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Über dieses Buch

Frauke Mashail Bauhoff untersucht, ob und wie verschiedene Kooperationsformen zwischen einem Arbeitgeber und einer Hochschule die emotionale Bindung von Hochschulabsolventen an ihren neuen Arbeitgeber beeinflussen. Da Unternehmen heute mehr denn je vor der Herausforderung stehen, geeignete Absolventen zu gewinnen und zu binden, ist dieses Thema von hoher betriebswirtschaftlicher Relevanz. Trotzdem sind theoretische Erklärungen und empirische Befunde in Bezug auf die Rekrutierungs- und Bindungswirkung von Hochschulkooperationen vergleichsweise rar. Die Autorin präsentiert sowohl theoretische Überlegungen als auch eine erste empirische Studie dazu, wie verschiedene Hochschulkooperationen auf die emotionale Bindung jüngst eingestellter Beschäftigter wirken. Im Ergebnis zeigt sich, dass längst nicht alle Hochschulkooperationsformen positiv mit der emotionalen Bindung verbunden sind.

Die Autorin
Frauke Mashail Bauhoff studierte Wirtschaftswissenschaften/Betriebswirtschaftslehre mit dem Schwerpunkt Personalmanagement an der Universität Paderborn. Derzeit ist sie in der Führungskräftebetreuung und -entwicklung tätig.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Einleitung

Der Unternehmenserfolg ist von zahlreichen Einflussfaktoren abhängig, wobei die Mitarbeiter den bedeutendsten Faktor darstellen (Yu & Cable, 2014: 1). Darüber herrscht nicht nur in der wirtschaftswissenschaftlichen Literatur, sondern auch in der Wirtschaftspraxis Einigkeit (Böttger 2012: 1). Aussagen wie „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind die Quelle unseres Erfolgs“ (Siemens AG, 2003: 13) sind heutzutage so oder in ähnlicher Form häufig in den Leitbildern oder Grundsätzen der Unternehmen zu finden (Sponheuer, 2010: 1).

Frauke Mashail Bauhoff

Kapitel 2. Hochschulkooperationen im Kontext der Rekrutierungsforschung

Das folgende Kapitel befasst sich mit den konzeptionellen Grundlagen der vorliegenden Arbeit. Zunächst werden die Begriffe Rekrutierung (Kapitel 2.1) und Rekrutierungsinstrument (Kapitel 2.2) definiert, bevor auf die Vorteile einer Systematisierung in informationsreichere und -ärmere Rekrutierungsinstrumente eingegangen wird. Daran anschließend werden in Kapitel 2.3 und Kapitel 2.4 die Rekrutierungsinstrumente Hochschulmarketing und Hochschulkooperationen einer näheren Betrachtung unterzogen. In Abschnitt 2.5 folgt die Darstellung der Erfolgsindikatoren zur Evaluierung von Hochschulkooperationen. Das Kapitel schließt mit einer zusammenfassenden Darstellung des empirischen Forschungsstands zu Hochschulkooperationen als Rekrutierungsinstrument ab (Abschnitt 2.6).

Frauke Mashail Bauhoff

Kapitel 3. Theoretischer Bezugsrahmen und Konzeption eines Untersuchungsmodells

In Kapitel 2.5 werden auf Basis der Zielsetzung von Hochschulkooperationen verschiedene Indikatoren für die Evaluierung des Rekrutierungserfolgs identifiziert. Im folgenden Kapitel sollen diese unter Berücksichtigung der in der Rekrutierungsliteratur primär diskutierten Erklärungsansätze zur Wirkungsweise von Rekrutierungspraktiken in ein theoretisches Modell zur Wirkungsweise von Hochschulkooperationen überführt werden.

Frauke Mashail Bauhoff

Kapitel 4. Empirische Untersuchung

Das im vorausgegangenen Kapitel konzeptualisierte Modell zur Wirkungsweise von Hochschulkooperationen bildet das Fundament für die im Folgenden dokumentierte empirische Untersuchung. Nach der Vorstellung des methodischen Konzepts (Kapitel 4.1) werden in Kapitel 4.2 die verwendeten Messkonzepte sowie die damit in Zusammenhang stehenden deskriptiven Befunde erläutert. Im Anschluss daran widmet sich das Kapitel 4.3 der Strukturgleichungsanalyse und beschreibt zunächst das Analyseverfahren, bevor in Kapitel 4.4 die Dokumentation der empirischen Ergebnisse folgt.

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Kapitel 5. Schlussbetrachtungen

Ausgangspunkt der vorliegenden Arbeit sind die gestiegenen Herausforderungen für Unternehmen im Zusammenhang mit dem Wandel des Arbeitsmarkts von einem Arbeitgeber- hin zu einem Arbeitnehmermarkt. Die Gewinnung und Bindung von qualifizierten und engagierten Mitarbeitern stellt für Unternehmen heutzutage einen strategisch wichtigen Wettbewerbsvorteil dar (Cleveland & Lim, 2007: 109; Connerley, 2014: 21). Um im Kampf um die besten Talente bestehen zu können, sind Unternehmen gezwungen, ihre Rekrutierungsaktivitäten zu optimieren, das heißt neue Rekrutierungswege einzuschlagen und frühzeitig an potenzielle Bewerber heranzutreten.

Frauke Mashail Bauhoff

Backmatter

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