die Qualität der Produkte durch vorbeugende Maßnahmen zu verbessern, sondern auch externe Kosten.
Holger Brüggemann, Peik Bremer

10. Qualitätsinformations- und CAQ-Systeme

Zusammenfassung
Bei einem Unfall löst der Fahrer-Airbag nicht aus. Der Pkw-Hersteller wird zur Aufklärung verpflichtet, schließlich muss unabhängig vom konkreten Schadensfall auch entschieden werden, ob ein Produktrückruf initiiert werden muss. Bei der Untersuchung wird festgestellt, dass der Fehler auf das elektronische Airbag-Steuergerät zurückgeführt werden kann. Der Zulieferer des Steuergerätes wird aufgefordert, alle verfügbaren Qualitätsinformationen über sein Produkt im Allgemeinen und das betroffene Steuergerät im Besonderen bereitzustellen.
Bei Dialysegeräten, welche bei Patienten mit Nierenversagen zur Blutwäsche eingesetzt werden, sind Ausfälle „im Feld“, d. h. während einer Blutwäsche, kritisch. Das Unternehmen will die Informationen, die bei Wartungs- und Instandhaltungsarbeiten erhoben werden, mit Informationen zur Qualitätslage in der Produktion und aus der Qualitätsprüfung von Zulieferteilen zusammenführen. Das Ziel ist es, Hinweise für die gezielte Qualitätsverbesserung der Produkte zu erhalten.
Diese beiden Beispiele deuten an, wie wichtig Qualitätsinformationen für Prävention und Reaktion im Qualitätsmanagement sind. In diesem Kapitel sollen Qualitätsdaten und -informationen sowie darauf aufbauend Qualitätsinformationssysteme und CAQ-Systeme behandelt werden.
Holger Brüggemann, Peik Bremer

11. Qualitätsmanagement und Recht

Zusammenfassung
Die Rückrufaktion, die Toyota 2009/2010 durchführen musste, kann zurückgeführt werden auf ein Gaspedal, welches in den Fahrzeugen klemmte. Insgesamt wird seit 1999 von 2262 Vorfällen von „plötzlicher, ungewollter Beschleunigung“ berichtet. Der Fehler wurde mit 19 Todesfällen, 341 Verletzten und 815 Unfällen in Amerika in Verbindung gebracht. Die direkten Kosten werden auf mindestens 1 Mrd. EUR geschätzt (s. Kapitel 9). Hinzu kommt ein erheblicher Imageverlust, der weit über das Unternehmen Toyota hinausgeht. Die japanische Regierung befürchtet, dass japanische Unternehmen und der Mythos des „Monozukuri“ – Machbarkeit und Qualität – generell in Misskredit geraten [Germ10, NN10, Sapor10, Schm10].
Holger Brüggemann, Peik Bremer

12. Lösungen zu Verständnisfragen und Aufgaben

Ohne Zusammenfassung
Holger Brüggemann, Peik Bremer

Backmatter

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