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Über dieses Buch

Bernhard Kopff zeigt, was beim Holzschutz in der Planung, Ausführung oder Sanierung eines Bauwerks oder beim Innenausbau von Gebäuden zu beachten ist. Damit Bauwerke aus Holz langlebig sind, müssen wichtige Planungsgrundsätze beachtet werden. Der Autor zeigt anhand konkreter Planungsbeispiele, wie alte und bewährte Prinzipien umgesetzt werden können. Sie entwickeln sich aus dem Stoffkreislauf, der Holz zu einem ökologisch unbedenklichen und trotzdem sehr beständigen Baustoff macht. Die Schadmechanismen werden kurz und anschaulich dargestellt, sodass wirksamer Holzschutz in der Planung erarbeitet und bei der Ausführung berücksichtigt werden kann. Es werden aber auch die Grenzen des dauerhaften Bauens mit Holz dargestellt. Da Holz schadlos in den natürlichen Kreislauf eingeht, kann es ebensofür temporäre Lösungen eingesetzt werden. Dem Leser werden die Zusammenhänge sehr anwendungsnah vermittelt, sodass er das Wissen in seiner täglichen Arbeit anwenden kann.

Der Autor

Dipl.-Ing. (FH) Bernhard Kopff ist Architekt und Bausachverständiger und arbeitet als Sachverständiger für Holz als Bau-und Werkstoff, Holzschutz und Schäden an Gebäuden.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Holz

Holz ist lignifiziertes pflanzliches Gewebe. Es entsteht aus dem Kambium der Pflanze, die stetig radial zuwächst. Die Rohdichte von reinem Holz ohne pflanzentypische Zellhohlräume liegt bei ca. 1,5 g/cm3.

Bernhard Kopff

Kapitel 2. Schadensmechanismen

Holz ist ein sehr beständiger Baustoff. Es gibt nur wenige in der Natur vorkommende chemische Prozesse, die Holz zerstören können. Der bekannteste ist die Verbrennung.

Bernhard Kopff

Kapitel 3. Wasser

Wasser ist die Grundlage alles Lebens. Es tritt an vielen Stellen auf und ist immer die primäre Ursache für Holzschäden durch sich dort ansiedelnde Insekten und Pilze. Um Schäden in der Planung zu vermeiden und eine wirksame Sanierung planen und umsetzen zu können, muss die schadensursächliche Wasserquelle gefunden und dauerhaft beseitigt werden.

Bernhard Kopff

Kapitel 4. Holzschutz in der Planung

Die Gestalt eines Gebäudes hat größten Einfluss auf die Dauerhaftigkeit einer Holzkonstruktion. Die traditionelle Bauweise mit großen Dachüberständen und Opferbrettern vor Balkenköpfen auf einem ausreichend hohen Sockel hat sich über die Jahrtausende der Baugeschichte weltweit als sinnvoll herausgestellt.

Bernhard Kopff

Kapitel 5. Holzschutz bei der Sanierung

Wenn Holzbauteile saniert werden müssen, sind sie durch Insekten, Pilze, Feuer oder chemische Prozesse geschädigt. In jedem Fall muss vorerst die Ursache ermittelt werden, damit diese zuverlässig beseitigt werden kann. In den meisten Fällen ist Wasser die Ursache für die Schädigung.

Bernhard Kopff

Kapitel 6. Holzschutz und Umweltschutz

Holz als Rohstoff stellt einen höchst umweltverträglichen Baustoff dar. Mit der Bearbeitung vom Fällen bis zum Bauholz vergrößert sich sein ökologischer Fußabdruck nur in geringem Umfang im Vergleich zu vielen anderen Baustoffen. Wegen der leichten Bearbeitbarkeit verursachen Baustoffe aus Holz keine großen Energieaufwendungen.

Bernhard Kopff

Kapitel 7. Gesetze und Normen

Gesetze, Verordnungen sowie kommunale Vorschriften sind verbindlich. Sie regeln in den Bauordnungen den Brandschutz sowie die Ausführung von Bauwerken. Andere reglementieren den Umgang mit Gefahrstoffen wie z. B. den Umgang mit Holzschutzmitteln.

Bernhard Kopff

Backmatter

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