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2022 | OriginalPaper | Buchkapitel

2. Hochsensibilität – Definition, Forschung, Status quo

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Zusammenfassung

Hochsensibilität umfasst eine ganze Bandbreite von Phänomenen: „Potenziell jeder Sinnesreiz kann verstärkt empfunden werden.“ Hochsensibilitäten lassen sich grob in drei Bereiche unterteilen: körperlich/sensorisch, seelisch/gefühlsbetont und geistig/intellektuell. Die konkrete Bezifferung des Anteils hochsensibler Personen an der Gesamtbevölkerung erweist sich aufgrund eines Mangels an verbindlichen, standardisierten Diagnoseverfahren als schwierig. Der oft genannte hohe Prozentsatz von 15 bis 20 % Betroffener steht in „krassem Kontrast“ zu den Erfahrungen vieler Hochsensibler, die ja das Gefühl haben, mit ihrer biologischen Eigenart alleine dazustehen. Möglicherweise wird Hochsensibilität in bestimmten Konstellationen nicht auffällig – oder aber manche Betroffene versuchen, ihre „Andersartigkeit“ zu unterdrücken, um gesellschaftliche Erwartungen zu erfüllen. Insofern es sich bei dieser erhöhten Reizsensitivität nicht um eine physische oder psychische Störung im Sinne einer Krankheit handelt, ist ein Befund „Hochsensibilität“ kaum verbindlich.
Literatur
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Metadaten
Titel
Hochsensibilität – Definition, Forschung, Status quo
verfasst von
Torsten Schröder
Copyright-Jahr
2022
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-37987-2_2

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