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Über dieses Buch

Rebekka Bendig untersucht Lernprozesse in der Grundschule im Hinblick auf den Erwerb von Handlungskompetenzen anhand des Lerngegenstandes „Kinderrechte“ als Element des Lernbereiches Globales Lernen. Die Autorin weist nach, auf welche Weise kooperative Bildungsvorhaben wirken können und wie diese nachhaltig in einen Kompetenzerwerb münden. Die Arbeit gewährt Einblicke in die aktuelle Lern- und Kompetenzforschung und das Zusammenspiel formeller und informeller Lernprozesse. Abschließende Handlungsempfehlungen beziehen alle Ebenen des Lernens ein – von der Beziehung zwischen Lehr- und Lernpersonen über methodische Fragen, Aspekte einer demokratischen Schulkultur und Partizipation bis hin zu bildungspolitischen Schwerpunktsetzungen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Seit Jahrzehnten werden Fachleute aus Wissenschaft und Praxis der unterschiedlichen Bildungsdisziplinen nicht müde, die gemeinsame Verantwortung für das Aufwachsen und gelingende Bildungsprozesse junger Menschen zu betonen (vgl. BMFSFJ 2002/2005, Coelen 2002/2008/2014, Maykus 2004, Overwien 2013, Riedt 2009, Henschel/Krüger/Schmitt/Stange 2008 u.a.). Die Erwartungen an die Kooperation der Schule mit außerschulischen Partner_innen sind hoch. Diskutiert wird in der Fachpraxis, welche Bedingungen gute Kooperation zwischen Schule und beispielsweise der Jugendhilfe braucht und Unmut darüber geäußert, dass diese häufig nicht gegeben seien.

Rebekka Bendig

Kapitel 2. Forschungsdesiderat

Aktuell ist der Bereich des Globalen Lernens insgesamt noch wenig erforscht, worauf Asbrand und Scheunpflug hinweisen (vgl. Asbrand/Scheunpflug 2014: 408). Während Kooperationsbedingungen und Implementierungsstrategien durchaus Gegenstand einzelner Studien sind (vgl. z.B. Bludau 2016), waren mir zu Beginn der Forschungsarbeit keine empirischen Daten zur Untersuchung der Lernprozesse innerhalb von Kooperationen von außerschulischen Partner_innen und Schulen für den Lernbereich Globales Lernen bekannt.

Rebekka Bendig

Kapitel 3. Bildung für eine nachhaltige Entwicklung (BNE) – Globales Lernen (GL)

In diesem Kapitel erfolgt die Darstellung des inhaltlichen Kontexts der Untersuchung. Gesellschaftliche Entwicklungen, auf die sich Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) und Globales Lernen (GL) gründen, werden skizziert und der Orientierungsrahmen für den Lernbereich Globale Entwicklung als Grundlage für den verwendeten Kompetenzbegriff der Studie vorgestellt. Menschenrechte und ihre für Kinder und Jugendliche spezifizierte Form, die UN-Kinderrechtskonvention (UN-KRK), werden als ein Bereich des Globalen Lernens und zu betrachtender Lerngegenstand dieser Untersuchung eingeführt.

Rebekka Bendig

Kapitel 4. Mehr als Wissen: Kompetenzerwerb als ein Bildungsziel

In diesem Kapitel liegt das besondere Augenmerk auf dem Ziel des Lernbereichs Globale Entwicklung, Kompetenzen im Sinne verantwortungsvoller Handlungsfähigkeit zu erwerben. Damit wird die Notwendigkeit begründet, sich im Rahmen der Studie mit Modellen zum Kompetenzerwerb auseinanderzusetzen. Im Vorfeld dient ein Abriss ausgewählter Diskussionsstränge zum Bildungsverständnis der Nachvollziehbarkeit unterschiedlicher inhaltlich-wertegebundener Grundlagen. In diesem Zusammenhang wird auch der erweiterte Bildungsbegriff vorgestellt.

Rebekka Bendig

Kapitel 5. Kooperationen von Schulen und außerschulischen Partner_innen

Ausgehend von der These, dass schulische und außerschulische Partner_innen sich für den Lernbereich Globales Lernen ergänzen und in gemeinsamer Bildungsverantwortung ihre jeweiligen Kompetenzen einbringen, werden in diesem Kapitel verschiedene Formen der Kooperation vorgestellt, die spezifischen Prinzipien, Auftrag und Kompetenzen der beteiligten Systeme vorgestellt und Gelingensbedingungen für die Kooperation umrissen. Der spezifische Beitrag der Kooperation ist Teil der Forschungsfrage, welche hier u.a. auf das erweiterte Bildungsverständnis (die Verknüpfung formeller und informeller Lerngelegenheiten), sowie auf die Frage nach Grundprinzipien und Lernformen hin spezifiziert wird.

Rebekka Bendig

Kapitel 6. Untersuchung der Lernprozesse – Vorgehensweise und Methoden der Untersuchung

Zum besseren Verständnis des methodischen Vorgehens im Rahmen dieser Forschungsarbeit wird an dieser Stelle das Forschungsdesign erläutert. Erhebungsund Auswertungsmethoden werden vorgestellt und ihre Passung in Bezug auf Forschungsfrage und Forschungsgegenstand dargelegt. Die Qualitätssicherung der Forschung wird anhand von Gütekriterien und ihrer Anwendung auf die Studie dargestellt.

Rebekka Bendig

Kapitel 7. Vergleichsgruppen und Ergebnisse der Untersuchung

Im Folgenden werden die Vergleichsgruppen und die Rahmenbedingungen für die jeweilige Lerneinheit vorgestellt. Daran schließen sich die Ergebnisse der Untersuchung an. Sie gliedern sich in die Phasen vor, während und nach der Lerneinheit. Vor und drei Monate nach der Lerneinheit wurden Kinder und Erwachsene in Einzel- und Gruppeninterviews befragt, während der Lerneinheiten wurde mit der Methode der passiv-teilnehmenden Beobachtung untersucht. Den jeweiligen Phasen folgt jeweils der Bezug zur Forschungsfrage, der in die zusammenfassende Interpretation und das Fazit mündet.

Rebekka Bendig

Kapitel 8. Zusammenfassung und Bilanz der Ergebnisse

Das folgende Kapitel fasst die Ergebnisse zusammen und interpretiert sie im Sinne der Forschungsfrage nach dem Beitrag der Kooperation für die Lernprozesse. Dabei erfolgen der Rückbezug zum theoretischen Teil (Lernprozesse und Kompetenzmodelle) und die Überprüfung der Annahmen aus den Vorabinterviews. Das Fazit setzt den Schlusspunkt der empirischen Untersuchung. Es folgt ein Ausblick auf der Ebene der Praxis (Handlungsempfehlungen) und der Wissenschaft (Ansätze für weitere Forschungsarbeiten).

Rebekka Bendig

Backmatter

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