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Über dieses Buch

Seit über 50 Jahren ist die "Haustechnik" das führende Standardwerk. Deshalb ist das Buch als kompetenter Berater für Architekten und Ingenieure bei Planung und Ausführung der Gebäudeausrüstung sowie Ver- und Entsorgung haustechnischer Maßnahmen so unentbehrlich geworden. Alle wichtigen Änderungen zu Technik und Normen wurden dabei berücksichtigt. Mit über 300 Normen, Richtlinienverweisen und Bezügen ist es als Lehrbuch und Nachschlagewerk mit anerkannt höchstem Nutzwert der optimale Support in neuer Darstellung. Die Kapitel Haustechnische Räume, Trinkwasserversorgung, Entwässerung, Schallschutz und Gasversorgung wurden für diese Auflage neu bearbeitet. "Dieses Buch gehört zur Standardliteratur für Architekten und Ingenieure, die sich mit dem technischen Ausbau von Gebäuden befassen." BauNetz

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Haustechnische Räume

Zusammenfassung
Zu den Haupträumen einer Wohnung oder eines Wohnhauses, wie Wohn-, Ess-, Schlaf- und Kinderzimmer, gehören je nach Größe des Grundrisses Wirtschafts-, Sanitär- und Sonderräume. Nach ihrer Funktion werden Wirtschafts-, Sanitär- und Sonderräume unterschieden.
Thomas Laasch, Erhard Laasch

2. Trinkwasserversorgung

Zusammenfassung
Eine Grundvoraussetzung beim Planen von Siedlungen und Einzelanwesen ist, dass Wasser in der notwendigen Güte und Menge auf eine wirtschaftlich tragbare Weise beschafft werden kann. Größere Siedlungen und Städte benötigen zentrale Wasserwerke. Einzelne Anwesen auf dem Lande müssen mit einer örtlichen Wasserversorgung auskommen. Die Anforderungen an eine Trinkwasserversorgung sowie Planung, Bau und Betrieb dieser Anlagen, werden durch die Trinkwasserverordnung (TrinkwV), zuletzt geändert am 21.05.2001, sowie DIN 2000 und DIN 2001-1 vorgegeben.
Thomas Laasch, Erhard Laasch

3. Entwässerung

Zusammenfassung
Für die Standortwahl einzelner Gebäude und ganzer Siedlungen ist die Beseitigung des anfallenden Abwassers in hygienisch und technisch einwandfreier und wirtschaftlich tragbarer Weise ebenso von entscheidender Bedeutung wie die Versorgung mit Trinkwasser. Sie ist unbedingt von vornherein sorgfältig zu treffen, da Mängel nachträglich meist nur unter erheblichen Schwierigkeiten und mit hohen Kosten zu beseitigen sind.
Thomas Laasch, Erhard Laasch

4. Schallschutz

Zusammenfassung
In der DIN 4109 sind die Anforderungen an den Schallschutz bei haustechnischen Anlagen, gewerblichen Betrieben und gegenüber Außenlärm geregelt. Der Schallschutz in Gebäuden hat für die Gesundheit und das Wohlbefinden des Menschen besondere Bedeutung, Im Wohnungsbau muss die eigene Wohnung dem Menschen zur Entspannung dienen und den eigenen häuslichen Bereich gegenüber den Nachbarn schallmäßig abschirmen. Diese Norm gilt daher unter anderem zum Schutz von Aufenthaltsräumen gegen Geräusche aus fremden Räumen, gegen Geräusche aus haustechnischen Anlagen sowie aus Betrieben im selben Gebäude oder in baulich damit verbundenen Gebäuden.
Thomas Laasch, Erhard Laasch

5. Gasversorgung

Zusammenfassung
Gas und Elektrizität haben dadurch, dass sie in konzentrierter, gebrauchsfertiger Form ohne Ballaststoffe kontinuierlich zur Verfügung gestellt werden, für die Deckung des Energiebedarfes aller Bauten besondere Vorzüge.
Thomas Laasch, Erhard Laasch

6. Elektrische Anlagen

Zusammenfassung
Starkstromanlagen. Dies sind elektrische Anlagen mit Betriebsmitteln zum Erzeugen, Umwandeln, Speichern, Fortleiten, Verteilen und Verbrauchen elektrischer Energie mit dem Zweck des Verrichtens von Arbeit, etwa in Form von mechanischer Arbeit, zur Wärme- und Lichterzeugung oder bei elektrochemischen Vorgängen (DIN VDE 0100 (Norm zurückgezogen)).
Thomas Laasch, Erhard Laasch

7. Blitzschutz

Zusammenfassung
Bisher bestand die wesentliche Aufgabe des Blitzschutzes darin, Brände und mechanische Zerstörungen an und in Gebäuden durch Blitzschlag zu verhindern. Blitzschutzanlagen sind daher erforderlich für feuergefährdete Bauten, wie Läger, Anlagen für leichtentzündliche oder explosible Stoffe, für weichgedeckte Gebäude, ferner für besonders hohe Bauten und Bauwerke von hohem Wert sowie für bauliche Anlagen, in denen infolge Ansammlung von Menschen bei einem Blitzschlag mit einer Panik zu rechnen ist. Als zuverlässiger Blitzschutz kommt nur eine metallisch-leitende ununterbrochene Bahn für den Blitzstrom in Frage.
Thomas Laasch, Erhard Laasch

8. Wärmeversorgung

Zusammenfassung
Jeder Körper sendet Energie in Gestalt elektromagnetischer Strahlung aus, die geradlinig auch den luftleeren Raum durchdringt. Die durch ihre Wellenlänge bestimmte Art und die Menge dieser Strahlungsenergie hängen von der Temperatur des Körpers ab, d. h. von der Stärke der Bewegung seiner Moleküle, die sich erst beim Erreichen des absoluten Temperaturnullpunktes in völliger Ruhe befinden.
Thomas Laasch, Erhard Laasch

9. Einzelheizungen

Zusammenfassung
Einzelheizungen sind alle Heizungsanlagen, bei denen die zur Beheizung eines Raumes erforderliche Wärme in einem in diesem Raum selbst aufgestellten Heizgerät erzeugt wird. Hierbei lassen sich mit neuzeitlichen Geräten wegen des Fortfalles aller Wärmeverluste durch besondere Heizräume und Rohrleitungen hohe Wirkungsgrade erreichen. Der Betrieb der Heizung kann je nach Bedarf leicht auf einen oder wenige Räume beschränkt und somit äußerst sparsam werden. Bei Einsatz zahlreicher Einzelöfen sind die Betriebskosten indessen nicht wesentlich niedriger als bei einer Zentralheizung, deren Anlagekosten jedoch meistens erheblich höher liegen.
Thomas Laasch, Erhard Laasch

10. Zentralheizungen

Zusammenfassung
Eine Zentralheizungsanlage für eine größere Anzahl zu beheizender Räume besteht aus drei Hauptanlageteilen, dem Wärmeerzeuger, den Rohrleitungen und den Heizflächen. Der Wärme erzeugende Teil ist eine Feuerstelle, die in der Regel in einem Heizraum im Keller, gelegentlich auf dem Dach als Dachheizzentrale untergebracht ist. Der Wärme transportierende Teil ist eine Rohrleitungsanlage, durch die ein Wärmeträger die Heizwärme den Räumen zuführt. Der wärmeabgebende Teil sind einzelne Heizflächen. Durch sie wird die Wärme an die Räume abgegeben.
Thomas Laasch, Erhard Laasch

11. Lüftungsanlagen

Zusammenfassung
Nachstehende Ausführungen gelten nach DIN EN 12 792 und DIN EN 13 779 nur für solche raumlufttechnische Anlagen, RLT-Anlagen, die in Aufenthalts- und Versammlungsräumen vorwiegend ein dem Menschen zuträgliches Raumklima schaffen sollen, ohne dass das Arbeitsverfahren oder die Zweckbestimmung der Räume besondere Anforderungen stellen.
Thomas Laasch, Erhard Laasch

12. Warmwasserbereitung

Zusammenfassung
Trinkwasser-Erwärmungsanlagen haben die Aufgabe, das für technische und hygienische Zwecke erforderliche Warmwasser, auch als Brauchwasser bezeichnet, an den Gebrauchsstellen in der notwendigen Güte, Menge und Temperatur unter wirtschaftlichen Bedingungen zur Verfügung zu stellen. Trinkwasser-Erwärmungsanlagen bestehen aus dem Trinkwassererwärmer, den zu einem sicheren Betrieb der Anlage erforderlichen Ausrüstungsteilen, der Einrichtung zum Beheizen sowie der zugehörigen Leitungsanlage mit den Armaturen. Trinkwassererwärmer sind Behälter oder Rohranordnungen, denen Energie zur Erwärmung von Trinkwasser zugeführt wird.
Thomas Laasch, Erhard Laasch

13. Hausabfallentsorgung

Zusammenfassung
Das „Gesetz zur Vermeidung, Verwertung und Beseitigung von Abfällen“ dem Kreislaufwirtschafts- und Abfallgesetz (KrW/AbfG) vom 27.9.1994 zuletzt geändert am 22.12.2004 und DIN 30706-1 bezeichnet unter dem Oberbegriff Hausabfall festen Abfall bestimmter Herkunft. Danach unterscheidet man Haushaltabfall, Sperrabfall und haushaltähnlichen Gewerbeabfall.
Thomas Laasch, Erhard Laasch

14. Aufzugsanlagen

Zusammenfassung
Aufzüge dienen der senkrechten oder schrägen Beförderung von Personen und Lasten. Sie sind langlebige maschinelle Anlagen mit einer Gebrauchsdauer von 25 – 40 Jahren und sollten daher so geplant werden, dass sie auch in Zukunft den zu erwartenden steigenden Ansprüchen genügen können. Bereits die Planung erfordert, insbesondere bei Büro- und Verwaltungsbauten, bei Kauf- und Krankenhäusern, ein so großes Maß an Fachwissen, dass der Fachingenieur für Aufzugsanlagen nicht früh genug zu den Entwurfsarbeiten hinzugezogen werden kann.
Thomas Laasch, Erhard Laasch

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