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Über dieses Buch

In Helden gesucht zeigen die beiden Autoren, mit welchen Methoden man Projekte im Ehrenamt erfolgreich leitet und wie gewöhnliche Menschen dazu in der Lage sein können, Außergewöhnliches zu vollbringen. Zugleich ermutigen die Autoren dazu, das Projektmanagement-Know-how in ehrenamtlichen Projekten zu vertiefen und zu trainieren. Der Titel „Helden gesucht“ wird dabei zu einem Leitmotiv: Mithilfe spannender Helden-Geschichten wird einprägsam veranschaulicht, wie man Projekte souverän meistert und dabei sogar ein Stück weit die Welt retten kann.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Einführung in das Projektmanagement im Ehrenamt

Frontmatter

Kapitel 1. Wie gewöhnliche Menschen zu Helden werden

Was Projekte und Helden-Geschichten verbindet
Die Parallelen zwischen Engagierten und Helden wurden bereits skizziert. Doch die Verbindungen gehen noch wesentlich tiefer. Der Ablauf eines Projektes lässt sich schematisch eins zu eins mit dem Ablauf von Helden-Geschichten vergleichen.
Michael T Wurster, Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg

Kapitel 2. Über gescheiterte Abenteuer

Warum die meisten Projekte Geld verbrennen
Die meisten aller Projekte scheitern. Statistiken zufolge sind 87 % aller Projekte wertvernichtend. Die Medien liefern stets auf Neue Projekt-Beispiele, bei denen die Kosten geradezu explodieren: Stuttgart 21, Berliner Flughafen, … Doch auch die Projekte im Ehrenamt können sich dieser Statistik nicht entziehen.
Michael T Wurster, Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg

Grundlagen des Managements von einzelnen Projekten

Frontmatter

Kapitel 3. Die Entfesselung außergewöhnlicher Kräfte

Alles, was Sie über Projektmanagement wissen müssen
In komplexen Zeiten sind strukturierte Vorgehensweisen von größter Bedeutung. Mit den nachfolgenden Methoden und Techniken lassen sich alle Arten von Projekten im Ehrenamt professionell bewältigen. Prinzipiell wäre auch ein Transfer in die Wirtschaft möglich.
Michael T Wurster, Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg

Kapitel 4. Wie man außergewöhnliche Kräfte kontrolliert

Die ganzheitliche Methode für das Projektmanagement in einer komplexen Welt
Das vorhergehende Kapitel diente der Vermittlung der relevanten Basics im Projektmanagement. Jetzt sollen alle wichtigen Erfolgsfaktoren des Projektmanagements in eine ganzheitliche Methodik überführt werden. Eben jene Disziplinen, die im Vorfeld als die neun Kräfte im Projekt charakterisiert wurden. Die Besonderheit der nun folgenden Methodik liegt in der in ihr ruhenden Einfachheit. Projektmanagement radikal vereinfacht. Auf diese Weise ist es möglich, einerseits selbst den Überblick zu gewinnen, andererseits zugleich andere Menschen dazu zu befähigen, ein Gesamtverständnis für Projekte zu entwickeln. Schließlich macht es keinen Sinn, den Team-Mitgliedern im Ehrenamt anhand wissenschaftlicher Fachvorträge zu beschreiben, welche Schritte zu tun sind und was zu beachten ist.
Michael T Wurster, Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg

Steuerung von Organisationen durch mehrere Projekte

Frontmatter

Kapitel 5. Über Helden und deren große Bestimmung

Wie viele Projekte eine Vision verwirklichen
Er wollte die Welt von Hunger und Armut befreien. Vermutlich werden viele an dieser Stelle nun sagen, dass sie als Kind die gleichen Träume hatten. Wohl jeder spielt irgendwann mit dem Gedanken, wie es ist, ein Held zu sein. Der feine Unterschied? Kouchner hat es getan! Bereits als Jugendlicher im Alter von 14 Jahren engagierte er sich für eine gute Sache. Zusätzlich studierte er dann Medizin, da viele Kinder in Not dringend ärztliche Hilfe benötigten. Seine Bestimmung – wenn man es so nennen möchte – wurde immer klarer.
Michael T Wurster, Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg

Öffentlichkeitsarbeit und Projekt-Marketing

Frontmatter

Kapitel 6. Die rettende Verstärkung naht

Wie Helden die Unterstützung anderer nutzen
Grundlage für Öffentlichkeitsarbeit ist neben guten Inhalten eine professionelle Bild-Datenbank. Egal ob Benefiz-Konzert, Flash-Mob oder sonstige Engagements: Gute Foto-Dokumentationen helfen, Erlebnisse greifbarer zu machen. Natürlich muss es nicht immer zwingend ein Profi-Fotograf sein.
Michael T Wurster, Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg

Die Autoren im Gespräch mit Helden und Mentoren

Frontmatter

Kapitel 7. Felix Finkbeiner, Zukunftsbotschafter und Initiator von Plant-for-the-Planet

Ein Moskito kann nichts gegen ein Nashorn ausrichten, aber Tausend Moskitos können ein Nashorn dazu bringen, die Richtung zu ändern. Wenn sich viele Menschen zusammen für ein Ziel einsetzen, dann können wir es auch erreichen. Wir wollen erreichen, dass unsere Gesellschaft nachhaltig wird, denn nur so haben wir Kinder eine Zukunft.
Michael T Wurster, Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg

Kapitel 8. Prof. Dr. Werner Ziegler, ehemaliger Rektor der HFWU

Das Ehrenamt hat bei vielen Menschen bereits heute einen hohen Stellenwert. Dieser wird noch wachsen, ja er muss noch wachsen: Zum einen wird – so ist zumindest zu hoffen – die Erkenntnis zunehmen, dass soziale Aufgaben nicht die Aufgaben einiger weniger Gruppierungen sind, die quasi von Hause aus bzw. von Berufs wegen solche Verpflichtungen haben.
Michael T Wurster, Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg

Kapitel 9. Katja Urbatsch, Gründerin und Geschäftsführerin von ArbeiterKind.de

Ich bin die Erste in meiner Familie, die einen Hochschulabschluss erreicht hat. Da ich aus eigener Erfahrung weiß, mit welchen Herausforderungen der Bildungsaufstieg verbunden ist, habe ich 2008 die Initiative ArbeiterKind.de – für alle, die als Erste in ihrer Familie studieren – ins Leben gerufen. Die Vision von ArbeiterKind.de ist, dass in Deutschland jedes Kind aus einer nichtakademischen Familie mit geeigneter Qualifikation die Chance auf einen Bildungsaufstieg hat.
Michael T Wurster, Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg

Kapitel 10. Prof. Dr. Steffen Scheurer, Studiendekan des MBA-Programms „Internationales Projektmanagement“

Das Ehrenamt hatte schon immer eine wichtige und tragende Funktion in der Gesellschaft. Das gilt heute umso mehr, da die verfügbaren Mittel der öffentlichen Hand eher abnehmen, nicht jedoch die gesellschaftlich bedeutsamen Aufgaben. Ob es beispielsweise um Integrationsfragen, um die Versorgung der älteren Generation oder um die Notwendigkeit zur Inklusion behinderter Menschen geht, überall ist der Hilfsbedarf größer als die vorhandenen Mittel.
Michael T Wurster, Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg

Kapitel 11. Sonja Zietlow, Gründerin, Vorstand und Schirmherrin von BESCHÜTZERinstinkte e. V.

Ich sollte für meine liebe Freundin Katja Hofem einen Straßenhund aus Mallorca mitbringen. Als langjährige Hundebesitzerin wusste ich, dass das nicht so einfach geht, und habe mich vor Ort erkundigt nach Tierheimen und Auffangstationen. Dabei habe ich die ganzen engagierten Tierschützer kennengelernt, die sich auf der Insel für Hunde in Not einsetzen und Unterstützung gebrauchen können.
Michael T Wurster, Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg

Kapitel 12. Prof. Dr. Jörg Knoblauch, Unternehmer und Bestseller-Autor

Im ursprünglichen Sinn ist ein Ehrenamt ein „ehrenvolles“ und freiwilliges öffentliches Amt, das ein Bürger übernimmt, ohne eine Bezahlung dafür zu erwarten. In Deutschland sind rund 23 Mio. Menschen engagiert. Das Schönste daran: Das Ehrenamt nimmt zu.
Michael T Wurster, Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg

Kapitel 13. Dr. Anja Junker, Vorstand Ärzte ohne Grenzen

Ich habe mich schon immer für andere Länder und Kulturen interessiert und während meines Studiums bzw. meiner Ausbildung mehrfach Erfahrungen im Ausland gesammelt. Angesichts von viel Leid und Not wollte ich mich zunehmend nicht mehr nur hilflos fühlen, sondern aktiv etwas gegen die Ungerechtigkeiten auf dieser Welt unternehmen. Ich habe bisher viel Glück in meinem Leben gehabt und wollte hiervon etwas zurückgeben.
Michael T Wurster, Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg

Kapitel 14. Prof. Georg Fundel, Geschäftsführer Flughafen Stuttgart

Ich habe verschiedene Ehrenämter und versuche dabei, mein Wissen und Können, aber auch mein Netzwerk so einzusetzen, dass es den jeweiligen Zielen der Ehrenämter dienlich ist. Es ist ein gutes Gefühl zu sehen, was sich zusammen mit anderen bewegen lässt.
Michael T Wurster, Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg

Kapitel 15. Mariella Ahrens, Schauspielerin und Gründungsmitglied von Lebensherbst e. V.

Ich bin bei meinen Großeltern in Bulgarien aufgewachsen und habe dort schon von klein auf erlebt, wie respektvoll man dort mit den Älteren in der Familie bzw. in der Gemeinschaft umgeht. In Deutschland ist das nicht immer der Fall. Deshalb wollte ich mich ehrenamtlich für Senioren engagieren. Da es zu dieser Zeit noch keinen Verein gab, der sich mit diesem Thema beschäftigte, gründete ich in 2005 kurzerhand Lebensherbst e. V.
Michael T Wurster, Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg

Kapitel 16. Prof. Dr. Claus Hipp, geschäftsführender Gesellschafter der HiPP-Betriebe

Gerade da mitzuhelfen, wo es keine offiziellen Ansprüche gibt, ist wichtig.
Michael T Wurster, Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg

Kapitel 17. Lena-Carolina Eßer, Geschäftsführerin ROCK YOUR LIFE! gGmbH

Deutschland ist von Chancengleichheit im Bildungssystem weit entfernt. Besonders Kinder und Jugendliche aus bildungsfernen Milieus haben seltener Zugang zu höherer Bildung und geringere Chancen auf einen erfolgreichen Einstieg ins Berufsleben. ROCK YOUR LIFE! (RYL!) stellt daher sozial, wirtschaftlich oder familiär benachteiligten Hauptbzw. Mittelschülern für die letzten beiden Schuljahren einen Studierenden an die Seite. Mit diesem Mentor treffen sich die Schüler regelmäßig, sprechen über ihre Zukunft, schulische Belange und verfassen zum Beispiel gemeinsam Bewerbungen. Darüber hinaus bietet RYL! den Mentoringpaaren Seminare zu Potenzialentfaltung und Berufsorientierung an. Seit 2009 hat RYL! bereits 2500 Schüler erreicht.
Michael T. Wurster, Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg

Kapitel 18. Dr. Dominique von Matt, Gründer und Präsident des Verwaltungsrates Jung von Matt/Limmat AG

In beiden Fällen wurde ich durch einen befreundeten Stiftungsrat darauf aufmerksam. Die Engagements für Kinder, denen sich sonst kaum eine Stiftung annimmt, haben mich sofort überzeugt.
Sobald man dann in einem Projekt involviert ist – beispielsweise mit der Familie eines Kindes mit Behinderung im mausarmen Süden von Kirgistan spricht –, wird das Engagement vollends zur Herzenssache.
Michael T. Wurster, Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg

Kapitel 19. Rainer Nübel, Journalist

Für mich ist mittlerweile klar, dass das Ehrenamt die Stütze unserer Gesellschaft ist. In diesem Kontext darf man nicht nur politisches Engagement betrachten, denn das bürgerschaftliche Engagement ist genauso wichtig. Es gilt, sich bewusst zu machen, dass viele Dinge – zum Beispiel im sozialen Bereich – ohne ehrenamtliches Engagement nicht funktionieren würden. Genau deshalb ist das Engagement auch für mich eine Herzensangelegenheit.
Michael T. Wurster, Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg

Kapitel 20. Rolf Zuckowski, Komponist, Textdichter, Sänger und Produzent

Einen sehr hohen. Der Staat sind wir alle und viele Menschen verstehen sich auf den unterschiedlichsten Gebieten als engagierte Bürger und nicht nur als Steuerzahler mit Erwartungen an den Staat.
Michael T. Wurster, Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg

Kapitel 21. Raimund Brichta, TV-Moderator und Börsen-Experteop

Ich würde dafür heutzutage vor allem die sozialen Netze wie Facebook oder Twitter nutzen. Voraussetzung ist allerdings, dass man sich dort zunächst einen angemessenen Kreis an „Zuhörern“ aufbaut. Das geht nur mit viel Geduld, und am Anfang muss man erst einmal selbst den anderen zuhören.
Michael T. Wurster, Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg

Kapitel 22. Lencke Steiner, Bundesvorsitzende des Wirtschaftsverbands Die Jungen Unternehmer und geschäftsführende Gesellschafterin des Bremer Verpackungsspezialisten ‚W-Pack

Die unternehmerische Interessenvertretung und der Austausch auf Augenhöhe liegen mir unglaublich am Herzen. Der Verband ist wie eine Familie für mich.
Michael T. Wurster, Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg

Kapitel 23. Klaus Zellmer, Vorsitzender der Geschäftsführung Porsche Deutschland

Ehrenämter sind in unserem Land nicht mehr wegzudenken, da die Aufgaben in Deutschland ohne diese nicht zu bewerkstelligen sind. Angesichts angespannter öffentlicher Finanzmittel ist das „bürgerliche Engagement“ ein wichtiger Bestandteil unserer Gesellschaft. Aber das ist nicht erst heute so, sondern seit vielen Jahrzehnten Bestandteil unserer Kultur.
Michael T. Wurster, Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg

Kapitel 24. Tanja Köhler, Speakerin für Verantwortung und Veränderung

Nach wie vor ist das Ehrenamt eine tragende Säule der deutschen Gesellschaft: Viele Menschen engagieren sich in vielfältiger Form für viele unterschiedlichen Zwecke. Das bestätigt auch der so genannte Freiwilligensurvey. Das ist eine Studie zum bürgerschaftlichen Engagement, die im Auftrag der Bundesregierung seit 1999 nun schon zum dritten Mal durchgeführt wurde. Viele Trends lassen sich aus der Studie erkennen. So zum Beispiel, dass die Engagementquote seit 1999 ganz leicht, aber stetig steigt. Über 36 % aller deutschen Bürger über 14 Jahren engagieren sich heute freiwillig in Vereinen, Initiativen und Projekten.
Michael T. Wurster, Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg

Kapitel 25. Frank Elstner, TV-Produzent und Moderator

Das Ehrenamt hat in Deutschland einen hohen Stellenwert – ungefähr 75 % aller Gästevorschläge für meine Sendung „Menschen der Woche“ beziehen sich auf Personen, die Außergewöhnliches ehrenamtlich tun. Es gibt kaum ein Land auf der Welt, in dem nicht Ärzte, Schwestern, Unternehmer, Lehrer etc. ehrenamtliche und wertvolle Hilfe leisten, es gibt unzählige Initiativen für Kinder, Tiere in Not etc. Aber – es ist noch Potenzial nach oben vorhanden.
Michael T. Wurster, Maria Prinzessin von Sachsen-Altenburg

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