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17.03.2021 | Halbleiter | Nachricht | Onlineartikel

Neues SiC-Umrichtermodul für elektrische Hochleistungsantriebe

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

Fraunhofer und Marelli haben ein SiC-Umrichtermodul für elektrische Hochleistungsantriebe entwickelt. Das kleine und leichte Modul soll höhere Umwandlungswirkungsgrade ermöglichen.

Das Fraunhofer-Institut für Zuverlässigkeit und Mikrointegration (IZM) und Marelli haben ein neues Modul mit der Bezeichnung Edi (Enhanced Direct-cooling Inverter) entwickelt. Damit fördert Marelli den elektrischen Antrieb sowie den Einsatz von Silizium-Carbid-Technologien auf der Rennstrecke. Die Robustheit des Designs wurde bei elektrischen und mechanischen Zuverlässigkeitstests für Motorsport-Einsatzprofile bereits festgestellt. 

Das neue Modul ist auch für den zukünftigen Serieneinsatz vorgesehen. "Als Marelli Motorsport ist es unsere Aufgabe, technologische Fortschritte zu fördern, die vor allem auf der Rennstrecke entscheidend sein können und gleichzeitig Technologien der nächsten Generation auch für die Straßenfahrzeuge von morgen zu ermöglichen", sagt Riccardo De Filippi, Senior Vice President und CEO von Marelli Motorsport.

Kompakte SiC-Leistungsstufe

Das strukturelle Design ohne Basisplatte reduziert den thermischen Widerstand zwischen den SiC-Komponenten und der Kühlflüssigkeit extrem. Damit kann die kompakte Leistungsstufe den Wirkungsgradvorteil von Silizium-Carbid nutzen und bietet mehr Designfreiheit sowie mehr Flexibilität beim Packaging und bei den Kühlsystemen. Im Vergleich zu einem Silizium-basierten Aufbau soll das neue Modul einen Umwandlungswirkungsgrad von bis zu 99,5 Prozent bieten. Dabei ist es nur halb so groß und wiegt nur die Hälfte, während sich die Wärmeableitung in das Kühlsystem verdoppelt.

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