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Über dieses Buch

Amira Gazawi-Triebke untersucht die Auswirkungen der Bologna-Reform auf die Kompetenzausstattung der Bachelorstudierenden, die auch Unternehmen vor neue Herausforderungen stellt. Mithilfe einer empirischen Studie wird aufgezeigt, dass Unternehmen, die Bachelorabsolventen rekrutieren, mit zwei unterschiedlichen Strategien auf das neue Leistungsniveau reagieren. Die Autorin erläutert die strategischen Konsequenzen und langfristigen Wirkungen für Unternehmen, die sich aus der Akquisition und Bindung von Hochschulabsolventen ergeben.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Chapter 1. Einführung

Zusammenfassung
Die Bologna-Reform nahm mit der Bologna-Deklaration 1999 ihren Anfang und ist seither nicht mehr aus der öffentlichen Berichterstattung und wissenschaftlichen Diskussion wegzudenken. Die von der Kultusministerkonferenz letzten Endes angestoßene, von Unternehmen längst geforderte und von Hochschulen nur bedingt begrüßte Reform des tertiären Bildungsbereiches entfaltet seine Auswirkungen auf verschiedenen Ebenen: Zunächst wurde die Studienstrukturreform durch einen politischen Vorstoß initiiert und gibt nicht zuletzt gegenwärtig Impulse für die Rahmenbedingungen hochschulischer Bildung. Die Hochschulen stehen im Zentrum des Reformprozesses, da auf ihren Schultern die Gestaltung und das Voranschreiten des Prozesses sowie die Umsetzung von Vorgaben und Modifikationen aller Art lasten.
Amira Gazawi-Triebke

Chapter 2. Die Auswirkungen der Studienstrukturreform auf den Kompetenz-erwerb von Studierenden

Zusammenfassung
Avenarius et al. beschreiben Bildungsprozesse ähnlich einem Input-, Prozess-, Output-Modell. Input im Sinne eines Kontextes für Bildung umfasst die Merkmale der Umwelten von Bildungssystemen, wie bspw. im weiteren Sinne die demografische Entwicklung, die Struktur des Bildungssystems, aber auch im engeren Sinne die räumlichmaterielle Ausstattung bei Bildungsprozessen. Jene Kontext-Merkmale, in denen sich institutionelles Lehren und Lernen vollzieht, werden im Rahmen des vorliegenden Interesses dieser Arbeit größtenteils durch die gegebenen, strukturellen Neuerungen gezeichnet, die ergo die Lehr- und Lernbedingungen bestimmen.
Amira Gazawi-Triebke

Chapter 3. Die Notwendigkeit für Anpassungen im Humanressourcen-Management

Zusammenfassung
Humane Ressourcen werden vom renommierten Gabler Wirtschaftslexikon aus betriebswirtschaftlicher Sicht als Humanvermögen übersetzt und umfassen die „Gesamtheit der Leistungspotenziale (Leistungsreserve), die einem Unternehmen durch seine Mitarbeiter zur Verfügung gestellt werden“ (Kleinhenz et al., 2014). Obwohl mit dem Stichwort „human“ ein Bezug zum Menschen an sich bereits hergestellt wird, interessiert in diesem Sinne nicht der Mitarbeiter, sondern vielmehr sein dem Unternehmen zur Verfügung gestelltes Leistungspotenzial.
Amira Gazawi-Triebke

Chapter 4. Die unternehmensseitigen Konsequenzen des Bachelorabschlusses

Zusammenfassung
Der Einfluss der humanen Ressourcen bzw. der Humanressourcen-Maßnahmen auf den Unternehmenserfolg wurde bislang aus diversen theoretischen Perspektiven untersucht. Gleichsam wurde ebenso aus einer ressourcenorientierten Forschungsrichtung festgestellt, dass grundsätzlich ein positiver Effekt besteht. Demnach können die humanen Ressourcen bzw. die Mitarbeiter unter bestimmten Bedingungen als organisationale Ressource in hohem Maße zum Unternehmenserfolg beitragen.
Amira Gazawi-Triebke

Chapter 5. Schlussbetrachtung

Zusammenfassung
Die Bedeutsamkeit und Aktualität der wissenschaftlichen Auseinandersetzung mit den Konsequenzen, die aus der Rekrutierung von Bachelorabsolventen bei Unternehmen resultieren, wird mit der voranschreitenden Umsetzung der Studienstrukturreform an deutschen Hochschulen, der damit einhergehenden Steigerung der Absolventenzahlen und freilich auch anhand der Vielfältigkeit wissenschaftlicher Diskussionen deutlich. Auf den theoretischen Grundlagen fußend wurde im Verlauf der Arbeit für die Auswirkungen der modifizierten Hochschullehre auf die Kompetenzausstattung der Bachelorstudierenden sensibilisiert. Welche Auswirkungen sich daraufhin für die Bachelorabsolventen rekrutierenden Unternehmen ergeben, bleibt jedoch in der wissenschaftlichen und insbesondere in der betriebswirtschaftlichen Literatur bislang unberücksichtigt.
Amira Gazawi-Triebke

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