Handbuch Mitarbeiterkommunikation
Interne Kommunikation in Unternehmen
- 2021
- Buch
- Herausgegeben von
- Prof. Dr. Sabine Einwiller
- Prof. Dr. Sonja Sackmann
- Prof. Dr. Ansgar Zerfaß
- Verlag
- Springer Fachmedien Wiesbaden
Über dieses Buch
Das Handbuch vermittelt einen ganzheitlichen Überblick zu Mitarbeitenden als Zielgruppe und Akteure der Kommunikation von Unternehmen und anderen Organisationen. Diskutiert werden verschiedene Ebenen der internen Kommunikation: Interne Unternehmenskommunikation zwischen Unternehmensleitung und Mitarbeitenden sowie Führungskräften, Teamkommunikation, Führungskommunikation und informelle Mitarbeiterkommunikation. Daneben werden relevante Schnittstellen und Themen der externen Kommunikation adressiert wie Employer Branding und Arbeitgeberkommunikation. Kennzeichnend ist die interdisziplinäre Verknüpfung der Perspektiven von Kommunikationswissenschaft, Betriebswirtschaftslehre und Psychologie sowie die konsequente Orientierung an Herausforderungen der Unternehmensführung in der digitalen und globalisierten Gesellschaft. Das Handbuch richtet sich an Interessierte aus der Wissenschaft, Praxis sowie an Studierende aus den genannten Bereichen und angrenzenden Fachgebieten.
Inhaltsverzeichnis
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Grundlagen der Mitarbeiterkommunikation
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Mitarbeiterkommunikation: Gegenstand, Bereiche und Entwicklungen
Sabine Einwiller, Sonja A. Sackmann, Ansgar ZerfaßDer Fachtext behandelt die zentrale Rolle der Mitarbeiterkommunikation in Unternehmen und deren verschiedene Facetten. Er unterscheidet zwischen internen und externen Handlungsfeldern der Mitarbeiterkommunikation und betont die Bedeutung von Top-Management, Führungskräften und Peer-to-Peer-Kommunikation. Besonders interessant ist die Darstellung der Employer Branding Strategien und der Rolle der Mitarbeiter als Botschafter. Der Text geht auch auf die Herausforderungen ein, die sich durch die digitale Transformation und die zunehmende Bedeutung von Agilität ergeben. Die Auswirkungen der Mitarbeiterkommunikation auf die Unternehmenskultur und den Erfolg des Unternehmens werden detailliert analysiert. Der Beitrag ist besonders relevant für Fachleute, die sich mit den neuesten Entwicklungen und Best Practices in der Mitarbeiterkommunikation auseinandersetzen möchten.KI-Generiert
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ZusammenfassungDieser Beitrag gibt einen Überblick über die verschiedenen Bereiche der Mitarbeiterkommunikation. Diese wird umfassend verstanden im Sinne aller kommunikativen und informativen Vorgänge, in denen Organisationsmitglieder in ihrer Rolle als Mitarbeitende oder als potenzielle Mitarbeitende adressiert werden oder selbst kommunizieren. Die organisationsinterne Mitarbeiterkommunikation differenziert sich aus in die Kommunikation zwischen Top-Management und allen Mitarbeitenden, zwischen Top-Management und Führungskräften, zwischen Führungskräften und Mitarbeitenden, sowie zwischen den Mitarbeitenden in (Projekt-)Teams und auch ganz informell mit jeglichen anderen Organisationsmitgliedern. Die organisationsexterne Mitarbeiterkommunikation umfasst die Kommunikation von Mitarbeitenden ohne offizielles Kommunikationsmandat mit externen Stakeholdern und Rezipienten sowie die Kommunikation von Organisationen, die sich an potenzielle Mitarbeitende richtet. Nach einer Diskussion der Ziele und Wirkungen der Mitarbeiterkommunikation schließt der Beitrag mit einem Überblick über Entwicklungen und Herausforderungen in diesem zentralen Feld der Unternehmenskommunikation. -
Interne Unternehmenskommunikation als Profession: Strukturen und Handlungsfelder
Ulrike BuchholzDer Fachbeitrag untersucht die Entwicklung der internen Unternehmenskommunikation von einem marginalisierten Bereich zu einer zentralen Funktion in der Unternehmensführung. Die Rahmenbedingungen haben sich durch Globalisierung, Digitalisierung und Entgrenzung stark verändert, was neue Kompetenzen und Anforderungen an die interne Kommunikation stellt. Die Verortung der internen Kommunikation in der Unternehmensstruktur wird kritisch beleuchtet, und es wird gezeigt, wie sie heute als Profession verstanden wird. Besondere Aufmerksamkeit wird der Rolle der internen Kommunikation in der Bewältigung von Veränderungen und der Förderung von Mitarbeiterengagement geschenkt. Der Beitrag hebt hervor, dass die interne Kommunikation als Beraterin und Befähigerin der Unternehmensführung fungieren muss, um die Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu sichern. Die zunehmende Bedeutung der internen Kommunikation in einer VUCA-Welt wird detailliert analysiert, und es werden zukünftige Entwicklungen und Herausforderungen skizziert.KI-Generiert
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ZusammenfassungIm vorliegenden Beitrag wird die Interne Unternehmenskommunikation in ihrer Funktion als strategisch-instrumentelle Kommunikation betrachtet, in welcher sie von Führungsverantwortlichen eingesetzt wird, um über den Einsatz der Mitarbeitenden die Zwecke und Ziele der Unternehmensführung zu erreichen. In diesem Zusammenhang werden ihr von der Dienstleisterin bis zur Befähigerin unterschiedliche Rollen zugewiesen. Globalisierung, Digitalisierung und Entgrenzung machen schließlich einen Kompetenzzuwachs erforderlich, der Wissen aus allen Bereichen der Unternehmens- und Menschenführung einbeziehen muss.
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Basiskonzepte der Mitarbeiterkommunikation
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Die Bedeutung der Unternehmenskultur für die Mitarbeiterkommunikation und ihre wechselseitige Beeinflussung
Sonja A. SackmannDas Kapitel untersucht die Bedeutung der Unternehmenskultur für die Mitarbeiterkommunikation und deren wechselseitige Beeinflussung. Es beginnt mit einer Einführung in die Entwicklung des Konzepts der Unternehmenskultur und deren Durchbruch in den 1980er Jahren. Die Autoren diskutieren verschiedene Perspektiven auf Unternehmenskultur, darunter die Kultur als Variable, Metapher und dynamisches Konstrukt. Besonders hervorgehoben wird die dynamische Konstruktperspektive, die Unternehmenskultur als kollektives Phänomen beschreibt, das durch die Interaktionen der Organisationsmitglieder entsteht und sich verändert. Die Definition von Unternehmenskultur wird als Set von grundlegenden Annahmen beschrieben, die das Verhalten der Mitarbeiter prägen. Die Funktionen der Unternehmenskultur umfassen Ordnung, Orientierung, Stabilisierung und Sinnvermittlung. Die Mitarbeiterkommunikation wird ebenfalls aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet, wobei der Fokus auf den kommunikativen Prozessen und deren Einfluss auf die Unternehmenskultur liegt. Das Kapitel schließt mit einem Fazit, das die wechselseitige Abhängigkeit von Unternehmenskultur und Mitarbeiterkommunikation betont und deren dynamisches Zusammenspiel hervorhebt.KI-Generiert
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ZusammenfassungIn diesem Beitrag werden zunächst verschiedene Perspektiven, zentrale Charakteristika und Funktionen von Unternehmenskultur und Mitarbeiterkommunikation behandelt und anschließend der Einfluss von Unternehmenskultur auf die Mitarbeiterkommunikation diskutiert. Während eine Unternehmenskultur sämtliche Dimensionen, Inhalte und Ausprägungen sowie die bevorzugten Medien und Tools der Mitarbeiterkommunikation prägt, verstärkt die spezifische Mitarbeiterkommunikation mit und durch ihre Anwendung eine bestehende Unternehmenskultur und hält sie somit aufrecht. -
Unternehmensidentität als zentrale Bezugsgröße für das interne Kommunikationsmanagement
Nicole Rosenberger, Markus NiederhäuserDer Beitrag beleuchtet die Bedeutung der Unternehmensidentität als zentrale Bezugsgröße für das interne Kommunikationsmanagement. In Zeiten von Digitalisierung und Veränderungen entwickelt sich die Identität von Unternehmen dynamisch weiter, was neue Herausforderungen für die interne Kommunikation mit sich bringt. Der Text untersucht, wie Unternehmensidentität in Zeiten großer Veränderungen den Mitarbeitenden Orientierung und Sicherheit geben kann. Besonders interessant sind die Fallbeispiele von Unternehmen wie Liip und Mobiliar, die innovative Ansätze zur Identitätsvermittlung und Strategiekommunikation vorstellen. Der Beitrag betont auch die Rolle der Führungskräfte und Mitarbeitenden als Multiplikatoren der Unternehmensidentität und die Bedeutung von Social Media in der Identitätsvermittlung. Insgesamt bietet der Text wertvolle Einblicke und praktische Tipps für ein effektives internes Kommunikationsmanagement in einer sich ständig wandelnden Unternehmenswelt.KI-Generiert
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ZusammenfassungUnternehmensidentität wird je nach disziplinärem Ansatz als das geteilte Organisationverständnis der Mitarbeitenden (Organisationsidentität), als ein vom Management zu definierendes Leitkonzept (Corporate Identity) oder als das zu vermittelnde Markenbild (Corporate Brand Identity) verstanden. Unternehmensidentität wird hier als Bezugsgröße und Wirkungsfeld des internen Kommunikationsmanagements beschrieben. Dieses konstituiert mit jeder Kommunikationshandlung Identität, vermittelt direkt oder über Führungskräftekommunikation identitätsrelevante Inhalte und moderiert den Identitätsdiskurs. -
Organisationale Identifikation und Kommunikation
Rolf van Dick, Eva Bracht, Alina S. Hernandez BarkDas Kapitel 'Organisationale Identifikation und Kommunikation' untersucht die Bedeutung der organisationalen Identifikation und Kommunikation. Es wird die Theorie der sozialen Identität vorgestellt, die besagt, dass eine gemeinsame Identität die Kommunikation zwischen Führungspersonen und Mitarbeitenden erleichtert. Die Funktionen der organisationalen Kommunikation werden analysiert, darunter die Einflussnahme, Unsicherheitsreduktion, Feedback, Koordination und das Gefühl der sozialen Zugehörigkeit. Besondere Aufmerksamkeit wird der Selbstführungskultur gewidmet, in der die Autonomie der Mitarbeitenden gefördert wird. Die Kommunikation auf Augenhöhe wird als zentraler Faktor für die Entwicklung einer Selbstführungskultur hervorgehoben. Am Beispiel von Alaska Airlines wird gezeigt, wie ein geteiltes kollektives Selbstkonzept erfolgreich organisationalen Wandel unterstützen kann. Der Text bietet praktische Empfehlungen zur Erleichterung erfolgreicher Kommunikation durch die Nutzung der sozialen Identität.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Schlüssel zu erfolgreicher Kommunikation zwischen Führungsperson und Mitarbeitenden liegt darin, einen gemeinsamen Rahmen zu haben. Zunächst wird dargestellt, welchen Beitrag der Social Identity Approach zur Schaffung gemeinsamer Normen und Werte zwischen Führungsperson und Mitarbeitenden leistet, um dann empirische Arbeiten zur Relevanz der sozialen Identität für organisationale Kommunikation darzustellen. Anschließend werden Empfehlungen zur Erleichterung erfolgreicher Kommunikation durch Nutzung der sozialen Identität gegeben und auf die Relevanz der Kommunikation auf Augenhöhe und die Berücksichtigung des kollektiven Selbstkonzeptes in heutigen Führungsfragen eingegangen. -
Dialog und Polyphonie in Unternehmen
Peter Winkler, Uta RußmannDas Kapitel 'Dialog und Polyphonie in Unternehmen' untersucht die Wandlung der Mitarbeiterkommunikation hin zu dialogischen und polyphonen Konzepten. Traditionelle hierarchische Kommunikationsmodelle werden zunehmend als überholt betrachtet, während dialogische und polyphone Ansätze als Alternativen vorgeschlagen werden. Diese Konzepte stammen ursprünglich aus der externen Unternehmenskommunikation und werden nun auf die interne Mitarbeiterkommunikation angewendet. Der Beitrag analysiert die theoretischen Ursprünge und Rezeption dieser Ansätze, insbesondere die Arbeiten von Philosophen wie Martin Buber, Hans-Georg Gadamer, David Bohm und Jürgen Habermas. Die praktischen Anwendungsfelder von Dialog in der Mitarbeiterkommunikation umfassen gemeinschaftliche Entscheidungsfindung, Zusammenarbeit und Lernen. Polyphonie hingegen wird als kommunikative Grundeigenschaft verstanden, die in jeder Sinnfindung angelegt ist. Der Beitrag untersucht auch die Spannungsfelder dieser Konzepte, wie die Balance zwischen Planbarkeit und Risiko, Gleichheit und Ungleichheit sowie die Rolle der Autorität. Die Anwendungsfelder der Polyphonie umfassen Unternehmensidentität, Strategiefindung und Verantwortung. Der Beitrag schließt mit Handlungsempfehlungen, wie Unternehmen diese Konzepte erfolgreich umsetzen können, indem sie sachliche, zeitliche und soziale Balance finden.KI-Generiert
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ZusammenfassungIm Lichte steigender Flexibilisierungs- und Partizipationsanforderungen greift die Mitarbeiterkommunikation zunehmend auf Ansätze zurück, die auf dialogischem und polyphonem Denken beruhen. In diesem Beitrag skizzieren wird die jeweiligen Ursprünge dieses Denkens, dessen Rezeption in der Unternehmenskommunikationsforschung sowie ausgewählte praktische Anwendungs- und Spannungsfelder. Im Fazit leiten wir Handlungsempfehlungen ab.
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Theoretische und disziplinäre Zugänge zur Mitarbeiterkommunikation
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Mitarbeiterkommunikation aus Sicht der PR-Forschung
Simone Huck-SandhuDas Kapitel untersucht die Mitarbeiterkommunikation aus der Perspektive der PR-Forschung. Es beleuchtet die zunehmende Bedeutung der internen Kommunikation in der modernen PR und zeigt auf, wie sich die Rahmenbedingungen durch Globalisierung und Digitalisierung verändert haben. Besondere Aufmerksamkeit wird den Zielen, Funktionen und Ausprägungen der Mitarbeiterkommunikation geschenkt, wobei auch die Herausforderungen in einer VUCA-Welt (Volatility, Uncertainty, Complexity, Ambiguity) berücksichtigt werden. Das Kapitel schließt mit einem Ausblick auf zukünftige Forschungsfragen und die Notwendigkeit einer umfassenden Theoriebildung in der PR-Forschung.KI-Generiert
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ZusammenfassungMitarbeiterkommunikation umfasst die Kommunikation einer Organisation mit ihren Mitgliedern. Aus Sicht der Public-Relations-Forschung kann sie als das Management von Informations- und Kommunikationsprozessen zwischen einer Organisation und ihren internen Bezugsgruppen verstanden werden. Die Mitarbeitenden gelten – neben Kunden und Investoren – seit jeher als eine der drei wichtigsten Bezugsgruppen von Public Relations. In der Unternehmenspraxis ist ihre Relevanz in der letzten Dekade stark gestiegen und die Mitarbeiterkommunikation hat an Bedeutung gewonnen. Die kommunikationswissenschaftliche Theoriebildung eilt dieser Entwicklung nach, setzt sich aber in den letzten Jahren verstärkt mit Fragen des Praxis- bzw. Handlungsfeldes Mitarbeiterkommunikation auseinander. Ziel des vorliegenden Beitrags ist es, einen Überblick über den aktuellen Forschungsstand zur internen Kommunikation aus Sicht der Public-Relations-Forschung zu geben. Ausgehend von der Rolle, die die Public Relations den Mitarbeitenden zuschreibt, stellt er Ausprägungen und Ziele der Mitarbeiterkommunikation vor und zeigt Ansatzpunkte für die künftige Forschung im Feld auf. -
Mitarbeiterkommunikation aus Sicht der Personalforschung
Stefan Süß, Elena Gesang, Sascha RuhleDer Fachbeitrag 'Mitarbeiterkommunikation aus Sicht der Personalforschung' untersucht die Bedeutung der Kommunikation in verschiedenen Funktionen des Personalmanagements. Dabei wird die Personalbeschaffung und -auswahl, die Personalführung und die Personalbindung in den Fokus genommen. Die Personalforschung zeigt, dass Kommunikation nicht nur die Übermittlung von Informationen umfasst, sondern auch soziale und zwischenmenschliche Aspekte berücksichtigt. Besonders hervorgehoben wird die Rolle von Kommunikation in der Personalauswahl, wo Impression Management eine wichtige Rolle spielt. In der Personalführung wird die Bedeutung von transformationaler und charismatischer Führung beleuchtet, die durch gezielte Kommunikation gestärkt werden kann. Die Mitarbeiterbindung wird als zentraler Faktor für die Zufriedenheit und Leistung der Mitarbeitenden dargestellt, wobei die interne Kommunikation eine entscheidende Rolle spielt. Der Beitrag verdeutlicht, wie Kommunikation in allen genannten Bereichen optimiert werden kann, um die Effizienz und Zufriedenheit im Unternehmen zu erhöhen.KI-Generiert
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ZusammenfassungPersonalmanagement bezieht sich auf verschiedene Akteure (potenzielle, aktuelle und ehemalige Mitarbeitende mit und ohne Führungsverantwortung). Kommunikation spielt in deren Interaktion und in verschiedenen Funktionen des Personalmanagements eine wichtige Rolle. Die Personalforschung trägt dem Rechnung, indem verschiedene Aspekte der Kommunikation im Personalmanagement empirisch erforscht werden. Vor diesem Hintergrund besteht das Ziel des Beitrags darin, einen Überblick über empirische Erkenntnisse zur Mitarbeiterkommunikation innerhalb ausgewählter Funktionen des Personalmanagements zu geben. -
Mitarbeiterkommunikation aus Sicht der Markenführung
Sven Henkel, Daniel Wentzel, Torsten TomczakDas Kapitel beleuchtet die Rolle der Mitarbeitenden als interne Zielgruppe der Markenführung und die Bedeutung der internen Kommunikation im Behavioral Branding. Es stellt ein pragmatisches Analysemodell vor, das die Entstehung markenkonsistenten Verhaltens in Wissen, Commitment und Fähigkeiten aufteilt. Zudem werden Strategien und Maßnahmen diskutiert, die dazu geeignet sind, die Mitarbeitenden zu markenkonsistentem Verhalten zu ermutigen und zu befähigen. Ein Fallbeispiel aus der Elektroinstallationsindustrie veranschaulicht die praktische Relevanz der Konzepte und zeigt, wie eine Balance zwischen verschiedenen Kommunikationskanälen erreicht werden kann.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie persönliche Interaktion mit den Mitarbeitenden eines Unternehmens trägt wesentlich zum Bild einer Marke bei. Das Behavioral Branding setzt sich mit der Frage auseinander, welche Maßnahmen geeignet sind, um markenkonsistentes Mitarbeiterverhalten zu fördern. Der internen Kommunikation kommt in diesem Kontext eine besondere Bedeutung zu, da sie das wichtigste Bindeglied zwischen dem Management und den Mitarbeitenden darstellt. Durch die zunehmende Digitalisierung der Arbeitswelt haben sich die Rahmenbedingungen für die interne Kommunikation und das Behavioral Branding jedoch stark verändert. Neue Formen der Zusammenarbeit, die zunehmende Nutzung von sozialen Medien und die generelle Vermischung der privaten und der beruflichen Kommunikation stellen die Wirksamkeit etablierter Maßnahmen der internen Kommunikation zunehmend in Frage. Dieser Beitrag zeigt auf, wie ein effektives Behavioral Branding zu einer Strukturierung und Allokation interner Kommunikationsmaßnahmen beitragen kann.
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Internes Kommunikationsmanagement
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Ziele und Wirkung der internen Organisationskommunikation
Berend Barkela, Isabella Glogger, Michaela Maier, Frank M. SchneiderDer Beitrag beleuchtet die Ziele und Wirkung der internen Organisationskommunikation. Es wird untersucht, welche Ziele Kommunikationsverantwortliche in Unternehmen verfolgen und wie interne Kommunikation die Arbeitszufriedenheit, das Wohlbefinden, die Motivation und das Commitment der Mitarbeitenden beeinflusst. Darüber hinaus wird der Einfluss auf die Arbeitsleistung, Fluktuation und Wissensmanagement analysiert. Der Text betont die Bedeutung einer psychologischen Perspektive auf die Kommunikationsziele und stellt verschiedene Theorien und empirische Ergebnisse vor. Besondere Aufmerksamkeit wird der Evaluation der internen Kommunikation geschenkt, um deren Wirkung strategisch zu planen und zu optimieren.KI-Generiert
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ZusammenfassungDieses Kapitel beleuchtet die Ziele interner Organisationskommunikation. Nach einer kurzen Einführung in psychologische Perspektiven über die Wirkung interner Kommunikation werden die gängigsten mitarbeiter- und organisationbezogenen Ziele ausführlich erläutert und die Ergebnisse empirischer Forschung zum Zusammenhang zwischen interner Kommunikation und diesen Zielen zusammengefasst. Schließlich werden Strategien vorgestellt, mit denen die Wirkung von interner Kommunikation auf die Ziele untersucht werden kann. -
Planung der internen Unternehmenskommunikation
Siegfried SchickDas Kapitel 'Planung der internen Unternehmenskommunikation' behandelt die wertschöpfende Rolle der internen Kommunikation als Querschnittsfunktion und deren Aufgaben innerhalb des Unternehmens. Es wird die strategische Planung erläutert, bei der Kommunikationsziele formuliert und priorisiert werden, um Unternehmens- und Mitarbeiterziele zu erreichen. Die operative Planung umfasst die Festlegung von Maßnahmen und Kanälen sowie die Zusammenarbeit mit verschiedenen Stakeholdern. Ein weiterer Schwerpunkt ist die kommunikations-organisatorische Planung, die die Weiterentwicklung der internen Kommunikation und die Optimierung von Prozessen und Strukturen zum Ziel hat. Der Planungsprozess wird anhand eines detaillierten Ablaufs beschrieben, der sowohl strategische als auch operative Aspekte berücksichtigt. Besonders hervorgehoben wird die Bedeutung der Zusammenarbeit und Abstimmung zwischen verschiedenen Kommunikationsbereichen und der Unternehmensleitung.KI-Generiert
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ZusammenfassungDie Planung der internen Unternehmenskommunikation soll zwei Kernfragen beantworten: Erstens, welches sind die Kommunikationsziele, mit deren Erreichen ein Wertbeitrag für das Unternehmen geleistet werden kann? Zweitens, wie müssen die Maßnahmen aussehen, damit sie das Erreichen der Kommunikationsziele sicherstellen. Grundlage und Ausgangspunkt der Planung ist die Konkretisierung der strategischen Ziele des Unternehmens im Kontext allgemeiner Ziele der internen Unternehmenskommunikation. -
Organisationale Verankerung und Schnittstellenmanagement der Mitarbeiterkommunikation
Stephan KaiserDas Kapitel untersucht die organisatorische Verankerung und das Schnittstellenmanagement der Mitarbeiterkommunikation in Unternehmen. Es wird die Bedeutung der Professionalisierung der Mitarbeiterkommunikation hervorgehoben und die verschiedenen Ausgestaltungsoptionen diskutiert. Die Professionalisierung kann egalitär oder elitär erfolgen, wobei die elitäre Variante die Institutionalisierung in spezialisierten Abteilungen zur Folge hat. Die Binnen- und Außenorganisation der Mitarbeiterkommunikation sowie das Schnittstellenmanagement werden detailliert beleuchtet, wobei besonderes Augenmerk auf die Abstimmung zwischen zentralen und dezentralen Kommunikationsstrukturen gelegt wird. Neue Technologien und Organisationsformen werden als zukünftige Herausforderungen und Chancen für die Mitarbeiterkommunikation identifiziert.KI-Generiert
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ZusammenfassungUnternehmen professionalisieren ihre Mitarbeiterkommunikation. In der Konsequenz bilden sich institutionalisierte Strukturen heraus, in denen Kommunikationsprofessionals arbeitsteilig spezifische Kommunikationsaufgaben und -rollen übernehmen. Wie diese in der Organisation verankert werden und sich intern die Aufgaben teilen, äußert sich in der Außenorganisation bzw. Binnenorganisation der Mitarbeiterkommunikation. Ein systematisches, teils auch nur illustratives, Aufzeigen der unterschiedlichen Optionen zeigt die Bandbreite der Möglichkeiten, Mitarbeiterkommunikation zu organisieren, und weshalb der Umgang mit Schnittstellen notwendig wird. -
Visionen, Leitbilder und Mission Statements als Instrumente der Führungskommunikation
Helmut EbertDer Beitrag untersucht die Rolle von Visionen, Oberzwecken, Leitbildern und Mission Statements als Instrumente der Führungskommunikation. Diese Instrumente vermitteln Klarheit und strategische Ausrichtung und bringen neue Werte und Normen in die Unternehmenskultur ein. Der Text beleuchtet die kommunikativen Funktionen und sprachlichen Merkmale dieser Instrumente und analysiert, welche Faktoren zum Gelingen oder Scheitern ihrer Entwicklung und Anwendung beitragen. Besonders interessant ist die Betonung der Notwendigkeit, sich von gewohnheitsmäßiger Sprache zu lösen und neue, zukunftsweisende Begriffe zu entwickeln, um den Herausforderungen der modernen Arbeitswelt gerecht zu werden. Der Text fordert ein neues Führungsbewusstsein, das auf Dialog und Innovation basiert, und betont die Bedeutung von Sprache als Mittel zur Schaffung von Gemeinschaften und Sinnstiftung.KI-Generiert
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ZusammenfassungDer Beitrag stellt die Führungsinstrumente Vision, Oberzweck (Englisch: massive transformative purpose), Leitbild, Mission Statement und Zielformulierung vor. Aus sprachwissenschaftlicher Sicht werden die Unterschiede und Gemeinsamkeiten erläutert. Textbeispiele verdeutlichen, worauf es bei der Formulierung zukunftsorientierter Transformations- und Führungsinstrumente ankommt. Hinweise auf die sprachlich-interaktiven Aspekte des Entwicklungsprozesses der Instrumente runden den Beitrag ab. -
Führungskommunikation
Sonja A. SackmannFührungskommunikation ist ein zentrales Instrument im Führungsprozess und entscheidend für den Erfolg von Unternehmen. Der Text untersucht die verschiedenen Formen und Medien der Führungskommunikation und deren Einfluss auf die Zielerreichung. Besondere Aufmerksamkeit wird den Herausforderungen gewidmet, die durch den demografischen Wandel und die Digitalisierung entstehen. Die Analyse zeigt, wie Führungskräfte durch gezielte Kommunikation die Motivation und das Engagement ihrer Mitarbeitenden steigern können. Zudem werden verschiedene Führungsstile und deren kommunikative Implikationen diskutiert, um eine effektive Führungskommunikation zu gewährleisten. Der Text schließt mit einem Fazit, das praktische Hinweise für eine wirksame Führungskommunikation in der Praxis gibt.KI-Generiert
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ZusammenfassungIn diesem Beitrag wird zunächst die Bedeutung der Führungskommunikation auch im Hinblick auf die aktuellen Herausforderungen des demografischen Wandels und der Digitalisierung diskutiert. Führungskommunikation wird definiert, charakterisiert und gegenüber der Führungskräftekommunikation, der internen und der Unternehmenskommunikation abgegrenzt. Es werden Formen der Führungskommunikation mit möglichen Medien und Tools aufgezeigt sowie verschiedene Prägungen der Führungskommunikation durch unterschiedliches Führungsverhalten diskutiert. Führungskommunikation findet in unterschiedlichen Kontexten statt, die unterschiedliche Anforderungen an Führungskommunikation stellen. Aktuelle Studien mit ihren Erkenntnissen geben Einblick in den Forschungsgegenstand Führungskommunikation. Der Beitrag schließt mit einem Fazit, das die Wirksamkeit von Führungskommunikation fokussiert. -
Erfolgreiche Führungskräftekommunikation heute
Andreas Voß, Ulrike RöttgerDas Kapitel beleuchtet die zentrale Rolle der Führungskräftekommunikation in deutschen Großunternehmen. Es wird dargelegt, dass der Erfolg von Veränderungsprozessen oft an der mangelnden Engagement und unklaren Zielbildern der Führungsebene scheitert. Die Führungskräftekommunikation wird als eigenständiges Handlungsfeld der internen Unternehmenskommunikation definiert, das spezifisch auf die Informations- und Orientierungsbedürfnisse der Führungskräfte eingeht. Die Anforderungen an diese Kommunikation sind inhaltlich, medial und dramaturgisch deutlich von der Mitarbeiterkommunikation unterschieden. Das Kapitel analysiert die wichtigsten Stakeholder und die besonderen Herausforderungen, denen Führungskräfte in einem dynamischen und komplexen Umfeld gegenüberstehen. Es wird ein Modell für erfolgreiche Führungskräftekommunikation vorgestellt, das auf Vertrauen, Überzeugung, Information, Befähigung, Vernetzung und Aktivierung setzt. Besonders hervorgehoben wird die Notwendigkeit, Führungskräfte in einem sich ständig wandelnden Umfeld zu unterstützen und zu befähigen, um den Erfolg von Veränderungsprozessen zu gewährleisten.KI-Generiert
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ZusammenfassungFührungskräftekommunikation umfasst die Kommunikation der Unternehmensleitung mit den Führungskräften sowie die durch Medien unterstützte Kommunikation der Führungskräfte untereinander. Da Veränderungsdynamik und Komplexität für Unternehmen stetig zunehmen, werden die Motivation und Information der Führungskräfte immer wichtiger: Nur wer die oftmals vorhandene Skepsis der „Leitwölfe“ im mittleren Management überwindet, ermöglicht langfristig unternehmerischen Erfolg. Die wissenschaftlich bisher wenig thematisierte Führungskräftekommunikation leistet einen wesentlichen Beitrag, damit Führung in einer Organisation gelingen kann. Sie hat das Ziel, Entscheidungsprozesse in Unternehmen zu begleiten und Vertrauen in die Unternehmensführung zu schaffen – sie will Führungskräfte überzeugen und informieren, aktivieren, befähigen und vernetzen. -
Internationale und interkulturelle Mitarbeiterkommunikation
Carolin FleischmannDas Kapitel untersucht die Herausforderungen und Chancen der internationalen und interkulturellen Mitarbeiterkommunikation in Unternehmen. Es wird erläutert, wie die zunehmende Diversität der Belegschaft erfolgreich in die Kommunikationsstrategien integriert werden kann, um Synergien zu nutzen und die Leistungsfähigkeit zu steigern. Dabei werden verschiedene Paradigmen und Dimensionen der interkulturellen Kommunikation betrachtet und praktische Empfehlungen zur Entwicklung effektiver Kommunikationsstrategien in multikulturellen Teams gegeben. Ein besonderer Fokus liegt auf der Reflexion der eigenen Kultur und der Entwicklung interkultureller Kommunikationskompetenz, um Missverständnisse zu vermeiden und die Zusammenarbeit zu fördern.KI-Generiert
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ZusammenfassungInternationale Mitarbeiterkommunikation bezieht sich auf die interne Kommunikation mit Mitarbeitenden verschiedener nationaler Hintergründe. Interkulturelle Mitarbeiterkommunikation erweitert das Thema um multiple kulturelle Gruppierungen. Ziel interkultureller Kommunikationsstrategie ist es, Differenzen zu überbrücken und von Vielfalt zu profitieren. Dafür wählen Unternehmen ein grundsätzliches Paradigma: kulturangepasst, generalisierend oder interaktional. Dieses Paradigma wird dann auf die Ebenen der Kommunikation – verbal, non-verbal, para-verbal und extra-verbal – angewandt. Der Beitrag schließt mit einer Diskussion interkultureller Kommunikationskompetenz. -
Kommunikation und Kooperation in virtuellen und internationalen Teams
Erna Herzfeldt, Sonja A. SackmannDas Kapitel untersucht die zunehmende Bedeutung virtueller Kommunikations- und Kooperationsmittel in der globalen Wirtschaft und die damit verbundenen Vorteile wie Zugriff auf weltweites Know-how und Kosteneinsparungen. Es beleuchtet die Rolle von computervermittelter Kommunikation und kultureller Diversität in internationalen Teams und deren Einfluss auf die Teamleistung und Zufriedenheit. Besondere Aufmerksamkeit wird den Herausforderungen gewidmet, die virtuelle Teams bewältigen müssen, sowie den technologischen und demografischen Entwicklungen, die die Zusammenarbeit in Zukunft prägen werden. Die Analyse der geographischen Verteilung und der Nutzung virtueller Tools zeigt, wie diese Faktoren die Kommunikation und Kooperation beeinflussen und welche Strategien zur Überwindung der damit verbundenen Hürden entwickelt werden können.KI-Generiert
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ZusammenfassungDurch die zunehmende globale Vernetzung der Wirtschaft und Entwicklungen elektronischer Kommunikations- und Kooperationsmedien werden Mitarbeitende zunehmend in internationalen virtuellen Teams eingesetzt. Multinationale Unternehmen können so weltweit auf ihr gesamtes Know How zugreifen und die geeignetsten Mitarbeitenden dort einsetzen, wo ihre Fähigkeiten am besten genutzt werden können. Durch die Nutzung komplementärer Zeitzonen spart dies Zeit und Kosten ein und kommt dem Wunsch nach einer ortsunabhängigen Arbeitsplatzgestaltung entgegen. Trotz der vielen Vorteile, die virtuelle Teams mit sich bringen, ist die internationale virtuelle Zusammenarbeit auch mit Herausforderungen verbunden, die zu verzögerter Bearbeitungsdauer, Unzufriedenheit der Teammitglieder oder gar dem Scheitern von Projekten führen können. In diesem Beitrag wird der aktuelle Stand der Forschung aufgezeigt, wobei insbesondere der multidimensionale Charakter internationaler virtueller Teams fokussiert und vor dem Hintergrund aktueller Trends potentielle Entwicklungsrichtungen für Forschung und Praxis skizziert werden.
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- Titel
- Handbuch Mitarbeiterkommunikation
- Herausgegeben von
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Prof. Dr. Sabine Einwiller
Prof. Dr. Sonja Sackmann
Prof. Dr. Ansgar Zerfaß
- Copyright-Jahr
- 2021
- Electronic ISBN
- 978-3-658-23152-1
- Print ISBN
- 978-3-658-23151-4
- DOI
- https://doi.org/10.1007/978-3-658-23152-1
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