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16.11.2016 | Hochwasser | Kommentar | Onlineartikel

Hochwasser in der Stadt – eine unterschätzte Gefahr!

Autor:
Univ.-Prof. Dr.-Ing. Holger Schüttrumpf

Starkregenereignisse betreffen auch flussferne Gebiete. Insbesondere bei deren Bevölkerung muss Aufklärungsarbeit geleistet werden, erläutert Professor Holger Schüttrumpf.

Der öffentliche Fokus zum Thema Hochwasser lag in den letzten Jahren überwiegend auf dem Gebiet der Flusshochwässer. Gerade die Hochwasserereignisse an Oder, Elbe und Donau waren hier auch aufgrund der Medienpräsenz prägend für das Bewusstsein der Menschen in Deutschland. Ausgelöst durch diese Hochwasserereignisse wurde sowohl auf regionaler, nationaler und internationaler Ebene viel für den Hochwasserschutz entlang der großen Flüsse in Deutschland getan.

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Weniger Beachtung fanden dagegen kleinräumige und kurzfristige Hochwasserereignisse in der Stadt. Diese Ereignisse aufgrund von Starkniederschlägen sollten zukünftig stärker in den Fokus des Hochwasserschutzes genommen werden. Dies betrifft sowohl technische Maßnahmen, aber auch Maßnahmen der Verhaltens-, Informations- und Risikovorsorge. Die große Gefahr besteht insbesondere in flussfernen Gebieten, in denen das Risikobewusstsein für Starkniederschläge und mögliche Überflutungen sowie Hochwasserschäden fehlt. Während die Bewohner der flussnahen Bereiche sich häufig auch individuell erfolgreich gegen Hochwasser schützen, fehlen entsprechende Maßnahmen in flussfernen Bereichen. Hier ist in den kommenden Jahren noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten, um das Thema Hochwasser in der Stadt auch nachhaltig in der Wahrnehmung der Bevölkerung zu verankern.

Hochwasserschutz ist und bleibt somit ständig ein aktuelles Thema und wird uns auch in den kommenden Jahren immer wieder berühren. Daher müssen wir uns weiterhin intensiv mit diesem Thema beschäftigen, um den Hochwasserschutz wirkungsvoll zu optimieren.

Der gleichlautende Kommentar ist in Ausgabe 11/2016 der Fachzeitschrift "Wasser und Abfall" erschienen.

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