Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

​Unternehmerisches Risikomanagement stellt einen Beitrag zur Steigerung des Unternehmenswertes dar, indem ungewollte finanzwirtschaftliche Risiken durch Derivate reduziert werden. Die entsprechende bilanzielle Abbildung der erreichten Risikoabsicherung im Jahresabschluss nach IAS/IFRS knüpft an die Erfüllung diverser Voraussetzungen und ist nicht zuletzt aufgrund ihrer Komplexität Gegenstand intensiver und kontrovers geführter Diskussionen in Wissenschaft und Praxis. Dana Doege beleuchtet zwei bislang noch nicht betrachtete Aspekte des Hedge Accounting. Diese umfassen zum einen die Formulierung prinzipienorientierter Designationsvorschriften für Grund- und Sicherungsgeschäfte. Zum anderen wird in Bezug auf den Effektivitätsnachweis für Sicherungsbeziehungen ein Abbildungsvorschlag erarbeitet, der eine unternehmensübergreifende Vergleichbarkeit der Risikoabsicherung ermöglicht.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Risikomanagement rückt zunehmend in den Mittelpunkt unternehmerischen Handelns, sei es aufgrund betriebswirtschaftlicher Überlegungen oder durch rechtliche Verpflichtungen. Dabei umfasst das Risikomanagement verschiedene Teilbereiche: den finanzwirtschaftlichen und den leistungswirtschaftlichen Bereich, wobei ersterer alle Risiken, die sich auf finanzielle Zielgrößen auswirken und deren Konsequenzen durch Finanzinstrumente beeinflussbar sind, und letzterer betriebliche, strategische und rechtliche Risiken umfasst.
Dana Doege

2. Risiko und Risikomanagement

Zusammenfassung
In der betriebswirtschaftlichen Literatur findet sich eine Vielzahl an Definitionen, aber auch Synonymen für den Begriff des Risikos. Ausgangspunkt aller dieser Begriffsbestimmungen ist eine zukunftsgerichtete unternehmerische Entscheidungssituation, in der es dem Entscheider objektiv unmöglich ist, vollständige Kenntnis zukünftiger Ereignisse und deren Konsequenzen zu erlangen, er sich also aufgrund unvollkommener Information nicht in einer Situation der Sicherheit befindet.
Dana Doege

3. Bilanzielle Abbildung von Sicherungsbeziehungen

Zusammenfassung
Um der Generalnorm des „true and fair view“ (RK.46 i.V.m. IAS 1.15) und damit der Abbildung der ökonomisch erreichten Risikokompensation entsprechen zu können, müssen risikobegründende und risikosteuernde Transaktionen gemeinsam betrachtet, somit deren bei Einzelbetrachtung bestehenden Unterschiede hinsichtlich Ansatz, Bewertung und Ausweis in Einklang gebracht werden.
Dana Doege

4. Methoden zur Beurteilung der Hedge-Effektivität

Zusammenfassung
Zentrale Anforderungen an die Anwendung der Hedge Accounting-Regelungen sind das Vorliegen einer nachweislich effektiven Sicherungsbeziehung (IAS 39.88 (b), (e)) sowie die Messung von möglichen Ineffektivitäten zum Zwecke der getrennten Verbuchung (IAS 39.88 (d)). Eingangs wird deshalb der Begriff der Effektivität erläutert.
Dana Doege

5. Schlussbetrachtung

Zusammenfassung
Das Ziel der vorliegenden Arbeit bestand in der Würdigung der bisherigen Bilanzierungsregeln für die Abbildung von ökonomischen Sicherungsbeziehungen. Die Bildung von Sicherungsbeziehungen durch den Aufbau einer dem ursprünglichen Geschäft gegenläufigen Position dient der Risikominimierung. Insofern wurden im Grundlagenteil (Kapitel 2) der Begriff des Risikos und darauf aufbauend die Bestandteile und Instrumente des Risikomanagements erläutert. Anschließend wurden die Möglichkeiten der Risikosteuerung mit Derivaten dargestellt, da für die weitere Darstellung der Bilanzierungsregeln mögliche Hedgingstrategien sowie die Abgrenzung von Versicherungen und Garantien als Instrumente zur Risikosteuerung von Bedeutung waren.
Dana Doege

Backmatter

Weitere Informationen

Premium Partner

    Bildnachweise