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Über dieses Buch

Das bewusst kompakt gehaltene Buch zur Wirtschaftsinformatik unterstützt Praktiker, die sich einen schnellen und abgesicherten Überblick verschaffen wollen, ebenso wie mehrere Ebenen des Bildungssystems, von Hochschulen bis zu Berufsakademien. Es gibt eine Übersicht über alle wesentlichen Teilgebiete der Wirtschaftsinformatik. Ausgehend von der Erläuterung der Arbeitsweise des PC, der Einbettung von Rechnern in lokale und globale Netze sowie der Integration der dort verfügbaren Dienste werden die Grundlagen des Datenmanagements sowie die Unterstützung betrieblicher Funktionen und Prozesse durch Informationsverarbeitung erläutert. Diese Konzepte finden in einer breiten Palette moderner integrierter Anwendungssysteme Verwendung, deren Erläuterung im Zentrum des Werkes steht. Die Leitidee der Integration und Vernetzung wurde sowohl im technischen als auch im Anwendungsteil konsequent beachtet.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Grundlagen

Wirtschaftsinformatiker beschäftigen sich mit der Gestaltung, dem Betrieb und der Nutzung von Systemen der computergestützten Informationsverarbeitung (IV) in Wirtschaft und Verwaltung und zunehmend auch im unmittelbaren privaten Lebensumfeld. IV basiert im Regelfall auf mehreren Anwendungssystemen (AS). So erfasst im Vertrieb der Außendienstmitarbeiter mit einem AS Aufträge und pflegt Kundendaten. Ein ebenfalls stark betriebswirtschaftlich geprägtes AS für die Produktionsplanung unterstützt den Disponenten, der die detaillierten Produktionspläne im eigenen Unternehmen und über die Grenzen mehrerer Unternehmen hinweg abstimmt. Eine Software stellt Funktionen bereit, die helfen, soziale Netzwerke aufzubauen und zu pflegen. Ein Student kann diese Software nutzen, um sich von „höheren“ Semestern Tipps geben zu lassen, mit welcher Literatur er sich auf eine Prüfung vorbereiten soll. Anschließend wird er vielleicht ein Buch über den Internetanbieter Amazon kaufen.
Peter Mertens, Freimut Bodendorf, Wolfgang König, Arnold Picot, Matthias Schumann, Thomas Hess

2. Rechner und deren Vernetzung

Unter Hardware versteht man vereinfacht ausgedrückt alle physischen Komponenten und Geräte, aus denen sich ein Computer oder Rechnernetzwerk zusammensetzt.
Peter Mertens, Freimut Bodendorf, Wolfgang König, Arnold Picot, Matthias Schumann, Thomas Hess

3. Daten, Information und Wissen

Daten fallen in allen Bereichen der Unternehmung sowie in ihrem relevanten Umfeld an und beziehen sich z. B. auf Artikel, Teile, Aufträge, Arbeitsplätze, Anlagen, Verbrauchs- und Zahlungsvorgänge sowie auf Eigenschaften und Verhaltensweisen von Kunden und Lieferanten. Diese Daten müssen erfasst, verwaltet und verteilt werden. Die sich hieraus ergebenden Fragen zur Daten- und Datenbankorganisation, zur Modellierung von Datenbanksystemen sowie zur dezentralen Datenhaltung werden im Folgenden erörtert.
Peter Mertens, Freimut Bodendorf, Wolfgang König, Arnold Picot, Matthias Schumann, Thomas Hess

4. Integrierte Anwendungssysteme im Unternehmen

Funktionsmodelle sind oft nach den Funktionsbereichen der Aufbauorganisation eines Unternehmens gegliedert. Innerhalb dieser Organisationseinheiten, wie z. B. Einkauf, Vertrieb, Rechnungswesen oder Personal (vgl. Abb. 4.2), werden Funktionen (z. B. die Weiterbildung des Personals) ausgeführt. Eine zeitlich-logische Abfolge von Funktionen zur Erfüllung einer bestimmten Aufgabe (etwa die Abwicklung eines Kundenauftrags) wird Geschäftsprozess genannt. Im Modellierungszusammenhang verwendet man teilweise den Begriff „Aktivität “ synonym zu dem Begriff „Funktion“. Bestimmte Geschäftsprozesse werden innerhalb eines Funktionsbereiches abgewickelt. In der Regel erstrecken sich Geschäftsprozesse jedoch über Organisationseinheiten unterschiedlicher Funktionsbereiche oder gar über Unternehmensgrenzen hinweg (vgl. Abb. 4.1 und Abb. 4.20). Beispielsweise bestellt ein Nutzkraftfahrzeughersteller vor der Montage eines Kranwagens einen Satz Spezialreifen bei einem Reifenproduzenten.
Peter Mertens, Freimut Bodendorf, Wolfgang König, Arnold Picot, Matthias Schumann, Thomas Hess

5. Planung, Realisierung und Einführung von Anwendungssystemen

AS sollen die Benutzer beim Bearbeiten der Geschäftsprozesse und betrieblichen Funktionen effektiv unterstützen. Für viele Bereiche ist dazu geeignete Standardsoftware vorhanden, mit der die fachlichen Anforderungen abgedeckt werden. Sind dagegen diese Anforderungen sehr spezifisch, so ist entweder die Individualentwicklung eines AS erforderlich oder ein Standardsoftwareprodukt muss modifiziert bzw. erweitert werden.
Peter Mertens, Freimut Bodendorf, Wolfgang König, Arnold Picot, Matthias Schumann, Thomas Hess

6. Management der Informationsverarbeitung

Nicht selten führen die AS eines Unternehmens ein Eigenleben: Sie sind vielleicht aus technischer Perspektive überzeugend und treffen auch die Anforderungen des einzelnen Anwenders. Das bedeutet aber nicht zwangsläufig, dass die IV damit einen Beitrag zum Erreichen der strategischen Ziele eines Unternehmens leistet. Strebt ein Unternehmen die Kostenführerschaft in einem Markt an, dann hat es mit der Einführung eines ausdifferenzierten Beratungssystems wenig erreicht. Zielführender wäre z. B. für ein Industrieunternehmen eine neue Lösung, mit der sich die Lagerbestände reduzieren lassen. Allerdings passiert es immer wieder, dass Unternehmen die sich aus technischen Innovationen ergebenden Optionen, z. B. für neue Prozesse und neue Produkte, übersehen. Exemplarisch sei auf die Musikindustrie verwiesen, die die verändernde Wirkung des Internets und darauf aufbauender AS wie z. B. Musiktauschbörsen lange Zeit ignorierte und aus diesem Grund strukturelle Probleme hat.
Peter Mertens, Freimut Bodendorf, Wolfgang König, Arnold Picot, Matthias Schumann, Thomas Hess

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