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Über dieses Buch

Gerhard Hochreiter analysiert in normativer Hinsicht, inwieweit bestimmte Anwendungskriterien unter Berücksichtigung der Grundsätze einer ökonomischen Risikokompensation und der IFRS 9 Hedge Accounting Systematik gerechtfertigt sind. Im Mittelpunkt dabei stehen die sub-LIBOR-Vorschrift sowie das Verbot, einzelne Laufzeitkomponenten von Derivaten als Sicherungsinstrument designieren zu dürfen. Des Weiteren untersucht er die Auswirkungen des Cash Flow Hedge auf die Preisbildung am europäischen Kapitalmarkt im Kontext von Fremdwährungsrisiken. Der Cash Flow Hedge zeichnet sich durch eine asynchrone Behandlung der Wertänderungen von Grundgeschäft und Sicherungsinstrument bei der Absicherung künftiger Transaktionen oder bindender Verpflichtungen im Abschluss aus. Diese asynchrone Behandlung, gepaart mit unvollständigen Informationen zum Ausmaß der Absicherung von Fremdwährungsrisiken, verursacht möglicherweise Marktineffizienzen, denen mit dieser Untersuchung auf den Grund gegangen wird.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Einleitung

Zusammenfassung
Das IASC begann seine Arbeiten zum Thema Finanzinstrumente im Jahr 1989. Ziel war es, einen umfassenden Standard für Ansatz und Bewertung von Finanzinstrumenten sowie die zugehörigen Erläuterungen zu entwickeln. Seit Beginn dieser Arbeiten bis zum heutigen Zeitpunkt gab es viele Ideen, wie die Bilanzierung von Finanzinstrumenten und ökonomischen Sicherungsbeziehungen normativ ausgestaltet sein muss, um den unterschiedlichen Anforderungen der primären Adressatengruppen zu genügen.
Gerhard Hochreiter

Chapter 2. Hedging im Kontext von Fremdwährungsrisiken

Zusammenfassung
Der Begriff „Risiko“ wird im Allgemeinen definiert als „die mögliche Differenz zwischen Erwartung und der tatsächlichen Entwicklung“ einer Situation. Risiken im weiteren Sinn umfassen sowohl vorteilhafte als auch unvorteilhafte Abweichungen von einem erwarteten Ereignis, während mit Risiken im engeren Sinn nur unvorteilhafte Abweichungen gemeint sind.
Gerhard Hochreiter

Chapter 3. Systematisierung und Bewertung derivativer Finanzinstrumente

Zusammenfassung
Der Begriff „Derivat“ stammt vom lateinischen „derivare“, was so viel wie „ableiten“ bedeutet. Bei Derivaten handelt es sich um Instrumente, die aus den Konditionselementen von traditionellen Finanzinstrumenten entwickelt wurden. Sie erfahren somit keine eigenständige Wertentwicklung, stattdessen ist ihr Wert von der Wertentwicklung der zugrunde liegenden Basiswerte (underlyings) abhängig.
Gerhard Hochreiter

Chapter 4. Hedge accounting nach IFRS 9

Zusammenfassung
Das IASC begann seine Arbeiten zum Thema Finanzinstrumente im Jahr 1989. Ziel war es, einen umfassenden Standard für Ansatz und Bewertung von Finanzinstrumenten sowie die zugehörigen Erläuterungen zu entwickeln. Im Jahr 1986 hatte das IASC zwar bereits einen Standard zur Bilanzierung von Finanzinstrumenten (IAS 25, accounting for investments) verabschiedet, allerdings waren viele Sachverhalte entweder gar nicht oder nur rudimentär geregelt, sodass die Vergleichbarkeit von Abschlüssen nicht gegeben war.
Gerhard Hochreiter

Chapter 5. Systematisierung der empirischen Bilanzforschung

Zusammenfassung
Im Bereich der Bilanzforschung lassen sich drei Arten von Forschungssträngen unterscheiden: der positive, der normative und der empirische Forschungsstrang. Diese Aufzählung ist keineswegs überschneidungsfrei. Je nachdem, welche Zwecksetzung der Forschende verfolgt, kommen unterschiedliche Forschungsstränge zur Anwendung.
Gerhard Hochreiter

Chapter 6. Empirische Untersuchung

Zusammenfassung
Das Ziel der zweiten Forschungsfrage dieser Dissertation besteht darin zu ergründen, ob Kapitalmarktteilnehmer die durch die cash flow hedge Abbildung vermittelten Informationen effizient bzw. rational im Rahmen der Preisbildung berücksichtigen. Um diese Frage beantworten zu können, bedarf es zunächst einer Operationalisierung jener Informationen, die durch die cash flow hedge Abbildung dem Bilanzleser vermittelt werden.
Gerhard Hochreiter

Backmatter

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