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Über dieses Buch

Durch die Unterstützung mobiler Nutzer erhält die Virtualisierung der Märkte einen weiteren Anschub. Mobilität und E-Commerce/E-Business verschmelzen zu M-Commerce, d.h. Dienste werden rund um die Uhr und an nahezu jedem Standort nutzbar. Die Autoren gehen sowohl auf die Geschäftsmodelle, als auch auf die technischen Grundlagen und Szenarien für M-Commerce ein. Weiterhin werden Einsatzmöglichkeiten aufgezeigt, die aus heutiger Sicht den Einstieg in die mobile Wirtschaftswelt ermöglichen und unterstützen. Viele dieser Anwendungen werden erst in den nächsten Jahren "erfunden" oder "gefunden", doch hilft das Buch sich im M-Commerce nicht nur zurechtzufinden, sondern die Marktchancen auch aktiv zu nutzen. Dies ist eine zwingende Voraussetzung für alle, die sowohl in der Phase der Euphorie als auch in der eingetretenen allgemeinen Ernüchterung einen klaren Kopf bewahren wollen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Grundlagen und Status

Zusammenfassung
Durch M-Commerce eröfftien sich für Unternehmen neue Möglichkeiten. Mobile breitbandige Zugänge, local positioning und UMTS sind einige der technischen Basis-Innovationen. Den Unternehmen stellt sich die Frage, ob und wie sie auf diese Herausforderung reagieren und vor allem, welche der neuen Möglichkeiten sie zukünftig nutzen sollen. Vor dem Hintergrund der allgemeinen Ernüchterung im E-Commerce-Bereich sind die Unternehmen gegenwärtig hin und her gerissen zwischen den Bedenken, Ressourcen in Projekte zu investieren, die sich vielleicht nie rentieren werden und der Angst davor, einen Trend zu verpassen. Kein Unternehmen möchte irgendwann feststellen müssen, dass die Wettbewerber an einem vorbeiziehen, weil man gar nicht, zu spät oder falsch auf eine technologische Herausforderung reagiert hat. Viele der Diskussionen, die in Unternehmen heute zum Thema M-Commerce geführt werden, sind im Zusammenhang mit E-Commerce und der Implementierung von Intemetanwendungen so oder ähnlich schon einmal geführt worden. Die Erfahrungen der letzten Jahre bieten den Unternehmen somit die Möglichkeit, ihren Einstieg in das M-Commerce Zeitalter solide vorzubereiten, um die Fehler der Vergangenheit zu vermeiden.
Fritjof Karnani, Matthias Nachtmann, Birgit Gregor, Marian Trinkel, Stefanie Röttger-Gerigk, Roland Meier, Udo Killermann, Sam Vaseghi, Bettina Horster, Harald Behnke, Marcus Rayermann, Mathias Zimmer, Johannes Ehrhardt

2. Konzepte und Funktionalitäten

Zusammenfassung
Mobilität und Flexibilität sind heute nicht nur Zeichen einer sich ständig wandelnden Berufswelt — sie prägen auch zunehmend das private Umfeld jedes Einzehien. Technologische Veränderungen nehmen dabei immer stärker Einfluss auf das tägliche Leben. Die nahezu unbegrenzten Möglichkeiten der Kommunikation und Information waren noch vor wenigen Jahren undenkbar, heute sind sie Realität. Aus dieser Realität wird sich in den nächsten Jahren in Deutschland und Europa eine neue Dimension erschließen: die auf der UMTS-Technologie basierenden Mobilfunknetze eröffnen bisher kaum vorstellbare Möglichkeiten. Doch ist die Euphorie, insbesondere nach der Ernüchterung in der Internet-Branche und im Bereich des E-Commerce berechtigt? Müssen die positiven Prognosen für die Mobilfunk-Branche zurückgesetzt werden, weil nicht alles, was technologisch möglich ist, sofort in unmittelbaren Mehrwert für die Benutzer umgewandelt werden kann?
Peter Herrmann, Alexander Wurdack, Ingo Lippert, Helmut Wittmann, Christel Müller, Marian Trinkel, Rudi Grimm, Matthias Jüstel, Michael Klotz, Marcus W. Mosen, Gerd Stottmeister, Frank-Michael Böer, Volkmar Pflug, Eberhard Baeumerth, Thomas Wolf

3. Branchen und Szenarien

Zusammenfassung
Die Versteigerung der UMTS-Lizenzen im Jahr 2000 in Deutschland lässt sich bereits jetzt als der Höhepunkt des Telekommunikationsmarktes bezeichnen. Die von der Regulierungsbehorde erzielte Gesamtsumme von fast 100 Mrd. DM übertraf die Prognosen bei weitem, wurde aber schon kurze Zeit spärer als vieI zu hoch bewertet.
Ralf Sürtenich, Rudolf Bäumer, Jörg Gerigk, Andreas Gerhardt, Robert Martignoni, Jörg Stimmer, Hans-Jürgen Rehm, Jochen Siegert, Gerald Hirsinger, Jasna Dimanoski, Franz-Reinhard Habbel, Gerd Mittich, Hans Dendl, Walter Gora, Andreas Kreutzer, Frank Spirgatis

4. Technologien und Methoden

Zusammenfassung
Im Mittelpunkt des „M-Commerce“ steht der kabellose und damit nicht ortsgebundene Zugriff auf Informationen und Anwendungen. Die größte Einschränkung für diesen mobilen Zugriff war bisher die geringe Übertragungsrate, mit der Daten ausgetauscht werden konnten. Durch die Entwicklung neuer Technologien (GPRS, UMTS) wird der Flaschenhals Bandbreite in Zukunft an Bedeutung verlieren. Für den Anwender ergibt sich die Möglichkeit, an jedem Ort und zu jeder Zeit seinem Bedürfnis nach Kommunikation, Information und Entertainment nachzukommen. Dabei muss es nicht gleich ein Einkauf per WAP sein, auch das Abrufen von Informationsdiensten mit dem Handy oder der mobilfunkgestützte Zugriff auf Untemehmensdaten, wird zum M-Commerce gezählt.
Martin Wiecker, Stefanie Röttger-Gerigk, Volker Lausch, Rolf-Dieter Köhler, Thomas Krampert, Axel Germer

Backmatter

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