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Über dieses Buch

Das Handbuch Umformtechnik erscheint jetzt in der dritten Auflage. Es ist ein hilfreiches Handwerkszeug für den Umformtechniker und überzeugt durch die kompakte und übersichtliche Darstellung grundlegenden Wissens und komplexer Inhalte für die wissenschaftliche Arbeit und die industrielle Praxis. Aktuelle Forschungsergebnisse sowie Erfahrungen aus über 50 Jahren universitärer Forschung und Lehre machen das Buch zu einem hilfreichen Handwerkszeug für den Umformtechniker.

Der Inhalt

Nach einer ausführlichen Darstellung der plastomechanischen und tribologischen Grundlagen widmet sich das Buch der Blechumformung, der Massivumformung sowie den Umformmaschinen in jeweils einem eigenständigen Kapitel. Dabei werden u. a. aktuelle Technologien und Verfahren sowie Pressenantriebe vorgestellt. Zahlreiche Grafiken und Diagramme veranschaulichen die Inhalte.

Die Zielgruppen

Das Buch wendet sich an Studierende des Maschinenbaus und dient Ingenieuren, Technikern und Wissenschaftlern auf dem Gebiet der Umformtechnik als übersichtliches Nachschlagewerk.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Die Anfänge der Umformtechnik liegen in prähistorischer Zeit. Anhand archäologischer Funde, wie dem Inhalt von Grabkammern oder schriftlicher Überlieferungen, kann die technologische Entwicklung in den geschichtlichen Epochen rekonstruiert werden. Nach heutigen Erkenntnissen beginnt die Geschichte der Metallverarbeitung Ende des 5. Jahrtausends v. Chr. im Mittelmeerraum mit der Bearbeitung von Gold, Silber und Kupfer. Im Norden Europas, von den Alpen bis nach Skandinavien, hatte anfangs die Gießereitechnik einen größeren Stellenwert als die Umformtechnik. Letztere wurde allein für die Herstellung kleiner Teile angewendet, die nur schwierig zu gießen waren, wie z. B. Nadeln und einfache Schmuckprofile. Im Folgenden wird eine Auswahl wichtiger Meilensteine in der Geschichte der Umformtechnik vorgestellt.

Eckart Doege, Bernd-Arno Behrens

2. Grundlagen der Umformtechnik

Zum Verständnis der Vorgänge und Effekte bei der Umformung metallischer Werkstoffe durch die unterschiedlichsten Verfahren ist die grundlegende Kenntnis des Werkstoffverhaltens unumgänglich.

Eckart Doege, Bernd-Arno Behrens

3. Blechumformung

Als Ausgangshalbzeug werden in der Blechverarbeitung durch Walzen hergestellte Bleche verwendet. Ausgehend von diesen ebenen Blechen erfolgt die Formgebung in mehreren Stufen. Insbesondere durch die rasante Entwicklung in der Automobilindustrie hat die Blechumformung nachhaltig an Bedeutung gewonnen.

Eckart Doege, Bernd-Arno Behrens

4. Massivumformung

Nach [DIN8582] ist Umformen ein Fertigen durch bildsames, plastisches Ändern der Form eines festen Körpers, wobei sowohl die Masse als auch der Zusammenhalt beibehalten werden. Nach der Hauptbeanspruchung in den Umformzonen lassen sich die Umformverfahren in folgende Gruppen einteilen (vgl. Kap. 1.2).

Eckart Doege, Bernd-Arno Behrens

5. Umformmaschinen

Zur spanlosen Formgebung von Werkstoffen werden Maschinen eingesetzt, die unter Verwendung entsprechender Werkzeuge die zur Verformung des Materials erforderlichen Umformkräfte und Energien aufbringen. Je nach Art des Formgebungsprozesses sind die Einsatzbedingungen und somit Anforderungen an die Umformmaschinen unterschiedlich. Es existiert eine Vielzahl von zum Teil sehr speziellen Bauarten und Auslegungsvarianten. Die folgenden Abschnitte geben einen Überblick über die Möglichkeiten, die heute in Fertigungsbetrieben zur Verfügung stehen.

Eckart Doege, Bernd-Arno Behrens

Backmatter

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