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Über dieses Buch

Im Mittelpunkt dieses Buches steht ein ‚Gegenstand‘, mit dem wir alle tagtäglich zu tun haben: das lebendige, so eigenwillige Haar. Jede und jeder von uns besitzt Erfahrungen mit seinem Haar, seinen Frisuren und Friseuren, ist von diesem Thema also unmittelbar betroffen und berührt.
Die Autoren gehen der Frage nach, was einen ‚guten‘ Friseur ausmacht und beleuchten wenig bekannte und überraschende Seiten eines alten Berufs mit wechselhafter Geschichte und neuen Herausforderungen. Die genaue Betrachtung und Beschreibung der Arbeit des Friseurs ist in diesem Buch eingebettet in eine kulturhistorische Betrachtung der Bedeutung der Haare, der Entwicklung des Friseurberufs und in soziodemografische Daten und Einschätzungen zur aktuellen Lage des Friseurhandwerks.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Wer kennt es nicht? – Eine Einführung

Zusammenfassung
Niemand entflieht der tagtäglichen Erfahrung mit seinem Haar. Kaum jemand kommt ohne ein dramatisches, wenn nicht traumatisches Friseurerlebnis durchs Leben. Mit dem Haar verbinden sich intensive persönliche Erlebnisse und Erfahrungen.
Hans G. Bauer, Fritz Böhle

Was alles am Haar hängt – ein kulturhistorischer Streifzug

Zusammenfassung
Der Umgang mit dem Haar beschäftigt den Menschen tagtäglich. Er beschäftigt ihn wahrscheinlich schon so lange wie sein Umgang mit dem Apfel. »Am Anfang«, so eine Tagungsausschreibung der Evangelischen Akademie Tutzing 2017, »war der Apfel – und der Biss kostete das Paradies«.
Hans G. Bauer, Fritz Böhle

Zur Lage des Friseurs – Soziodemographisches

Zusammenfassung
Im Angesicht der Entwicklungen industrieller Produktion im 20. Jahrhundert erschien das Handwerk als ein Auslaufmodell. Für die Zukunft wurde ein Übergang der Industrie- in die Dienstleistungsgesellschaft prognostiziert. Mittlerweile ist der Sektor der Dienstleistungen massiv angewachsen.
Hans G. Bauer, Fritz Böhle

Unsichtbares Handeln – die (Un-)Möglichkeit, ein guter Friseur zu sein

Zusammenfassung
In diesem Teil betreten wir die Bühne des Friseursalons, auf der wir als haartragende Kunden, der Friseur und das Haar in den Hauptrollen auftreten. Zur Bühne gehören auch die berühmten Bretter, auf denen all dieses stattfindet und die das Geschehen tragen (sollen). In Fortsetzung der demografischen Betrachtungen aus dem letzten Teil III zunächst einige Informationen, die sich vor allem auf die formalen Qualifikationen und die Vorstellungen und Erwartungen an das Können in diesem Beruf beziehen (Abschnitt IV.1).
Hans G. Bauer, Fritz Böhle

Epilog

Zusammenfassung
Das Haar ist, naturwissenschaftlich gesehen, kein Organ, sondern lediglich ein ›Hautanhangsgebilde‹. In der Geschichte erfüllt es jedoch erstaunlich vielfältige Aufgaben, die weit über seine natürlich-biologische Schutzfunktion hinausreichen. Viele der Aufgaben und Funktionen des Haars haben sich in unserer Sprache, aber auch in Mythen, Ritualen, Symbolen sowie den Künsten niedergeschlagen.
Hans G. Bauer, Fritz Böhle

Backmatter

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