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2021 | OriginalPaper | Buchkapitel

20. Hochleistungsmotoren 1933 bis 1950

verfasst von: Stefan Zima

Erschienen in: Technikpionier Karl Maybach

Verlag: Springer Fachmedien Wiesbaden

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Zusammenfassung

Die technische Philosophie des Maybach-Motorenbaus, nämlich denselben Grundmotor in entsprechenden Versionen für Pkw wie für Nkw zu verwenden, führte fast zwangsläufig zu starken und kompakten Motoren. Denn anders hätten sich die unterschiedlichen Anforderungen dieser beiden Fahrzeugarten nicht erfüllen lassen. Der DS 8, Antrieb eines der exklusivsten und teuersten Pkw, lief gleichermaßen zufriedenstellend als DSO 8 im Omnibus, Kommunalfahrzeug oder Lastkraftwagen, und als DSO 8 spez. trieb er sogar Halbketten-Zugmaschinen (KMZ 100) an!
Dadurch wurde das Interesse der Militärs, genauer gesagt des Heereswaffenamtes, an den Maybach-Motoren geweckt. Für die von den Nationalsozialisten nach ihrer Machtübernahme forcierte Rüstung wurden geeignete Antriebe für die neu zu schaffende Panzerwaffe gebraucht.

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Fußnoten
1
Kennzeichnung dieser Bauart mit der Typenbezeichnung »TU«.
 
2
Kennzeichnung: »TR«.
 
3
Unter dem Zylinderabstand oder Zylindersprung versteht man den Abstand zweier nebeneinander liegender Zylinder voneinander, von Mitte zu Mitte der Zylinder gemessen.
 
4
Rollengelagerte Scheibenkurbelwellen wurden bereits von der Firma Saurer (Arbon/Schweiz) serienmäßig für verschiedene Nkw- und Triebwagenmotoren verwendet.
 
5
Christian Stiasni: Omnibusbau. Berlin: VEB Verlag Technik 1952.
 
6
Zeichnungs- und Stücklisten-Verwaltung, Arbeitsvorbereitung, Ersatzteillisten, Vorrichtungen und Werkzeuge u. a. m.
 
7
Schon 1935 waren Gespräche mit dem Heereswaffenamt (HWA) über einen Motor der 440-kW-(600-PS-)Klasse geführt worden. Daraufhin wurden mehrere Projekte ausgearbeitet und Prototypen gebaut und erprobt. In Serie gingen diese Motoren aber nicht, weil die Fahrzeugkonzepte wieder geändert bzw. ganz aufgegeben worden waren.
 
8
Niederschrift von Walter Häring, Leiter des Maybach-Motorenbau-Monteureinsatzes im Heereswaffenamt (HWA) im Krieg, datiert auf den 5. Februar 1984.
 
9
Report on Examination of German Tank Type PZKW III. Experimental department. The Associated Equipment Co. Ltd., Southall, Middlesex.
 
10
Augustin: »Der Einsatz von Kraftfahrzeugen in der Sowjetunion«. In: ATZ 46 (1943) Nr. 3.
 
11
Th. Plievier: Stalingrad. München: Verlag Kurt Desch 1958, S. 12.
 
12
Augustin: »Der Einsatz von Kraftfahrzeugen in der Sowjetunion«. In: ATZ 46 (1943) Nr. 3.
 
13
H. Guderian: Erinnerungen eines Soldaten. Stuttgart: Motorbuch-Verlag 1979 (11. Aufl.), S. 225.
 
14
Der Rolls-Royce »Merlin« war ein Standardmotor der englischen Luftwaffe, der gleichermaßen zum Antrieb von Jagdflugzeugen wie von Bombern diente. Mit 137,2 mm Bohrung und 152,4 mm Hub hatte dieser Zwölfzylinder-V-Motor ein Hubvolumen von 27 dm\({}^{3}\) und eine Startleistung von 1.100 kW (1.500 PS) bei 3.000 min\({}^{{-}1}\). Die Leistung variierte je nach Ausführung und Baumuster.
 
15
Maybach-Motorenbau-Versuchsbericht V 1359/1 a vom 26. Juli 1944. Untersuchung eines »Merlin«-Motors im Vergleich zum HL 230.
 
16
Unter der Ventilüberschneidung versteht man die Zeitdauer, während der Ein- und Auslassventile gleichzeitig geöffnet sind.
 
17
Maybach-Motorenbau-Versuchsbericht V 1528/3 c vom 16. April 1945. HL-234-Auspuffrohrschwingungen.
 
18
Schreiben von Karl Maybach an das Oberkommando der Wehrmacht vom 26. Februar 1941: »Dieselmotoren in Panzerkampfwagen«.
 
19
Die Abgastemperaturen von Dieselmotoren liegen wegen des Luftüberschusses niedriger als die der Ottomotoren; sie stellen daher an die Turbinen-Werkstoffe weniger hohe Anforderungen.
 
20
VZ = Versuchszylinder.
 
21
W. Burger: Lieferprogramm, Belegschaftsstand und Aufgaben in Abt. MO Montage Ottomotoren in den Kriegsjahren 1939 bis 1945.
 
22
Maybach-Motorenbau-Versuchsbericht V 1528/3 c vom 16. April 1945. HL-234-Auspuffrohrschwingungen.
 
23
K. Rathke: Entwurf zu einer Geschichte der Maybach-Motorenbau GmbH. MTU-Archiv.
 
24
Carl Schmid.
 
25
Entwurf eines Schreibens von Karl Maybach an den »Staatskommissar für die politische Säuberung«, undatiert.
 
26
Der HL 235 wurde dann aber für ein anderes Fahrzeug vorgesehen.
 
27
Es handelt sich hier um einen Zwölfzylinder-V-Motor; zuvor hatte man an Einzelzylinder-Aggregaten, VZ 337 und VZ 338, gearbeitet.
 
Metadaten
Titel
Hochleistungsmotoren 1933 bis 1950
verfasst von
Stefan Zima
Copyright-Jahr
2021
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-25118-5_20

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