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2012 | Buch

Holistisches Projektmanagement

Vom Umgang mit Menschen, Systemen und Veränderung

verfasst von: Stephanie Borgert

Verlag: Springer Berlin Heidelberg

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Über dieses Buch

Wie gelingt ganzheitlicher Projekterfolg? Täglich wird in Unternehmen an tausenden Projekten gearbeitet. Viele von ihnen sind zum Scheitern verurteilt, bevor sie begonnen haben. Unklare Ziele und Verantwortlichkeiten, aneinander vorbei arbeitende Projektteams, internes Machtgerangel – so sieht es allzu oft hinter den Kulissen aus. Stephanie Borgert analysiert anschaulich, in welchen Fallstricken sich organisationale Projekte verfangen und zeigt Lösungen für erfolgreiche Veränderungen auf. Im Zentrum steht die ganzheitliche Sicht auf Projekte als komplexe dynamische Systeme (Makroebene), welche von Menschen mit Leben gefüllt werden (Mikroebene). Die Autorin verknüpft Erkenntnisse aus der Systemtheorie, der Hirnforschung so-wie dem Neuro-Linguistischen Programmieren (NLP) zu praktischen Werkzeugen und Methoden für die Projektarbeit. „Holistisches Projektmanagement“ hält für Mitarbeiter wie Führungskräfte gleichermaßen Aha-Effekte bereit und motiviert zur Umsetzung im eigenen Projektalltag. Stephanie Borgert schöpft aus mehr als 15 Jahren Projekterfahrung – in der Rolle als Mitarbeiterin und Projektleiterin ebenso wie als Auftraggeberin und externe Beraterin. Wissenschaftlich fundiert und mit sehr hohem Praxistransfer, lädt das Buch ein zu einer neuen, spannenden Auseinandersetzung mit dem Thema Projekt- und Teamkultur.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter
1. Kick-Off: Ziel, Beteiligte, Inhalt und Ablauf
Zusammenfassung
„Ist zum Thema Projektmanagement nicht schon alles gesagt, was es zu sagen gibt?“ Gibt man den Begriff Projektmanagement bei Google ein, so werden rund 8,3 Mio. Treffer geliefert. Hier können wir uns informieren zu Begriffen, Definitionen, Erfolgsregeln, Zertifizierungen, Ansätzen, Methoden, Fallstricken, Software, Dienstleistern und so weiter. Im Laufe der Jahre, in denen Menschen ihre Arbeit in Projekten organisieren, haben sich ebenfalls beliebig viele Begriffskreationen gefunden. Von A wie Agiles Projektmanagement bis zu Z wie Zentriertes Projektmanagement.
Stephanie Borgert
2. Workstream ‚Der Mensch‘: Erkenntnisse der Neurowissenschaften
Zusammenfassung
Um den Einstieg in die Erkenntniswelt der Neurowissenschaften zu beginnen, wird hier zunächst ein Einblick in die Struktur und Funktionsweise unseres Gehirns gegeben. Sie erfahren, welches Menschenbild unser Denken jahrzehntelang bestimmt hat und wie es sich verändert. Wie treffen wir Entscheidungen? Als rationale Strategen oder emotionale Wesen? Diese Fragen werden für Sie beantwortet. Einige der grundlegenden Betrachtungen in der Hirnforschung beschäftigen sich damit, wie wir Situationen bewerten und welchen Einfluss Vorannahmen dabei haben. Diese Grundgedanken und Erkenntnisse werden auf das Managen von Projekten übertragen. Wesentliche Aspekte dabei sind Veränderung, Identität, Lernen und Erfahrung.
Stephanie Borgert
3. Workstream ‚Das System‘: Systemtheorie und Konstruktivismus im Projektmanagement
Zusammenfassung
Dieses Kapitel stellt die Theorie von dynamischen Systemen vor. Dazu bedarf es der Klärung einiger Begriffe. Sie erhalten einen Überblick über verschiedene systemtheoretische Ansätze, die hier skizziert werden. Wesentliche Faktoren dabei sind Komplexität und Dynamik. Was bedeutet das für die Projektarbeit? Welche Überlegungen müssen wir anstellen, wenn wir davon ausgehen, Komplexität managen zu müssen? Was bedeutet die Übertragung der systemtheoretischen Konzepte auf Projekte? Diese Fragen werden im Folgenden beantwortet. Dazu werden altbekannte Themen erneut, aber anders betrachtet. Viele bekannte Persönlichkeiten aus den unterschiedlichsten Disziplinen hatten und haben großen Einfluss auf ‚die Systemtheorie‘. Unter explizitem Ausschluss von Vollständigkeit werden im Folgenden Aspekte aufgeführt, Definitionen genutzt und Persönlichkeiten zitiert, die eine metaphorische Übertragung des systemtheoretischen Denkens auf die Welt der Projekte ermöglichen.
Stephanie Borgert
4. Workstream ‚Kommunikation, Veränderung und Lernen‘
Zusammenfassung
In den vorangegangenen Kapiteln wurden die wesentlichen Erkenntnisse aus den Neurowissenschaften vorgestellt und in Bezug zum Projektmanagement gesetzt. Über die Grundlagen der Systemtheorie sind verschiedene Blickwinkel auf komplexe Projekte gesetzt. Bevor im praktischen Teil Methoden und Interventionen vorgestellt werden, wird das Bisherige um zusätzliche Aspekte ergänzt. Mehrfach ist deutlich geworden, wie wichtig Kommunikation im Projekt ist. Ein zentraler Punkt wird in diesem Kapitel deshalb die kommunikative Interaktion sein. Auch auf das Thema der Veränderung wird aus dieser Perspektive noch einmal beleuchtet. Neben dem grundlegenden Kraftaufwand, den wir für Veränderung aufbringen müssen, gibt es wesentliche Stolpersteine in der menschlichen Psyche, wie zum Beispiel Glaubenssätze. Das Erkennen und Vermeiden dieser Stolpersteine ist ebenfalls Teil dieses Kapitels.
Stephanie Borgert
5. Go Live: Interventionen des holistischen Projektmanagements
Zusammenfassung
Dieses Kapitel gehört der praktischen Umsetzung. Sie werden Methoden und Interventionen kennenlernen, die Sie in Ihrem Projektalltag unterstützen. Sie lernen sprachliche Modelle praktisch auf die Moderation von Projektmeetings anzuwenden, um diese effizient und lösungsorientiert zu gestalten. Am Ende des Kapitels werden Sie wissen, was zu beachten ist, um in Ihrem Projekt eine Feedback-Kultur aufzusetzen und wie Konflikte bearbeitet werden können. Wie kommuniziert und verfolgt man am besten das Projektziel? Die Antwort auf diese Frage finden Sie im Folgenden, wie auch Anregungen zur Entscheidungsarbeit und Potentialentfaltung im Projektteam.
Stephanie Borgert
6. Das System ‚Sommermärchen‘: Ein Interview mit Thomas Fricke, ehemaliges Mitglied des Organisationskomitees der FIFA WM 2006
Zusammenfassung
Einige der Schwerpunkte und Augenmerke, die in den vorherigen Kapiteln auf das Management von komplexen dynamischen Systemen gesetzt wurden, sollen nun anhand eines konkreten Projektes aus der Praxis besprochen werden. Im Jahre 2006 fand die FIFA-Fußball-Weltmeisterschaft in Deutschland statt. Dieses Turnier ist als emotionales Ereignis der Gemeinsamkeit in Erinnerung geblieben und eignet sich besonders, um die Bedeutung einer tragfähigen Vision zu unterstreichen. Es wird hinterfragt, welche Bedeutung Intuition und Vernetzung in einem derart komplexen System hatten und welche Kultur erlebbar war. Bei einem Projekt wie dem ‚Sommermärchen‘, das sowohl zahlenmäßig als auch von der emotionalen Resonanz her ein voller Erfolg war, lohnt es sich auf die Erfolgsfaktoren zu schauen. Es lässt sich etwas lernen aus dem damaligen Motto: „Die Welt zu Gast bei Freunden“.
Stephanie Borgert
7. Review
Zusammenfassung
In den vorangegangenen Kapiteln wurden die wesentlichen Thesen und Merkmale eines Projektmanagements im holistischen Sinn definiert und erläutert. Dabei lagen die Betrachtungen sowohl auf der Makro- als auch auf der Mirkoebene. Die notwendigen Überlegungen und Erkenntnisse beziehen sich zum einen auf die einzelnen Menschen in den Projekten und zum anderen auf das System ‚Projekt‘. Ergänzendes Hintergrundwissen um Veränderung und die Mächtigkeit von Kommunikation bildet die dritte Säule für den zielorientierten Einsatz der vorgestellten Interventionen. Zum Ende dieses Buches möchte ich Ihnen mein Verständnis von holistischem Projektmanagement zusammenfassend grafisch darstellen und dazu die im Kapitel Kick-Off bereits gegebene Definition noch einmal formulieren.
Stephanie Borgert
Backmatter
Metadaten
Titel
Holistisches Projektmanagement
verfasst von
Stephanie Borgert
Copyright-Jahr
2012
Verlag
Springer Berlin Heidelberg
Electronic ISBN
978-3-642-25702-5
Print ISBN
978-3-642-25701-8
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-642-25702-5

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