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Über dieses Buch

Oliver Lieber untersucht den Konflikt zwischen der Hafenwirtschaft und der Stadtentwicklung in Hamburg. Er zeigt detailliert, dass Schwierigkeiten einer urbanen Nutzung an der Schnittstelle von Hafen und Stadt in der öffentlichen Debatte unterschätzt werden und dass der Konflikt mit Nutzeneinbußen für alle Seiten verbunden ist. Der Autor erläutert den komplexen rechtlichen Rahmen der Hafenplanung in Hamburg und diskutiert städtische Investitionen in den Hafen. Darüber hinaus untersucht er die Rahmenbedingungen im Hinblick auf das Bundesimmissionsschutzgesetz und zum Störfallschutz sowie ihre Auswirkungen. Die detaillierte empirische Untersuchung des Konflikts zeigt, dass dieser sich seit 2000 deutlich verschärft hat, wozu insbesondere konkrete Anlässe zur Stadtentwicklung, bspw. die Olympiabewerbungen, beigetragen haben.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Seit Jahrhunderten sind Häfen ein Spiegelbild technischen und gesellschaftlichen Wandels. Transportgüter veränderten sich und Schiffstypen sowie Umschlagstechniken haben sich kontinuierlich weiterentwickelt. Diese Veränderungen haben vielfältige Auswirkungen auf das Hafengebiet und die angrenzenden Wohnviertel.
Oliver Lieber

Kapitel 2. Historische Entwicklung der Beziehung von Stadt und Hafen

Das komplizierte Verhältnis von Hafenwirtschaft und Stadt wird nur verständlich, wenn man die historische Entwicklung des Hafenumschlags und der Schifffahrt kennt. Der Konflikt zwischen Stadt und Hafen hat Wurzeln, die zum Teil Jahrhunderte zurückreichen und bis heute wirken. Eine konkrete Konkurrenz um Flächen zeigt sich erstmals beim Bau der Speicherstadt 1883 und der damit einhergehenden Verdrängung der dortigen Bewohner.
Oliver Lieber

Kapitel 3. Rahmenbedingungen des Konflikts im Hamburger Hafen

In diesem Kapitel sollen die Rahmenbedingungen untersucht werden, in die der Konflikt zwischen Hafenwirtschaft und Hamburg eingebettet ist. Es erläutert detailliert die aktuelle geographische Situation und geht insbesondere der Frage nach, um welche Flächen gestritten wird. Auch die Verfügbarkeit von Ausgleichsflächen und die Struktur der Hafenwirtschaft werden untersucht.
Oliver Lieber

Kapitel 4. Dekonstruktion des Mythos Hamburger Hafen

Die Rahmenbedingungen des Konflikts (Geographie, Struktur der Hafenwirtschaft, Prognosen zum Umschlag und Hafenplanung) wurden im Kapitel 3 untersucht. In diesem Kapitel soll nun ein Faktor beleuchtet werden, der den Konflikt maßgeblich beeinflusst, jedoch schwer zu greifen ist. Es ist die Grundeinstellung zum Hafen, das Bild des Hafens, das nur als Mythos zu bezeichnen ist.
Oliver Lieber

Kapitel 5. Untersuchung des Konfliktes zwischen Stadtentwicklern und Hafenwirtschaft in Hamburg

Gemäß dem gewählten akteurstheoretischen Ansatz wird in diesem Kapitel der Schritt auf die individuelle Ebene der Akteure gemacht. Es werden die jeweiligen Konfliktbeteiligten bzw. Kollektive vorgestellt sowie ihre Bedeutung und Stellung im Konflikt ermittelt. Die geografischen und thematischen Schwerpunkte des Konfliktes werden dabei erläutert.
Oliver Lieber

Kapitel 6. Analyse der Konfliktursachen und des Konfliktverlaufes

Im ersten Kapitel dieser Arbeit wurde ein Überblick über relevante fachliche Literatur und geeignete sozialwissenschaftlichen Analysemodelle gegeben. In diesem Kapitel sollen mehrere ausgewählte Modelle helfen, den Konflikt zu analysieren. Nach der Herleitung und Erläuterung der Modelle wird gezeigt, dass der Grundmechanismus des realen Konflikts überzeugend modellhaft abgebildet und begründet werden kann.
Oliver Lieber

Kapitel 7. Mögliche Lösungsansätze für den Konflikt

Wie insbesondere die Konfliktbeispiele in Kapitel 5.5 zeigen, agieren sowohl die Akteure der Stadtentwicklung als auch die Hafenwirtschaft seit vielen Jahren konfrontativ und wenig kooperativ. Diese konfrontative Haltung führt – wie zuvor ausführlich beschrieben – zu suboptimalen Ergebnissen. Es gibt in Hamburg keine belastbare auf Konsens beruhende Vision eines Hafens der Zukunft. Ein solcher Konsens hätte jedoch sowohl für die Stadt als auch für die Hamburger Hafenwirtschaft einen großen Nutzen.
Oliver Lieber

Kapitel 8. Schlussbetrachtung

In diesem letzten Kapitel werden die Erkenntnisse der vorangegangenen Abschnitte, mit den zum Beginn der Arbeit formulierten Fragen und Thesen, abgeglichen. Darüber hinaus werden offene und neue Forschungsansätze für anschließende Arbeiten skizziert.
Oliver Lieber

Backmatter

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