Skip to main content
main-content

Über dieses Buch

Das zentrale Erkenntnisinteresse des Buches liegt auf der Analyse nationaler Auswirkungen des Bologna-Prozesses und der damit einhergehenden „weichen“ Formen transnationalen Regierens. Es wird angenommen, dass transnationale Kommunikation im Rahmen des Bologna-Prozesses zu länderübergreifender Politikkonvergenz führt. Ausgangspunkt ist die Untersuchung nationaler Bedingungen (z.B. sozioökonomischer Problemdruck, kulturelle und institutionelle Ähnlichkeit der Länder untereinander), welche die Wirkung des Kausalmechanismus transnationale Kommunikation konditionieren. Am Beispiel der Konvergenz im Bereich der Studienstrukturen und der Qualitätssicherung wird analysiert, welche internationalen und nationalen Erklärungsfaktoren das Ausmaß der Konvergenz nationaler hochschulpolitischer Arrangements bedingen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einleitung

Gleichen sich nationale Politiken im Zeitablauf aneinander an? Unter welchen Bedingungen ist dies der Fall? Was sind die Ursachen internationaler Politik-konvergenz? Diese Fragen sind insbesondere in den letzten Jahren zu einem zentralen Gegenstand politikwissenschaftlicher Forschung geworden (vgl.
Christoph Knill, Eva Maria Vögtle, Michael Dobbin

2. Hochschulpolitik als Europäisierungsphänomen

Angesichts der Einzigartigkeit nationaler Hochschulsysteme und ihrer engen Verbindung zum jeweiligen Nationalstaat bestanden aus historischer Perspekti-ve keine günstigen Voraussetzungen für die Errichtung eines transnationalen Hochschulraumes und die Konvergenz nationaler Hochschulsysteme.
Christoph Knill, Eva Maria Vögtle, Michael Dobbin

3. Stand der Forschung

Nicht zuletzt aufgrund der Nähe zwischen Universitäten und ihrem sozioöko-nomischen Umfeld hat sich die Hochschulforschung zum größten Teil nicht als getrennte wissenschaftliche Disziplin etabliert, sondern als „Anhängsel“ anderer Forschungsdisziplinen, z.B. Geschichtswissenschaften, Wirtschaftswissenschaf-ten, Pädagogik, Politikwissenschaft und Philosophie.
Christoph Knill, Eva Maria Vögtle, Michael Dobbin

4. Theorie und Hypothesen

Das zentrale Erkenntnisinteresse der vorliegenden Untersuchung liegt auf der Analyse der nationalen Auswirkungen des Bologna-Prozesses und der damit einhergehenden „weichen“ Formen transnationalen Regierens. Ausgangspunkt ist die Untersuchung der nationalen Bedingungen, unter denen Prozesse transna- tionaler Kommunikation zu länderübergreifender Politikkonvergenz führen.
Christoph Knill, Eva Maria Vögtle, Michael Dobbin

5. Forschungsdesign

Das Ziel der vorliegenden Untersuchung ist es, den spezifischen Einfluss natio-naler Faktoren auf das Ausmaß von Politikkonvergenz zu analysieren. Dabei werden internationale Einflüsse (in unserem Zusammenhang insbesondere der Einfluss transnationaler Kommunikation in Gestalt des Bologna-Prozesses) weitgehend konstant gehalten.
Christoph Knill, Eva Maria Vögtle, Michael Dobbin

6. Deskriptive Analyse: Konvergenz nationaler Hochschulpolitiken

Dieses Kapitel gibt einen Überblick über die empirisch vorgefundenen Muster der Politikkonvergenz für die Länder in unserem Sample. Prinzipiell basiert das Konzept der Politikkonvergenz auf einem Vergleich von Politikveränderungen über eine Anzahl von Ländern. Die Konvergenzmessungen in dieser Studie be-ziehen sich auf σ-Konvergenz, d.h.
Christoph Knill, Eva Maria Vögtle, Michael Dobbin

7. Kausalanalyse

Im Rahmen der folgenden Kausalanalysen untersuchen wir den Einfluss natio-naler Faktoren, von denen wir erwarten, dass sie das Ausmaß der durch transna-tionale Kommunikation hervorgerufenen länderübergreifenden Politikkonver-genz konditionieren. Konkret betrachten wir dabei kulturelle, politisch-institutionelle und sozioökonomische Faktoren..
Christoph Knill, Eva Maria Vögtle, Michael Dobbin

8. Schlussbetrachtung

In der vorliegenden Studie wurde länderübergreifende hochschulpolitische Konvergenz von 20 OECD-Ländern im Zeitraum 1996 bis 2008 untersucht. Im Rahmen deskriptiver Analysen der abhängigen Variablen und deren Ausprä- gungen auf den Dimensionen Politikübernahme, instrumentelles Politikdesign und Implementationsgrad wurde analysiert, ob und in welchem Ausmaß die Va- rianz in den Hochschulpolitiken der untersuchten OECD-Länder ab- oder zuge- nommen hat.
Christoph Knill, Eva Maria Vögtle, Michael Dobbin

Backmatter

Weitere Informationen

BranchenIndex Online

Die B2B-Firmensuche für Industrie und Wirtschaft: Kostenfrei in Firmenprofilen nach Lieferanten, Herstellern, Dienstleistern und Händlern recherchieren.

Whitepaper

- ANZEIGE -

Best Practices für Web-Exzellenz im Online-Handel

Erfolgsbeispiele für erfolgreiche Online-Unternehmen gibt es viele. Best Practices für Web-Exzellenz ergeben sich aus der bestmöglichen Umsetzung der Erfolgsfaktoren, die sie auf der anderen Seite aber auch maßgeblich mit bestimmt haben. Lesen Sie hier, was Sie von den Unternehmen lernen können, die zu Recht als "exzellent" bezeichnet werden können.
Jetzt gratis downloaden!

Bildnachweise