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Über dieses Buch

Hochspannungstechnik ist nicht nur eine Schlüsseltechnologie für die sichere, wirtschaftliche und umweltfreundliche Energieversorgung. Das weite Spektrum der Anwendungen umfasst darüber hinaus die meisten innovativen Bereiche der Technik, wie Medizin- und Lasertechnik, industrielle Fertigung, Automobilbau, Lebensmittel-, Bio- und Nanotechnologie, Umweltschutz, Recycling, elektromagnetische Verträglichkeit, physikalische Forschung oder Supraleitung. Das Lehr- und Arbeitsbuch bietet bereits in dritter Auflage die bewährte Verbindung zwischen theoretischen Grundlagen, modernen Technologien und praktischen Anwendungen mit vielen Bildern, Beispielen und Aufgaben. Das mittlerweile als führendes Lehr- und Fachbuch der Hochspannungstechnik etablierte Werk trägt in seiner Neuauflage der Tatsache Rechnung, dass Wirtschaftswachstum und Ausbau der Energieversorgungsinfrastruktur großer Schwellenländer neue hochspannungstechnische Herausforderungen mit sich bringen.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Einführung

Zusammenfassung
Die Aufgabe der Hochspannungstechnik besteht in der Beherrschung hoher elektrischer Feldstärken. Diese treten nicht nur bei Geräten auf, die mit hohen Spannungen betrieben oder geprüft werden, sondern auch bei Geräten mit vergleichsweise niedrigen Spannungen und geringen Isolationsabständen. Ein typisches Beispiel sind Kondensatordielektrika aus dünnen Kunststoff-Folien.
Andreas Küchler

2. Elektrische Beanspruchungen

Zusammenfassung
Elektrische Beanspruchungen sind immer dann zu beachten, wenn elektrische Feldstärken im Bereich der elektrischen (Isolations-)Festigkeiten auftreten. D. h. der Ermittlung der elektrischen Feldstärken kommt eine grundlegende Bedeutung zu.
Andreas Küchler

3. Elektrische Festigkeit

Zusammenfassung
Die grundsätzliche Aufgabe der Hochspannungstechnik besteht darin, die elektrische Beanspruchung unter allen Bedingungen geringer zu halten als die elektrische Festigkeit der Isolierung. Dabei ist die elektrische Festigkeit eine Größe, die erheblichen statistischen Schwankungen unterworfen sein kann, Bild 3.1-1. Es wird deshalb eine Betrachtung der statistischen Grundlagen vorangestellt (Kap. 3.1). Wenn die elektrische Festigkeit nicht ausreicht, kann die elektrische Isolierung versagen, d.h. es kommt zu Entladungen. Je nach Isoliermedium müssen Entladungen in Gasen (Kap. 3.2) Flüssigkeiten (Kap. 3.4), festen Stoffen (Kap. 3.5) und Vakuum (Kap. 3.7) betrachtet werden. Von besonderer Bedeutung für die Diagnose und die Alterung von Isolierungen sind sogenannte Teilentladungen, die nicht unmittelbar zum Durchschlag führen (Kap. 3.6).
Andreas Küchler

4. Dielektrische Systemeigenschaften

Zusammenfassung
Neben der in Kap. 3 behandelten elektrischen Festigkeit gibt es noch viele weitere wichtige Eigenschaften von Isolierstoffen.
Andreas Küchler

5. Isolierstoffe

Zusammenfassung
Die elektrische Festigkeit und die dielektrischen Eigenschaften von Isolierstoffen wurden in Kap. 3 und 4 als grundlegende hochspannungstechnische Stoffeigenschaften behandelt, ohne auf die Besonderheiten einzelner Stoffe näher einzugehen. Vielfach entscheiden jedoch nicht-elektrische Eigenschaften eines “Bau- Stoffes„ über Einsatz und Anwendung in der Praxis.
Andreas Küchler

6. Prüfen, Messen, Diagnose

Zusammenfassung
Die hochspannungstechnische Fertigung ist in besonderer Weise anfällig gegen kleine Fehler, die verheerende Wirkung entfalten können.
Andreas Küchler

7. Anwendungen

Zusammenfassung
Nachdem in den vorstehenden Kapiteln die Grundlagen und die Technologien der Hochspannungstechnik beschrieben wurden, sollen beispielhaft auch typische Anwendungen dargestellt werden. Die Breite der möglichen Anwendungen erlaubt es nicht, eine vollständige und tiefgehende Übersicht zu geben. Für die meisten Themen stehen jedoch spezielle Monographien zur Verfügung. Außerdem sei auf die vorstehenden Kapitel verwiesen, die bereits viele Anwendungsbeispiele behandeln.
Andreas Küchler

Backmatter

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