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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Zusammenfassung
Derivative Finanzinstrumente wie Forwards, Futures, Swaps und Optionen werden zunehmend nicht nur von Kreditinstituten, sondern auch von Industrie- und Handelsunternehmen zur Begrenzung sowie zum Management finanzieller Risiken wie z.B Währungs-, Zins- und sonstige Preisrisiken (z.B. Rohstoffpreise) eingesetzt. Grund dafür ist einerseits die rasante Entwicklung neuer und immer komplexerer Finanzinstrumente und darauf aufbauender Absicherungsstrategien und andererseits die verstärkte Notwendigkeit zur Sicherung von gegenwärtigen Marktpreisen und zukünftigen Cash Flows aus Währungs- und Zinspositionen im operativen Geschäft, aber auch beim konzerninternen Finanzausgleich.
Albert Seidl

2. Derivative Finanzinstrumente und Risikomanagement

Zusammenfassung
Ein derivatives Instrument kann recht allgemein als ein Vertrag beschrieben werden, dessen Wert vom Wert eines zugrundeliegenden Basisobjekts abhängt34. Derivative Instrumente sind somit — wie der Name schon sagt — von anderen Instrumenten abgeleitete Produkte35. Das zugrundeliegende Basisobjekt wird daher auch als “Basiswert”36 oder “Grundgeschäft”37 bezeichnet bzw. — aus dem Englischen stammend — als “Underlying Variable” oder kurz als “Underlying”38.
Albert Seidl

3. Kapital- und Terminmärkte

Zusammenfassung
Um die Ursachen für die Existenz von Terminmärkten einer näheren Analyse zuführen zu können, ist es zunächst notwendig, die grundlegenden Funktionen von Terminmärkten und die damit verbundenen Motive der agierenden Marktteilnehmer zu beleuchten.
Albert Seidl

4. Zur Rechnungslegung derivativer Finanzinstrumente unter besonderer Berücksichtigung des Hedge-Accounting

Zusammenfassung
Bevor auf die Rechnungslegung von derivativen Finanzinstrumenten bzw. das “Hedge-Accounting” eingegangen wird, soll ob deren mittlerweile zentralen Stellung in der gegenwärtigen Diskussion bei vielen Fragen der Rechnungslegung auf internationale Rechnungslegungsvorschriften eingegangen und deren Bedeutung bzw. Einfluß auf die “traditionelle” Rechnungslegung im deutschsprachigen Raum ausgelotet werden. Die allgemeine Diskussion der internationalen Rechnungslegungsvorschriften vor der eigentlichen Erörterung der Hedge-Accounting Konzepte im deutschsprachigen Raum erscheint deswegen sinnvoll, weil aufgrund der so erlangten Kenntnisse allgemeiner Bewertungsprinzipien nach IAS bzw. US-GAAP bereits eine kritische Erörterung der für die im deutschsprachigen Raum entwickelten Hedge-Accounting Konzepte maßgebenden Grundsätze und Bewertungsprinzipien möglich ist.
Albert Seidl

5. Anforderungskriterien an das Hedge-Accounting

Zusammenfassung
Da es in Österreich, aber auch in Deutschland, derzeit keine spezifischen Regelungen über die bilanzielle Abbildung von (derivativen) Finanzinstrumenten für Sicherungszwecke gibt, müssen für die Ableitung spezieller Anforderungskriterien an das Hedge-Accounting die GoB herangezogen werden, während sowohl die IAS als auch die US-GAAP spezielle Anforderungskriterien vorsehen. Im Rahmen der allgemeinen GoB können diese als Leitfaden bzw. Anhaltspunkte für die Deduktion von Anforderungskriterien dienen.
Albert Seidl

6. Marktbewertung von Finanzinstrumenten

Zusammenfassung
Bevor auf die Marktbewertungskonzeption näher eingegangen wird, sei im Lichte der in Kapitel 5 gewonnenen operationalen Anforderungskriterien an Micro- und Macro-Hedges das unter Wahrung der herrschenden handelsrechtlichen Rechnungslegungsgrundsätze entwickelte Konzept der Bewertungseinheiten (vgl. Kapitel 4) nochmals kurz kritisch beleuchtet.
Albert Seidl

7. Conclusio

Zusammenfassung
Ausgangspunkt der Untersuchung über die Zulässigkeit von bilanziellen Bewertungseinheiten war die Erkenntnis, daß durch die isolierte, unabhängige Bilanzierung und Bewertung von Grund- und Sicherungsgeschäft ein vorsichtig agierender, hedgender Unternehmer erfolgsrechnerisch schlechter gestellt ist, als ein nicht hedgender Unternehmer. Ursächlich dafür sind die aufgrund einer formal-juristisch orientierten GoB Interpretation auszuweisenden nicht drohenden Verluste, die bei wachsendem Umfang an Sicherungsgeschäften zu Verzerrungen der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen. Um ausgehend von der in der Informationsvermittlung liegenden Zwecksetzung der handelsrechtlichen Rechnungslegung der Zielsetzung des Jahresabschlusses (Vermittlung eines möglichst klaren und aussagekräftigen, dem „True and Fair View“ — Gebot entsprechenden Einblicks) zum Durchbruch zu verhelfen, resultiert die wirtschaftliche Betrachtungsweise, auf Basis derer eine gemeinsame Bewertung wirtschaftlich zusammengehöriger Positionen zulässig ist, ohne den Einzelbewertungsgrundsatz zu verletzen. Damit lassen sich grundsätzlich die negativen Erfolgsauswirkungen einer getrennten Bilanzierung und Bewertung von Grund- und Sicherungsgeschäft vermeiden.
Albert Seidl

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