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Holzbau

weitere Buchkapitel

8. Verordnungstexte

(Honorarordnung für Architekten und Ingenieure – HOAI)

Michael Christian Bschorr, Peter Bräuer

Kapitel 4. Innere Hüllen

In den Kapiteln XIII-1 bis XIII-9 stehen äußere Hüllbauteile im Mittelpunkt der Betrachtung. In der Folge sollen innere Hüllbauteile in ihren bautechnisch wichtigsten Varianten näher beleuchtet werden. Die Verfasser sind davon überzeugt, dass es das Verständnis der baukonstruktiven Fragestellungen im Zusammenhang mit inneren Hüllen erleichtert, wenn diese nach vergleichbaren Kriterien und Merkmalen geordnet und untersucht werden wie äußere Hüllen.

José Luis Moro

Kapitel 1. Flächenstösse

Ein Gebäude besteht in den meisten baupraktisch relevanten Fällen aus einem oder mehreren flächigen Bauteilen, die einen umbauten Raum teilweise oder allseitig umschließen. Die bei der baulichen Schaffung von Flächen auftretenden geometrischen Fragen sind Gegenstand des Kapitels VII.

José Luis Moro

Kapitel 3. Äussere Hüllen

Die Unterscheidung zwischen massiver und leichter Hüllkonstruktion gehört zum Standardrepertoire der Baufachsprache. Hierzu sind einige Anmerkungen zu machen.

José Luis Moro

Kapitel 2. Verbindungen

Fast alle Bauwerke setzen sich aus einer Vielzahl einzelner Bestandteile zusammen, die zu einem funktionsfähigen Ganzen zusammengefügt bzw. verbunden sind. Sowohl die Differenzierung in funktional unterschiedlich belegte Teile – wie Fenster und Mauer – als auch die bei der Herstellung zumeist unumgängliche Unterteilung der Baustruktur in kleinere gleichartige Segmente setzt ein Fügen bzw. Verbinden von Einzelteilen voraus. a b Anforderungen, die an das Gesamtbauwerk gestellt werden, gelten dabei ggf. auch für die einzelne Verbindung.

José Luis Moro

Large Scale Curved Folding Mechanisms

Curved Folding as a method to generate structures with bent plates is a widely used design strategy in many fields. Even though the digital approaches in curved folding and active bending are constantly evolving, the materialization of these structures in a larger scale is the current bottleneck. This is obvious for materials that are not foldable due to their material behavior as e.g. wood. Therefore, we introduce a method with the aim to simplify the construction of large curved folded structures from wooden sheet material.Compared to folding systems with straight fold lines, curved fold lines allow for the reduction of folds as well as the number of assembled pieces. In the current process folded structures are assembled from cut pieces to a “folded configuration” [1]. This strategy applied to structures with curved fold lines requires, that the individual parts need to be bent before they can be connected. This makes the assembly process a very complex one [2].In this paper, the authors will describe a method to develop foldable structures from wooden boards. The focus lies on the development of foldable systems with curved fold lines in combination with sheet material. The use of curved fold lines causes bending of the sheet material adding the advantages of active bending [3] to the system. The authors will also show the constraints of the concept of digital paper and the limited sheet size of timber sheet material. In the presented approach, the authors describe the fabrication of complex folding mechanisms assembled from CNC milled parts in flat state, connected with a fabric hinge and folded to a stable three-dimensional configuration.

Rupert Maleczek, Gabriel Stern, Astrid Metzler, Clemens Preisinger

Kapitel 19. Paradigmenwechsel im Hochbau

(Holz-)Systembau und Industrialisierung als ökologische Chance und strategische Herausforderung – Perspektivenmodell und Opportunitätenportfolio zur technologischen, ökologischen und wirtschaftlichen Effizienzsteigerung im Hochbau

Das Baugewerbe in seiner Gesamtheit bildet einen Wirtschaftszweig mit langer gewichtiger Tradition ab, welcher seit Jahrhunderten durch starke handwerkliche Projektumsetzungen und heteronome Prozessabläufe geprägt ist. Diese Konstellation steht in einem auffallenden Widerspruch zu den technologischen und gesellschaftlichen Entwicklungen der Industrialisierung, Digitalisierung und Autonomisierung. Globale Megatrends stellen sämtliche Akteure im Baugewerbe selbst und darüber hinaus vor außerordentliche technologische, ökologische und strategische Herausforderungen.

Jörg Koppelhuber, Marco Bok

Kapitel 6. Arbeitsbereich Gebäudetechnik – Prof. Monsberger

Gebäudetechnische Anlagen determinieren maßgebend die Funktionalität und Nutzungsqualität moderner Gebäude. Sie sind ein wesentlicher Faktor zum Erreichen eines ökonomisch und ökologisch sinnvollen Betriebs von Gebäuden bzw. zur Realisierung des Wunsches nach Komfort, Behaglichkeit, Sicherheit, Konnektivität etc. Auch die Kosten von Hochbauprojekten werden heute wesentlich durch den technischen Ausbau geprägt, sowohl bei der Errichtung als auch in der Nutzungsphase.

Michael Monsberger

Kapitel 4. Arbeitsbereich Baubetrieb und Bauwirtschaft – Prof. Heck

Baubetrieb und Bauwirtschaft stellen innerhalb der Bauingenieurwissenschaften eine verhältnismäßig junge Fachrichtung dar. Dennoch besitzt sie zu den „klassischen“ Bereichen wie z.B. Betonbau, Geotechnik, Hochbau und Wasserbau immer eine Schnittstelle. Diese besteht in den Aspekten der Planung, Ausschreibung, Arbeitsvorbereitung, Kalkulation und Ausführung spezieller Bauverfahren.

Detlef Heck

4. Wachstumsphase – Schwellen der Unternehmensentwicklung

Das Wachstum eines Unternehmens definiert sich streng genommen über betriebswirtschaftliche Größen wie Umsatz und Mitarbeiterzahlen. Zum Abschluss der Ausführungen zur Gründungsphase wurde bereits betont, dass sich sehr unterschiedliche Entwicklungsverläufe bei Unternehmen beobachten lassen, die sich in schnellem oder langsamem Wachstum ausdrücken. Jederzeit besteht die Möglichkeit, dass ein Unternehmen aus dem Markt ausscheidet. Ein Unternehmer kann auch bewusst die Entscheidung treffen, kein quantitatives Unternehmenswachstum zu verfolgen (vgl. bspw. OECD 2010). Besondere Beachtung in der Forschung finden Unternehmen, die durch ein besonders starkes Wachstum ausgezeichnet sind, die sog. Gazellenunternehmen (Dautzenberg et al. 2012, S. 7 ff.).

Holger Reinemann

Kapitel 5. Old School oder Zukunft denken? Manager, bewegt euch!

Wer neue Produkte oder Dienstleistungen einführt, braucht einen Plan. Zu leicht gehen ansonsten die eigenen Neuheiten im Überangebot eines globalisierten Marktes unter. Um das zu verhindern, haben Marketingstrategen über Jahrzehnte auf die sogenannten „vier P“ oder 4P vertraut: Product, Price, Place, Promotion – also Produkt-, Preis-, Vertriebs- und Kommunikationspolitik. Die klassischen 4P im Marketing nicht mehr zeitgemäß – beziehungsweise ist hier Ausschließlichkeit zu hinterfragen. Wer einen wertschöpfenden, ganzheitlichen Ansatz und eine nachhaltige Strategie fahren will, muss sich in der modernen Welt mit anderen, ergänzenden Aspekten befassen. Erforderlich ist die ernste Absicht, das Kerngeschäft zu verändern, um den langen Weg der nachhaltigen Entwicklung zu gehen. Es geht dabei darum wie diese Veränderung umgesetzt und in das Unternehmen integriert wird. Zukunft zu denken heißt People, Planet und den Profit in ein sinnvolles Zusammenspiel zu bringen.

Falk S. Al-Omary, Suzanne Grieger-Langer, Gerald Kleer, Oliver Wildenstein, Hendrik Habermann, Jürgen Linsenmaier

Chapter 1. Introduction

Bamboo has much potential in the construction industry in applications such as high-value utilization of bamboo forest resources and improvement of building performance. The research project ‘Application of Bamboo in Building Envelope’ defines typical industrial bamboo products and the building envelope, respectively, as the research subjects at the material and building levels. There are deficiencies in terms of the comprehensiveness of the materials objects, completeness of the material parameters, and systematicness of the research hierarchies among previous studies. In this chapter, the research status in terms of bamboo resources, industrial utilization and development of the product system, the application status in building industry are introduced in detail. A technical route following a progressive order of ‘property study—performance evaluation—performance optimization’ is designed, following an overall research objective of supporting the application of bamboo in building envelope.

Zujian Huang

Chapter 5. Hygrothermal Performance Optimization on Bamboo Building Envelope in Hot-Humid Climate Region

With four groups of meteorological data from two representative cities in the Hot-Humid climate region of North America as external conditions, exterior walls are constructed in WUFI Plus, and the coupled heat and moisture process simulation is performed. Annual exterior walls’ hygrothermal performance, the indoor hygrothermal environment, and HVAC demand are chosen as indicators, for which factors impact analysis is carried out to investigate the effect of the partition boards, air layer, thermal insulation infill, and moisture-control infill layers, as well as the façade rainfall treatment, on the hygrothermal performance of the building envelope. Climate-responsive design suggestions in Hot-Humid climate region are generated from the analysis results, in terms of material and construction parameter optimization.

Zujian Huang

Grundlagen

Innerhalb der zahlreichen baulichen Teilaufgaben, die eine Gebäudestruktur zur Sicherung ihrer dauerhaften Gebrauchstauglichkeit erfüllen muss, ist bei der Konzeption und anschließenden planerischen Ausarbeitung eines Gebäudes der elementaren Aufgabe der Kraftleitung im Primärtragwerk besondere Aufmerksamkeit zu schenken. Im Gegensatz zu anderen Teilaufgaben, die oftmals im Wesentlichen auf Bauteilebene erfüllt werden und nur selten Auswirkungen auf den Gesamtentwurf haben, übt der Tragwerksentwurf auf der Hierarchieebene des Gesamtbauwerks einen dominanten Einfluss auf die Gebäudekonzeption und das architektonische Erscheinungsbild aus. Aus diesem Grund sollen die in Band 1 zum kraftleitenden Einzelbauteil angestellten Überlegungen in diesem Kapitel auf einer höheren hierarchischen Ebene im Zusammenhang des Primärtragwerks, oder maßgeblicher Grundmodule desselben, fortgeführt werden.

José Luis Moro

Typen

Die Matrizen in 4 bis 7 stellen den Versuch dar, Tragwerksformen nach einigen wenigen elementaren Unterscheidungskriterien zu ordnen. Stellvertretend für das Gesamttragwerk wird deren signifikantester Bestandteil, die Überdeckung, untersucht, und zwar differenziert hinsichtlich ihrer Form und der Art ihrer Lagerung. Hiermit wird kein Anspruch erhoben, die grenzenlose Vielfalt denkbarer Tragwerksformen zu erfassen.

José Luis Moro

Verformungen

Tragwerke und die Bauteile, aus denen sie zusammengesetzt sind, verformen sich unter äußeren Einflüssen. Dazu zählen.

José Luis Moro

Mauerwerksbau

Der Begriff der Bauweise wird in Kapitel I definiert und erläutert. In diesem und in den folgenden Unterkapiteln sollen einige für das heutige Baugeschehen repräsentative Bauweisen untersucht werden. Das Ziel dabei ist insbesondere, die Verknüpfung und den wechselseitigen Zusammenhang von.

José Luis Moro

Gründung

Die Lagerung eines Primärtragwerks bestimmt seine Beanspruchungen und Verformungen wesentlich. Dabei ist der abstrahierte statische Begriff der Lagerung eines Tragwerks in letzter Konsequenz als ein Ableiten der Lasten in den Baugrund zu verstehen.

José Luis Moro

Holzbau

Die Tradition des Holzbaus reicht sehr weit bis zu den Ursprüngen der Menschheitsgeschichte zurück. Bemerkenswert ist das hohe Maß an holzbautechnischem Wissen, auf das man beim historischen Umgang mit Holz im Bauen stößt und das uns die noch heute vorhandene lange Erfahrung und Bautradition im Holzbau erahnen lässt. Das Wissen um diesen Baustoff ist bis heute in tradierter gebauter Form an den erhaltenen historischen Holzbauten ablesbar.

José Luis Moro

Stahlbau

Eine frühe Blüte der Eisenindustrie begann in Indien um 2000 v. Chr. Die Kutubsäule in der Nähe von Delhi besteht aus fast chemisch reinem Roheisen. Sie wurde aus einzelnen Eisenblöcken zusammengeschmiedet. Sie datiert aus dem 9. Jh.v.Chr. Das Gewicht der Säule beträgt 17 000 kg, ihre Länge ca. 16 m. Bis heute zeigen sich keine Spuren von Korrosion.

José Luis Moro

Herstellung Von Flächen

Hüllbauteile sowie auch einzelne Schichten derselben müssen, um ihren Aufgaben gerecht zu werden, in der Regel flächenhaft und kontinuierlich sein. Dies setzt die Schaffung von flächigen Bauteilen größeren Ausmaßes voraus, wofür verschiedene herstellungstechnische, geometrische und konstruktive Varianten Verwendung finden können, die im Folgenden behandelt werden sollen.

José Luis Moro

Fertigteilbau

Parallel zur technischen Entwicklung des modernen Betons wurden bereits gegen Mitte des 19. Jh. erste Versuche unternommen, die Vorteile der Werksvorfertigung im Betonbau zu nutzen (1, 2). Frühe Fertigteil-Bausysteme wie die von W. H. Lascelles (1875) in Großbritannien suchten, in scharfer Konkurrenz zu den ebenfalls in Entwicklung befindlichen Stahlkonstruktionen, Nutzen aus den spezifischen Vorteilen des Werkstoffs, wie Brandsicherheit und Dauerhaftigkeit, zu ziehen.

José Luis Moro

Aufbau Von Hüllen

Auf die bauliche Umsetzung der grundlegenden Kraftleitungs- und Schutzfunktionen wie in Band 1 beschrieben sowie auf die damit verknüpften konstruktiven und bauphysikalischen Fragen soll nun im Folgenden bei der Besprechung des konstruktiven Aufbaus von Hüllen näher eingegangen werden.

José Luis Moro

Ortbetonbau

Die Bestrebungen, einen künstlichen Stein zu entwickeln, der im nicht abgebundenen Zustand frei formbar ist, gehen weit in der Geschichte zurück. Der anfängliche Einsatzzweck der plastischen Masse war vermutlich die Haftung und der Maßausgleich zwischen geschichteten Natur- oder Ziegelsteinen. In der weiteren Entwicklung wurde allerdings bereits in der Spätantike der regelmäßige Steinverband durch eine Mischung aus künstlicher Steinmasse und Zuschlag ersetzt, sodass Steine nur mehr weitgehend regellos im Beton eingebettet wurden.

José Luis Moro

3. Umweltschonende Baustoffe

Um die Umwelt weniger zu belasten und das Wohlbefinden der Bewohner zu erhöhen, werden die Baustoffe zunehmend nach ökologischen Grundsätzen bewertet. Viele Produkte werben heute mit den Begriffen „natürlich“ oder „natürliche Baustoffe“ und „biologische Baustoffe“. • Biologische Baustoffe stammen aus gewachsener, organischer Materie. • Natürliche Baustoffe werden in der Natur gefunden.Sinnvoller erscheint es aber von Umweltschaden Baustoffen zu sprechen- Dazu gehören vor allem Holz, Dämmstoffe, Lehm und künstliche Bausteine. Dennoch werden natürlich Baustoffe wie Stahl, Beton, Kunststoffe usw. aber immer eine wesentliche Rolle in der Bautechnik spielen.

Dr. Michael Stahr

4. Ökologisches Sanieren von Baukonstruktionen

Ausgangspunkt der energetischen Sanierung ist die bauliche Analyse des Gebäudes – d. h. der Bauteile der Gebäudehülle und der Anlagentechnik – sowie deren Nutzung. Sowohl die Restlebensdauer sollte abgeschätzt werden als auch die Schäden. Die Genauigkeit bzw. die Tiefe der Untersuchungen werden hauptsächlich von zwei Faktoren bestimmt: 1. dem baulichen Zustand des Gebäudes und 2. der Komplexität der Bauaufgabe. An Hand von Beispielen aus Roh– und Ausbau werden eine Vielzahl ökologischer Sanierungsmaßnahmen aufgezeigt.

Dr. Michael Stahr

Kapitel 2. Antworten und Lösungen

Die Wärmeleitung in einem Baustoff resultiert aus der Wärmeleitung über den Feststoffanteil sowie aus Wärmeleitung, Konvektion und Strahlungsaustausch im Porenraum. Die primäre Einflussgröße ist somit die Rohdichte bzw. der Porenanteil. Folglich dämmen Baustoffe mit geringer Rohdichte besser als Baustoffe mit hoher Rohdichte.

Wolfgang M. Willems, Kai Schild, Diana Stricker, Alexandra Wagner

3. Grundlagen der Tragwerksplanung, Sicherheitskonzept und Bemessungsregeln

Die Grundlagen der Tragwerksplanung, das Sicherheitskonzept sowie die allgemeinen Bemessungsregeln sind in DIN EN 1990 [1] geregelt. In Deutschland ist der zugehörige Nationale Anhang (DIN EN 1990/NA [2]) zu beachten. Außerdem ist die Änderung A1 zum Nationalen Anhang (DIN EN 1990/NA/A1 [3]) zu berücksichtigen, die brückenspezifische nationale Festlegungen enthält.

Peter Schmidt

2. Grundlagen

Allgemeine Begriffe und ihre Definitionen, die für die Anwendung der Normen gelten, in denen Einwirkungen und Lastannahmen geregelt sind und die in den Eurocodes (DIN EN 1990 bis DIN EN 1999 ([1–10]) verwendet werden, sind in Tab. 2.1 aufgeführt.

Peter Schmidt

3. Flachdächer

Abhängig von ihrer Neigung werden Dächer entsprechend DIN 68800-2 wie folgt definiert:● Flachdach ≥ 2 % und ≤ 5 % (3°)● Flach geneigtes Dach > 3° und ≤ 5°● Geneigtes Dach > 5° (ab ca. 10 %)

Ulf Hestermann, Ludwig Rongen

9. Außen- und Innenputze, Sonderputze, Wärmedämmputze und Wärmedämm-Verbundsysteme

Putz ist ein an Wänden oder Decken einoder mehrlagig in bestimmter Dicke aufgetragener Belag aus Putzmörteln oder Beschichtungsstoffen, der seine endgültigen Eigenschaften erst durch Verfestigung am Baukörper erreicht. Je nach Belagdicke und Art der verwendeten Mörtel bzw. Beschichtungsstoffe übernehmen Putze bestimmte bauphysikalische Aufgaben. Zugleich dienen sie der Oberflächengestaltung eines Bauwerkes.

Ulf Hestermann, Ludwig Rongen

1. Nachhaltig Konstruieren

Im Kern des nachhaltigen Bauens geht es darum, unter dem Leitbild der Nachhaltigkeit eine ökologisch, ökonomisch und soziokulturell angemessene Planung zu erstellen und umzusetzen.

Ulf Hestermann, Ludwig Rongen

8. Türen, Zargen und Schlösser

Türen trennen und verbinden Außen- und Innenraum sowie Räumlichkeiten mit unterschiedlicher Nutzung und Repräsentation. Dementsprechend unterscheidet man Außentüren, Innentüren und Schutztüren.1), 2)

Ulf Hestermann, Ludwig Rongen

2. Geneigte Dächer

Dächer sind in ihrer Variantenvielfalt und Gestaltung entscheidend prägend für den Gesamteindruck eines Gebäudes. Die Ausbildung von geneigten Dächern wird durch das Klima, die Region, den verwendeten Baustoff, bautechnische Traditionen und die Nutzungsart der Gebäude bestimmt.

Ulf Hestermann, Ludwig Rongen

Performative Architecture and Wooden Structures: Overview on the Main Research Paths in Europe

One of the main aspects investigated in the European research context on Performative Architecture is related to the use of digital innovations in wood structures construction of units and technological systems as well as architectural organisms at 1:1 scale. To analyze the different approaches the contribution proposes a series of case study and the results of two applied research, the 1 to 1 scale pavilions Fusta Ròbotica and Digital Urban Orchard. The case studies are selected verifying the correspondence to the following parameters: the presence of a performance-based process through which explore informed architectures; the use of low-engineered and natural wood and the engineered one; the materialization of the digital model through innovative manufacturing processes, specifically robotic fabrication. The contribution allows gathering pros and cons in the three different investigative macro areas: performance-based design, material culture, and fabrication process. This analytical investigation helps to create a clear research scenario around the topic of digital wood design as well as the definition of an innovative pathway for future researches, looking forward the assimilation of these innovative concepts in the building construction sector.

Angelo Figliola, Alessandra Battisti

Lattice Shell Methodologies: Material Values, Digital Parameters

Lattice shells combine an elegance of form with the efficiency of structure driven by the material constraints of straight lath members that can be bent into shape. While formally expressive, the form is the result of an explicit methodology combining form-finding, material constraints, and construction logistics. As the boundary curve establishes the constraints of the system, it is the boundary curve, not the surface, which gives the designer discretion over form. From this boundary constraint, the form is developed through the forces applied in the form-finding process such as a vertical load vector (pushing) and/or surface relaxation (stretching or equalizing). Although these values can be adjusted by the designer, they are only meaningful when calibrated by material constraints. Through physical testing real-time material feedback can be embedded into the parametric system. In combination with form-finding, the use of geodesics constrains fits lath members to the compound curved shell such that it can be constructed from straight lath members. As an elegant response to how material can inform form, by integrating these processes into a parametric workflow, further attention can be applied to other design criteria including spatial development and environmental response while maintaining the elegance and structural economy of shell structures.

Mark Cabrinha, Dante Testolini, Ben Korman

HOLZPRODUKTE

Ziel war, wie heute auch, teure und seltene Holzarten als Oberflächenbeschichtungen nur in sehr dünnen Lagen zu verarbeiten. Das erste Patent für eine Furnierschälmaschine wurde bereits 1818 vergeben. Erst 1870 wurde mit der industriellen Herstellung von Furnieren begonnen.

José Luis Moro

Ordnung und Gliederung

wesentlich mitbeeinflussen. Eine Fassadengestaltung aus Elementen wie Fensteröffnungen, Simsen, Wandflächen etc. ist ein Beispiel für das ästhetisch wirksame rhythmische Zusammenspiel von Gestaltelementen, die in ihrer räumlichgeometrischen Anordnung durch das übergeordnete architektonische Ordnungsprinzip bestimmt sind.

José Luis Moro

Dauerhaftigkeit

exponentiell gestiegenen Komfortansprüchen – sind auch die in den letzten 25 Jahren explodierten Baukosten zu erklären, die inzwischen einen kritischen Denkprozess in Gang gesetzt haben.

José Luis Moro

Kraftleiten

es lassen sich einzelne Kraftflüsse oder -pfade auch einzelnen, eindeutig definierten Bauteilen zuweisen. Man spricht dann von arbeitsteiligen Systemen. Statisch bestimmte Systeme gehören zu dieser Kategorie. Das Versagen eines einzelnen Bauteils führt zum Einsturz des Gesamttragwerks. Es sind keinerlei unkontrollierte Zwängungen zu erwarten.

José Luis Moro

Industrielles Bauen

Das Handwerk geht in allen Kulturen aus der geschlossenen Hauswirtschaft hervor. Erst wenn über den Familienbedarf hinaus Güter mit dem Ziel des Erwerbs und Gewinns hergestellt werden, kann man von einem selbstständigen, für einen Markt produzierenden Handwerk sprechen.

José Luis Moro

10. Projektsteckbrief: Spazierhimmel Werfenweng

Spazierhimmel Werfenweng

Agnes Feigl

14. Produktivität, Management und Nutzung von Agrarholz

Mit dem Anbau von Agrarholz lassen sich vielfältige Ziele erreichen. Aus wirtschaftlicher Sicht ist v. a. die Produktion von Holz als Rohstoff für die energetische Verwertung oder eine stoffliche Nutzung relevant. Daneben können weitere Ziele von Bedeutung sein (Kap. 3). Hierzu gehören beispielsweise die Sicherung der Bodenfruchtbarkeit oder auch ökologische und landschaftsästhetische Aspekte, die sich oftmals nur sekundär auf die betriebswirtschaftlichen Ergebnisse auswirken.

Dirk Landgraf, Manuela Bärwolff, Frank Burger, Ralf Pecenka, Thomas Hering, Janine Schweier

Maßtoleranzen: Sind Passungen als Bewertungsgrundlage optischer Eigenschaften geeignet?

Maßtoleranzen und Angaben zu geometrischen Spezifikationen finden sich in einer Vielzahl von Einzelnormen aus dem Bestand des technischen Regelwerks.

Ralf Ertl

Wichtige Neuerungen in bautechnischen Regelwerken – ein Überblick

Mit dieser Beitragsreihe werden die aus der Sicht eines in der Praxis tätigen Bausachverständigen wichtigsten Neuerungen in bautechnischen Regelwerken vorgestellt. Da innerhalb des letzten Jahres – seit meinem Vortrag im April 2017 – viele Regelwerke neu erschienen sind, kann im Vortrag nur auf einen Teil der Neuerungen eingegangen werden (Redaktionsschluss: April 2018).

Géraldine Liebert

Oberflächen von Holz: Risse, Äste, Verfärbungen und Bearbeitungsspuren

Holz ist ein Naturstoff mit großer Varianz in seinen Eigenschaften und Oberflächenbeschaffenheiten. Kein Holz ist wie das andere. Um gewünschte und entsprechend vergleichbare oder Mindestqualitäten zu erhalten, wird Holz sortiert – je nach Anforderung an die Tragfähigkeit z. B. gem. DIN 4074-1 bzw. nach dem Aussehen gem. DIN 68365 oder entsprechenden europäischen Normen. Wuchsmerkmale – wir sprechen bei holzartentypischen Erscheinungen nicht von Fehlern – wie Äste, Risse, Baumkanten sind statisch wie optisch relevant und obwohl beide Sortierungen dieselben Sortierkriterien verwenden, ist das Ergebnis nicht dasselbe. Im Rahmen der Festigkeitssortierung werden auch die zulässigen Astgrößen beschränkt; sowohl für die visuelle als auch für die maschinelle Festigkeitssortierung ist es aber beispielsweise unerheblich, ob ein Ast ausgefallen oder schwarz verfärbt ist. Wesentlich sind hier die Querschnittsschwächungen und örtliche Faserabweichungen, die von Ästen verursacht werden. Aus ästhetischen Gründen ist jedoch der Astzustand entscheidend. Optische Ansprüche werden daher von Hölzern, die lediglich nach der Tragfähigkeit sortiert wurden, selten zufriedenstellend erfüllt.

Martin Mohrmann

3. Historische Konstruktionen und Verbindungen

Seit den Anfängen des Holzbaus wurden die vielfältigsten Verbindungsarten entwickelt und ausgeführt. Schon vor unserer Zeitrechnung entwickelten Zimmerer Holzverbindungen, bei denen Holzstäbe mit gleichen oder verschiedenen Richtungen in Knotenpunkten zusammenstießen. Diese Verbindungen konnten keine nennenswerten Zugkräfte übertragen. Als älteste Verbindung ist die Verblattung bekannt; sie wurde ursprünglich mit Keilen gesichert. Später wurden die unterschiedlichsten Zapfenverbindungen entwickelt, anfangs ebenfallsverkeilt, dann mit Holznägeln gesichert.Der traditionelle Zimmermannsholzbau ist durch die Verbindungen geprägt, mit denen Holzstäbe (Balken, Sparren, Pfetten, Schwellen usw. aus Kant- oder Rundhölzern) zum Tragwerk „verbunden“ wurden. Diese Verbindungen waren „Stoßverbindungen“, bei denen die aufzunehmenden Kräfte nur durch Druckkontakt und gegebenenfalls durch Reibung übertragen werden.

Karin Lißner, Wolfgang Rug

2. Holzbau – Eine Geschichte innovativer Bautechnik

Als der altbabylonische König Hammurabi (1728 bis 1686 v. Chr.) vor ca. 3700 Jahren die Verantwortlichkeit der Baumeister für die Sicherheit von Bauwerken durch Gesetz regelte, blickten die Menschen schon auf ca. 5000 Jahre bauliche Tätigkeit zurück, denn mit den Anfängen der Landwirtschaft im Nahen Osten und in Europa war es notwendig, dauerhaftere Bauten zu errichten.Den Menschen galt der größtenteils regional verfügbare Werkstoff Holz wegen seiner vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten seit jeher als „Materie“ schlechthin. Dabei reicht die traditionelle Verbindung des Menschen zum Baustoff Holz zurück bis in die Anfänge der Schaffung primitiver windschützender Erdhüttenmit Schutzdächern aus Holz, die man auf ca. 40.000 Jahre vor der Zeitrechnung datiert.

Karin Lißner, Wolfgang Rug

6. Instandsetzung, Sanierung und nutzergerechte Verbesserung/Ertüchtigung

Um eine fachgerechte Instandsetzung und Sanierung realisieren zu können, ist eine detaillierte Planung durch erfahrene Fachleute unerlässlich. So sind neben differenzierten Kenntnissen zur Prüfung der Sanierungsbedürftigkeit Erfahrungen über rationelle Möglichkeiten zur Reparatur, Instandsetzung und Verstärkung von Konstruktionen für ein konzeptionelles und entscheidungsfreudiges Vorgehen erforderlich. Auch wird eine besondere Sorgfalt und Verantwortung bzw. Fachkenntnis verlangt, geht es doch um die Erhaltung unwiederbringlicher historischer Werte. Ungenügende Fachkenntnisse in der Planung und in der Qualität der Ausführung führen zur massiven Vernichtung historischer Bausubstanz.Die Sensibilität im Umgang mit den kulturgeschichtlichen Zeugnissen vergangener Epochen erkennt man in der Planung der einzelnen Bauabläufe. Sie zeigt sich aber auch in der organisatorischen Fähigkeit ihrer Realisierung und der Qualität der Bauüberwachung bzw. der ausgeführten Bauarbeiten. Geschuldet wird dem Bauherrn ein mängelfreies Werk, welches sich mit ausreichender Dauerhaftigkeit und Substanzverträglichkeit im vorgegebenen wirtschaftlichen Rahmen bewegt.

Karin Lißner, Wolfgang Rug

4. Schadensanalyse

Gemäß der aktuellen Fassung der Musterbauordnung (MBO § 3(1)) sind bauliche Anlagen so anzuordnen, zu errichten, zu ändern und instand zu halten, dass die öffentliche Sicherheit und Ordnung, insbesondere Leben, Gesundheit und die natürlichen Lebensgrundlagen nicht gefährdet werden. Aus baurechtlicher Sicht ist der Eigentümer bestehender Gebäude zur regelmäßigen Prüfung des Erhaltungszustandes seiner baulichen Anlage verpflichtet, unterliegt diese doch, wie jeder technische Gegenstand, einer Abnutzung, die zur Verminderung oder auch zum Verlust der Funktionsfähigkeit führen kann.Die Abnutzung und die Verminderung der Funktionsfähigkeit kann nur aufgehalten werden, wenn regelmäßig Erhaltungsmaßnahmen durchgeführt werden. Weiterhin wird gefordert, dass auch bei Änderungen und Instandhaltungen an bestehenden Gebäuden die von der obersten Bauaufsichtbehörde durch öffentliche Bekanntmachung der Technischen Baubestimmungen eingeführten technischen Regeln zu beachten sind (MBO § 3 Absatz (3)). Die einzuhaltenden technischen Regeln beinhalten aber nur Bestimmungen für die Errichtung von Neubauten. Dies erscheint unverhältnismäßig, da inzwischen das Bauvolumen im Bereich der Erhaltung, Instandsetzung und Modernisierung der bestehenden Bausubstanz bei mehr als 70 % des Gesamtbauvolumens liegt. In Zukunft wird das Bauen im Bestand, gerade auch unter dem Aspekt der energetischen Verbesserung der Altbausubstanz, weiter an Bedeutung zunehmen.

Karin Lißner, Wolfgang Rug

1. Einleitung

Die Bautechnik des Holzbaus hat in ihrer langen Entwicklungsgeschichte eine Vielfalt von Konstruktionen hervorgebracht, deren Darstellung im Einzelnen den Rahmen eines solchen Buches sprengen würde. Die Autoren beschränken sich daher auf die wesentlichen Konstruktionsarten, wie Dach- und Deckenkonstruktionen, Fachwerk-, Block- und Umgebindebauten, neue Holzbauweisen sowie Hallenkonstruktionen. Der Begriff „neue Holzbauweisen“ charakterisiert neue Entwicklungen im Holzbau zu Beginn des 20. Jahrhunderts, als die traditionellen zimmermannsmäßigen Konstruktionsprinzipien im Hinblick auf eine industrielle Verwertung weiterentwickelt wurden. Die für das Verständnis des Buches wichtigen Begriffe findet der Leser im folgenden Text. Weiterhin sei auf weiterführende Literatur zu Fachbegriffen verwiesen. Die Autoren empfehlen außerdem die Fachterminologie für den historischen Holzbau „Fachwerk-Dachwerk“.

Karin Lißner, Wolfgang Rug

7. Verbindungen, Dach- und Deckenkonstruktionen, Fachwerk- und Umgebindebauten, typische Schadbilder, historische Holzbauvorschriften und Normung der Dübel besonderer Bauart

Karin Lißner, Wolfgang Rug

5. Schadensbewertung

Nach der Schadensaufnahme ist in jedem Fall eine Bewertung der Schädigung im Hinblick auf die Einhaltung baurechtlicher Forderungen vorzunehmen. Durchzuführen ist eine Auswertung der Schadensanalyse, die Aussagen zur Stand- und Funktionssicherheit des Bauwerkes enthält, und es sind Aussagen zur Erhaltungswürdigkeit des Bauteils bzw. Bauwerkes zu treffen.Grundsätzlich geht es um eine detaillierte Prüfung der Funktions- bzw. Gebrauchsfähigkeit der konstruktiven Bestandteile eines Gebäudes, wie sie in dem Algorithmus in Abb. 5.1 dargestellt ist. Neben der sicheren Lastabtragung, d. h. der Bewertung der Standsicherheit einer Konstruktion, sind die Fragen der Einhaltung weiterer bauordnungsrechtlicher Forderungen auf dem Gebiet des Holz-, Wärme-, Feuchte-, Brand- und Schallschutzes zu analysieren und zu bewerten. Immer wieder kommt es vor, dass sowohl der Bauherr als auch der verantwortliche Architekt glauben, die Arbeitsschritte Schadensanalyse und -bewertung einsparen zu können. Die Folge sind weit höhere Kosten. Erst durch eine fachgerechte Analyse des Bauzustandes ist es möglich, die richtigen Maßnahmen zu erkennen und deren Kostenumfang zu bestimmen.

Karin Lißner, Wolfgang Rug

Kapitel 5. Effizientes Bauen und flexible Gebäudekonzepte

Die Energiestrategie 2050 hat durch die Massnahmen zur Steigerung der Energieeffizienz eindeutige Leitplanken im Hinblick auf den Schweizer Gebäudepark gesetzt: Reduktion des Energieverbrauchs, Senkung des CO2-Ausstosses und weiterreichende steuerliche Anreize für Gebäudesanierungen. Ziel ist dadurch mehr Gesamtsanierungen anstelle von Teilsanierungen, die heute steuerlich attraktiver sind, zu realisieren. Aus energetischer Sicht sind Gesamtsanierungen sinnvoller.

Guido Estermann

Kapitel 13. Zusammenfassung und Ausblick

In den letzten beiden Dekaden war der Schweizer Immobilienmarkt durch einen konstanten Aufschwung geprägt und konnte aus Sicht von Investoren durchweg attraktive Renditen aufweisen. Folglich erhöhten sich auch direkte und indirekte Investitionen institutioneller Investoren – mithin Pensionskassen und Lebensversicherungen – in den Schweizer Immobilienmarkt. Das hohe Interesse institutioneller Investoren wurde durch niedrige Zinsen der SNB sowie ein favorables ökonomisches Umfeld mit u.a. hoher Beschäftigungsquote, Wirtschaftswachstum und positiven Migrationssalden in den letzten Jahren noch verstärkt.

Marvin King, Michael Trübestein

Kapitel 2. Wärmeschutz

Erläuterung wärmeschutztechnischer Begriffe und Darstellung der unterschiedlichen Anforderungen an den Wärmeschutz und deren Berechnung und Bemessung.

Wolfgang M. Willems, Kai Schild, Diana Stricker

Kapitel 5. Bauakustik

Wiederholung der Grundlagen zu den verschiedenen Arten des Schallschutzes, den Anforderungen nach DIN und Darstellung der erforderlichen Nachweisverfahren.

Wolfgang M. Willems, Kai Schild, Diana Stricker

Anlagen

Die Grundleistungen bei Umweltverträglichkeitsstudien können in vier Leistungsphasen unterteilt und wie folgt in Prozentsätzen der Honorare in Nummer 1.1.2 bewertet werden. Die Bewertung der Leistungsphasen der Honorare erfolgt

Springer Fachmedien Wiesbaden

Teil 4 Fachplanung

(1) Leistungen der Tragwerksplanung sind die statische Fachplanung für die Objektplanung Gebäude und Ingenieurbauwerke. (2) Das Tragwerk bezeichnet das statische Gesamtsystem der miteinander verbundenen, lastabtragenden Konstruktionen, die für die Standsicherheit von Gebäuden, Ingenieurbauwerken, und Traggerüsten bei Ingenieurbauwerken maßgeblich sind.

Springer Fachmedien Wiesbaden

Kapitel 1. Einführung

Die Statik ist ursprünglich ein Teilgebiet der Mechanik. Mit dem Entwurf von immer komplexeren Tragsystemen hat sie sich jedoch unabhängig von der Mechanik weiterentwickelt. Heute ist die Baustatik als Folge der auch in Grenzbereichen der Tragfähigkeit geplanten modernen Konstruktionsweisen und mit den hierfür notwendigen weitentwickelten Berechnungsverfahren als eigenständiges Fachgebiet für das Bauwesen unentbehrlich.

Dieter Dinkler

1. Entwicklung des Lehmbaus

Um 10.000 v. u. Z. setzte in der Geschichte der Menschheit ein entscheidender Wandel ein: die bis dahin vorherrschende Form der Nahrungsbeschaffung durch Jagen und Sammeln wurde allmählich ersetzt durch Ackerbau und Viehzucht. Diese neue Lebensweise war begleitet von der Notwendigkeit, feste Behausungen für die Menschen und ggf. die Tiere, sowie Bauten für eine Vorratswirtschaft zu errichten. Zu den dafür verwendeten Baustoffen gehörte neben Naturstein und Holz vor allem der Lehm.

Horst Schroeder

4. Konstruktionen aus Lehmbaustoffen – Planung, Bauausführung und Bauüberwachung

Mit dem Nachweis ihrer Gebrauchstauglichkeit können Lehmbaustoffe zu Bauteilen und Konstruktionen verarbeitet werden.Gebäude aus Lehmbaustoffen müssen wie alle anderen Bauwerke allgemeinen konstruktiven, funktionellen und gestalterischen Anforderungen genügen und die Bedürfnisse der Nutzer voll erfüllen. Die Gebäudehülle muss eine optimale Verbindung zwischen den äußeren Umweltbedingungen und den Arbeits- und Lebensbedingungen im Haus sicherstellen.

Horst Schroeder

2. Baulicher Brandschutz

Der bauliche Brandschutz beinhaltet die brandschutztechnischen Anforderungen an raumabschließende Bauteile wie z. B. Wände oder Decken zur Trennung von Brandabschnitten oder Nutzungseinheiten (NE) sowie Öffnungen in diesen Bauteilen durch Türen, Fenster. Sie sind wichtig, um die Ausbreitung von Feuer und Rauch zu verhindern und die Rettung von Menschen und Tieren zu ermöglichen. Dabei hat die Ausbildung und Sicherung der baulichen Rettungswege, insbesondere der Schutz der Treppenräume vor Feuer und Rauch, oberste Priorität.

Adam Merschbacher

Fachplanung

Die Regelungen in § 49 definieren den Anwendungsbereich der Tragwerksplanung. Danach wird das Tragwerk als das Gesamtsystem der miteinander verbundenen lastabtragenden Konstruktionen, die für die Standsicherheit von Gebäuden maßgeblich sind, bezeichnet.

Klaus D. Siemon, Ralf Averhaus

Pioniergeist und Umweltbewusstsein

Mit einer gemeinschaftlichen Führungskultur den Wandel zu einer wohngesunden und baubiologischen Wohnkultur gestalten

Als Teil einer geschäftsführenden Doppelspitze des Ökohaus-Pioniers Baufritz ist Dagmar Fritz-Kramer eine glühende Verfechterin konsequent ökologischer Baubiologie und eines architektonisch hochwertigen Ökodesigns. Als Mutter von zwei Kindern und Familienmensch hat sie ihr Unternehmen maximal auf Familienfreundlichkeit ausgerichtet und dazu flexible Arbeitsmodelle etabliert. Der Beitrag zeigt, dass ihre geerdete und dynamische Art, Dinge anzupacken und damit Herausforderungen vorausschauend zu lösen, auf einem ausgereiften und ausgeglichenen Wertemix basiert. Dazu zählen in erster Linie Pioniergeist und Umweltbewusstsein, aber auch eine ausgeprägte Ideenkultur und ein demokratisch geprägter Führungsstil. Mit ihrer bescheidenen und bodenständigen Art, ihrem ausgeprägten Sinn für ein gemeinsames Miteinander und ihrer offenen Herzlichkeit wirkt Dagmar Fritz-Kramer konsequent als Vorbild für mehr Menschlichkeit auf allen Ebenen.

Dagmar Fritz-Kramer

Robotic Fabrication of Bespoke Timber Frame Modules

This paper presents methods and techniques to robotically prefabricate timber frame modules. The key challenge of this research lies in enabling the digitally informed and fabricated spatial assembly of timber beams into prefabricated timber frame modules. The project combines the fabrication and the spatial assembly of timber beams into one fully integrated robotic fabrication process. A cooperative robotic construction procedure that minimises the need for scaffolding and allows for the informed assembly of spatial structures with non-planar geometries was developed. This required the examination of suitable timber joining methods, assembly sequencing, as well developing appropriate and novel strategies to register and handle material deviations and construction tolerances. The physical implementation of the research in multiple experiments and finally, a full-scale building project validates the approach.

Andreas Thoma, Arash Adel, Matthias Helmreich, Thomas Wehrle, Fabio Gramazio, Matthias Kohler

14. Rauchwarnmelder

Rauch ist lautlos, breitet sich schneller aus als Feuer und wirkt auch für Tiere im Schlaf geruchlos

Adam Merschbacher

Kapitel 19. Fußgängerbrücken

Für Fußgängerverkehr bestimmte Brücken kommen in den unterschiedlichsten Formen in Holz- , Stahl-, Aluminium- und Betonbauweise zur Ausführung. Da die anzusetzende Verkehrslast vergleichsweise gering ist, fallen Fußwegbrücken relativ leicht und schlank aus, was aus architektonischen Gründen meist erwünscht ist. Die Erfahrung zeigt, dass solche Brücken schwingungsanfällig sind, wenn deren Grundfrequenz näherungsweise mit der Schrittfrequenz des Menschen übereinstimmt.

Christian Petersen, Horst Werkle

Hybride Welten, partizipative Akteure

In einer wissensbasierten Ökonomie kommt einem systemischen Standort-Management zentrale Bedeutung zu. Die steigende Komplexität kann nur von allen Akteuren gemeinsam bewältigt werden.Die „flüssige Moderne“ (Zygmunt Bauman) des frühen 21. Jahrhunderts beruht auf den Kerntugenden der digitalen Gesellschaft – Vernetzung und Kollaboration. Dabei wird eine uralte Erkenntnis der Genossenschaftsbewegung des 19. Jahrhunderts aufgefrischt: Gemeinwohl ist ein Geschwister von Eigenwohl.Neu aber ist im frühen 21. Jahrhundert die Dimension der partizipativen Grundmelodie. Erfolgreiche Unternehmen verstehen sich als Mit-Gestalter lokaler Lebenswelten. Aus Standort wird Lebensort.

Andreas Reiter

6. Fallstudien „Führung, organisationaler Wandel und Innovation“

In diesen Fallstudien werden Führungsaufgaben im Rahmen von Transformationsprozessen angesprochen. Im Vordergrund stehen typische Changemanagement-Themen wie Macht und Ohnmacht, Widerstand, Emotionen, Verlust der Identifikation mit der Organisation, kultureller Wandel und Krisenmanagement. Neben diesen Themen geht es weiterhin um die Förderung von individuellen und organisationalen Lernprozessen, Flexibilität, Adaptionsfähigkeit, Innovationsfähigkeit und Kreativität in Organisationen und um die Gestaltung von passenden Arbeitsbedingungen in diesem Kontext. Dabei stehen Themen wie das Management von kreativitätsfördernden Freiräumen bzw. Arbeitsautonomie, Selbstorganisation und die kommunikative Gestaltung von innovationsfördernden Strukturen und Kulturen im Vordergrund.

Sylvia Bendel Larcher, Leila Gisin, Verena Glanzmann, Dominik Godat, Michael Heike, Stephanie Kaudela-Baum, Katrin Kolo, Julia K. Kuark, Erik Nagel, Martin Sprenger

Kapitel 4. Holzschutz in der Planung

Die Gestalt eines Gebäudes hat größten Einfluss auf die Dauerhaftigkeit einer Holzkonstruktion. Die traditionelle Bauweise mit großen Dachüberständen und Opferbrettern vor Balkenköpfen auf einem ausreichend hohen Sockel hat sich über die Jahrtausende der Baugeschichte weltweit als sinnvoll herausgestellt.

Bernhard Kopff

CSR-Kommunikation in der Forstwirtschaft

Im Jahr 2013 jährte sich die Prägung des Begriffs der Nachhaltigkeit durch Hans Carl von Carlowitz (Sylvicultura Oeconomica, 1713) zum dreihundertsten Mal. Sein Werk gilt als eine der ersten Abhandlungen über eine nachhaltige Waldbewirtschaftung und damit als Ausgangspunkt der Nachhaltigkeit. Die 300jährige Nachhaltigkeitsgeschichte hat den Försterinnen und Förstern den verantwortungsvolle Umgang mit der Ressource Wald in Fleisch und Blut übergehen lassen. Mit direkter Folge für die Unternehmenskommunikation der Bayerischen Staatsforsten: Nachhaltigkeit bzw. CSR ist kein Spartenthema, sondern Kern des gesamten forstlichen Handelns und bestimmt damit auch die gesamte Kommunikationsagenda.

Philipp Bahnmüller, Hermann S. Walter, Joachim Keßler

3. Kalkulationsbeispiele

Im folgenden Kapitel werden Kalkulationsbeispiele unterschiedlicher Bauwerksarten mit spezifischen Zahlen vorgestellt. Diese Beispiele sind fertiggestellte Bauprojekte, aus welchen die wesentlichen Gewerke betrachtet werden. Jedes Unterkapitel enthält einen Einführungsteil mit der Darstellung der wichtigsten Bergriffe und einer kurzen Beschreibung der Vorgehensweise bei der Kostenermittlung. Neben den grundsätzlichen bauwerksspezifischen Angaben enthalten die Unterkapitel konkrete Zahlen zu den Bausparten Hochbau, Erdbau, Straßenbau, Brückenbau, Tunnelbau, Spezialtiefbau sowie Stahlbau. Darauf aufbauend erfolgt zunächst die Kalkulation der Einzelkosten der Teilleistungen unter Berücksichtigung der Besonderheiten und Charakteristika dieser Bauwerke. Hierbei wird Fokus auf die einzelnen Kostenarten gelegt. Insbesondere die Kalkulation der Kosten für Lohn, Material und Geräte wird praxisnah dargestellt.

Prof. Dr.-Ing. Dieter Jacob, Dr. Constanze Stuhr, Dr. Christoph Winter, M. Sc. Clemens Müller, Dipl.-Kfm. Markus Passeck, Dipl.-Ing. (FH), Dipl. Wi-Ing. Ahmed Belkaied, Prof. Dr.-Ing. Frank Dahlhaus, Dipl.-Ing., Dipl.-Wi-Ing. Johannes Tröndle, Dipl.-Ing. Heinrich Schulze, Dipl.-Ing. Torsten Hahm, Dipl.-Ing. Tino Weinhold, Dr. Fabian Theis, Dipl.-Wi-Ing., Dipl.-Ing. (FH) Ralf Zietz

Chapter 3. Case Studies

This chapter shows a collection of ‘ordinary BIPV high-quality examples’ realized in the ‘Trentino Alto Adige’ region. The best and most representative case studies were selected out of more than 40 collected buildings. They include several kinds of integration typologies representing both private and public sector, giving an overview of different approaches to the BIPV matter, especially regarding the decision-making related to economic issues. A detailed description of each case study is provided in order to evaluate the BIPV projects from different points of view, starting from the design process phases.

Laura Maturi, Jennifer Adami

Rhomberg Gruppe – In Lebensläufen denken

Wenn man die Welt und die Wirtschaft nachhaltiger gestalten möchte, dann ist die Baubranche nicht der schlechteste Platz, um damit anzufangen: Rund 40 % aller Ressourcen werden hier verbraucht, rund 40 % des Abfallaufkommens und 60 % der Transportbewegungen gehen auf das Konto der Bauunternehmen. Das dachte sich auch Hubert Rhomberg, heute Chef des Bau- und Bahntechnikunternehmens Rhomberg, als er 2002 die Geschäftsführung von seinem Vater übernahm. Ausgehend von dieser Überlegung und aufbauend auf der Historie, den Werten und dem Selbstverständnis des mittlerweile über 130 Jahre alten Familienunternehmens entwickelte Rhomberg in der Folge seine Firma zu einer Unternehmung, in der das Handeln und v. a. die Ergebnisse dieser Handlungen umfassend nachhaltig sind – und zwar im Sinn sozialer, umwelttechnischer und wirtschaftlicher Sinnhaftigkeit. Dazu wurde das Thema in jeden Prozess, jede Maßnahme und jede Tätigkeit in jedem der Geschäftsfelder der Rhomberg Gruppe integriert. Und dieser Weg ist noch nicht zu Ende. Vielmehr ist Rhomberg aktuell dabei, den nächsten Schritt zu gehen und die Art und Weise, wie heutzutage Gebäude entstehen, nachhaltig zu verändern: mit Bauen 4.0.

Bmst. DI Hubert Rhomberg

15. Brandschutz

Prof. Dr.-Ing. Bernhard Weller, Prof. Dr.-Ing. Sylvia Heilmann

16. Bauphysik

Prof. Dr.-Ing. Martin Homann

11. Holzbau

14. Bauen im Bestand

Prof. Dr.-Ing. Uwe Weitkemper

23. Bauzeichnungen

Prof. Dr.-Ing. Uwe Weitkemper

13. Geotechnik

Prof. Dr.-Ing. Christian Moormann

9. Insel der Sommerfrische – Borkum

Derzeit profitiert Borkum vom Klimawandel: die Saison ist länger, da die milden Tage früher anfangen und später im Jahr aufhören. Dem steigenden Meeresspiegel und auch den stärker werdenden Sturmfluten stellt sich Borkum so entgegen, wie seit Jahrhunderten: mit immer massiveren Küstenbefestigungen. Befestigte Dünen, Deiche und Buhnen sollen die Erosion verhindern und die natürlich wandernde Insel am Ort halten, nicht nur zum Schutz der Menschen, sondern auch der Schifffahrtsstraßen, die nahe der Insel verlaufen: Aufrüstung gegen die Natur auf Steroiden.

Gabriele Kerber

1. Sanierung von Fassaden

Ausgehend von der geschichtlichen Entwicklung der Errichtung und Gestaltung von Wohnstätten werden im Kapitel „Sanierung von Fassaden“ traditionelle und aktuelle Bauweisen und Instandsetzungsvarianten für das „Gesicht des Hauses“ betrachtet. Inhaltlich wird ein Bogen von den technischen Grundlagen der Sanierung von Außenwänden über die typischen Bauweisen und Schadensbilder der Fassaden bis hin zu der Vorgehensweise bei der Diagnostik und der Erstellung eines Instandsetzungskonzeptes gespannt. Thematisch untergliedert nach den vorwiegend eingesetzten Baumaterialien werden die Möglichkeiten für die Instandsetzung von Ziegel-, Fachwerk-, Holz- und Betonfassaden erläutert. Ergänzend werden Maßnahmen zur nachträglichen energetischen Ertüchtigung und Begrünung von Außenwänden vorgestellt.

B. Eng. Hardy Dinse

Chapter 1. Immobilienwirtschaftslehre als wissenschaftliche Disziplin

Die Immobilienwirtschaftslehre ist eine noch junge Wissenschaft, die um ihre Anerkennung als eigenständige Disziplin bemüht ist. Wie sich dieses Fachgebiet in die Wissenschaften integriert und inwieweit es als eigenständige Disziplin Daseinsberechtigung hat, soll in diesem Beitrag dargelegt werden. Dabei spielen die Begrifflichkeiten des Wirtschaftens sowie der Wissenschaft eine zentrale Rolle.

Nico B. Rottke

3. Wärmebrücken

Zu einem guten Wärmeschutz gehören nicht nur hochwärmedämmende Bauteile, sondern auch entsprechende Bauteilanschlüsse. Im Bereich dieser Anschlüsse besteht die Gefahr zusätzlicher Wärmeabflüsse und niedriger raumseitiger Bauteiloberflächentemperaturen während der Heizperiode.

Prof. Dr.-Ing. Anton Maas

4. Lüftung

Die Form der Lüftung hat einen entscheidenden Einfluss sowohl auf das thermische Verhalten von Gebäuden als auch auf die Raumluftqualität. Bei der Mehrzahl der heute existierenden Gebäude erfolgt die Lüftung über Fenster und Türen oder andere Öffnungen in der Gebäudehülle.

Prof. Dr.-Ing. Anton Maas

7. Hygrische Beanspruchung von Bauteilen

Definitionsgemäß ist Schwinden bzw. Quellen von Baustoffen die Volumenänderung oder Längenänderung als Folge von Austrocknung bzw. Wasseraufnahme. Die meisten Baustoffe zeigen ein reversibles Quellen und Schwinden als Folge wechselnder Wassergehalte, manche Baustoffe zusätzlich ein irreversibles Anfangsschwinden, wie frisches Holz oder neue zementgebundene Bauteile, wenn sie erstmalig austrocknen.

Prof. Dr.-Ing. Martin Homann

8. Wärmeschutztechnische Anforderungen

Die wärmeschutztechnischen Vorschriften im Hochbau wurden in den letzten Jahren wegen der ständig wachsenden Bedeutung des Wärmeschutzes immer umfangreicher und anspruchsvoller hinsichtlich des Anforderungsniveaus.

Prof. Dr.-Ing. Anton Maas

H

Dr.-Ing. Uli Gelbrich, Dr. phil. Georg Reinwaldt

4. Arbeitstechniken im 2D-CAD

In diesem Kapitel wird die Palette der Konstruktions-funktionen behandelt. An die Analyse dieser Funktionen sind Übungen angeschlossen, die den Einstieg in die neue Materie erleichtern.

Thomas Pfeiffer

5. Fallbeispiele

In diesem Kapitel werden ganz unterschiedliche Konzepte zu Projektarbeiten an verschiedenen Hochschulen vorgestellt. Die Verbreitung von Projektarbeiten über eine ganze Hochschule ist möglich, wie das Beispiel der Hochschule Augsburg zeigt. Exemplarisch wird das Organisationskonzept für Projektarbeiten an der Fakultät Informatik vorgestellt. Studentische Beratungsprojekte finden sehr erfolgreich an der Hochschule München in Kooperation mit Unternehmen statt und tragen damit auch zum Image der Hochschule bei. An der Hochschule Rosenheim werden im Kontext des Bachelorstudiengangs Informatik in zwei aufeinander folgenden Projektarbeiten konträre Ansätze der Projektabwicklung mit den Studierenden und in Kooperation mit regionalen Unternehmen praktiziert. So erleben die Studierenden sowohl einen klassischen als auch agilen Projektmanagement-Ansatz und können dadurch wertvolle Erfahrungen für den Berufsalltag sammeln. Ein letztes Fallbeispiel beschreibt die Realisierung unternehmerisch orientierter Medienprojekte an der Hochschule Würzburg, für welche das didaktisches Gesamtkonzept ZAPAZ entwickelt wurde.

Claudia Stöhler, Claudia Förster, Lars Brehm

2. Technische Regeln für Schalungen und Gerüste

Schalungen und Traggerüste im Ingenieurbau werden heute nicht mehr nach handwerklichen Erfahrungen errichtet, sondern nach Sicherheits- und Wirtschaftlichkeitskriterien berechnet und konstruiert. Mit der Berechnung wird der Nachweis der Standsicherheit und der Gebrauchstauglichkeit erbracht. Grundlage der Berechnung und der notwendigen Konstruktionszeichnungen sind einschlägige, verbindliche, technische Regeln, die sich von denen für Dauerbauwerke entsprechend Tafel 1.1 deutlich unterscheiden.Zum Verständnis der auf Schalungen und Gerüste anzuwendenden technischen Regelwerke in Deutschland und darüber hinaus im Rahmen der Europäischen Union erfolgt eine knappe Darstellung der Entwicklung und der Zusammenhänge.

Wolf Jeromin

Kapitel 6. Ansichten und Einsichten von Experten

Die akademische Sicht des Kommunikationsmanagements wird in diesem Abschnitt mit den Ansichten und Einsichten von Projektmanagern, Bauherren und Fachjournalisten konfrontiert. Sie haben in ausführlichen Interviews ihre Lösungsansätze zum Aufbau der Projektkultur und die Probleme in der internen Kommunikation dargestellt, externe Kommunikationskonzepte offengelegt. Diese Beispiele zeigen, wie breit das Spektrum an Möglichkeiten ist und wie unterschiedlich die Unternehmen agieren. Die befragten Unternehmen sind mit Sicherheit allesamt zu den Besten der Branche zu zählen; dennoch wurden auch bei diesen Leuchtturmunternehmen Schwächen ganz deutlich angesprochen. Die leitenden Redakteure von Architekturzeitschriften beklagen, dass die große Mehrzahl der „kommunikativen Player“ bei Bauprojekten die Notwendigkeiten einer professionellen internen und externen Kommunikation negiert oder hat zumindest massiven Verbesserungsbedarf. Die Expertenmeinungen in diesem Abschnitt zeigen, dass es „Luft nach oben“ gibt, deren Aufwind genutzt werden kann, um sich aus der Masse herauszuheben.

Wolfgang Immerschitt

Kapitel 6. Innovation und Unternehmenskultur

Eine große Herausforderung für die Innovation liegt darin, dass die heutige Managementausbildung auf Ansätzen eines „linearen Denkens“ beruht. Es ist allerdings logisch unmöglich, dass disruptive Innovationen auf Basis bestehender Beobachtungen linear abgeleitet werden können. Die Aufgabe des CEO liegt darin, eine Kultur zu formen, die das „design thinking“ (Denken in Geschäftsmodellen) fördert. Neben der Erschaffung einer innovationsförderlichen Kultur liegt eine weitere Hauptaufgabe des CEO im sogenannten „Empowerment“.

Tobias Augsten, Harald Brodbeck, Beat Birkenmeier

Chapter 3. Sicherung von Geländesprüngen

Natürliche Böschungen haben bei ihrer Entstehung eine maximale Neigung eingenommen. Der Zustand in dem sie entstanden sind war im Grenzgleichgewicht (Sicherheit ƞ = 1,0). Später können sich durch äußere Umstände die Materialkennwerte verändert, bzw kann sich auch sich der Wasserhaushalt im Untergrund (Böschung) zum Vorteil verändert haben.

Bernhard Wietek

„Gesetzgeber werden solche Bauten sein“. Die Rolle des Bauens und von Bauten in der anthroposophischen Bewegung

Weltanschauliche Gruppen haben nicht selten ein besonderes Verhältnis zur Gestaltung ihrer Umwelt. Das kann vom pragmatischen Bau oder Ausbau von Räumen für spezielle Veranstaltungsformen bis hin zur symbolischen Aufladung von Formen und Details reichen. Das im Beitrag untersuchte Beispiel der Anthroposophischen Gesellschaft in ihrem engen Verhältnis zu den zwei Goetheanumbauten ist sicher nicht beispielhaft im Sinne seiner Übertragbarkeit auf (viele) andere Gruppen. Es ist aber beispielhaft, weil es zeigt, welche engen ideellen und praktischen Verbindungen zwischen weltanschaulichen Gruppierungen und ihrer Architektur möglich sind und wo diese liegen können.

Henrik Hilbig

5. Physikalisch abbindende Klebstoffe

Diese Klebstoffe, besser deren Polymere, befinden sich hinsichtlich ihres chemischen Aufbaus bereits in ihrem vom Klebstoffhersteller bereitgestellten „Endzustand“ und unterliegen daher keiner chemischen Reaktion. Da diese in der Regel im festen Zustand vorliegen, bedürfen sie beim Auftragen auf die Fügeteile für benetzungsfähige Eigenschaften „Verarbeitungshilfen“. Beispielsweise Lösungsmittel (Lösungsmittelklebstoffe), Wärme (Schmelzklebstoffe), Emulgatoren und wässrige Phase (Dispersionsklebstoffe) als fast ausnahmslos einkomponentige Systeme. Beschrieben werden ergänzend Haftklebstoffe, Klebstoffe auf natürlicher Basis (Casein, Dextrin) sowie Klebstoffe auf anorganischer Basis.

Gerd Habenicht

9. Klebtechnische Eigenschaften wichtiger Werkstoffe

Die in Kapitel 8 dargestellten Grundlagen und Kriterien zur Klebstoffauswahl beziehen sich in weiten Bereichen auf fertigungstechnische Anwendungen im industriellen Maßstab. Die Erfahrung zeigt, dass sich der Anwender im nichtindustriellen Bereich bei der Klebstoffauswahl mehr an den zu klebenden Werkstoffen und deren klebtechnischen Eigenschaften orientiert. Aus diesem Grund werden bei der Beschreibung der Werkstoffe in diesem Kapitel ebenfalls Hinweise auf die jeweils empfohlenen oder auch nicht empfohlenen Klebstoffe mit den entsprechenden Begründungen gegeben. Die folgenden Werkstoffe stehen im Mittelpunkt der Beschreibungen: Metalle, Kunststoffe, Glas, Gummi und Kautschukprodukte, Holz- und Holzprodukte, poröse Werkstoffe.

Gerd Habenicht

Chapter 6. Vom Amerikanismus zur Baunormung

„Professor Ernst Neufert, Leiter der Bauabteilung der ehemaligen staatlichen Bauhochschule Weimar, wurde als Leiter der Bauabteilung der Kunstschule Itten, Berlin, berufen. Damit geht auch ein wesentlicher Teil der Weimarer Bauhochschüler nach Berlin.

Patricia Merkel

Chapter 5. Ernst Neufert an der Staatlichen Bauhochschule Weimar – Zusammenarbeit mit Otto Bartning, 1926–30

Die Urheberschaft des Gedankenguts des Bauhauses wird vorwiegend allein den Bemühungen Walter Gropius’ zugeschrieben. Doch neben Gropius gibt es noch einen weiteren, aber seltener genannten Urheber, dem in besonderer Weise die Formulierung des neuen Unterrichts- und Lehrprogramms zuzuschreiben ist, die im überwiegenden Teil der Literatur als „Bauhaus-Idee“ formuliert wird: Otto Bartning.

Patricia Merkel

Chapter 1. Grundsätzliches zur Projektentwicklung

Die allgemeine Betriebswirtschaftslehre wird in die drei Leistungsphasen: Beschaffung, Produktion und Absatz unterteilt. Eine Strukturierung erfolgt hier nach dem betrieblichen Leistungserstellungsprozess. Sofern die Immobilienwirtschaft als ein Teilgebiet der Betriebswirtschaftslehre gesehen wird, ist es naheliegend, dass für deren inhaltliche Bestimmung die herkömmlichen Strukturen der Betriebswirtschaftslehre analog verwendet werden.

Willi Alda, Joachim Hirschner

Denkmalgerechte Dach- und Geschoßdeckendämmung mit eingeblasener Zellulose

Die Begriffe "Denkmal" und "Dämmung" scheinen, angesichts allgegenwärtiger Schäden durch falsch geplante oder ausgeführte Dämmarbeiten, pauschal unversöhnliche Gegensätze zu sein.

Christoph v. Stein

Förderung einer nachhaltigen Entwicklung – Das neue Förderprogramm der Deutschen Bundesstiftung Umwelt im Bereich „Denkmal und Energie“

Die Deutsche Bundesstiftung Umwelt (DBU) hat auf die Verabschiedung der Sustainable Development Goals durch die Generaldirektion der Vereinten Nationen sowie auf das Modell der planetaren Grenzen reagiert und zum 01.01.2016 neue Förderleitlinien vorgelegt.

Dr. Paul Bellendorf, Architektin AKNW Dipl.-Ing. Sabine Djahanschah

Chapter 2. Wärmeschutz

Erläuterung wärmeschutztechnischer Begriffe und Darstellung der unterschiedlichen Anforderungen an den Wärmeschutz und deren Berechnung und Bemessung.

Wolfgang M. Willems, Kai Schild, Diana Stricker

Chapter 5. Bauakustik

Wiederholung der Grundlagen zu den verschiedenen Arten des Schallschutzes, den Anforderungen nach DIN und Darstellung der erforderlichen Nachweisverfahren.

Wolfgang M. Willems, Kai Schild, Diana Stricker

Flachgeneigte Holzdächer nach aktuellen Normen – welche Bauweisen erfüllen die a. R. d. T.?

In der Einladung zu den Aachener Bausachverständigentagen 2016 wird auf stetig steigende Anforderungen und Erwartungen an Bauwerke hingewiesen, die den Aspekt der Praxisbewährung als wesentliches Element der anerkannten Regeln der Technik in die Defensive drängt.

Dipl.-Ing. Martin Mohrmann

Bedeutung kleiner Leckagen in Luftdichtheitsschichten – Ergebnisse aus der Bauforschung

Mit steigenden Anforderungen an z. B. den Wärme- und Feuchteschutz sowie Bemühungen beim energiesparenden Bauen wurden Spezialbaustoffe und messtechnische Ausrüstungen im Themenbereich Luftdichtheit/ Luftdurchlässigkeit entwickelt.

Dr. Klaus Vogel, Dipl.-Ing. Silke Sous

Kapitel 3. Beispiele nachhaltiger Geschäftsmodelle

In der Unternehmenspraxis finden sich zahlreiche verschiedene nachhaltige Geschäftsmodelle. Dieses Kapitel präsentiert über 800 Beispiele nachhaltiger Geschäftsmodelle. Für jedes Beispiel ist eine Internet-Adresse für die Vertiefung aufgeführt. Die Geschäftsmodelle sind in der Struktur der neu entwickelten Typologie nachhaltiger Geschäftsmodelle (aus Abschn. 2.7) dargestellt.Der Leser kann anhand der Beispiele nach neuen Ansätzen für sein Wirken suchen. Es kommt dabei nicht nur auf den Inhalt des Geschäftsmodells an, sondern wie das eigene Geschäftsmodell adaptiert wird bzw. wie ein neues Geschäftsmodelle entwickelt werden kann. Hannah Arendt nennt es die Potenz der Freiheit im Gegensatz zu der Notwendigkeit zur Selbsterhaltung (Arendt, H., Vita active, Piper, München, 1983). Der Leser sollte also solche Geschäftsmodelle für eine vertiefte Betrachtung auswählen, die nach individueller Einschätzung eine sinnstiftende Aufgabe darstellen und Spaß bei der Arbeit versprechen.

Prof. Dr. Klaus-Michael Ahrend

Der Exilant als Gesellschaftsbiograph. Kracauer mit Offenbach in Frankreich

Am 24. Februar 1931 erscheint in der Frankfurter Zeitung eine Miszelle, die andeutet, wie unversehens und unfreiwillig man sich im Exil wiederfinden kann. Das Unbehaustsein beginnt, wenn Andere ihre Ohren verschließen und Fenster verriegeln. Die ersten Stationen des Exils sind die toten Winkel der allgemeinen Aufmerksamkeit.

Ethel Matala de Mazza

5. Ausgewählte Geschäftsvorfälle in Industrieunternehmen

Industriebetriebe sind – wie Abb. 5.1 zeigt – auf zwei Seiten mit Gütermärkten verbunden: von den Beschaffungsmärkten beziehen die Unternehmen Waren bzw. Produktionsfaktoren, auf den Absatzmärkten werden die erstellten Produkte verkauft. Dazwischen liegt der so genannte Transformationsprozess: Die eingekauften Produktionsfaktoren werden zu verkaufsfertigen Erzeugnissen verarbeitet.

Mirja Mumm

13. Technisch Denkmale der dritten Hauptperiode des Freiberger Bergbaus aus dem 18. bis 19. Jahrhundert

Für die Zeit von etwa 1780 bis 1870 waren - der allgemeinen Entwicklung der Produktivkräfte zur Zeit der Industriellen Revolution gemäß - für den Freiberger Bergbau größere Gruben typisch. Sie waren meist aus dem Zusammenschluß älterer kleinerer entstanden, bauten nun in einem großen Grubenfeld zahlreiche Gänge ab, besaßen deshalb meist auch mehrere Sehachtanlagen und mußten für die neue Technik des 19. Jahrhunderts auch neue Gebäude errichten. Sie hatten nun meist mehrere hundert Mann Belegschaft und setzten neben den traditionellen Wasserrädern ab 1820 Wassersäulenmaschinen und ab 1844 Dampfmaschinen ein. Da die alten Schächte meist weiterverwendet wurden, blieben neben den Neuanlagen oft auch Bauwerke aus älterer Zeit erhalten. Damit repräsentiert die gegenwärtig sichtbare Bausubstanz nicht nur das 18. bis 19. Jahrhundert, sondern bezeugt oft auch ältere Perioden der Freiberger Bergbaugeschichte.

Otfried Wagenbreth, Eberhard Wächtler

Chapter 7. Konstruktive Durchbildung von Details

Generell gilt für die konstruktive Durchbildung von Details im Glasbau, dass die Besonderheiten des spröden Werkstoffs zu berücksichtigen sind. Im Gegensatz zu Stahl verfügt der ideal-elastische Werkstoff Glas auf makroskopischer Ebene über keine plastischen Eigenschaften, sodass insbesondere Spannungsspitzen bzw. -konzentrationen, wie sie beispielsweise bei lokalem Kontakt mit einem harten Gegenstand auftreten, durch lokales Plastizieren nicht kompensiert werden können. Ein Kontakt von Glas mitWerkstoffen, deren Oberflächenhärte höher als die des Glases ist, muss daher dauerhaft ausgeschlossen werden, um Oberflächenschädigungen bzw. Bauteilversagen zu vermeiden.

Jens Schneider, Johann-Dietrich Wörner, Frank Schneider, Sebastian Schula, Johannes Kuntsche

Wortlaut: Verordnung über die Honorare für Architekten- und Ingenieurleistungen (Honorarordnung für Architekten und Ingenieure – HOAI) Vom 10. Juli 2013

Diese Verordnung regelt die Berechnung der Entgelte für die Grundleistungen der Architekten und Architektinnen und der Ingenieure und Ingenieurinnen (Auftragnehmer oder Auftragnehmerinnen) mit Sitz im Inland, soweit die Grundleistungen durch diese Verordnung erfasst und vom Inland aus erbracht werden.

Rudolf Jochem, Wolfgang Kaufhold

Kommentar: Vorbemerkungen

Seit 1950 galt die Gebührenordnung für Architekten (GOA) im Wesentlichen unverändert als Höchstpreisverordnung. Mit Inkrafttreten der ersten HOAI 1977 am 01.01.1977 wurde sie aufgehoben und abgelöst. Für Architektenleistungen bei raumbildenden Ausbauten und Freianlagen, städtebaulichen und landschaftsplanerischen Leistungen sowie Ingenieurleistungen für Tragwerksplanung wurde mit der HOAI erstmals ein Honorarrecht auf gesetzlicher Grundlage geschaffen.

Rudolf Jochem, Wolfgang Kaufhold

gerade – gebogen – gekrümmt Geometrische Erzeugung gekrümmter Flächen

Die geometrische Erzeugung gekrümmter Flächen, insbesondere aus geraden bzw. ebenen Materialien war Thema eines Seminars zur Gestaltungsgeometrie, Beispiele wurden untersucht und exemplarisch modelliert. Die Geometrie der Krümmungen und Strukturierungsmöglichkeiten von Flächen bildeten die Grundlage der Auseinandersetzung mit dem Thema. Ausgehend von der idealen Geometrie, wie zum Beispiel der Kugel, musste überlegt werden, welche Möglichkeiten zur Umsetzung und Annäherung der Form bestehen.

Udo Beyer

4. Abschluss des Einsatzes

Mit der Endabnahme entscheidet sich der Erfolg der Arbeit des Bauleiters und seines Unternehmens. Deshalb sind dafür alle Voraussetzungen rechtzeitig zu schaffen. Ei besonderes Augenmerk gilt dabei den zahlungsauslösenden Dokumenten, die im Ausland sehr unterschiedliche Formen annehmen können. Für den Abbau der Baustelleneinrichtung, die Rückführung der Teammitglieder und der Ausrüstungen sind rechtzeitig alle notwendigen landesspezifischen Ausreise- und Transport-Dokumente zu beschaffen.

Konrad Micksch

5. Internationale Normen

Bei der Übernahme der Funktion eines Bauleiters im Ausland sind die gemäß Vertrag geltenden ausgewählten internationalen oder auch nationalen Normen zu beachten. An dieser Stelle konnten nur die häufig genutzten Normen genannt werden. Die jeweiligen Anforderung an Material, Qualitäts- und Funktionsnachweis können wesentlich von den DIN-Normen abweichen und Gegenstand von Abnahmeverweigerungen werden, wenn deren Nachweis fehlt oder nicht die vereinbarten Maßeinheiten verwendet wurden.

Konrad Micksch

ENERGY PARK BUILDING 03 – Certified Under Platinum LEED for Core & Shell v2.0

The Energy Park of Vimercate, just outside Milan, stands as the true answer to all the companies operating in Hi-Tech, telecommunications and IT, and which are planning to rationalize their rents and energy bills while improving the environmental and working conditions of their employees. The Building 03 of the Energy Park is the first Italian building ever to be issued the LEED Platinum certificate. There are only six more Platinum-certified buildings in Europe, more precisely in Sweden, Finland, Luxembourg and Germany.The Building is part of the Technology Park of Vimercate and it was built by SEGRO, an investment and development firm, the European leader in the supply of flexible spaces and business solutions. It is a project for the development of an area that was already known for its industrial/manufacturing vocation, in order to achieve a modern, sustainable transformation that is mandatory if this area is to survive in the future.The building won the LEED Platinum certificate thanks to the optimum solutions regarding energy consumption, lighting, use of water and of other materials, and thanks to a wide range of strategies aimed at enhancing the sustainability of this structure, which is the subject of this paper.

Marzia Morena, Angela Silvia Pavesi, Andrej Adamuščin

Chapter 1. Einführung

Die Statik ist ursprünglich ein Teilgebiet der Mechanik. Mit dem Entwurf von immer komplexeren Tragsystemen hat sie sich jedoch unabhängig von der Mechanik weiterentwickelt. Heute ist die Baustatik als Folge der auch in Grenzbereichen der Tragfähigkeit geplanten modernen Konstruktionsweisen und mit den hierfür notwendigen weitentwickelten Berechnungsverfahren als eigenständiges Fachgebiet für das Bauwesen unentbehrlich.

Dieter Dinkler

Chapter 3. Szenewirtschaft und ästhetische Subkulturalität der (Berliner) Techno-Szene

Nachdem im ersten Teil die Grundlagen und der aktuelle Forschungsstand dargelegt und diskutiert wurden, werden im Folgenden darauf aufbauend, die Thesen der Dissertation entwickelt und erläutert.

Jan-Michael Kühn

Chapter 2. Hallenbau

Grundaufgabe im Hallenbau ist die Schaffung einer Gebäudehülle über großen, möglichst stützenfreien Grundrissen. Die Aufgabe des Tragwerksplaners besteht in Entwurf und Bemessung eines Tragwerkes zur Weiterleitung aller auf diese Gebäudehülle wirkenden Lasten in den Baugrund. Im Hallenbau sind Schnee, Wind, Eigengewicht und eventuelle Lasten aus Kranbetrieb die maßgebenden Einwirkungen.

Manuel Krahwinkel, Rolf Kindmann

1. Größen, Formeln, Bemessung

Das Kapitel 1 vermittelt eine Übersicht für den schnellen Gebrauch von Größen, Einheiten und Zeichen. Es folgt die Darstellung wichtiger Grundlagen der Mathematik, Lastannahmen und einfacher statischer Systeme. Schließlich werden Hinweise zu charakteristischen Festigkeiten und Tragfähigkeitsnachweisen für Berechnungen im Mauerwerk, Holz- und Stahlbau sowie Stahlbetonbau gegeben. Für eine weitere Vertiefung des Themas empfiehlt sich der Wendehorst Bautechnische Zahlentafel

Dipl.-Ing., Dipl.-Kfm. Joachim Martin, Dipl.-Ing. Angelika Martin

11. Schalung und Gerüste

Systemschalungen und Systemgerüste haben den Baustellenbetrieb in vielen Bereichen sehr vereinfacht. Dennoch sind Kenntnisse in diesen Feldern für eine erfolgreiche und effektive Bauleitung unverzichtbar. In diesem Kapitel werden Hinweise und Empfehlungen für die Bemessung und Einsatz von Schalungen, Trag- und Arbeitsgerüsten für den Baustellenbetrieb gegeben.

Prof. Dr.-Ing. Thomas Krause, Dipl.-Ing. Nobert Kremer

5. Baukosten und Finanzierung

Nach der für die Kostenermittlung von Hochbauten notwendigen Darstellung der Grundlagen zur Berechnung der Flächen- und Rauminhalte (Normen und Verordnungen) werden die Kostengruppen nach Kostengliederung der DIN 276 eingehend dargestellt. Die für eine aktuelle oder zurückliegende Ermittlung der Kostenrichtwerte erforderliche Anwendung der Baupreisindizes für die Bauwirtschaft wird mit umfangreichem statistischen Datenmaterial ermöglicht. Ebenso werden dann mithilfe der in umfangreichen statistischen Daten dargestellten Kostenkennwerten gemäß NHK 2010 die Herstellkosten von Hochbauten ermittelt, wobei der Anteil einzelner Leistungen oder Gewerke mittels Wägungsanteile bestimmbar ist. Die Kostenschätzung für Ingenieurbauwerke erfolgt nach den Richtwerten für deren spezifischen und geschätzten Materialverbrauch.Die Kosten für Beratende Ingenieurleistungen bestimmen sich nach der HOAI, wobei hier die beiden in der späteren Berufspraxis der Studierenden des Bauingenieurwesens möglicherweise öfters vorkommenden Leistungsbilder besonders hervorgehoben werden, nämlich die Bauleitplanung sowie die Tragwerksplanung.Zwecks Ermittlung der Kosten der Baunebenleistungen (KG 700) wird mithilfe der Verwaltungsgebührenordnung die Ermittlung der Gebühren der Behörden sowie mithilfe des Gerichts- und Notarkostengesetzes die Gebühren für Gerichte und Notare ermöglicht.Die Ermittlung des Bodenwertes unbebauter Grundstücke wird mithilfe des Bodenrichtwertes nach der Immobilienverordnung dargestellt; die Wertermittlung von Grundstücken und Gebäuden erfolgt mithilfe der in der neuen Immobilienwertermittlungsverordnung dargestellten Sachwert- , Ertragswert,- und Vergleichswertverfahren. Zur Ermittlung der Finanzierungskosten baulicher Anlagen werden umfangreiche statistische Datenreihen zur Verfügung gestellt und die Möglichkeiten privater Finanzierungs- und Besicherungsinstrumente und deren vergleichende Konditionen aufgezeigt. Für die Finanzierung von Bau und Betrieb Öffentlicher Bauten werden verschiedene Modelle der Private Public Partnership (Betreiberoder ÖPP-Modelle) im Überblick dargestellt.Die Wirtschaftlichkeitsberechnungen von Gebäuden erfolgt durch eine eingehende Beschäftigung mit den Kapitalkosten, den Bewirtschaftungskosten, den Betriebskosten, den Instandhaltungs-, Modernisierungs- und Reparaturkosten, den Verwaltungskosten sowie den Baunutzungskosten.

Prof. Dipl.-Ing., Dipl.-Wirt.-Ing. Karl-Helmut Schlösser

Chapter 6. Starkregen

Zu den grundlegenden Anliegen von Gebäuden gehört das Ziel, ihre Bewohner und Nutzer unter anderem vor der direkten Einwirkung des Regens zu schützen. Dabei sollen die maßgebenden Elemente der baulichen Hülle, und hier vor allem das Dach sowie die Fassade, welche den horizontalen und vertikalen Abschluss des Gebäudes bilden, dieser Einwirkung in ihrer zu erwartenden Intensität dauerhaft und schadensfrei widerstehen können.

Bernhard Weller, Marc-Steffen Fahrion, Sebastian Horn, Thomas Naumann, Johannes Nikolowski

Chapter 7. Technik und Modalität

Der Ingenieur, so Robert Musil im Mann ohne Eigenschaften, ist ein Möglichkeitsmensch. Wie wichtig Modalbegriffe für das Verständnis von Technik sind, belegt das Cassirer-Zitat im Anthropologie-Kapitel, und in der Artefakt-Ontologie werden Modalbegriffe Nicolai Hartmann folgend zu den Fundamentalkategorien gezählt; auch in andern Abschnitten zeigte sich das Möglichkeitsdenken als zentral für die Technik. Dieses gilt es in einer Analyse technikrelevanter Modalitäten zu vertiefen, um Formen technischer Notwendigkeit und Möglichkeit bis zur Fiktionalität und Virtualität zu betrachten.

Hans Poser

1. Trends bei Gebäuden und Prozessen

Will man den aktuellen Zustand des Bauens und des dafür erforderlichen Projektmanagements beschreiben, ist ein Blick in die Vergangenheit nützlich. Was ist in der Zwischenzeit passiert und warum hat sich alles so entwickelt, wie es sich heute darstellt? Man kann daraus lernen, wie man die Zukunft des Bauens positiv mitgestalten kann.

Hans Sommer

3. Arbeitsmarkt nach Branchen

Ingenieure finden in fast allen Branchen und Wirtschaftszweigen interessante Tätigkeitsfelder. Naturgemäß ist vor allem die Industrie wichtigster Arbeitgeber. Aber auch Öffent. licher Dienst, Verbände und Vereine, Beratungsfirmen, Ingenieur- und Architekturbüros, das Bildungswesen sowie Finanzdienstleister bieten attraktive Arbeitsbereiche.

Elke Pohl, Bernd Fiehöfer

Individual Serialism Through the Use of Robotics in the Production of Large-Scale Building Components

In collaboration with ETH Zurich and industry partners, Swiss firm ERNE AG Holzbau has developed one of the largest robots for building component manufacturing in Europe. This multifunctional 7-axes machine can manufacture large building components from many different materials on an industrial scale, making it possible to mass produce complex shapes in an economically feasible way. Due to comprehensive planning and production within a digital chain, size restrictions only become an issue when a length of 48 m is reached.

Martin Krammer

Innendämmung bei Holzbalkendecken – Regeln für eine schadenfreie Sanierung

Die Auswirkungen von Innendämm-Maßnahmen in der Zone des Balkenkopfs werden erläutert. Die Bestandsuntersuchung wird als wichtige Grundlage hervorgehoben. Außerdem werden einige wichtige Bedingungen angegeben, die bei der Planung und Ausführung zu beachten sind. In der Regel sollte die Balkenkopfsituation mit einer hygrothermischen Simulation nachgewiesen werden, damit eine Grundlage zur Einschätzung aus bauphysikalischer und holzschutztechnischer Sicht besteht.

M. Sc. Dipl.-Ing. (FH) Ulrich Arnold, Dipl.-Ing. Ulrich Ruisinger

Europäisches Leuchtturm-Projekt im nachhaltigen Hallenbau

Wir sind überzeugt, dass nach vielen Jahren des klassischen Hallenbaus nunmehr die Entwicklung zu nachhaltiger und langfristiger Denkweise unter Beachtung der Lebenszykluskosten geht. „Mit der Realisierung des Leuchtturm-Projekts (LT1) – ein neues Modell eines innovativen und nachhaltigen Hochregallagers mit Vorbildwirkung hinsichtlich Bauökologie, Lebenszykluskosten, Energieeffizienz und Arbeitsplatzqualität – können wir unseren bereits bestehenden Wettbewerbsvorteil eines nachhaltigen Logistik-Unternehmens weiter ausbauen“, resümiert Max Schachinger, der in dritter Generation das Unternehmen Schachinger leitet.Unser realisiertes LT1-Projekt ist dreifach zertifiziert und stellt mit fünf anerkannten nationalen und internationalen Preisen das wohl meist ausgezeichnete Warehouse Europas dar.

Inge Hiebl

1. Die Berechnung elastischer Verformungen

Bisher haben wir uns beschäftigt mit der Frage nach den Kräften bzw. Kraftgrößen, die in einem Tragwerk auftreten. Dadurch, dass wir unsere Untersuchungen beschränkten auf statisch bestimmte Systeme, waren wir in der Lage, diese Frage vollständig zu beantworten, ohne uns um die dabei auftretenden Verformungen zu kümmern.

Otto Wetzell, Wolfgang Krings

2. Grundzüge der Theorie 2. Ordnung und Einführung in die Stabilitätstheorie

Wenn wir unsere bisherigen Untersuchungen daraufhin prüfen, ob alle in der Baupraxis vorkommenden Fälle behandelt wurden, dann stellen wir fest, dass ein wichtiges Konstruktionselement fehlt: Die Stütze, allgemein der Druckstab.Schon bei einem einfachen Versuch wie der Druckbeanspruchung einer Reißschiene zeigt sich, dass hier Versagen nicht eintritt durch Erreichen bzw. Überschreiten einer Beanspruchungsgrenze des Materials sondern durch etwas, das man mit Ausweichen bezeichnen könnte. Bei welcher Belastung z.B. ein solches Ausweichen eintritt, soll in diesem Kapitel untersucht werden.

Otto Wetzell, Wolfgang Krings

2. Schnittgrößen und zugehörige Spannungen in Stabquerschnitten

In unseren bisherigen Betrachtungen ist die Frage nach der Beanspruchung von Bauteilen nur am Rande erwähnt worden. Ihre Beantwortung stellt zwar nicht das Endziel unserer Bemühungen dar, ist jedoch im Hinblick auf die Notwendigkeit, Bauteile zu entwerfen und wirtschaftlich zu bemessen, von entscheidender Wichtigkeit. Tatsächlich gibt ihre Behandlung einem großen Teil der bisher angestellten Untersuchungen erst ihren Sinn. Während nämlich die Kenntnis der Stützgrößen eines Bauteils für sich als wünschenswert erkennbar ist, konnte die Kenntnis der Schnittgrößen bisher nicht konkret verwertet werden.

Otto Wetzell, Wolfgang Krings

Werkraum Bregenzerwald: Not Just a Matter of Form

The Bregenzerwald craftspeople are known for the high formal quality of their work. This is the result of a conscious and organized effort to explore traditional artisan knowledge vs. contemporary design, cooperation vs. competition - knowing what one wants as a prerequisite for being able to integrate outside influences in a harmonious way.

Claudia Schwartz, Rupert Steiner

3. Erfahrungen in den Fallstudienregionen

Das Kapitel beinhaltet Ergebnisse einer qualitativen Analyse der wirtschaftlichen Resilienz in deutschsprachigen Regionen, wobei hier fünf Regionsgruppen (Leitindustrieregionen, urbane Dienstleistungsregionen, altindustrielle Regionen, kleine Großstadtregionen ohne eindeutiges Oberzentrum und ländlich-periphere Regionen) unterschieden werden.

Rüdiger Wink, Laura Kirchner, Florian Koch, Daniel Speda

6. Products and Architecture: Examples of Biomimetics for Buildings

Nature has developed solutions for itself over time through complex networks. This strategy can be confirmed as successful in comparison to more technical, “linear” optimizations. On the contrary, natural optimization succeeds through reproduction, mutation, recombination, and selection, as well as the use of failures as a means of improvement.

Göran Pohl, Werner Nachtigall

Das LifeCycle Tower-System – ein erprobtes Modell für ressourcen- und energieeffizientes Bauen mit Holz im urbanen Raum

Die Energiewende, d. h. der Ausstieg aus der atomaren und fossilen Energiewirtschaft und eine 100 %-Energieversorgung durch erneuerbare Energien (künftig mit EE abgekürzt) ist eines der wichtigsten Vorreiterprojekte des gesellschaftlichen Transformationsprozesses zu einem nachhaltigen Wirtschaften. Gelingt sie nicht, gibt es auch keine Nachhaltigkeit. Der vorliegende Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, welche Kernthemen aus gesellschaftlicher Sicht und aus Sicht der Unternehmen wesentlich für eine Nachhaltige Energiewirtschaft sind. Wo sollten und können Unternehmen Verantwortung übernehmen? Wo sind zusätzliche Leitplanken notwendig?

Hubert Rhomberg

3.. Schallschutz

Schallschutz ist heute wichtiger als früher, weil

durch moderne Technik mehr Schall erzeugt wird,

moderne Bauweisen dünnere und leichtere Bauteile gestatten.

8. Bauakustik

Zur Vermeidung von Redundanzen und zur Beschränkung des Umfangs sind nicht bei allen Formeln die Einzelkomponenten aufgeführt, sondern es wird in dem Zusammenhang auf die vorstehende Tabelle verwiesen.

9. Verarbeitung der Polymerwerkstoffe

Gleichmäßige Erwärmung (Gas, Luft, Flüssigkeiten, Heizelemente, Strahlung) bis in den thermoelastischen Zustand. Die Umformkräfte müssen wegen der Rückstellwirkung bis zur Abkühlung in den Bereich FEST (Bild 6.9) aufrechterhalten werden, bei PVC hart z. B. bis ca. 50 °C.

2. Aufnehmen eines Bauwerkes

Das gesamte Themenfeld der Bauleitplanung nimmt im Berufsalltag eines Bauzeichners bzw. einer Bauzeichnerin einen hohen Stellenwert ein. Alles was ein/e Bauzeichner/in zeichnet, findet seinen Ursprung in der Bauleitplanung und eingrenzend im Flächennut- zungs- und Bebauungsplan. Der Flächennutzungsplan und darauf aufbauend der Bebauungsplan ist die Grundlage für das weitere Handeln von Architekten, Ingenieuren, Bauherren usw. (siehe Lernfeld 1)

13A+I. Konstruieren eines Daches

Mit den im Wohnungsbau üblicherweise verwendeten Holzwerkstoffen und Bauweisen lassen sich Stützweiten von etwa 12,00 Metern überbrücken. Um die im Industriebau anfallenden größeren Stützweiten zu erreichen wurden in den vergangenen Jahren von der holzverarbeitenden Industrie neue Holzwerkstoffe und -konstruktionen entwickelt mit denen Spannweiten von bis 40,00 Metern möglich sind. Diese Entwicklungen zeichnen sich besonders durch den Einsatz vorgefertigter Tragelemente anstelle von Vollholzquerschnitten aus. Des weiteren ermöglichen speziell entwickelte Verbindungstechniken unter der Verwendung von Stahlbauteilen hoch belastbare Anschlüsse.

12A+I. Planen einer Halle

Der Wiederaufbau der in der Bundesrepublik Deutschland in den Jahren ab 1945 begünstigte die Entwicklung von industriellen Bauweisen für den Wohnungsbau und Industriebau, da Wohnraum geschaffen werden musste und die Industrie für ihr Wachstum Produktionsanlagen benötigte. Dazu kamen ab 1960 Schulund Hochschulbauten für Bund, Länder und Kommunen. Neben individuell geplanten Bauten mit entsprechendem architektonischem Anspruch wurden Bausysteme entwickelt, die das rationelle Bauen besonders für Industrie und Gewerbe ermöglichten.

8. Planen einer Geschossdecke

Decken tragen als Geschossdecken oder auch als Dachdecken die Verkehrslasten aus der Nutzung auf die Unterkonstruktion, in der Regel Wände, Balken und Stützen ab. Die Decken übernehmen im Rahmen der räumlichen Stabilität die Verteilung und Weiterleitung von horizontalen Lasten am Wandkopf auf die Längswände.

9. Entwerfen eines Dachtragwerks

Holz ist seit Jahrtausenden ein wichtiger Baustoff. Im Rohbau benutzt man es für Decken, Dachgerüste, Fachwerkwände, Ställe und Scheunen. Kleinere Brücken werden ebenfalls ganz aus Holz hergestellt. Auch im Ausbau wird Holz in vielfaltiger Weise für Treppen, Türen, Fenster, Fußböden und Vertäfelungen verwendet. Obwohl es heute für viele dieser Bauteile auch andere Baustoffe gibt, konnten sie das Holz nicht verdrängen. Im Schalungs- und Rüstungsbau des Beton- und Stahlbetonbaus behauptet es sich noch, ebenso wie bei Fertighäusern, Ferienhäusern und Hallenbauten. Durch die Umformung von Holz in Holzwerkstoffe (Furniere, Sperrholz, Spanplatten, Holzfaserplatten u.a.) haben sich die Verwendungsmöglichkeiten des Holzes noch erweitert.

3. Kostenartenrechnung

Die Kostenartenrechnung schafft die Datenbasis für die nachfolgende Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung und stellt den Ausgangspunkt der Kostenrechnung dar.

6. Teilkostenrechnung

Die bisher dargestellten Rechnungen und Ausführungen zur Kostenarten-, Kostenstellen- und Kostenträgerrechnung basieren auf dem Vollkostenrechnungssystem. Die Vollkostenrechnung erfasst alle Kostenarten periodengerecht und weist die Kosten den Kostenträgern im Unternehmen zu. Die darauf aufbauenden Angebotspreise und die Betriebsergebnisrechnung sind zweckmäßig, wenn die auf diesem Wege ermittelten Preise vom Markt akzeptiert werden.

II. Wärme

Wohn- und Nutzräume müssen in unseren geografischen Breitengraden während des Winters beheizt werden, um ein für die Menschen thermisch behagliches Raumklima herzustellen; die Gebäudehülle muss eine diese Forderungen entsprechende Schutzfunktion übernehmen und erfüllen (s. Kapitel Klima). Die hierzu erforderlichen wärmeschutztechnischen Maßnahmen an der Gebäudehüle richten sich aber nicht allein nach Erwartungen im Hinblick auf das Raumklima, zusätzlich sind neben Fragen der Wirtschaftlichkeit bei der Herstellung und späteren Unterhaltung des Gebäudes auch Umweltprobleme zu beachten. Bei der Verbrennung von fossilen Brennstoffen entsteht CO

2

. Um die Erdatmosphäre von CO

2

-Emissionen zu entlasten, muss der Verbrauch von Energie für die Gebäudeheizung drastisch gesenkt werden. Um dies zu erreichen, muss der quantitative Wärmeschutz der Gebäudehülle nach den Vorgaben der Energieeinsparverordnung bemessen werden. Nicht zuletzt hat man sich bei der Dimensionierung des Wärmeschutzes und der Auswahl der Baustoffe auch mit dem Problem zu befassen, wie Schäden an Bauteilen durch Feuchteeinwirkung zu verhindern sind. Ein unzureichender Wärmeschutz, z.B. im Bereich von Wärmebrücken, begünstigt die Entstehung von Tauwasserniederschlägen, die wiederum häufig das Auftreten von Schimmelpilzen auf Bauteiloberflächen zur Folge haben.

Richard Jenisch, Martin Stohrer

III. Feuchte

Der Staat darf durch Vorschriften in das Baugeschehen nur dann eingreifen, wenn eine Gefährdung des Lebens oder der Gesundheit der Menschen oder der Umwelt zu befürchten ist. In den Bauordnungen der Bundesländer wird in diesem Sinne Folgendes gefordert (Auszug aus BauO-NW) [54]:

Bauliche Anlagen ... sind so anzuordnen, zu errichten, zu ändern und in Stand zu halten, dass

... insbesondere Leben, Gesundheit oder die natürlichen Lebensgrundlagen nicht gefährdet sind (§ 3).

... durch Wasser, Feuchtigkeit ... Gefahren oder unzumutbare Belästigungen nicht entstehen ... (§ 16).

I. Schall

Lärm ist in den letzten Jahren zu einem zentralen Problem geworden, da unsere Gesellschaft sich auch heute noch häufig darauf beschränkt, die Vorzüge der modernen Technik zu konsumieren und dabei nachteilige Begleiterscheinungen wie z. B. Lärm, hinnimmt. Das steigende Verkehrsaufkommen und die schnelle Entwicklung von städtischen und industriellen Ballungszonen haben dazu geführt, dass in der Bundesrepublik Deutschland heute sich jeder zweite Bürger durch Lärm belästigt fühlt, jeder vierte wird während der Nachtzeit gestört. Dies verwundert nicht, wenn man sich die mögliche Vielfalt der auf uns wirkenden Schallimmissionen vor Augen führt:

Geräusche aus der Nachbarwohnung

laute Geräte im eigenen häuslichen Bereich

Verkehrslärm (auch im eigenen Auto!)

Lärm von Industrie- und Gewerbebetrieben

Lärm am Arbeitsplatz

Lärm von Freizeitanlagen und Veranstaltungen

Durch Gebietsplanungen allein ist heute das Lärmproblem nicht mehr zu lösen, und auch eine ausreichende Lärmminderung an den Lärmquellen (z. B. leise Fahrzeuge) wird nur sehr langfristig zu realisieren sein. Baulichen Maßnahmen zum Schutz gegen Lärm kommt deshalb heute eine große Bedeutung zu, da sie bei richtiger Ausführung, in der Lage sind, den störenden Schall ausreichend zu mindern.

1. Geneigte Dächer

Dächer sind in ihrer Variantenvielfalt und Gestaltung entscheidend prägend für den Gesamteindruck eines Gebäudes. Die Ausbildung von geneigten Dächern wird durch das Klima, die Region, den verwendeten Baustoff, bautechnische Traditionen und die Nutzungsart der Gebäude bestimmt.

6. Bauwerkskenndaten und Typologien

Für die Erstellung von Energieausweisen in Bestandsgebäude kann nur auf einen meistens stark variierenden Bestand von Daten zurückgegriffen werden. Hierzu bietet die Gebäudeenergieausweiserstellung modulare Möglichkeiten, die wiederum zu einem unterschiedlichen Genauigkeitsgrad in der Berechnung führen. Als Ergänzung zu fehlenden Gebäudedaten können Gebäudetypologien, Bauteiltabellen und Materialkenndaten herangezogen werden. Es ist jedoch immer anzuraten, die verschiedenen Möglichkeiten der Pauschalisierungen durch Gebäudetypologien und Kenndaten mit eigenen Analysen des Bestandes zu kombinieren, um den notwendigen Genauigkeitsgrad der Aussage über den Energiebedarf des Gebäudes in der objektbezogene Analyse sicher zu stellen.

3. Finite-Element-Methode für Stabwerke

Die Berechnung statisch unbestimmter Systeme in der Baustatik führt im Allgemeinen auf ein lineares algebraisches Gleichungssystem. Ausnahmen bilden Untersuchungen, bei denen geometrische oder materialbedingte Nichtlinearitäten von Bedeutung sind. Sind die Unbekannten dieses Gleichungssystems Kräfte und Momente, so spricht man vom Kraftgrößenverfahren, sind es Verschiebungen und Verdrehungen, vom Verschiebungsgrößenverfahren. Sowohl das Kraftgrößenverfahren als auch das Verschiebungsgrößenverfahren können in Matrizenschreibweise formuliert und somit in einer für die Computerberechnung geeigneten Form angeschrieben werden [3.1]–[3.6]. Jedoch ist das Verschiebungsgrößenverfahren übersichtlicher und leichter schematisierbar als das Kraftgrößenverfahren und damit besser zur Programmierung geeignet. Daher beruhen fast alle in der Praxis angewandten Programmsysteme für baustatische Berechnungen auf dem Verschiebungsgrößenverfahren. Dieses wird im Folgenden ausschließlich behandelt. In der Literatur wird das Verschiebungsgrößenverfahren auch als Weggrößenverfahren, Formänderungsgrößenverfahren oder Deformationsverfahren bezeichnet.

5. Empirische Untersuchungen zu betrieblichen und überbetrieblichen Umweltinformationssystemen

Um für die Entwicklung von Implementierungskonzepten für Umweltinformationssysteme auf betrieblicher und überbetrieblicher Ebene auf bestehende Strukturen in den Unternehmen und der Industrie entsprechend Rücksicht zu nehmen, wurde im Rahmen der vorliegenden Arbeit Augenmerk auf eine empirische Erhebung zu Möglichkeiten der Verarbeitung von Umweltinformationen in Unternehmen gelegt. Darüber hinaus war es unter anderem Ziel der Arbeit, den Stand der Wissenschaft bezogen auf Forschungsprojekte in diesem Tätigkeitsfeld zu erheben, da aus den zahlreich durchgeführten Forschungsprojekten regelmäßig wichtige Impulse für Weiterentwicklungen in den Unternehmen kommen. Die Seite der Anbieter von Konzepten und Lösungen für die Verarbeitung von Umweltinformationen wird durch eine Analyse von Softwareanbietern komplettiert.

4. Darstellung und Analyse der Fallstudien

Die Darstellung und Analyse der Fallstudien folgt einem einheitlichen Muster. Dabei wurden nach einem vorherigen Case Screening Fälle ausgewählt, die als besonders aussagekraftig fur einen bestimmten Krisentyp gehalten werden.

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Für diese exemplarischen Falle werden mit Rechtsform, Geschäftszweck, Region, Mitarbeiterzahl und Umsatz zuerst die Rahmendaten des Untemehmens genannt. Es folgt eine Beschreibung der Krisenursachen und der im Insolvenzplan dargestellten SanierungsmaBnahmen. Das gewählte Sanierungskonzept wird allerdings nur in solchen Fällen für erfolgreich befunden, in denen die im Konzeptionsteil dieser Arbeit vorgeschlagenen Erfolgskriterien erfüllt sind.

Erfolgreiches Verbandsmanagement

Das Beispiel der Verbände des Bayerischen Zimmerer- und Holzbaugewerbes (VBZH)

Die Verbände des Bayerischen Zimmerer- und Holzbaugewerbes (VBZH) haben die Aufgabe, die Interessen des Bayerischen Zimmerer- und Holzbaugewerbes wahrzunehmen, insbesondere die Wettbewerbsfähigkeit der Mitgliedsbetriebe sicherzustellen, sowie die angeschlossenen Handwerksinnungen in der Erfüllung ihrer gesetzlichen und satzungsmäßigen Aufgaben zu unterstützen.

Aus dem Selbstverständnis der Führung heraus, eine Nonprofit-Organisation (NPO) wie eine Profit-Organisation (PO) zu managen, haben sich die VBZH sehr schnell dem in der Verbandswelt auflebenden Gedanken eines Total Quality Management (TQM) verschrieben. Meilensteine in der Entwicklung der VBZH sind die Einführung eines Qualitätsmanagement- (QM-) Systems im Jahre 1999 entsprechend dem heutigen Stand der DIN EN ISO 9001:2000 sowie die bevorstehende Zertifizierung (Stand: 2004) nach dem NPO-Label für Management Excellence der SQS (Schweizerische Vereinigung für Qualitäts- und Management-Systeme) und dem VMI (Verbandsmanagement Institut der Universität Freiburg/Schweiz).

Die zielorientierte Kooperation mit dem Ehrenamt, eine ausgeprägte zweite Führungsebene im Hauptamt, involvierte und engagierte Mitarbeiter sowie die Kampagnenfähigkeit innerhalb der Verbandslandschaft, eine stark an den Belangen der Mitgliedsbetriebe ausgeprägte Lobbyarbeit und eine fast 100-prozentige Beitragsfinanzierung sind die Erfolgsfaktoren der Verbandsarbeit.

Die Herausforderungen der Zukunft bewältigen die VBZH durch einen noch engeren Dialog mit den Mitgliedsbetrieben sowie einer fundierten institutionalisierten strategischen Planung unter Einbindung von Ehrenamt, erster und zweiter Führungsebene.

Wolfgang Strauß, Alexander Kirst

I. Die effiziente Key-AccountManagement-Organisation

In einem kleinen Café einer 50-Seelen-Gemeinde auf der schottischen Insel Skye fand ich den folgenden Sinnspruch an einer Wand: „Es scheint, dass immer, wenn wir anfangen, neue Gruppen zu bilden, wir uns scheinbar neu organisieren. Ich habe in meinem Leben lernen müssen, dass wir dazu neigen, jede neue Situation mit einer Neuorganisation zu beginnen. Und dieses ist eine wundervolle Methode, uns die Illusion von Fortschritt vorzugaukeln. Stattdessen produzieren wir häufig Konfusion, Ineffektivität und Demoralisierung“ (Petronius Arbiter, 210 a. C). Ist Key Account Management also nur eine Frage der Neuorganisation und Neuausrichtung des Vertriebs? Was kann Key Account Management bewirken, was die gewohnten Vertriebsaktivitäten nicht mehr leisten können?

2. Strukturen der Bauwirtschaft

Der Baumarkt als Markt für Investitionsgüter ist im Gegensatz zum Markt für Konsumgüter ein fast ausschließlicher Nachfragemarkt, in dem auf Bestellung produziert wird. Hiervon ausgenommen ist ein relativ geringer Anteil der Vorratsproduktion im Wohnungsbau.

3. Entwerfen und Konstruieren

Wie kaum ein anderer Beruf verbindet das Bauingenieurwesen technisch-naturwissenschaftliches Wissen und Kreativität. Diese Kombination macht unseren Beruf so besonders, sie erlaubt es uns, Tragwerke zu entwerfen, die über das Nützliche und Wirtschaftliche hinaus auch einen Beitrag zur Baukultur leisten.

6. Wände

Wände werden heute immer noch —ähnlich wie seit Jahrtausenden — aus mehr oder weniger kleinformatigen vorgefertigten künstlichen Steinen oder aus Natursteinen zu

Mauern

zusammengefügt. Vergleichbar dem uralten Lehmbau entstehen heute im

Betonbau

aus ungeformten Rohstoffen fugenlose

Wände.

Außerdem werden Wände in Kombination verschiedener Materialien hergestellt (Beton, künstliche Steine, Holz, Metall, Glas, Kunststoffe usw., ggf. in Verbindung insbesondere mit Wärmedämmstoffen).

5. Beton-und Stahlbetonbau

Der Beton-und Stahlbetonbou ist ein ausgedehntes Sachgebiet des Bauwesens. Es kann hier nur in einem Rahmen behandelt werden, wie er der Anwendung bei einfacheren Bauvorhaben des Hochbaues entspricht.

16. Besondere bauliche Schutzmaßnahmen

Die Innenräume alter Gebäude mit breiten, massiven Wänden und schweren Decken haben, falls sie gut belichtet und belüftet sind, zumeist drei schätzenswerte Eigenschaften: Sie sind trocken, sie sind im Winter warm, im Sommer kühl, und sie sind lärmdicht. Neuzeitliche Gebäude zeichnen sich infolge der genaueren Bemessungsverfahren einer hochentwickelten Baustatik und Baustoffkunde durch erheblich geringere Massen von Baustoffen für tragende Bauteile, wie Wände und Decken aus. Dafür müssen jedoch erhöhte Aufwendungen für Maßnahmen zum Schutz vor Feuchtigkeit, vor Wärmeverlusten, für sommerlichen Wärmeschutz, gegen Brandgefahr und gegen Lärm gemacht werden, wenn der Nutzwert nicht herabgemindert werden soll.

7. Skelettbau

Beim Skelettbau werden die Gebäudelasten über stabartige, horizontale und vertikale Tragelemente zusammengeführt und an wenigen Stellen punktuell abgeleitet. Er stellt somit eine Alternative zum

Wandbau

dar, bei dem die Lasten über die tragenden Wände linear abgeleitet werden.

7. Anhang

6. Literaturverzeichnis

5. Bausanierung

Bei Sanierungsarbeiten kann man zwei Arten unterscheiden:

1.

Sanierungsarbeiten zur ordnungsgemäßen Erhaltung des Bauwerkes (Erhaltungsarbeiten)

2.

Sanierungsarbeiten, die so genannte Ergänzungsarbeiten darstellen, das heißt, den Wert des Bauobjektes erhöhen.

Review of Codes and Standards

The chapter deals with a review of the international codes and standard related to the in situ evaluation of timber structures. The ISO 13822:2001 standard is the only one at international level on this field, but it’s only partially applicable to the topic, because it deals with all the building materials, not only with wood, and because the principal aim is not the conservation criteria, but the structural safety obtained with cost saving. At national level there are two Italian standards (UNI 11119:2004 and UNI 11138:2004), both the standards are strictly related to the cultural heritage, then having as first goal the protection and conservation of the artefacts. Efforts in Switzerland aim at developing a new series of standards for the maintenance and reassessment of existing structures. A set of codes is written, including basic rules (SIA 269) and specific adaptive rules for actions on existing structures, and for building materials including timber. The main part of the chapter describes the UNI 11119:2004, defining the mechanical performances of each structural member at the moment of the diagnostic inspection. The steps of the diagnostic path start from the identification of the species, pass through the description of the existing conditions with an accurate constructive survey and the inspection procedures, going finally to the inspection report that describes the results.

Nicola Macchioni, Clara Bertolini, Thomas Tannert

Glulam Composed of Glued Laminated Veneer Lumber Made of Beech Wood: Superior Performance in Compression Loading

Compared to most softwoods, the hardwood species beech (Fagus sylvatica) exhibits higher strength and stiffness properties, but – for structural use – also a number of drawbacks. The drawbacks, however, can be overcome partly by processing beech wood to laminated veneer lumber (LVL). In order to utilise beech LVL not only for plate-like structures, but also for beams or columns with deliberate cross-sectional dimensions, the beech LVL can be further processed to glued laminated beams (glulam) made of LVL laminations. The paper reports on experimental investigations of innovative high end structural beech glulam and demonstrates the system effect on the load capacity in compression loading parallel to the grain.

Gerhard Dill-Langer, Simon Aicher

Glulam from European White Oak: Finger Joint Influence on Bending Size Effect

Glued laminated timber consists today predominantly of softwoods as they are currently the main source of structural timber in the northern hemisphere. Due to several reasons, hardwoods will increasingly gain a more important role as a sustainable material resource which will of course therefore also impact glulam production. In Europe, the wood species white oak (Quercus Robur, Quercus Petraea) is the most important species other than beech, and is being increasingly used in structural applications. Recently, the first national and European technical approvals were issued for oak glulam. The design strength values were based on extensive testing campaigns, with emphasis on the differences inherent between growth regions of the raw material itself. The paper reports first on basic strength properties and requirements for oak laminations and beams as specified in the technical approvals. Further, essential test results which form the basis for the characteristic strength and stiffness parameters are given, showing a clear effect of size on the bending strength. In order to assess the beam characteristics based on basic lamination and finger joint properties, the applicability of the new European strength equations for softwood glulam is discussed. In the case where the important ratio of finger joint vs. lamination strength is at least one, as is typical for softwoods, the model applies for the considered hardwood databases as well. However, when the lamination strength reaches very high values with means in the range of 80 MPa to 120 MPa, finger joint strength vs. lamination strength drops significantly below one. It is then shown that the bending capacity and size effect can be well predicted for specific high strength hardwood glulams by a serial model, effectively including the bending stress gradient between adjacent laminations.

Simon Aicher, Gordian Stapf

Recycling and End-of-Life Scenarios for Timber Structures

In consideration of sustainable buildings, closing life cycle loops becomes more and more important. Up to now reuse and recycling is taken rarely into account in building processes. With rising consumption of wood for energetic use recycling of material becomes more important.

Up to now there are various studies in EU market ([1], [2], [3]), which quantify the usage of wood in market shares. Explicit calculations on recycling of wooden material in the building sector have not yet been done. In general the demand for reclaimed wood products in the building sector will rise due to the fact that the preferred option has to be the reuse and the recycling of reclaimed wood. The thermal use of wood is the last option in the cascade of use. On this option the refinement of reclaimed wood for innovative products as well as the broadening and enhancement of the cascades of reuse and recycling is strongly needed for the timber construction industry. Long-term and resource efficient use of wood from premium quality (like laminated wood, plywood, timber frame construction) is necessary to ensure sustainable construction with wood. In the process of planning new wooden construction the dismantling and reuse / recycling of the products has to be considered too.

In this paper outcomes of the woodwisdom-net research project ECO2– wood in carbon efficient construction – as well as calculations on wood consumption of wide-span timber structures and investigated case studies on a very detailed level are brought together to show the state of art and theories to improve resource efficient usage of wood. Aim is a realistic estimation of theoretical scenarios for end of life and their influence on planning processes as well as the influence on life cycle assessment according to EN 15978. In another approach the total demolition of an old wooden house in the Alps was evaluated. It is a typical example for a long-used construction with numerous repair intervals, changes, and additions. This leads to a wide variety of fractions and often to a contamination of wood from preservatives. The fractions of the demolished house mainly consist of small bits and pieces dedicated to different recycling options than wide span structures. The different waste wood fractions in strength, scale, and size will tolerate certain processing options with an emerging range of recycling products.

A better management of its renewable resources supports the material supply of the wood sector to ensure a long-term availability of solid wood products at reasonable prices. This will allow preservation and also gain market shares now and in the future.

Annette Hafner, Stephan Ott, Stefan Winter

Alternative Approach to Avoid Brittle Failure in Dowelled Connections

Ductile behavior of timber connections with metal fasteners is essential to achieve a robust structure. Moreover, a ductile behavior of the fastener and the timber prior to failure is necessary to fulfill the boundary conditions for applying the Johansen theory (1949). If these boundary conditions are not fulfilled, the capacity of a connection is overestimated and brittle failure may occur. However, using sufficient spacing, end and edge distances reduces tensile stresses perpendicular to the grain, the main stresses initiating brittle failure. If in addition to that the influence of the relation between fastener diameter and timber volume is considered, brittle failure mechanisms can be avoided.

This paper discusses quasi static tests carried out on dowelled connections with different spacing and loaded end distances chosen in accordance to the above criterion. The results were compared with the capacity calculation for dowelled connections of Eurocode 5, chapter 8.2, the design approach against block shear failure of Eurocode 5, Annex A, and the design proposal for the avoidance of block shear failure proposed by Hanhijärvi and Kevarinmäki (2008). The experimental failure load achieved was in all cases higher than predicted values by all three design approaches.

Daniela Wrzesniak, Massimo Fragiacomo, André Jorissen

Simplified Design of Glued Laminated Timber Girders for the Torsional Moment Caused by Stability Effects

This paper presents a numerical study on the torsional moment in lateral torsional stability analysis of glued laminated timber girders. A numerical model is developed solving the bending-torsion problem. This numerical model according to second order theory also takes single supports at the upper chord into account,which are typical for wide span girders as roof beams with horizontal bracings in order to reduce the relative slenderness of the girders. The numerical studies on straight parallel-chorded glued laminated beams show, that the torsional stresses on buckling girders are in the range of 4-12% of the allowable shear stresses in cross-section at the end supports considering two different curvatures of imperfection. In practice the torsional moment due to stability analysis on the lateral torsional buckling should be derived in a simple and secure way to be able to verify it against the relatively low shear strength of timber without using a calculation according to second order theory.

R. Hofmann, Ulrike Kuhlmann

Advancements for the Structural Application of Fiber-Reinforced Moulded Wooden Tubes

Thermo-hygro-mechanical processes can be used to densify and to form wood. This is applied to produce wooden tubes of structural size by shaping of boards, which were densified previously transverse to the grain. Profiles with hollow cross sections, like tubes, have several advantages compared to those with compact cross sections. Due to the larger moments of inertia, a higher load-bearing capacity for bending and buckling with a given amount of material can be reached. Furthermore, the low thickness of the tube walls allows employing smallsized tree sections, which are currently used only energetically or for fibre production. Thus, production of these tubes might increase the added value of the forests. In this contribution, a brief overview over the load-bearing behaviour of circular moulded wooden tubes exposed to axial compression, bending and torsion is given. Moreover, one of the first practical applications of the tubes, the tower of a small-sized wind power plant is presented.

Jörg Wehsener, Tom-Egmont Werner, Jens Hartig, Peer Haller

Propose Alternative Design Criteria for Dowel Type Joint with CLT

The load carrying capacity of dowel type joint in Cross Laminated Timber (CLT) was derived based on the Johansen’s yield model. The steel plate inserted drift pin joint with CLT (5 layered; thickness of laminae were same in one CLT, all of laminae were orthogonally arranged) was chosen as the specimen. Stiffness and nonlinear load - deformation relationships were calculated by numerical analysis using Rigid Body Spring Model (RBSM). Estimation showed the good agreement with the tensile test results on the joints.

Shoichi Nakashima, Akihisa Kitamori, Takuro Mori, Kohei Komatsu

Rehabilitation, Upgrading and Repair of Historic Timber Structures with Polymer Concrete and FRP-Reinforcement

Historic load bearing structures are often made of timber. The repair of elements, deteriorated by biotical influences or an upgrade for new fields of application with higher loads can require special solutions and methods in rehabilitation. Several studies with new technologies and materials for restoration and strengthening have been carried out at the Bauhaus University Weimar. Reinforcement and repair was realized by high performance materials in direct bond with timber. An epoxy based resin with diverse mineral fillings was used to create a material with high strength and good adhesivity. The properties of this material can be adapted by the fillings in accordance to the application. This can be used for instance as Polymer Concrete (PC) with high stiffness and compression strength. Further materials are Fiber Reinforced Plastics (FRP) with high tension strength for the use as reinforcement or glued-in rods to link structural elements.

Markus Jahreis, Karl Rautenstrauch

Wood-Based Construction for Multi-story Buildings: Application of Cement Bonded Wood Composites as Structural Element

Modern housing and architecture are orientated towards high living quality and low energy consumption. The city of Vienna has put emphasis to introducing wood as a sustainable and ecological material for the building industry in the last decade.

With the purpose to optimize structural performance, usability, energy-efficient and ecological profile of wood-based composite systems in several research projects of the Department of Structural Design and Timber Engineering (ITI) the combination of timber products with other conventional building materials and components was explored [3, 4, 5, 6].

These technologies provide structurally efficient components for low-energy constructions, support rapid-assembly modular construction with increased efficiency using prefabricated dry elements, thereby open opportunities to reduce carbon emissions.

As a representative example for these developments the application of cement bonded wood composites as structural sandwich panels illustrates the extent of the interrelationships involved in the development of complex system solutions to increase resource efficiency.

Alireza Fadai, Michael Fuchs, Wolfgang Winter

CLT Plates under Concentrated Loading – Experimental Identification of Crack Modes and Corresponding Failure Mechanisms

Since wood products for structural elements, such as cross-laminated timber (CLT), have gained importance in the building sector, the need for appropriate and reliable design codes has become essential. For this reason, this work focuses on global failure mechanisms and the corresponding evolution of different crack modes in CLT plates, depending on geometric and/or material related influence quantities. Therefore, plate-bending experiments on 3- and 5-layered CLT-plates were carried out. In addition to standard evaluation methods, each specimen were cut into cubes (10/10/10 cm) to get information about the failure modes inside the plates. Areas and location of dominant shear failure, tensile failure, delamination, and mixed failuremodes could be clearly defined and connected to geometry and loading situation. Based on this evaluation well known but not yet in detail described effects, such as the ductile structural behavior of CLT plates, can be explained.

Georg Hochreiner, Josef Füssl, Josef Eberhardsteiner, Simon Aicher

The Multifunctional TES-Façade Joint

In comparison to a demolition of existing buildings with severe technical deficits, usually the retrofitting of buildings is more effective in order to prepare them for low energy consumption and new necessities as communication and media connection or HVAC-installation (Heat, Ventilation and Air-Conditioning). Prefabricated retrofit solutions are developed throughout Europe to enable higher levels of industrialization in building envelope modernization and hence additionally improvements in energy efficiency. Five years of experience and a reasonable number of demonstrations done with timber-based element system (TES) façades show tendencies for best-practice building construction.

This paper focuses on the jointing between single façade elements and the connection of those elements to the existing building. Being a crucial construction detail within the TES-façade, the joint area shall meet various requirements and challenges, from load bearing over hygro-thermal to fire safety functionality. The results of in-depth construction detailing lay out the requirements and principles of the TES joint.

Stefan Loebus, Stephan Ott, Stefan Winter

Novel Lightweight Timber Composite Element: Web Design in Shear and Compression

The paper examines the build-up and some aspects of the mechanical behavior of a novel lightweight timber composite called the Keel-web element. The element is a double-skinned composite similar to a multiple box beam element. The flanges consist of finger jointed lumber chords arranged and glued in parallel. The name-giving specific characteristic of the element consists of the multiple S-shaped webs made of plywood or OSB, resembling ship keels, glued in between the flanges. The element, which can be produced in a fully automatized process, as straight or cambered, with lengths of up to 35 m, has recently obtained a German technical building approval. The build-up will first be examined, and afterwards, the engineering design approach for the shear force and compression capacity, partly following Eurocode 5, is shown.

In order to analyse in greater detail the stability and nonlinear bending of the pre-curved webs at end supports, the load deflection behavior of the webs at an increasing support force is studied by 2

nd

and 3

rd

order beam column and plate theory. Additionally, the bending stresses introduced from the manufacturing process of the S-shaped webs which are subject to relaxation, must also be considered. With increasing loads, the out of plane web displacements are restrained by the adjacent webs, leading to a reduction of the free web height. Solving the differential equation for a fixed-end beam, valid results for small deformations can be calculated, while a nonlinear finite element simulation is performed in order to consider large deformations and contact boundaries. It is shown that the stressstate of a 3D shell model with contact simulation of the webs provides a good estimate of the experimental load capacities.

Simon Aicher, C. Stritzke

Assessment of the Glue-Line Quality in Glued Laminated Timber Structures

Timber constructions with glulam members have regularly to be proofed for their performance to avoid structural collapse. For the assessment of glued laminated timber, it is important to know reliable methods and criteria. The requirements given in standard EN 386:2001 are valid for the quality control of the glulam production. The use and application of these two different methods at existing timber structures were investigated. Problems and issues noted during the test series and analyses of the results are discussed.

Bettina Franke, Florian Scharmacher, Andreas Müller

Bonding of Various Wood Species – Studies about Their Applicability in Glued Laminated Timber

In this research project, the gluability of five soft- and hardwoods (ash, beech, Douglas fir, larch and spruce) in combination with four adhesives (EPI, MUF, PRF and PUR) are investigated. Factors such as extractive content, pH value, wettability, etc., that may have significant influence on the bonding strength and durability of adhesive joints, are analyzed. The results of the research project achieved so far will be reported in this article.

Y. Jiang, J. Schaffrath, M. Knorz, Stefan Winter

Ductility in Timber Structures: Investigations on Over-Strength Factors

This paper presents a study on the implementation of connection ductility in timber structures. Regardless for which purpose ductility in timber structures is needed, it is necessary to avoid a brittle failure of the timber element before the ductile element is in the stage of yielding. An over-strength factor is introduced to consider the required distance of the load-bearing resistance of the beam element from the introduced bending moment initiated by the load-carrying capacity of the fasteners. Hence, a Monte-Carlo simulation was conducted, focusing particularly on the scattering of the material properties to determine a reliability index of a joint loaded in bending. Since the reliability index is based on the application of the ductility, a range of over-strength factors is given for different reliability indices. The Monte-Carlo simulation is based on the mean material properties of the experimental specimens. The experiments are explained and the non-linear behaviour is displayed not only for connections loaded in tension but also for joints loaded in bending.

Frank Brühl, Jörg Schänzlin, Ulrike Kuhlmann

Investigations Concerning the Force Distribution along Axially Loaded Self-tapping Screws

Self-tapping screws, as simple fasteners with a high load carrying potential if stressed axially, are frequently applied in timber engineering as tensile joints in wide span GLT truss systems or as reinforcements against stresses perpendicular to grain. In fact, force distribution along axially loaded screws has a very important influence on the joint behaviour. Some models based on Volkersen’s theory combined with fundamentals of linear elastic fracture mechanics already exist for glued-in rods or lag screws.

This paper provides a measuring technique estimating the force distribution based on the determined elongation of the threaded part over the inserted length by several strain gauges while the composite “timber-screw” is stressed axially. Therefore, 16 withdrawal “push-pull” tests were carried out in solid timber varying the slenderness

λ

, given as the ratio

l

ef

/

d

, from 5 to 20 and with angles of screw axis to grain direction

α

of 0°, 45° and 90°. The results are used to verify existing models of comparable configurations which are further adapted to self-tapping screws.

Beside the fundamental knowledge of the withdrawal behaviour, also structural analysis of tensile joints with self-tapping screws can be improved considering the location of the stress centre and its impact on eccentricities due to the non-linear distributions, and in regard to recommendations concerning load introduction perpendicular to grain.

A. Ringhofer, G. Schickhofer

3. Jahresabschluss der Kreditinstitute

A. Unternehmensleistung erfassen und dokumentieren

3.. Schallschutz

Schallschutz ist heute wichtiger als früher, weil -durch modeme Technik mehr Schall erzeugt wird -modeme Bauweisen dünnere und leichtere Bauteile gestatten.

6. Bauwerkskenndaten und Typologien

Für die Erstellung von Energiepässen in Bestandsgebäude kann nur auf einen meistens stark variierenden Bestand von Daten zurückgegriffen werden. Hierzu bietet die Gebäudeenergieausweiserstellung modulare Möglichkeiten, die wiederum zu einem unterschiedlichen Genauigkeitsgrad in der Berechnung führen. Als Ergänzung zu fehlenden Gebäudedaten können Gebäudetypologien, Bauteiltabellen und Materialkenndaten herangezogen werden. Es ist jedoch immer anzuraten, die verschiedenen Möglichkeiten der Pauschalierungen durch Gebäudetypologien und Kenndaten mit eigenen Analysen des Bestandes zu kombinieren, um den notwendigen Genauigkeitsgrad der Aussage über den Energiebedarf des Gebäudes in der objektbezogene Analyse sicher zu stellen.

2. Wärmeschutz

Als Rohdichte ρ eines Stoffes wird der Quotient aus der Masse

m

und dem von dieser Masse eingenommenen Volumen

V

bezeichnet.

8. Außenwandbekleidungen

Außenwandbekleidungen aus den verschiedensten Materialien sind ein vielfältiges Gestaltungsmittel. Die Formate und die Fugenaufteilung des Bekleidungsmaterials, die Anpassung an die Baukörpergeometrie sowie die maßliche Einpassung der Öffnungen in die durch das Plattenmaterial bestimmte Rasterstruktur sind planerisch vorzugeben.

1. Grundsäatzliches zur Projektentwicklung

Die allgemeine Betriebswirtschaftslehre wird in die drei Leistungsphasen: Beschaffung, Produktion und Absatz unterteilt. Eine Strukturierung erfolgt hier nach dem betrieblichen Leistungserstellungsprozess. Sofern die Immobilienwirtschaft als ein Teilgebiet der Betriebswirtschaftslehre gesehen wird, ist es nahe liegend, dass für deren inhaltliche Bestimmung die herkömmlichen Strukturen der Betriebswirtschaftslehre analog verwendet werden.

De. Holzbau

Prof. Dr.-Ing. Helmuth Neuhaus

11. Fußbodenkonstruktionen und Bodenbeläge

Die Beschaffenheit des Fußbodens hat auf das Wohlbefinden des Menschen einen großen Einfluss (Wohnbehaglichkeit, Hygiene) und spielt bei der Beurteilung des Nutzwertes und der Qualität eines Gebäudes eine wesentliche Rolle (Feuchte-, Schall-,Wärmeschutz).

7. Holzverbindungen

Holzverbindungen sind nötig, um Einzelteile zu einem formschönen und funktionsgerechten Werkstück zusammenzubauen.

10. Innenausbau und Außenbau

Der Tischler fertigt nicht nur Möbel an, sondern arbeitet am Innenausbau und Außenbau eines Gebäudes mit.

3. Holz und Holzwerkstoffe

Der Wald ist eine Lebensgemeinschaft und umfasst neben den Bäumen die übrige reiche Pflanzenwelt, Insekten und Pilze, unzählige Kleinstlebewesen, den Boden, die Vögel und das Wild. Der Wald produziert nicht nur den umweltfreundlichen Rohstoff Holz, sondern erfüllt seit Jahrtausenden auch wichtige Umweltfunktionen - er regelt den Naturhaushalt. Wo der Mensch dies missachtet, nimmt er sich selbst die notwendigen Lebensbedingungen. Gerade in unserem Zeitalter der Technik, der sprunghaft zunehmenden Weltbevölkerung und der dadurch ständig steigenden Rohstoffnachfrage sind Pflege und Erhaltung der Wälder besonders wichtig.

Chapter 7. Integrative Design Computation for Local Resource Effectiveness in Architecture

Architecture has a profound impact on the use of resources. For example, in 2014, the building sector alone was responsible for half of Europe’s energy and material consumption (COM 2014). Increasing efficiency will involve all steps from material extraction, to manufacturing, assembly, construction, and usage.

Oliver David Krieg, Tobias Schwinn, Achim Menges

E. Werkstofftechnik

C. Berger, A. Burr, M. Gugau, K. -H. Habig, G. Harsch, K. H. Kloos, B. Pyttel, H. Speckhardt

5. TechnischeMechanik

Gegenstand der Kinematik ist die Beschreibung der Lagen und Bewegungen von Punkten und Körpern mit Mitteln der analytischen Geometrie. Dabei spielen weder physikalische Körpereigenschaften noch Kräfte als Ursachen von Bewegungen eine Rolle. Infolgedessen tauchen die Begriffe Schwerpunkt, Trägheitshauptachsen, Inertialsystem und absolute Bewegung nicht auf. Betrachtet werden Lagen und Bewegungen relativ zu einem beliebig bewegten kartesischen Achsensystem mit dem Ursprung 0 und mit Achseneinheitsvektoren

e

1

0

,

e

2

0

,

e

3

0

(genannt Basis

e

0

oder Körper Null)

Jens Wittenburg, Hans-Albert Richard, Jürgen Zierep, Karl Bühler

2. Holzbau

José Luis Moro, Matthias Rottner, Bernes Alihodzic, Matthias Weißbach
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