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Über dieses Buch

Die Autorin beschreibt, wie eine zukunftsfähige Unternehmens- und Mitarbeiterführung jenseits von Hierarchien heute aussehen kann. Ihre These: Hierarchien als fundamentales Organisations- und Führungsprinzip haben sich längst überholt und müssen durch neue Formen der Zusammenarbeit ersetzt werden. Das Buch gibt Antworten auf folgende Fragen:- Welches zukunfts- und wettbewerbsfähige Organisations- und Führungsmodell löst das traditionelle Hierarchieprinzip ab, und wie funktioniert es?- Welche Prozesse durchlaufen traditionell strukturierte Unternehmen bei ihrer Transformation hin zu einer hierarchielosen Organisation und wie kann gezielt auf diesen Veränderungsprozess Einfluss genommen werden?- Welche Merkmale weist eine hierarchiefreie Mitarbeiterführung auf?- Welche Rahmenbedingungen sind zu beachten?

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Eine gut motivierte Belegschaft gehört zu den Schlüsselfaktoren eines erfolgreichen Unternehmens, sodass eine effektive Führung ein wichtiger – wenn nicht sogar der wichtigste – Erfolgs- und Wettbewerbsfaktor ist. Führung und Organisation stehen in einem reziproken Verhältnis zueinander und sind als sich gegenseitig bestimmende Tatbestände aufzufassen. Wer sich mit der Frage nach einer zukunftsfähigen Führung befasst, kann diese nicht losgelöst von einem adäquaten Organisationsmodell beantworten.
Michaela Moser

Kapitel 2. Hierarchie in der betriebswirtschaftlichen Organisationstheorie

In der Organisationstheorie wird die Hierarchie häufig verstanden als ein „(…) Element der axiomatischen Vorentscheidung (…)“. Dieser Meinung folgend gehört der hierarchische Unternehmensaufbau zu den Fundamentalprinzipien der Unternehmensorganisation, sodass ohne Hierarchie streng genommen nicht von einer Organisation gesprochen werden kann. Wer also Organisation sagt, muss Hierarchie wollen und beide Begriffe definitorisch gleichsetzen.
Michaela Moser

Kapitel 3. Hierarchiekritik infolge von Megatrends

Das starre Ordnungssystem der Hierarchie gerät infolge wichtiger Megatrends immer mehr ins Wanken. Der Einfluss der wichtigsten Megatrends und ihre Auswirkungen auf die Hierarchie werden nachfolgend erläutert.
Michaela Moser

Kapitel 4. Pioniere hierarchieloser Organisationen

In der Vergangenheit sind zahlreiche neue Konzepte und Theorien zur horizontalen, flexiblen Unternehmensorganisation entstanden, die unter dem Begriff der lateralen Organisation zusammengefasst werden. Sie werben für die Einführung informaler, teambasierter bzw. netzwerkartiger Strukturen, welche die Gruppenarbeit und Teamorientierung in den Mittelpunkt ihrer Überlegungen stellen und Ideen und Prinzipien aus den Human-Ressource-Ansätzen unter besonderer Berücksichtigung motivationstheoretischer Modelle repräsentieren. Diese Modelle rücken den Zusammenhang von Organisation und Mitarbeitermotivation in das Zentrum ihrer Überlegungen und fußen auf der Idee der freien Persönlichkeitsentfaltung im Sinne einer selbstbestimmten und möglichst uneingeschränkten Entwicklung der Mitarbeiter.
Michaela Moser

Kapitel 5. Heterarchie als moderne Organisationsform der Zukunft

Der Begriff der Heterarchie wurde ursprünglich von dem Neurophysiologen und Kybernetiker Warren McCulloch geprägt im Zusammenhang mit der Bildung und Funktionsweise neuronaler Netze, die durch die gleichberechtigte Zusammenarbeit einer Vielzahl synaptischer Verbindungen zu menschlichen Denkprozessen führen. Dieses netzwerkartige Nervensystem weist die Fähigkeit auf zur Parallelverarbeitung. Der schwedische Wissenschaftler Hedlund transferierte den Begriff 1986 erstmalig in die Organisationstheorie und vergleicht die Organisation mit einem Gehirn.
Michaela Moser

Kapitel 6. Transformationsprozess: Überführung einer Hierarchie zur Heterarchie

Die Überführung einer bestehenden Hierarchie in eine Heterarchie greift in die Tiefenstruktur und die gesamte Funktionsweise eines Unternehmens ein. Die Teilprozesse der Transformation und die Transformationsreife bedürfen besonderer Beachtung durch das Management.
Michaela Moser

Kapitel 7. Moderne Mitarbeiterführung in Heterarchien

Führung ist ein soziales Phänomen, das überall dort zutage tritt, wo Menschen sich in einer Gemeinschaft zusammenschließen, um gemeinsame Zielsetzungen zu erreichen. Allerdings wird sich das Führungsverständnis und die damit verbundenen Führungsmodelle in Heterarchien grundlegend verändern.
Michaela Moser

Kapitel 8. Moderne Beurteilungs- und Entgeltsysteme

Auch wenn zunehmend andere Werte im Berufsleben an Bedeutung gewinnen, kommt der Entgeltfestsetzung in modernen Unternehmen weiterhin ein hoher Stellenwert zu. Das hierarchische Beurteilungs- und Entgeltprinzip muss in Heterarchien jedoch ersetzt werden durch modernere Bewertungsprinzipien, die den Kooperationsgedanken stärker in den Fokus ihrer Überlegungen stellen.
Michaela Moser

Kapitel 9. Personalrekrutierung, -entwicklung und -bindung im Rahmen heterarchischer Organisations- und Führungsmodelle

Im Vergleich zu hierarchischen Unternehmenssystemen weisen Heterarchien Besonderheiten bei der Personalrekrutierung, -entwicklung und -bindung auf.
Michaela Moser

Kapitel 10. Besonderheiten der Heterarchie

Die organisatorische Gestaltung von Unternehmen unterliegt in der Praxis zahlreichen juristischen Vorschriften und kann nicht im rechtsfreien Raum stattfinden. Geltende Gesetze und Vorschriften bilden den Rahmen und gleichermaßen die Schranken für die Einführung einer Heterarchie.
Michaela Moser

Kapitel 11. Blick nach Vorn

Die Diskussion um eine gute Führung erhält jedes Jahr durch die Veröffentlichung des Engagement Index des Gallup-Instituts neuen Zündstoff. Stellt das Institut doch regelmäßig fest, dass mehr als die Hälfte der arbeitenden Bevölkerung nicht in ihrer Arbeit „aufgeht“, die innere Kündigung eingereicht hat oder nur noch Dienst nach Vorschrift macht. Der daraus entstehende volkswirtschaftliche Schaden wird auf unfassbare 73 bis 95 Mrd. EUR pro Jahr geschätzt. Für die Motivation und Arbeitszufriedenheit der meisten Beschäftigten spielt das Verhältnis zum Chef eine wichtige Rolle. Vor diesem Hintergrund wird eine neue Organisations- und Führungsform gefragt sein abseits von Hierarchien.
Michaela Moser

Backmatter

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