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03.09.2018 | Hybride Werkstoffe | Nachricht | Onlineartikel

Fraunhofer entwickelt Hybridwerkstoff aus Holz und Metall

Autor:
Patrick Schäfer
1 Min. Lesedauer

Wissenschaftler verschiedener Fraunhofer-Institute haben gemeinsam einen Holz-Metall-Schaum entwickelt. Das neuartige Leichtbaumaterial soll sich unter anderem für Sandwichkonstruktionen eignen.

Das Fraunhofer-Institut für Holzforschung WKI hat gemeinsam mit den Wissenschaftlern des Fraunhofer-Instituts für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU und des Fraunhofer-Instituts für Fertigungstechnik und Angewandte Materialforschung IFAM eine Erweiterung von hundertprozentigen Holzschäumen entwickelt. Der Holz-Metall-Schaum (HoMe-Schaum) bietet demnach einen Eigenschaftsmix von Holzschaum und Metallschwamm. 

Die Biegefestigkeit kann durch Verstärkung des Holzschaums durch ein Metallskelett deutlich erhöht werden, bis sie wie im Falle des HoMe-Schaums über den Biegefestigkeiten der Komponenten liegt. "Damit bietet sich der HoMe-Schaum als Kernwerkstoff in Sandwichkonstruktionen oder aber als selbsttragendes Leichtbau-Halbzeug an", erklärt Dr. Bunzel. Mit seiner hohen Schallabsorption und der geringen Wärmeleitfähigkeit eigne sich das leichte, neue Material auch für versteifende sowie akustisch dämmende Bauteile, etwa als Akustikmatte im Motorraum oder als Bodenplatte.

Fertigungsprobleme beim Holz-Metall-Schaum

Derzeit suchen die Forscher noch nach einem Weg, den HoMe-Schaum einfacher herzustellen. Bislang wird die Holzschaummasse in die vorher gegossene, offenzellige Metallstruktur geklopft. So entstehen Platten mit einer Größe von 250 x 250 x 30 Millimeter.

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