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Handbuch Mitarbeiterkommunikation

Interne Kommunikation in Unternehmen

  • 2021
  • Buch

Über dieses Buch

Das Handbuch vermittelt einen ganzheitlichen Überblick zu Mitarbeitenden als Zielgruppe und Akteure der Kommunikation von Unternehmen und anderen Organisationen. Diskutiert werden verschiedene Ebenen der internen Kommunikation: Interne Unternehmenskommunikation zwischen Unternehmensleitung und Mitarbeitenden sowie Führungskräften, Teamkommunikation, Führungskommunikation und informelle Mitarbeiterkommunikation. Daneben werden relevante Schnittstellen und Themen der externen Kommunikation adressiert wie Employer Branding und Arbeitgeberkommunikation. Kennzeichnend ist die interdisziplinäre Verknüpfung der Perspektiven von Kommunikationswissenschaft, Betriebswirtschaftslehre und Psychologie sowie die konsequente Orientierung an Herausforderungen der Unternehmensführung in der digitalen und globalisierten Gesellschaft. Das Handbuch richtet sich an Interessierte aus der Wissenschaft, Praxis sowie an Studierende aus den genannten Bereichen und angrenzenden Fachgebieten.

Inhaltsverzeichnis

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  1. Frontmatter

  2. Grundlagen der Mitarbeiterkommunikation

    1. Frontmatter

    2. Mitarbeiterkommunikation: Gegenstand, Bereiche und Entwicklungen

      Sabine Einwiller, Sonja A. Sackmann, Ansgar Zerfaß
      Der Fachtext behandelt die zentrale Rolle der Mitarbeiterkommunikation in Unternehmen und deren verschiedene Facetten. Er unterscheidet zwischen internen und externen Handlungsfeldern der Mitarbeiterkommunikation und betont die Bedeutung von Top-Management, Führungskräften und Peer-to-Peer-Kommunikation. Besonders interessant ist die Darstellung der Employer Branding Strategien und der Rolle der Mitarbeiter als Botschafter. Der Text geht auch auf die Herausforderungen ein, die sich durch die digitale Transformation und die zunehmende Bedeutung von Agilität ergeben. Die Auswirkungen der Mitarbeiterkommunikation auf die Unternehmenskultur und den Erfolg des Unternehmens werden detailliert analysiert. Der Beitrag ist besonders relevant für Fachleute, die sich mit den neuesten Entwicklungen und Best Practices in der Mitarbeiterkommunikation auseinandersetzen möchten.
    3. Interne Unternehmenskommunikation als Profession: Strukturen und Handlungsfelder

      Ulrike Buchholz
      Der Fachbeitrag untersucht die Entwicklung der internen Unternehmenskommunikation von einem marginalisierten Bereich zu einer zentralen Funktion in der Unternehmensführung. Die Rahmenbedingungen haben sich durch Globalisierung, Digitalisierung und Entgrenzung stark verändert, was neue Kompetenzen und Anforderungen an die interne Kommunikation stellt. Die Verortung der internen Kommunikation in der Unternehmensstruktur wird kritisch beleuchtet, und es wird gezeigt, wie sie heute als Profession verstanden wird. Besondere Aufmerksamkeit wird der Rolle der internen Kommunikation in der Bewältigung von Veränderungen und der Förderung von Mitarbeiterengagement geschenkt. Der Beitrag hebt hervor, dass die interne Kommunikation als Beraterin und Befähigerin der Unternehmensführung fungieren muss, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern. Die zunehmende Bedeutung der internen Kommunikation in einer VUCA-Welt wird detailliert analysiert, und es werden zukünftige Entwicklungen und Herausforderungen skizziert.
  3. Basiskonzepte der Mitarbeiterkommunikation

    1. Frontmatter

    2. Die Bedeutung der Unternehmenskultur für die Mitarbeiterkommunikation und ihre wechselseitige Beeinflussung

      Sonja A. Sackmann
      Das Kapitel untersucht die Bedeutung der Unternehmenskultur für die Mitarbeiterkommunikation und deren wechselseitige Beeinflussung. Es beginnt mit einer Einführung in die Entwicklung des Konzepts der Unternehmenskultur und deren Durchbruch in den 1980er Jahren. Die Autoren diskutieren verschiedene Perspektiven auf Unternehmenskultur, darunter die Kultur als Variable, Metapher und dynamisches Konstrukt. Besonders hervorgehoben wird die dynamische Konstruktperspektive, die Unternehmenskultur als kollektives Phänomen beschreibt, das durch die Interaktionen der Organisationsmitglieder entsteht und sich verändert. Die Definition von Unternehmenskultur wird als Set von grundlegenden Annahmen beschrieben, die das Verhalten der Mitarbeiter prägen. Die Funktionen der Unternehmenskultur umfassen Ordnung, Orientierung, Stabilisierung und Sinnvermittlung. Die Mitarbeiterkommunikation wird ebenfalls aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet, wobei der Fokus auf den kommunikativen Prozessen und deren Einfluss auf die Unternehmenskultur liegt. Das Kapitel schließt mit einem Fazit, das die wechselseitige Abhängigkeit von Unternehmenskultur und Mitarbeiterkommunikation betont und deren dynamisches Zusammenspiel hervorhebt.
    3. Unternehmensidentität als zentrale Bezugsgröße für das interne Kommunikationsmanagement

      Nicole Rosenberger, Markus Niederhäuser
      Der Beitrag beleuchtet die Bedeutung der Unternehmensidentität als zentrale Bezugsgröße für das interne Kommunikationsmanagement. In Zeiten von Digitalisierung und Veränderungen entwickelt sich die Identität von Unternehmen dynamisch weiter, was neue Herausforderungen für die interne Kommunikation mit sich bringt. Der Text untersucht, wie Unternehmensidentität in Zeiten großer Veränderungen den Mitarbeitenden Orientierung und Sicherheit geben kann. Besonders interessant sind die Fallbeispiele von Unternehmen wie Liip und Mobiliar, die innovative Ansätze zur Identitätsvermittlung und Strategiekommunikation vorstellen. Der Beitrag betont auch die Rolle der Führungskräfte und Mitarbeitenden als Multiplikatoren der Unternehmensidentität und die Bedeutung von Social Media in der Identitätsvermittlung. Insgesamt bietet der Text wertvolle Einblicke und praktische Tipps für ein effektives internes Kommunikationsmanagement in einer sich ständig wandelnden Unternehmenswelt.
    4. Organisationale Identifikation und Kommunikation

      Rolf van Dick, Eva Bracht, Alina S. Hernandez Bark
      Das Kapitel 'Organisationale Identifikation und Kommunikation' untersucht die Bedeutung der organisationalen Identifikation und Kommunikation. Es wird die Theorie der sozialen Identität vorgestellt, die besagt, dass eine gemeinsame Identität die Kommunikation zwischen Führungspersonen und Mitarbeitenden erleichtert. Die Funktionen der organisationalen Kommunikation werden analysiert, darunter die Einflussnahme, Unsicherheitsreduktion, Feedback, Koordination und das Gefühl der sozialen Zugehörigkeit. Besondere Aufmerksamkeit wird der Selbstführungskultur gewidmet, in der die Autonomie der Mitarbeitenden gefördert wird. Die Kommunikation auf Augenhöhe wird als zentraler Faktor für die Entwicklung einer Selbstführungskultur hervorgehoben. Am Beispiel von Alaska Airlines wird gezeigt, wie ein geteiltes kollektives Selbstkonzept erfolgreich organisationalen Wandel unterstützen kann. Der Text bietet praktische Empfehlungen zur Erleichterung erfolgreicher Kommunikation durch die Nutzung der sozialen Identität.
    5. Dialog und Polyphonie in Unternehmen

      Peter Winkler, Uta Rußmann
      Das Kapitel 'Dialog und Polyphonie in Unternehmen' untersucht die Wandlung der Mitarbeiterkommunikation hin zu dialogischen und polyphonen Konzepten. Traditionelle hierarchische Kommunikationsmodelle werden zunehmend als überholt betrachtet, während dialogische und polyphone Ansätze als Alternativen vorgeschlagen werden. Diese Konzepte stammen ursprünglich aus der externen Unternehmenskommunikation und werden nun auf die interne Mitarbeiterkommunikation angewendet. Der Beitrag analysiert die theoretischen Ursprünge und Rezeption dieser Ansätze, insbesondere die Arbeiten von Philosophen wie Martin Buber, Hans-Georg Gadamer, David Bohm und Jürgen Habermas. Die praktischen Anwendungsfelder von Dialog in der Mitarbeiterkommunikation umfassen gemeinschaftliche Entscheidungsfindung, Zusammenarbeit und Lernen. Polyphonie hingegen wird als kommunikative Grundeigenschaft verstanden, die in jeder Sinnfindung angelegt ist. Der Beitrag untersucht auch die Spannungsfelder dieser Konzepte, wie die Balance zwischen Planbarkeit und Risiko, Gleichheit und Ungleichheit sowie die Rolle der Autorität. Die Anwendungsfelder der Polyphonie umfassen Unternehmensidentität, Strategiefindung und Verantwortung. Der Beitrag schließt mit Handlungsempfehlungen, wie Unternehmen diese Konzepte erfolgreich umsetzen können, indem sie sachliche, zeitliche und soziale Balance finden.
  4. Theoretische und disziplinäre Zugänge zur Mitarbeiterkommunikation

    1. Frontmatter

    2. Mitarbeiterkommunikation aus Sicht der PR-Forschung

      Simone Huck-Sandhu
      Das Kapitel untersucht die Mitarbeiterkommunikation aus der Perspektive der PR-Forschung. Es beleuchtet die zunehmende Bedeutung der internen Kommunikation in der modernen PR und zeigt auf, wie sich die Rahmenbedingungen durch Globalisierung und Digitalisierung verändert haben. Besondere Aufmerksamkeit wird den Zielen, Funktionen und Ausprägungen der Mitarbeiterkommunikation geschenkt, wobei auch die Herausforderungen in einer VUCA-Welt (Volatility, Uncertainty, Complexity, Ambiguity) berücksichtigt werden. Das Kapitel schließt mit einem Ausblick auf zukünftige Forschungsfragen und die Notwendigkeit einer umfassenden Theoriebildung in der PR-Forschung.
    3. Mitarbeiterkommunikation aus Sicht der Personalforschung

      Stefan Süß, Elena Gesang, Sascha Ruhle
      Der Fachbeitrag 'Mitarbeiterkommunikation aus Sicht der Personalforschung' untersucht die Bedeutung der Kommunikation in verschiedenen Funktionen des Personalmanagements. Dabei wird die Personalbeschaffung und -auswahl, die Personalführung und die Personalbindung in den Fokus genommen. Die Personalforschung zeigt, dass Kommunikation nicht nur die Übermittlung von Informationen umfasst, sondern auch soziale und zwischenmenschliche Aspekte berücksichtigt. Besonders hervorgehoben wird die Rolle von Kommunikation in der Personalauswahl, wo Impression Management eine wichtige Rolle spielt. In der Personalführung wird die Bedeutung von transformationaler und charismatischer Führung beleuchtet, die durch gezielte Kommunikation gestärkt werden kann. Die Mitarbeiterbindung wird als zentraler Faktor für die Zufriedenheit und Leistung der Mitarbeitenden dargestellt, wobei die interne Kommunikation eine entscheidende Rolle spielt. Der Beitrag verdeutlicht, wie Kommunikation in allen genannten Bereichen optimiert werden kann, um die Effizienz und Zufriedenheit im Unternehmen zu erhöhen.
    4. Mitarbeiterkommunikation aus Sicht der Markenführung

      Sven Henkel, Daniel Wentzel, Torsten Tomczak
      Das Kapitel beleuchtet die Rolle der Mitarbeitenden als interne Zielgruppe der Markenführung und die Bedeutung der internen Kommunikation im Behavioral Branding. Es stellt ein pragmatisches Analysemodell vor, das die Entstehung markenkonsistenten Verhaltens in Wissen, Commitment und Fähigkeiten aufteilt. Zudem werden Strategien und Maßnahmen diskutiert, die dazu geeignet sind, die Mitarbeitenden zu markenkonsistentem Verhalten zu ermutigen und zu befähigen. Ein Fallbeispiel aus der Elektroinstallationsindustrie veranschaulicht die praktische Relevanz der Konzepte und zeigt, wie eine Balance zwischen verschiedenen Kommunikationskanälen erreicht werden kann.
  5. Internes Kommunikationsmanagement

    1. Frontmatter

    2. Ziele und Wirkung der internen Organisationskommunikation

      Berend Barkela, Isabella Glogger, Michaela Maier, Frank M. Schneider
      Der Beitrag beleuchtet die Ziele und Wirkung der internen Organisationskommunikation. Es wird untersucht, welche Ziele Kommunikationsverantwortliche in Unternehmen verfolgen und wie interne Kommunikation die Arbeitszufriedenheit, das Wohlbefinden, die Motivation und das Commitment der Mitarbeitenden beeinflusst. Darüber hinaus wird der Einfluss auf die Arbeitsleistung, Fluktuation und Wissensmanagement analysiert. Der Text betont die Bedeutung einer psychologischen Perspektive auf die Kommunikationsziele und stellt verschiedene Theorien und empirische Ergebnisse vor. Besondere Aufmerksamkeit wird der Evaluation der internen Kommunikation geschenkt, um deren Wirkung strategisch zu planen und zu optimieren.
    3. Planung der internen Unternehmenskommunikation

      Siegfried Schick
      Das Kapitel 'Planung der internen Unternehmenskommunikation' behandelt die wertschöpfende Rolle der internen Kommunikation als Querschnittsfunktion und deren Aufgaben innerhalb des Unternehmens. Es wird die strategische Planung erläutert, bei der Kommunikationsziele formuliert und priorisiert werden, um Unternehmens- und Mitarbeiterziele zu erreichen. Die operative Planung umfasst die Festlegung von Maßnahmen und Kanälen sowie die Zusammenarbeit mit verschiedenen Stakeholdern. Ein weiterer Schwerpunkt ist die kommunikations-organisatorische Planung, die die Weiterentwicklung der internen Kommunikation und die Optimierung von Prozessen und Strukturen zum Ziel hat. Der Planungsprozess wird anhand eines detaillierten Ablaufs beschrieben, der sowohl strategische als auch operative Aspekte berücksichtigt. Besonders hervorgehoben wird die Bedeutung der Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen verschiedenen Kommunikationsbereichen und der Unternehmensleitung.
    4. Organisationale Verankerung und Schnittstellenmanagement der Mitarbeiterkommunikation

      Stephan Kaiser
      Das Kapitel untersucht die organisatorische Verankerung und das Schnittstellenmanagement der Mitarbeiterkommunikation in Unternehmen. Es wird die Bedeutung der Professionalisierung der Mitarbeiterkommunikation hervorgehoben und die verschiedenen Ausgestaltungsoptionen diskutiert. Die Professionalisierung kann egalitär oder elitär erfolgen, wobei die elitäre Variante die Institutionalisierung in spezialisierten Abteilungen zur Folge hat. Die Binnen- und Außenorganisation der Mitarbeiterkommunikation sowie das Schnittstellenmanagement werden detailliert beleuchtet, wobei besonderes Augenmerk auf die Abstimmung zwischen zentralen und dezentralen Kommunikationsstrukturen gelegt wird. Neue Technologien und Organisationsformen werden als zukünftige Herausforderungen und Chancen für die Mitarbeiterkommunikation identifiziert.
    5. Visionen, Leitbilder und Mission Statements als Instrumente der Führungskommunikation

      Helmut Ebert
      Der Beitrag untersucht die Rolle von Visionen, Oberzwecken, Leitbildern und Mission Statements als Instrumente der Führungskommunikation. Diese Instrumente vermitteln Klarheit und strategische Ausrichtung und bringen neue Werte und Normen in die Unternehmenskultur ein. Der Text beleuchtet die kommunikativen Funktionen und sprachlichen Merkmale dieser Instrumente und analysiert, welche Faktoren zum Gelingen oder Scheitern ihrer Entwicklung und Anwendung beitragen. Besonders interessant ist die Betonung der Notwendigkeit, sich von gewohnheitsmäßiger Sprache zu lösen und neue, zukunftsweisende Begriffe zu entwickeln, um den Herausforderungen der modernen Arbeitswelt gerecht zu werden. Der Text fordert ein neues Führungsbewusstsein, das auf Dialog und Innovation basiert, und betont die Bedeutung von Sprache als Mittel zur Schaffung von Gemeinschaften und Sinnstiftung.
    6. Führungskommunikation

      Sonja A. Sackmann
      Führungskommunikation ist ein zentrales Instrument im Führungsprozess und entscheidend für den Erfolg von Unternehmen. Der Text untersucht die verschiedenen Formen und Medien der Führungskommunikation und deren Einfluss auf die Zielerreichung. Besondere Aufmerksamkeit wird den Herausforderungen gewidmet, die durch den demografischen Wandel und die Digitalisierung entstehen. Die Analyse zeigt, wie Führungskräfte durch gezielte Kommunikation die Motivation und das Engagement ihrer Mitarbeitenden steigern können. Zudem werden verschiedene Führungsstile und deren kommunikative Implikationen diskutiert, um eine effektive Führungskommunikation zu gewährleisten. Der Text schließt mit einem Fazit, das praktische Hinweise für eine wirksame Führungskommunikation in der Praxis gibt.
    7. Erfolgreiche Führungskräftekommunikation heute

      Andreas Voß, Ulrike Röttger
      Das Kapitel beleuchtet die zentrale Rolle der Führungskräftekommunikation in deutschen Großunternehmen. Es wird dargelegt, dass der Erfolg von Veränderungsprozessen oft an der mangelnden Engagement und unklaren Zielbildern der Führungsebene scheitert. Die Führungskräftekommunikation wird als eigenständiges Handlungsfeld der internen Unternehmenskommunikation definiert, das spezifisch auf die Informations- und Orientierungsbedürfnisse der Führungskräfte eingeht. Die Anforderungen an diese Kommunikation sind inhaltlich, medial und dramaturgisch deutlich von der Mitarbeiterkommunikation unterschieden. Das Kapitel analysiert die wichtigsten Stakeholder und die besonderen Herausforderungen, denen Führungskräfte in einem dynamischen und komplexen Umfeld gegenüberstehen. Es wird ein Modell für erfolgreiche Führungskräftekommunikation vorgestellt, das auf Vertrauen, Überzeugung, Information, Befähigung, Vernetzung und Aktivierung setzt. Besonders hervorgehoben wird die Notwendigkeit, Führungskräfte in einem sich ständig wandelnden Umfeld zu unterstützen und zu befähigen, um den Erfolg von Veränderungsprozessen zu gewährleisten.
    8. Internationale und interkulturelle Mitarbeiterkommunikation

      Carolin Fleischmann
      Das Kapitel untersucht die Herausforderungen und Chancen der internationalen und interkulturellen Mitarbeiterkommunikation in Unternehmen. Es wird erläutert, wie die zunehmende Diversität der Belegschaft erfolgreich in die Kommunikationsstrategien integriert werden kann, um Synergien zu nutzen und die Leistungsfähigkeit zu steigern. Dabei werden verschiedene Paradigmen und Dimensionen der interkulturellen Kommunikation betrachtet und praktische Empfehlungen zur Entwicklung effektiver Kommunikationsstrategien in multikulturellen Teams gegeben. Ein besonderer Fokus liegt auf der Reflexion der eigenen Kultur und der Entwicklung interkultureller Kommunikationskompetenz, um Missverständnisse zu vermeiden und die Zusammenarbeit zu fördern.
    9. Kommunikation und Kooperation in virtuellen und internationalen Teams

      Erna Herzfeldt, Sonja A. Sackmann
      Das Kapitel untersucht die zunehmende Bedeutung virtueller Kommunikations- und Kooperationsmittel in der globalen Wirtschaft und die damit verbundenen Vorteile wie Zugriff auf weltweites Know-how und Kosteneinsparungen. Es beleuchtet die Rolle von computervermittelter Kommunikation und kultureller Diversität in internationalen Teams und deren Einfluss auf die Teamleistung und Zufriedenheit. Besondere Aufmerksamkeit wird den Herausforderungen gewidmet, die virtuelle Teams bewältigen müssen, sowie den technologischen und demografischen Entwicklungen, die die Zusammenarbeit in Zukunft prägen werden. Die Analyse der geographischen Verteilung und der Nutzung virtueller Tools zeigt, wie diese Faktoren die Kommunikation und Kooperation beeinflussen und welche Strategien zur Überwindung der damit verbundenen Hürden entwickelt werden können.
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Titel
Handbuch Mitarbeiterkommunikation
Herausgegeben von
Prof. Dr. Sabine Einwiller
Prof. Dr. Sonja Sackmann
Prof. Dr. Ansgar Zerfaß
Copyright-Jahr
2021
Electronic ISBN
978-3-658-23152-1
Print ISBN
978-3-658-23151-4
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-23152-1

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