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Über dieses Buch

Dieses Buch richtet sich speziell an Geschäftsführer und Vorstände von Unternehmen, die sich in einer Krise befinden und von Insolvenz bedroht sind. Die Lektüre setzt keine juristischen Kenntnisse voraus. Die besonderen Pflichten und Haftungsrisiken für Manager werden verständlich und praxisnah erläutert. Dazu werden viele systematische Zusammenhänge beleuchtet. Nicht-Juristen lernen die wichtigsten Haftungsfallen kennen und erhalten zahlreiche Tipps zu ihrer Vermeidung.Das Buch dient auch der Vorbereitung und Begleitung einer Beratung durch einen Rechtsanwalt oder sonstigen Krisenberater, und zwar sowohl in der eigentlichen Krise als auch in einem späteren Haftpflichtprozess.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Das Ziel dieses Buchs – und eine Warnung

Zusammenfassung
Dieses Buch will ein komplexes rechtliches Thema möglichst einfach darstellen. Juristische Kenntnisse werden bei der Lektüre nicht vorausgesetzt. Eine qualifizierte Beratung zum Einzelfall kann die folgende Darstellung allerdings nicht ersetzen.
Christoph Poertzgen

Kapitel 2. Adressatenkreis: nicht nur der CFO

Zusammenfassung
Die in der Krise relevanten Pflichten und Haftungsrisiken treffen nicht nur den Chief Financial Officer (CFO) des Unternehmens. Tatsächlich stehen hier alle Mitglieder der Geschäftsführung bzw. des Vorstands in der Pflicht. In Ausnahmenfällen können auch „faktische Geschäftsführer“ sowie Mitglieder von Aufsichtsräten und GmbH-Gesellschafter Adressaten von Krisenpflichten werden.
Christoph Poertzgen

Kapitel 3. Haftung trotz Haftungsbeschränkung?

Zusammenfassung
Die persönliche Haftung von Managern in der Unternehmenskrise steht nur scheinbar im Widerspruch zu dem Grundsatz, wonach bei Kapitalgesellschaften die Haftung für Verbindlichkeiten das Gesellschaftsvermögen begrenzt ist. Vielmehr bestätigt die Möglichkeit einer Haftung von Organvertretern sogar den Grundsatz der beschränkten Haftung des Unternehmens.
Christoph Poertzgen

Kapitel 4. Prüfung, Beobachtung und Dokumentation

Zusammenfassung
Geschäftsführer und Vorstände müssen kontinuierlich prüfen, ob sich ihr Unternehmen in einer Krise befindet. Im eigenen Interesse sollten Organvertreter die Entwicklung der Krise und die Maßnahmen, die sie zu ihrer Bewältigung ergreifen, sorgfältig dokumentieren.
Christoph Poertzgen

Kapitel 5. Sanierungspflicht

Zusammenfassung
Die Bewältigung einer Unternehmenskrise ist Bestandteil der allgemeinen Managementaufgabe. Der grundsätzlichen Sanierungspflicht gehen allerdings die im Gesetz konkret formulierten Krisenpflichten vor, insbesondere wenn sich die Krise in Richtung einer Insolvenz des Unternehmens verschärft.
Christoph Poertzgen

Kapitel 6. Insolvenzgründe im Überblick

Zusammenfassung
Ein Unternehmen ist im juristischen Sinn insolvent, wenn ein Zustand verwirklicht ist, den das Gesetz als „Insolvenzgrund“ bezeichnet. Das deutsche Recht kennt zwei Insolvenzgründe: Zahlungsunfähigkeit und Überschuldung.
Christoph Poertzgen

Kapitel 7. Zahlungsunfähigkeit

Zusammenfassung
Die Zahlungsunfähigkeit ist der für alle Unternehmenstypen maßgebliche und im Vergleich zur Überschuldung praktisch wichtigere Insolvenzgrund. Das Vorliegen von Zahlungsunfähigkeit erschließt sich auch dem juristischen Laien mehr oder weniger deutlich.
Christoph Poertzgen

Kapitel 8. Überschuldung

Zusammenfassung
Neben der Zahlungsunfähigkeit gibt es die Überschuldung als weiteren Insolvenzgrund. Dieser ist deutlich abstrakter und komplizierter als die Zahlungsunfähigkeit, allerdings auch von geringerer Bedeutung für die Praxis. Dennoch sind auch mit dem Insolvenzgrund der Überschuldung erhebliche Haftungsrisiken verbunden.
Christoph Poertzgen

Kapitel 9. Insolvenzantragspflicht

Zusammenfassung
Die Insolvenzantragspflicht ist die wichtigste Pflicht, die Geschäftsführer und Vorstände in der Unternehmenskrise zu beachten haben. Eine Verletzung der Antragsflicht setzt Manager dem Risiko einer weitreichenden persönlichen Haftung aus, und zwar sowohl zivilrechtlich als auch strafrechtlich.
Christoph Poertzgen

Kapitel 10. Antragstellung und passende Verfahrensart

Zusammenfassung
Ein Insolvenzantrag muss diverse Informationen über das betroffene Unternehmen enthalten. Im Antrag kann auch die Weichenstellung für eine besondere Verfahrensart – Eigenverwaltung und/oder Insolvenzplan – erfolgen. Desweiteren kann der Antrag einen Vorschlag für die Person des Insolvenzverwalters formulieren.
Christoph Poertzgen

Kapitel 11. Zahlungsverbot und Innenhaftung

Zusammenfassung
Nach Eintritt von Zahlungsunfähigkeit (Kap. 7) oder Überschuldung (Kap. 8) dürfen Organvertreter keine weiteren Verringerungen des Gesellschaftsvermögens zulassen. Kommt es trotzdem zu Vermögensabflüssen, ist der Geschäftsführer oder Vorstand zur Erstattung aus seinem Privatvermögen verpflichtet. Obwohl die Haftung wegen verbotener Zahlungen umstritten ist, kommt sie in der Praxis häufig vor und stellt das größte zivilrechtliche Haftungsrisiko in der Unternehmenskrise dar.
Christoph Poertzgen

Kapitel 12. Haftung wegen Insolvenzverschleppung

Zusammenfassung
Ein Organvertreter, der die Antragspflicht (Kap. 9) verletzt, haftet den Gläubigern für die daraus entstehenden Schäden. Zu einer zivilrechtlichen Haftung wegen Insolvenzverschleppung kommt in der Praxis allerdings selten, da die Ermittlung der Schäden schwierig ist. Strafrechtliche Ermittlungen wegen Insolvenzverschleppung (Abschn. 14.2) werden dagegen häufig eingeleitet.
Christoph Poertzgen

Kapitel 13. Ablauf des Insolvenzverfahrens

Zusammenfassung
Dieses Kapitel erläutert den Unterschied zwischen vorläufigem und endgültigem Insolvenzverfahren und beschreibt den Verfahrensablauf aus der Perspektive eines Geschäftsführers bzw. Vorstands.
Christoph Poertzgen

Kapitel 14. Strafrecht und weitere Haftungsrisiken

Zusammenfassung
In einer Unternehmenskrise prallen die Interessen der Beteiligten besonders hart aufeinander. Deshalb will der Gesetzgeber die Einhaltung der wichtigsten Krisenpflichten auch durch strafrechtliche Sanktionen sicherstellen. Das folgende Kapitel gibt zunächst einen Überblick über die wichtigsten Strafbarkeitsrisiken für Geschäftsführer und Vorstände und beschreibt anschließend weitere zivilrechtliche Haftungsgefahren.
Christoph Poertzgen

Kapitel 15. Insolvenzanfechtung

Zusammenfassung
Die Anfechtung von Rechtshandlungen durch den Insolvenzverwalter hat auf den ersten Blick keine Berührungspunkte mit der Haftung von Managern. Tatsächlich kann sich die Anfechtung jedoch entscheidend auf die Haftung wegen verbotener Zahlungen (Kap. 11) auswirken. Deshalb werden im folgenden Kapitel die Wechselwirkungen zwischen Insolvenzanfechtung und Innenhaftung beleuchtet.
Christoph Poertzgen

Kapitel 16. D&O – Versicherung

Zusammenfassung
Eine Haftpflichtversicherung für Risiken aus beruflicher Tätigkeit ist für Geschäftsführer und Vorstände in jedem Fall empfehlenswert. Gerade im Insolvenzfall kann eine solche Versicherung jedoch dazu führen, dass sich die Wahrscheinlichkeit des Versuchs einer Inanspruchnahme des Organvertreters erhöht.
Christoph Poertzgen

Kapitel 17. Persönliche Haftungsschuld

Zusammenfassung
Das folgende Kapitel behandelt die heikle Situation, in der eine substanzielle persönliche Haftungsschuld nicht mehr „wegdiskutiert“ werden kann.
Christoph Poertzgen

Kapitel 18. Interessenkonflikt für Berater

Zusammenfassung
Im letzten Kapitel geht es um einen Interessenkonflikt, der auftreten kann, wenn Manager in einer Unternehmenskrise rechtliche Beratung in Anspruch nehmen wollen und nach einem geeigneten Anwalt suchen.
Christoph Poertzgen

Kapitel 19. Annex: Krisenpflichten in der Corona-Krise

Zusammenfassung
Im März 2020 hat der Gesetzgeber ein umfangreiches Maßnahmenpaket zur Abmilderung der juristischen und wirtschaftlichen Folgen der Corona-Pandemie beschlossen. Hieraus ergeben sich Konsequenzen für die in der unternehmenskrise zu beachtenden Pflichten, insbesondere für die Antragspflicht (Kap. 9) und das Zahlungsverbot (Kap. 11).
Christoph Poertzgen

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