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22.08.2013 | Handel | Im Fokus | Onlineartikel

Ohne Mobile geht nichts mehr

Autor:
Gabi Böttcher

Das Einkaufen mit dem mobilen Endgerät wird in Deutschland immer mehr zur Normalität. Für Springer-Gabler-Autor Gerrit Heinemann stellen Tempo und Kraft des mobilen Internet alles in den Schatten, was es bisher im Handel zu beobachten gab. Daraus ergeben sich enorme Chancen für den stationären Einzelhändler. Allerdings sind viele Online-Shops noch nicht für die mobile Nutzung gerüstet.

Die „digitale Revolution“ mit Mobile-Commerce als Online-Kanal der Zukunft hat für Prof. Dr. Gerrit Heinemann, Leiter des eWeb-Research-Centers an der Hochschule Niederrhein in Mönchengladbach, längst begonnen. „Vieles spricht dafür, dass die Anteile des Mobile-Commerce am Online-Handel rapide ansteigen werden“, prognostiziert er in seinem Buch „Der neue Mobile-Commerce“ (Springer Gabler, Wiesbaden 2012).

Aktuelle Studien prophezeien ebenfalls massive Veränderungen des Konsumverhaltens. So hat das Europa Konsumbarometer 2013, eine repräsentative Verbraucherbefragung im Auftrag der Commerz Finanz AG, ermittelt, dass 33 Prozent der Europäer bereit sind, Einkäufe per Smartphone oder Tablet-PC zu erledigen. Und laut einer von dem Mobilfunkanbieter simyo in Auftrag gegebenen Forsa-Studie zum Thema Mobile-Commerce in Deutschland haben bereits 29 Prozent der befragten Smartphone-Besitzer ihr mobiles Gerät zum Shopping genutzt.

Viele Online-Shops nicht mobilefähig

Auf der anderen Seite ist eine Vielzahl der großen deutschen Online-Shops noch nicht für die steigende Mobilität ihrer Zielgruppen gerüstet. Eine breit angelegte Studie der United Digital Group (UDG) ergab, dass viele Online-Shops Umsatz verschenken, weil ihr Angebot noch nicht uneingeschränkt mobilefähig ist und häufig zu Kaufabbrüchen seitens der Nutzer führt. So würden zum Beispiel nur die wenigsten E-Shops über eine den jeweiligen Bildschirmgrößen angepasst Ansicht verfügen. „Vor allem in diesem Bereich ist die mobile E-Commerce-Landschaft in Deutschland noch ausbaufähig“, resümiert Matthias Thürling, E-Commerce-Spezialist der UDG.

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