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Über dieses Buch

In kompakter Form stellt dieses Handbuch das notwendige Wissen für das betriebliche, nachhaltige Umweltmanagement zur Verfügung. Es ist als Nachschlagewerk zur Einführung und Fortschreibung eines Umweltmanagementsystems konzipiert. Darüber hinaus kann es als Lehrbuch bzgl. der Grundaspekte des betrieblichen Umweltmanagements verwendet werden.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Managementsysteme und Nachhaltigkeit

Zusammenfassung
Nachhaltig Entwicklung der Unternehmen gewinnt in der Gesellschaft, bei Kunden und Mitarbeitern zunehmend an Bedeutung. In diesem Zusammenhang sind die vier Dimensionen:
  • Ökonomie,
  • Ökologie,
  • Mitarbeiter,
  • Gesellschaft
zu betrachten.
Gabi Förtsch, Heinz Meinholz

2. Projektplanung und Implementierung

Zusammenfassung
Die Einführung und Realisierung eines Umweltmanagementsystems im Unternehmen ist ein Projekt auf Zeit. Als Organisationsprojekt durchleuchtet es alle Aufgaben, Tätigkeiten und Abläufe im Unternehmen unter Umweltgesichtspunkten. Das Projekt ist mit zahlreichen Risiken verbunden:
  • der Arbeitsumfang wird unterschätzt,
  • die Probleme werden nicht rechtzeitig erkannt,
  • den Mitarbeitern fehlt das notwendige Wissen,
  • der Zeitrahmen wird nicht eingehalten,
  • die Kosten laufen davon.
Gabi Förtsch, Heinz Meinholz

3. Prozesse

Zusammenfassung
Prozesse im Unternehmen haben eine fundamentale Bedeutung, da die Erfüllung der Kundenbedürfnisse oberstes Ziel des Unternehmens ist. Jeder Prozess hat einen:
  • Eigentümer,
  • Lieferanten,
  • Kunden.
Gabi Förtsch, Heinz Meinholz

4. Umweltmanagementsystem nach DIN EN ISO 14001

Zusammenfassung
Oberstes Ziel eines Umweltmanagementsystems ist die Verbesserung der Umweltleistung eines Unternehmens. Mindestanforderungen dafür ergeben sich aus der Einhaltung der Umweltvorschriften in Form von Gesetzen, Verordnungen, Genehmigungen etc. Dazu sind die Umweltauswirkungen aller Tätigkeiten, Produkte und Dienstleistungen zu analysieren und zu bewerten. Die Erzielung einer guten unternehmerischen Umweltleistung wird durch ein systematisches Management des betrieblichen Umweltschutzes erleichtert. Bei der Einführung eines Umweltmanagementsystems kommt es daher auf die inhaltlichen Aspekte und kontinuierlichen Verbesserungen an. Die umweltorientierte Leistung eines Unternehmens lässt sich jedoch nur dann belegen, wenn sie messbar und transparent gemacht wird.
Gabi Förtsch, Heinz Meinholz

5. EG-Öko-Audit-Verordnung (EMAS)

Zusammenfassung
Es wird ein Gemeinschaftssystem für das Umweltmanagement und die Umweltbetriebsprüfung (nachstehend als „EMAS“ bezeichnet) geschaffen, an dem sich Organisationen innerhalb und außerhalb der Gemeinschaft freiwillig beteiligen können.
Gabi Förtsch, Heinz Meinholz

6. Rechtsvorschriften und betriebliche Umweltpolitik

Zusammenfassung
Die Basis eines Umweltmanagementsystems (Schritt 3) besteht aus den beiden wichtigen Komponenten:
  • den Umweltvorschriften,
  • der betrieblichen Umweltpolitik.
Gabi Förtsch, Heinz Meinholz

7. Umweltmanagement

Zusammenfassung
Ein Unternehmen, das die Umweltsituation am Standort nachhaltig durch die Einführung eines Umweltmanagementsystems verbessern möchte, muss sich zunächst über die gegenwärtige Umweltsituation des Unternehmens informieren. Dies kann durch eine erste Bestandsaufnahme im Rahmen einer Umweltprüfung (Schritt 4) geschehen. Bei dieser Umweltprüfung untersucht das Unternehmen alle erfassbaren Tätigkeiten, Dienstleistungen und Produkte auf ihre mögliche Umweltrelevanz. Dabei hat das Unternehmen ein Verfahren zu entwickeln, welches erlaubt, aus den untersuchten Umwelt- und Unternehmensbereichen diejenigen Umweltaspekte zu ermitteln und zu bewerten, die eine bedeutende Auswirkung auf die Umwelt haben können.
Gabi Förtsch, Heinz Meinholz

8. Umweltcontrolling und -berichte

Zusammenfassung
Eine zielgerichtete Verbesserung der betrieblichen Umweltsituation ist nur möglich, wenn die umweltrelevanten Informationen systematisch erfasst und aufbereitet werden. Die grundlegenden Anforderungen an ein betriebliches Umweltinformationssystem resultieren aus den Vorgaben der Umweltgesetze, -verordnungen etc., d. h. den Umweltvorschriften. Neben diesen rechtlichen Anforderungen sind technologische Aspekte (z.B. Aussagen über Produktionsanlagen) und organisatorische Anforderungen (z.B. Aussagen zum Umweltmanagementsystem) mit zu berücksichtigen. Die strukturierte und kontinuierliche Erfassung umweltrelevanter Daten liefert eine Basis für das operationelle Tagesgeschäft. Für die kontinuierliche Verbesserung der betrieblichen Umweltsituation muss ein Umweltinformationssystem Unterstützung bei der Planung und Umsetzung von Maßnahmen des Umweltprogramms bieten.
Gabi Förtsch, Heinz Meinholz

9. Umweltaudits und Zertifizierung von Umweltmanagementsystemen

Zusammenfassung
Die Norm DIN EN ISO 19011 „Leitfaden für Audits von Managementsystemen“ gibt u.a. eine Anleitung für:
  • das Management von Auditprogrammen,
  • die Durchführung interner oder externer Audits von Umweltmanagementsystemen sowie
  • die Qualifikation und Bewertung von Auditoren.
Gabi Förtsch, Heinz Meinholz

10. Arbeitsschutzmanagementsystem

Zusammenfassung
Managementsysteme müssen u.a. dem Schutz von Mensch und Umwelt dienen. Daher zählen Arbeitschutzmanagementsysteme (AMS) zu den wichtigen Bestandteilen eines integrierten Managementsystems (IMS). Durch ein systematisches Arbeitsschutzmanagement lässt sich der Arbeitsschutz präventiv verbessern. Zur Sicherheit der Mitarbeiter werden vorbeugend und vorausschauend Arbeitsschutzmaßnahmen ergriffen. Sie ermöglichen eine mitarbeitergerechte Gestaltung der Arbeitsplätze und dienen der Gesundheit der Mitarbeiter. Sichere Arbeitsplätze und Prozesse reduzieren die Zahl der Arbeitsunfälle und tragen zum wirtschaftlichen Erfolg des Unternehmens bei.
Gabi Förtsch, Heinz Meinholz

11. Energiemanagementsystem nach DIN EN ISO 50001

Zusammenfassung
Die internationale Norm DIN EN ISO 50001 „Energiemanagementsysteme“ übernimmt eine wichtige Rolle zur Verminderung der Umweltbelastungen. Im Zuge der Diskussionen zu anstehenden Klimaveränderungen soll sie die Energieeffizienz und -leistung von Organisationen verbessern. Ein systematisches Energiemanagement kann sowohl einen Beitrag zum Umweltschutz als auch zur wirtschaftlichen Situation des Unternehmens liefern.
Gabi Förtsch, Heinz Meinholz

12. Industrieemissions-Richtlinie (IED) und BVT-Merkblätter

Zusammenfassung
Gesonderte Konzepte, die lediglich der Verminderung der Emissionen jeweils in Luft, Wasser oder Boden dienen, können dazu führen, dass die Verschmutzung von einem Umweltmedium auf ein anderes verlagert wird, anstatt die Umwelt insgesamt zu schützen. Deswegen empfiehlt es sich, ein integriertes Konzept für die Vermeidung und Verminderung von Emissionen in Luft, Wasser und Boden, für die Abfallwirtschaft, für Energieeffizienz und für die Verhütung von Unfällen aufzustellen. Ein solcher Ansatz wird zudem dazu beitragen, durch die Angleichung der Umweltbilanzanforderungen an Industrieanlagen in der Union gleiche Wettbewerbsbedingungen zu schaffen.
Gabi Förtsch, Heinz Meinholz

13. Kreislaufwirtschaftsrecht

Zusammenfassung
Zweck des Gesetzes ist es, die Kreislaufwirtschaft zur Schonung der natürlichen Ressourcen zu fördern und den Schutz von Mensch und Umwelt bei der Erzeugung und Bewirtschaftung von Abfällen sicherzustellen.
Gabi Förtsch, Heinz Meinholz

14. Boden und Altlasten

Zusammenfassung
Zweck dieses Gesetzes ist es, nachhaltig die Funktionen des Bodens zu sichern oder wiederherzustellen. Hierzu sind schädliche Bodenveränderungen abzuwehren, der Boden und Altlasten sowie hierdurch verursachte Gewässerverunreinigungen zu sanieren und Vorsorge gegen nachteilige Einwirkungen auf den Boden zu treffen. Bei Einwirkungen auf den Boden sollen Beeinträchtigungen seiner natürlichen Funktionen sowie seiner Funktion als Archiv der Natur- und Kulturgeschichte so weit wie möglich vermieden werden.
Gabi Förtsch, Heinz Meinholz

15. Immissionsschutzrecht

Zusammenfassung
Zweck dieses Gesetzes ist es, Menschen, Tiere und Pflanzen, den Boden, das Wasser, die Atmosphäre sowie Kultur- und sonstige Sachgüter vor schädlichen Umwelteinwirkungen zu schützen und dem Entstehen schädlicher Umwelteinwirkungen vorzubeugen.
Gabi Förtsch, Heinz Meinholz

16. Rechtliche Anforderungen des Gewässerschutzes

Zusammenfassung
Zweck dieses Gesetzes ist es, durch eine nachhaltige Gewässerbewirtschaftung die Gewässer als Bestandteil des Naturhaushalts, als Lebensgrundlage des Menschen, als Lebensraum für Tiere und Pflanzen sowie als nutzbares Gut zu schützen.
Gabi Förtsch, Heinz Meinholz

17. Chemikalienrecht

Zusammenfassung
Zweck des Gesetzes ist es, den Menschen und die Umwelt vor schädlichen Einwirkungen gefährlicher Stoffe und Zubereitungen zu schützen, insbesondere sie erkennbar zu machen, sie abzuwenden und ihrem Entstehen vorzubeugen.
Gabi Förtsch, Heinz Meinholz

Backmatter

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