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Über dieses Buch

Die Globalisierung der Unternehmenstätigkeiten und die damit einhergehende Entwicklung und Verbreitung international anerkannter Rechnungslegungsgrundsätze führt zu einer erhöhten Beeinflussung nationaler Rechnungslegungsnormen. Als internationales Referenzsystem der externen Rechnungslegung haben sich insbesondere die International Financial Reporting Standards (IFRS) herausgebildet. So sind alle kapitalmarktorientierten Konzerne verpflichtet, IFRS anzuwenden. In Deutschland wurden viele der aktualisierten handelsrechtlichen Regelungen für Konzernabschlüsse des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) den IFRS entnommen. Dies gilt vor allem für die Konsolidierungstechnik und die Unterteilung der einzubeziehenden Unternehmen.

Thomas Kümpel und René Pollmann stellen die Grundzüge des IFRS-Konzernabschlusses dar. Dabei stehen vor allem die Abgrenzung des Konsolidierungskreises sowie detaillierte Beschreibungen zur Konsolidierung inklusive Übungsaufgaben im Fokus. Die Autoren behandeln sowohl theoretische Aspekte als auch praktische Handhabungen und geben zahlreiche Hinweise und Tipps. Damit geben sie dem Leser ein Lern- und Nachschlagewerk an die Hand, das sowohl Studenten als auch Praktikern die Grundzüge auf dem Gebiet der internationalen Konzernrechnungslegung veranschaulicht und näherbringt.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Im Hinblick auf das Zusammenwachsen der internationalen Kapitalmärkte haben sich in den letzten Jahren weitreichende Änderungen in der Rechnungslegung vollzogen. Um den Investoren entscheidungsrelevante Informationen geben zu können und die Kommunikation mit ausländischen Geschäftspartnern zu verbessern, haben Unternehmen ihre Rechnungslegung zunehmend nach internationalen Rechnungslegungsstandards ausgerichtet.

Thomas Kümpel, René Pollmann

2. Wesentliche Standards zur Konzernrechnungslegung

Mit Beginn des Jahres 2011 hat das International Accounting Standards Board (IASB) drei neue Standards: IFRS 10, IFRS 11 und IFRS 12 als Reaktion auf die Finanzkrise veröffentlicht. IFRS 10 ersetzt die bisherigen Regelungen für die Konzernrechnungslegung nach IAS 27 (2008) Consolidated Financial Statements und die Interpretation SIC-12 Special Purpose Entities.

Thomas Kümpel, René Pollmann

3. Abgrenzung des Vollkonsolidierungskreises

Es existieren unterschiedliche Intensitäten von Unternehmensverflechtungen. Um diesen Unterschieden gerecht zu werden, wurden verschiedene bilanzielle Einbeziehungsformen entwickelt.

Thomas Kümpel, René Pollmann

4. Vorbereitende Maßnahmen zur Konsolidierung

Ist im Rahmen der Erstellung des Konzernabschlusses der Konsolidierungskreis festgelegt, müssen die Jahresabschlüsse der einzubeziehenden Unternehmen vereinheitlicht

Vereinheitlichung

werden, um der Fiktion der rechtlichen Einheit gerecht zu werden.

Thomas Kümpel, René Pollmann

5. Unternehmenszusammenschlüsse und Kapitalkonsolidierung (IFRS 3)

IFRS 3 beinhaltet Regelungen und Bilanzierungsvorschriften für Unternehmenszusammenschlüsse (Business Combinations

Business Combination

). Ein Unternehmenszusammenschluss

Unternehmenszusammenschluss

stellt ein Ereignis dar, in dessen Rahmen ein Erwerber die Kontrolle über einen oder mehrere Geschäftsbetriebe erlangt. Unter einem Geschäftsbetrieb ist eine integrierte Gruppe von Tätigkeiten und Vermögenswerten, mit deren Hilfe eine Rendite für Investoren oder andere Eigentümer erwirtschaftet werden soll, zu verstehen.

Thomas Kümpel, René Pollmann

6. Weitere Konsolidierungsmaßnahmen

IFRS 10 ersetzt die bisherigen Regelungen zur Konzernrechnungslegung nach IAS 27 (2008) Consolidated Financial Statements. Die Regelungen zur Schuldenkonsolidierung, Zwischenergebniseliminierung und Aufwands- und Ertragskonsolidierung befinden sich seit dem 1. Januar 2013 in IFRS 10. Änderungen wurden nicht vorgenommen, so dass die Regelungen nach IAS 27 (2008) und IFRS 10 parallel genannt werden können.

Thomas Kümpel, René Pollmann

7. Behandlung von Gemeinschaftsunternehmen, gemeinschaftlichen Vereinbarungen und assoziierten Unternehmen

Das gemeinsame Projekt des Standardsetters IASB und des US-amerikanischen FASB (Financial Accounting Standards Board) hinsichtlich einer stärkeren Vereinheitlichung der Bilanzierung (Convergence) betrifft auch die Regelungen zu Gemeinschaftsunternehmen und assoziierten Unternehmen (s. Tab. 7.1).

Thomas Kümpel, René Pollmann

8. Abschließende Übungsaufgaben

Die M AG kauft zum 31. Dezember 2012 80 % der Anteile der T AG zu einem Kaufpreis von T€ 1.000. Die Bestimmung des Erwerbers ist eindeutig geklärt und es existieren keine bedingten Kaufpreisbestandteile. Etwaige Anpassungsbuchungen zur Sicherstellung einer konzerneinheitlichen Bilanzierung sind nicht notwendig.

Thomas Kümpel, René Pollmann

Backmatter

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