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Handbook Assisted and Automated Driving

  • Open Access
  • 2026
  • Open Access
  • Buch

Über dieses Buch

Dieses Open-Access-Buch erläutert Systeme und Technologien für das assistierte und automatisierte Fahren im Detail. Es gibt auch einen Überblick über die Beschränkungen solcher Systeme im Hinblick auf Entwicklungsprozesse und Testwerkzeuge. Diese Beschreibung deckt die modernen Fahrerassistenzsysteme von heute mit der Umgebungswahrnehmung in PKW, Nutzfahrzeugen und Motorrädern ab. Dazu gehören Funktionsprinzipien ebenso wie die Verkörperung der dafür benötigten Komponenten wie Sensoren, Aktoren, mechatronische Subsysteme und Betätigungselemente. Darüber hinaus werden Konzepte zur Datenfusion, Umweltdarstellungen und benutzerfreundliche Designs der Mensch-Maschine-Schnittstelle zwischen Assistenzsystem und Fahrer vorgestellt. Auch bei der Entwicklung des automatisierten Fahrens werden neue Prioritäten gesetzt. Obwohl das automatisierte Fahren auf der Technologie fortschrittlicher Fahrerassistenzsysteme beruht, stellt es den Menschen vor völlig neue Herausforderungen, die auch über die Serientechnologie hinausgehen. Die Vielfalt notwendiger innovativer Ansätze wird an Beispielanwendungen dargestellt. Die Inhalte Grundlagen der erweiterten Fahrerassistenzsystementwicklung - Virtuelle Entwicklungs- und Testumgebungen für ADAS - Testmethoden - Sensoren für ADAS - Datenfusion und Umweltdarstellung - Digitale Infrastruktur - Betätigung für ADAS - Mensch-Maschine-Schnittstellen für ADAS - ADAS auf Führungs- und Navigationsebene - Automatisiertes Fahren Die Zielgruppen Automobilentwicklung und Anwendungsingenieure Studenten der Automobilelektrik, -elektronik, -Mechatronik Studenten der Maschinen- und Fahrzeugtechnik Studenten der Elektronik / Informatik / Informationstechnologie Die Redakteure Prof. Dr. rer. nat. Hermann Winner leitete bis 2021 den Lehrstuhl für Kraftfahrzeugtechnik an der Technischen Universität Darmstadt (FZD). Prof. Dr.-Ing. Klaus Dietmayer ist Direktor des Instituts für Mess-, Regel- und Mikrotechnik an der Universität Ulm. Prof. Dr.-Ing. Lutz Eckstein ist Direktor des Instituts für Kraftfahrzeugtechnik (ika) an der RWTH Aachen. Prof. Dr. Meike Jipp ist Bereichsvorstand Energie und Verkehr am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR). Prof. Dr.-Ing. Markus Maurer ist Leiter des Instituts für Regelungstechnik an der Technischen Universität Braunschweig. Prof. Dr.-Ing. Christoph Stiller ist Leiter des Instituts für Mess- und Regeltechnik (MRT) am Karlsruher Institut für Technologie.

Inhaltsverzeichnis

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  1. Fundamentals of Driver Assistance Development

    1. Frontmatter

    2. Chapter 1. Human Performance in Vehicle Driving

      • Open Access
      Bettina Abendroth, Philip Joisten
      Dieses Kapitel taucht ein in die komplexe Welt menschlicher Leistung beim Autofahren und beleuchtet die entscheidenden Faktoren, die das Verhalten des Fahrers beeinflussen. Es untersucht das Zusammenspiel zwischen der Leistungsfähigkeit des Fahrers, seiner Leistungsbereitschaft und den Anforderungen der Fahraufgabe, die vom Fahrzeug und der Fahrumgebung geprägt sind. Der Text untersucht auch die Auswirkungen moderner Fahrerassistenzsysteme auf die menschliche Leistungsfähigkeit und diskutiert, wie diese Systeme Aufgaben vom menschlichen Fahrer auf das Fahrzeug verlagern und welche Auswirkungen dies auf die Sicherheit hat. Zusätzlich bietet das Kapitel einen detaillierten Überblick über das menschliche Informationsverarbeitungsmodell und erklärt, wie Fahrer Informationen aus der Fahrumgebung wahrnehmen, verarbeiten und darauf reagieren. Außerdem wird die Rolle des Gedächtnisses, der Aufmerksamkeit und der Entscheidungsfindung bei der Fahrleistung diskutiert. Das Kapitel schließt mit einer Diskussion der Determinanten menschlicher Fahrleistung, einschließlich Alter, Persönlichkeitsmerkmalen, Fahrerfahrung und Ermüdung, und bietet Einblicke in die Steuerung dieser Faktoren, um Fahrleistung und Sicherheit zu optimieren.
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    3. Chapter 2. Classification of Automated Driving Functions

      • Open Access
      Elisabeth Shi, Tom M. Gasser
      Dieses Kapitel befasst sich mit der Klassifizierung automatisierter Fahrfunktionen und verfolgt die Entwicklung der Standards vom BASt-Bericht von 2013 bis zum aktuellen SAE International Standard J3016. Darin werden die Unterschiede zwischen verschiedenen Automatisierungsebenen von Stufe 0 (keine Automatisierung) bis Stufe 5 (Vollautomatisierung) verdeutlicht und die Funktionsprinzipien erläutert, die Funktionen anhand ihrer Auswirkungen auf die Fahrzeugführung kategorisieren. Der Text unterstreicht auch die Bedeutung klarer Kommunikation zur Vermeidung von Missverständnissen und präsentiert benutzerzentrierte Kommunikationskonzepte, die von SAE und BASt entwickelt wurden. Es diskutiert die Interaktion und den Wettbewerb zwischen verschiedenen Funktionsprinzipien und gibt einen Überblick über die Rolle des Menschen im automatisierten Fahren. Das Kapitel schließt mit der Betonung der Notwendigkeit eines gemeinsamen Verständnisses von Klassifikationskonzepten unter Experten, um eine klare Kommunikation in Forschung, Entwicklung und Regulierung zu ermöglichen.
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    4. Chapter 3. The Regulation of Autonomous Driving in California

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      Stephen Wu
      Dieses Kapitel befasst sich mit der Regulierung autonomer Fahrzeuge (AVs) in Kalifornien und unterstreicht die Vorreiterrolle des Staates sowohl bei technologischen Entwicklungen als auch bei rechtlichen Rahmenbedingungen. Es untersucht die Quellen der Gesetze, die auf AVs anwendbar sind, einschließlich Statuten, Verordnungen und Gerichtsverfahren auf Bundes- und Landesebene. Das Kapitel untersucht auch Kaliforniens wegweisendes AV-Statut, die Senatsvorlage 1298 und die Bestimmungen für die Prüfung und den Einsatz von AVs. Darüber hinaus werden die Rolle von Bundesgesetzen und die Regulierung von Elektrofahrzeugen durch das Produkthaftungsgesetz diskutiert. Das Kapitel schließt mit der Betonung der Notwendigkeit umfassender Gesetze zur Regulierung von AVs und zur Festlegung eines Weges hin zu einem späteren Einsatz, der die Sicherheit und den Schutz der Öffentlichkeit gewährleistet.
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    5. Chapter 4. Driver Assistance Requirements from Vehicle Regulations and Consumer Protection

      • Open Access
      Patrick Seiniger, Andre Seeck, André Wiggerich
      Dieses Kapitel vertieft sich in die komplexe Welt der Fahrerassistenzsysteme und untersucht die regulatorischen Rahmenbedingungen und Verbraucherschutzmaßnahmen, die ihre Entwicklung prägen. Zunächst werden die Rahmenbedingungen untersucht, die durch Fahrzeugvorschriften und Verbraucherschutzorganisationen wie Euro NCAP vorgegeben sind, die die Funktionalität und Grenzen dieser Systeme definieren. Anschließend wird das V-Modell der Produktentwicklung diskutiert und veranschaulicht, wie Anforderungen in die Design- und Verifizierungsprozesse integriert werden. Sie unterstreicht auch die Bedeutung der Marktüberwachung für die Einhaltung dieser Anforderungen und betont die Notwendigkeit eines robusten Systemdesigns. Das Kapitel schließt mit der Untersuchung der Zukunft der Fahrzeugsicherheit, der Diskussion der Rolle des Verbraucherschutzes bei der Innovationsförderung und der kontinuierlichen Verbesserung der Sicherheitsstandards. Die Leser erhalten ein umfassendes Verständnis der regulatorischen Landschaft und der Verbraucherschutzkriterien, die die Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen beeinflussen, sowie der zukünftigen Trends, die die Automobilindustrie prägen.
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    6. Chapter 5. Driver Assistance Systems and Automated Driving Functions—Accident Occurrence and Safety Benefits

      • Open Access
      Matthias Kühn, Jenö Bende, Lars Hannawald
      In diesem Kapitel werden die Unfallverläufe in Deutschland untersucht und die signifikante Verringerung der Todesfälle im Laufe der Jahrzehnte trotz des gestiegenen Verkehrsaufkommens hervorgehoben. Es untersucht die Verteilung von Unfällen nach Ort, Art und Beteiligung des Fahrzeugs und bietet Einblicke in die häufigsten Unfallszenarien. Der Text untersucht auch das Sicherheitspotenzial verschiedener Fahrerassistenzsysteme wie Notbremsassistenten, Spurhalteassistenten und Totwinkelwarner für verschiedene Fahrzeugtypen, darunter PKW, LKW, Busse und motorisierte Zweiräder. Darüber hinaus werden die potenziellen Vorteile und Herausforderungen automatisierter Fahrfunktionen diskutiert, insbesondere bei der Verringerung von Unfällen, die durch menschliches Versagen verursacht werden. Das Kapitel schließt mit der Betonung der Wichtigkeit, die Verfügbarkeit von Fahrerassistenzsystemen in der Fahrzeugflotte zu erhöhen und die Notwendigkeit weiterer Forschung und Entwicklung zur Verbesserung der Verkehrssicherheit zu betonen.
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    7. Chapter 6. Safety of Assisted and Automated Systems

      • Open Access
      Ulf Wilhelm, Susanne Ebel
      Dieses Kapitel vertieft die kritischen Aspekte der Sicherheit für assistierte und automatisierte Fahrsysteme und deckt die Bereiche funktionale Sicherheit, Sicherheit der beabsichtigten Funktionalität (SOTIF) und Cybersicherheit ab. Zunächst werden die bestehenden Sicherheitsstandards und die Herausforderungen durch die zunehmende Komplexität dieser Systeme skizziert. Der Text untersucht die Norm ISO 26262 für funktionale Sicherheit und beschreibt den Prozess der Gefahrenanalyse und Risikobewertung (HARA) sowie die Ableitung von Sicherheitszielen und -anforderungen. Außerdem werden die Grenzen der ISO 26262 bei der Bewältigung der einzigartigen Herausforderungen automatisierter Systeme diskutiert, wie funktionale Unzulänglichkeiten und die Notwendigkeit umfassenderer Validierungsmethoden. Das Kapitel führt dann die ISO 21448-Norm für SOTIF ein, die sich darauf konzentriert, die Sicherheit der beabsichtigten Funktionalität trotz potenzieller Funktionsunzulänglichkeiten zu gewährleisten. Es bietet einen Überblick über das SOTIF-Prozessmodell, einschließlich der Gefahrenerkennung, Risikobewertung und der Entwicklung von Akzeptanzkriterien und Validierungszielen. Der Text hebt auch die Rolle des maschinellen Lernens und datengestützter Ansätze bei der Bewältigung der Komplexität automatisierter Systeme hervor. Schließlich wird die Bedeutung der Cybersicherheit für den Schutz automatisierter Systeme vor externen Bedrohungen und die Gewährleistung der allgemeinen Produktsicherheit diskutiert. Dieses Kapitel bietet einen detaillierten und praktischen Leitfaden zum Verständnis und zur Umsetzung von Sicherheitsstandards für assistierte und automatisierte Fahrsysteme und ist daher eine wichtige Lektüre für Fachleute auf diesem Gebiet.
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  2. Virtual Development and Test Environments for DAS

    1. Frontmatter

    2. Chapter 7. Virtual Integration

      • Open Access
      Michael Kochem, Stephan Hakuli
      Dieses Kapitel vertieft sich in das Konzept virtueller Straßentests, die darauf abzielen, reale Fahrtests in einer virtuellen Umgebung zu replizieren. Der primäre Fokus liegt auf der Nutzung von Simulationstechniken, um die Effizienz, Flexibilität und Reproduzierbarkeit von Fahrzeugentwicklungsprozessen zu verbessern. Der Text untersucht verschiedene Methoden innerhalb der Schleife, wie Model-in-the-Loop (MiL), Software-in-the-Loop (SiL), Hardware-in-the-Loop (HiL) und Vehicle-in-the-Loop (ViL), die integraler Bestandteil des V-Modell-Entwicklungsprozesses sind. Diese Methoden erleichtern frühzeitige Tests und Bewertungen von Fahrzeugkomponenten und -systemen und reduzieren Entwicklungszeit und -kosten erheblich. In diesem Kapitel wird auch die Integration agiler Methoden wie Scrum in das traditionelle V-Modell diskutiert, wobei die Vorteile kontinuierlicher Integration, Tests und Bereitstellung (CI / CT / CD) bei der Verbesserung der Entwicklungseffizienz und -qualität hervorgehoben werden. Ein praktisches Beispiel für die Entwicklung einer Fahrerassistenzfunktion veranschaulicht die Anwendung der virtuellen Integration während des gesamten Entwicklungsprozesses von der Spezifikation bis zur Abnahmeprüfung. Der Text schließt mit der Erörterung der Grenzen der virtuellen Integration und betont die Bedeutung von Tests in der realen Welt trotz der Fortschritte bei den virtuellen Methoden.
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    3. Chapter 8. Dynamic Driving Simulators

      • Open Access
      Hans-Peter Schöner, Jens Häcker, Katja Nagel
      Dynamische Fahrsimulatoren sind zu unverzichtbaren Werkzeugen in der Automobilindustrie geworden und bieten ein breites Anwendungsspektrum von der Fahrzeugentwicklung bis hin zur Verkehrssicherheitsforschung. Dieses Kapitel bietet einen umfassenden Überblick über die historische Entwicklung, die technischen Spezifikationen und den praktischen Einsatz dieser Simulatoren. Er vertieft sich in die verschiedenen Komponenten von Fahrsimulatoren, darunter Bewegungssysteme, visuelle Systeme und Soundsysteme, und erklärt, wie sie zusammenarbeiten, um ein realistisches Fahrerlebnis zu schaffen. Der Text hebt auch die Rolle von Fahrsimulatoren bei der Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen und automatisierten Fahrfunktionen hervor und betont ihre Bedeutung für die Schaffung sicherer und effizienter Fahrumgebungen. Darüber hinaus werden die Herausforderungen und Grenzen von Fahrsimulatoren diskutiert, wie das Auftreten von Kinetose und die Notwendigkeit einer präzisen Bewegungswahrnehmung. Das Kapitel schließt mit der Erforschung der Zukunft von Fahrsimulatoren, einschließlich technologischer Fortschritte und des Standardisierungspotenzials in der Branche.
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  3. Test Methods

    1. Frontmatter

    2. Chapter 9. Test Procedure for Consumer Protection and Vehicle Type Approval

      • Open Access
      Patrick Seiniger, Adrian Hellmann, Andre Seeck
      Dieses Kapitel geht der entscheidenden Rolle von Testverfahren bei der Gewährleistung der Sicherheit und Effektivität von Fahrerassistenzsystemen nach. Darin werden die verschiedenen Methoden zur Bewertung dieser Systeme untersucht, einschließlich entwicklungsbegleitender und freigabebegleitender Tests sowie von externen, herstellerunabhängigen Organisationen durchgeführter Tests. Der Text bietet einen detaillierten Überblick über die Systematik der Testverfahren und hebt die verschiedenen Methoden hervor, mit denen die Systemfunktionalität anhand bestimmter Kriterien überprüft wird. Außerdem werden die für diese Tests erforderlichen Werkzeuge und Hilfsmittel wie künstliche Zielobjekte und Messgeräte sowie die Bewertungsmethoden zur Ermittlung von Kennwerten diskutiert. Das Kapitel untersucht zudem die Rolle von Testverfahren im Verbraucherschutz am Beispiel von Euro NCAP. Er skizziert die Randbedingungen dieser Tests, die Kerndokumente und die spezifischen Prüfverfahren für verschiedene Arten von Fahrerassistenzsystemen, darunter Notbremsassistenten, Spurhalteassistenten und automatisierte Fahrfunktionen. Darüber hinaus untersucht der Text die Eigenschaften von Testwerkzeugen wie kollisionstolerante Zielobjekte und deren Bewegungssysteme sowie die zukünftigen Aussichten für Realismus und Prüfaufwand bei der Entwicklung von Fahrerassistenzsystemen. Dieser umfassende Überblick vermittelt Profis ein detailliertes Verständnis über den aktuellen Stand und die zukünftige Ausrichtung von Prüfverfahren im Bereich Fahrerassistenzsysteme.
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    3. Chapter 10. Human-Centred Assessment Methods for Assisted Driving Functions

      • Open Access
      Caroline Schießl
      Dieses Kapitel untersucht die Notwendigkeit menschenzentrierter Bewertungsmethoden für die Entwicklung unterstützter Fahrfunktionen, insbesondere im Kontext zunehmender Urbanisierung und gemischten Verkehrs. Sie geht den Herausforderungen komplexer urbaner Verkehrsumgebungen nach, die durch ein hohes Maß an Interaktion zwischen Verkehrsteilnehmern und unterschiedliche Bewegungsmuster gekennzeichnet sind. Der Text diskutiert die Bedeutung des Verständnisses und der Modellierung menschlichen Verhaltens, um sichere, effiziente und akzeptierte Verkehrsumgebungen zu schaffen. Sie deckt klassische Bewertungsmethoden wie etwa natürliche Fahrstudien und Simulationsstudien ab und zeigt deren Stärken und Grenzen auf. Das Kapitel stellt auch innovative Verfahren wie vernetzte Simulationen vor, die die Beobachtung und Analyse von Interaktionen zwischen mehreren Verkehrsteilnehmern ermöglichen. Anhand detaillierter Forschungsbeispiele wird gezeigt, wie diese Methoden genutzt werden können, um neue Parameter zur Beschreibung des Interaktionsverhaltens zu entwickeln und zu testen. Das Kapitel schließt mit der Betonung der Notwendigkeit der Weiterentwicklung von Methoden und Werkzeugen, um die Komplexität des urbanen Verkehrs und die Interaktion zwischen automatisierten Fahrzeugen und anderen Verkehrsteilnehmern zu bewältigen.
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    4. Chapter 11. Wizard of Oz Vehicles

      • Open Access
      Alexander Frey, Meike Jipp
      Dieses Kapitel befasst sich mit der Wizard of Oz-Methode, einer Forschungstechnologie, die fortschrittliche Fahrzeugautomatisierung simuliert, um menschliche Interaktion und Verhalten zu untersuchen. Die Methode ist besonders nützlich, wenn die Technologie noch nicht vollständig entwickelt ist, sondern auf ihre potenziellen Auswirkungen auf die Nutzer untersucht werden muss. Der Text untersucht den historischen Kontext der Methode, ihre Anwendung bei der Bewertung automatisierter Fahrfunktionen sowie die spezifischen Herausforderungen und Vorteile, die mit ihrer Anwendung verbunden sind. Es werden auch die verschiedenen Fahrzeugkonzepte diskutiert, die in Wizard of Oz-Studien verwendet werden, einschließlich derer für die Automatisierung von SAE Level 3 und Level 4, und ihre Auswirkungen auf die zukünftige Forschung. Das Kapitel schließt mit einer Diskussion über den Wert der Wizard-of-Oz-Methode bei der Identifizierung von Bedürfnissen und Anforderungen der Benutzer zu einem frühen Zeitpunkt des Entwicklungsprozesses, wobei ihr Potenzial zur Beschleunigung des Einsatzes automatisierter Fahrtechnologien auf unseren Straßen hervorgehoben wird.
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    5. Chapter 12. EVITA—The Procedure for Realistic Presentation of Rear-End Collision Critical Situations in Road Tests

      • Open Access
      Norbert Fecher, Jens Hoffmann, Hermann Winner
      Das Kapitel befasst sich mit der Entwicklung und Anwendung des EVITA-Systems (Experimental Vehicle for Unexpected Target Approach), eines Dummy-Ziels, das dazu entwickelt wurde, Auffahrunfallszenarien in realen Fahrtests zu simulieren. Das primäre Ziel des Systems ist es, die Wirksamkeit von Kollisionsschutzsystemen durch eine realistische und sichere Testumgebung zu bewerten. Der Text beschreibt die Motivation hinter der Entwicklung von EVITA, seine Schlüsselkomponenten und die damit verbundenen Testverfahren. Außerdem werden die Sicherheitsmerkmale und Leistungsdaten des Systems diskutiert sowie seine Verwendung in verschiedenen Studien, um verschiedene Aspekte von Kollisionsvermeidungssystemen zu untersuchen. Das Kapitel schließt mit einem Ausblick auf zukünftige Anwendungen des EVITA-Systems im Bereich des automatisierten Fahrens. Darüber hinaus wird die Bewertungsmethodik für Kollisionsvermeidungssysteme untersucht, einschließlich der im Testfahrzeug verwendeten Messkonzepte und der Kriterien zur Bewertung der Wirksamkeit dieser Systeme. Es hebt auch die Vielseitigkeit des Systems und seine erfolgreiche Anwendung in verschiedenen Studien hervor und macht es zu einer wertvollen Ressource für Fachleute auf diesem Gebiet.
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    6. Chapter 13. Testing with Coordinated Automated Vehicles

      • Open Access
      Hans-Peter Schöner, Pim van der Jagt, Sebastian Werr
      In diesem Kapitel wird die fortschrittliche Testmethodik für autonome Fahrfunktionen anhand koordinierter automatisierter Fahrzeuge vertieft. Er beginnt mit der Diskussion der Motivation für Tests mit koordinierten Fahrzeugen und betont die Notwendigkeit präziser, reproduzierbarer und sicherer Tests von Fahrerassistenzsystemen in kritischen und komplexen Verkehrsszenarien. Der Text untersucht dann die technische Umsetzung dieser Methode, einschließlich des Einsatzes von Lenkungs- und Pedalrobotern, präzisen Positionsmesssystemen und der Koordination mehrerer Fahrzeuge. Es unterstreicht die Vorteile automatisierter Tests gegenüber menschgetriebenen Tests, insbesondere im Hinblick auf Präzision, Reproduzierbarkeit und Sicherheit. Das Kapitel behandelt auch die Planung von Manövern, einschließlich individueller Flugbahnen und koordinierter Flugbahnen, und die Verifikation dieser Manöver durch Simulation. Abschließend werden die Präzision und Wiederholbarkeit des Kontrollsystems sowie der Einsatz virtueller Leitplanken und selbstfahrender Ziele für sichere und effiziente Tests diskutiert. Der Text bietet einen umfassenden Überblick über die Methodik und macht ihn zu einer wertvollen Ressource für Fachleute im Bereich autonomes Fahren.
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Titel
Handbook Assisted and Automated Driving
Herausgegeben von
Hermann Winner
Klaus C. J. Dietmayer
Lutz Eckstein
Meike Jipp
Markus Maurer
Christoph Stiller
Copyright-Jahr
2026
Electronic ISBN
978-3-658-45276-6
Print ISBN
978-3-658-45275-9
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-45276-6

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