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Hyperautomation – Der letzte Schritt vor der intelligenten Organisation

Hyperautomation, KI und Intelligent Data Interchange als Fundament der nächsten Unternehmensgeneration

  • 2026
  • Buch

Über dieses Buch

Wer Prozesse wirklich digitalisieren will, kommt an Hyperautomation nicht vorbei. Dieses Buch zeigt praxisnah, wie Unternehmen mit KI, semantischen Modellen und intelligentem Datenaustausch den Sprung von isolierter Automatisierung zur intelligenten Organisation schaffen. Anhand konkreter Beispiele wird deutlich, wie ERP-nahe Abläufe vom Bestelleingang bis zur Rechnungsverarbeitung effizient, fehlerfrei und skalierbar werden.

Neben technischen Grundlagen beleuchtet das Werk auch kulturelle und organisatorische Erfolgsfaktoren wie Change-Management, Akzeptanz und Resilienz. Abbildungen, Checklisten und Interviews mit führenden Experten machen es zum praxisorientierten Leitfaden für IT, Business und Prozessmanagement. Leserinnen und Leser erhalten konkrete Werkzeuge, um ihre Organisation vom klassischen Automatisierer zum innovativen Wertschöpfer zu entwickeln.

Inhaltsverzeichnis

  1. Frontmatter

  2. Grundlagen und strategischer Kontext

    1. Frontmatter

    2. 1. Hyperautomatisierung verstehen

      Philipp Futterknecht
      Hyperautomatisierung ist ein strategischer Ansatz, der Unternehmen ermöglicht, Geschäftsprozesse durchgängig zu automatisieren und deren Effizienz signifikant zu steigern. Im Gegensatz zu klassischen Automatisierungstechnologien wie EDI, OCR und RPA, die oft starr und wartungsintensiv sind, kombiniert Hyperautomatisierung KI, semantische Datenverarbeitung und End-to-End-Prozesse. Dies ermöglicht eine höhere Flexibilität, Adaptivität und Skalierbarkeit. Der Fachbeitrag beleuchtet die Kernmerkmale der Hyperautomatisierung, ihre Vorteile wie erhöhte Effizienz, Kostensenkung und fundiertere Entscheidungen, sowie Anwendungsbeispiele in der Versicherungsbranche, im Gesundheitswesen und in der industriellen Wartung. Zudem wird die strategische Bedeutung von Hyperautomatisierung für die digitale Transformation und die Überwindung klassischer Automatisierungsgrenzen hervorgehoben. Ein weiterer Fokus liegt auf der kulturellen und organisatorischen Veränderung, die mit der Einführung von Hyperautomatisierung einhergeht, sowie auf der Notwendigkeit eines Mindset-Wechsels und aktiven Change Managements. Der Beitrag zeigt auf, wie Unternehmen durch die intelligente Kombination verschiedener Technologien und einen konsequent ganzheitlichen Blick auf die Organisation langfristig ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern können.
    3. 2. Die Rolle des ERP-System

      Philipp Futterknecht
      ERP-Systeme bilden das Rückgrat operativer Abläufe in Unternehmen, doch viele relevante Prozesse finden außerhalb dieser Systeme statt. Die Integration externer Systeme wie PLM oder Enterprise Service Management erfolgt oft nur über fragile Schnittstellen, was zu Medienbrüchen und ineffizienten Prozessen führt. Hyperautomation, die über einfache RPA-Ansätze hinausgeht, bietet eine Lösung für diese Herausforderungen. Sie umfasst KI-basierte Entscheidungslogik, intelligente Workflows und automatisiertes Datenverständnis, um End-to-End-Integration über Systemgrenzen hinweg zu ermöglichen. Intelligent Data Interchange (IDI) fungiert als Bindeglied, um unstrukturierte Datenquellen und externe Systeme intelligent und skalierbar mit dem ERP zu verbinden. Durch die Kombination von ERP, Hyperautomation und IDI entsteht ein zukunftsfähiges, vernetztes Gesamtsystem, das die operative Realität nutzbar macht und das ERP wieder in eine aktive, vernetzte Rolle bringt. Der Text analysiert die typischen Medienbrüche in der Industrie und zeigt auf, wie eine Hyperautomation-Plattform als zentrale Veredelungsinstanz fungiert, um Daten aus verschiedenen Quellen und Formaten zu konsolidieren und semantisch zu analysieren. Die Integration dieser Technologien ermöglicht eine durchgängige digitale End-to-End-Automatisierung und reduziert operative Ineffizienzen.
    4. 3. Strategische Grundlagen für End-to-End-Automatisierung

      Philipp Futterknecht
      Dieses Kapitel beleuchtet die strategischen Grundlagen für End-to-End-Automatisierung und stellt ein praxisorientiertes Reifegradmodell vor, das Unternehmen bei der Selbsteinschätzung und strategischen Standortbestimmung unterstützt. Es werden fünf Reifegradstufen von manuellen Prozessen bis hin zu KI-gestützter Selbstoptimierung beschrieben, wobei jede Stufe typische Merkmale, Herausforderungen und Entwicklungspotenziale aufweist. Der Text betont die Bedeutung des Enterprise Architecture Management (EAM) zur ganzheitlichen Strukturierung von Prozessen, Anwendungen, Daten und Technologien. Zudem werden konkrete Transformationspfade aufgezeigt, die von der Digitalisierung von Eingangskanälen bis hin zur Einführung von KI-gestützten Lösungen reichen. Ein zentrales Anliegen ist die Entwicklung eines klaren Ziel- und Zukunftsbildes, das nicht nur technologische Aspekte, sondern auch kulturelle und organisatorische Voraussetzungen berücksichtigt. Das Kapitel schließt mit der Erkenntnis, dass End-to-End-Automatisierung ein kontinuierlicher Reifeprozess ist, der systematisches Vorgehen und pragmatische Schritte erfordert, um operative Effizienz und zukunftsfähige Geschäftsmodelle zu schaffen.
  3. Prozesse und Automatisierungspotenziale

    1. Frontmatter

    2. 4. Kap. 4: Prozesslandkarte & Priorisierung

      Philipp Futterknecht
      In diesem Kapitel wird die Bedeutung des Geschäftsprozessmanagements (BPM) für die erfolgreiche Automatisierung von Prozessen hervorgehoben. Eine Prozesslandkarte dient als visuelles Navigationsinstrument, um Kern-, Support- und Managementprozesse zu visualisieren und Zusammenhänge zwischen Prozessen, Systemen und Abteilungen zu erkennen. Die Priorisierung von Automatisierungspotenzialen erfolgt anhand von Kriterien wie Prozessvolumen, Wiederholbarkeit, Medienbrüchen und Fehleranfälligkeit. Der Text betont die Notwendigkeit einer differenzierten Betrachtung von Standard-, Varianten- und Exotenfällen, um Automatisierung effizient und nachhaltig zu gestalten. Praktische Beispiele und eine Nutzen-Aufwand-Matrix helfen dabei, Prozesse mit dem höchsten Nutzenpotenzial zu identifizieren und zu priorisieren. Das Fazit unterstreicht die Bedeutung einer systematischen Prognose von Effizienz und ROI für die erfolgreiche Umsetzung von Automatisierungsprojekten.
    3. 5. Kap. 5: Dokumentenbasierte Workflows automatisieren

      Philipp Futterknecht
      In diesem Kapitel wird die Bedeutung der Automatisierung dokumentenbasierter Workflows detailliert beleuchtet. Es wird aufgezeigt, wie durch die Automatisierung von Dokumentenverarbeitung Millionen Arbeitsstunden frei werden und ganze Wertschöpfungsketten beschleunigt werden können. Der Text geht tief in die Prozessschritte ein, von der Klassifikation über die Extraktion und Validierung bis hin zur Integration in Zielsysteme. Besonders betont wird die Notwendigkeit einer robusten Orchestrierung verschiedener Technologien wie NLP, OCR und KI-basierter Dokumentenextraktion. Der Fokus liegt auf der Effizienzsteigerung und Fehlerreduktion durch Automatisierung. Abschließend werden Erfolgsmetriken wie Durchlaufzeit, Fehlerquote und Kostenersparnis diskutiert, die die Nachhaltigkeit und den ROI solcher Projekte unterstreichen. Der Text bietet einen umfassenden Einblick in die Technologien und Prozesse, die für eine erfolgreiche Automatisierung notwendig sind, und zeigt auf, wie diese nahtlos integriert und gesteuert werden können.
    4. 6. Kap. 6: End-to-End-Prozessbeispiele aus der Praxis

      Philipp Futterknecht
      In diesem Kapitel werden drei Praxisbeispiele aus den Bereichen Maschinenbau, Medizin und Handel vorgestellt, die die Umsetzung von Hyperautomation in der Praxis veranschaulichen. Im Maschinenbau wird gezeigt, wie komplexe Produktstrukturen und dynamische Varianten automatisch erkannt und in ERP-Systeme integriert werden können. In der Medizin wird der Aufbau eines semantischen Datenmodells zur Automatisierung von Anforderungs-Dokumenten beschrieben, das internationale Varianten und hohe Qualitätsanforderungen berücksichtigt. Im Handel wird die kanaloffene Verarbeitung von Bestellungen aus verschiedenen Quellen wie E-Mail, PDF und Chat dargestellt, die eine Amazon-ähnliche Geschwindigkeit ohne Plattformbindung ermöglicht. Die Beispiele zeigen, wie durch semantische Dateninterpretation, Prozessintegration und Resilienz Hyperautomation wirksam eingesetzt werden kann. Die Lösungsansätze sind auf andere Branchen übertragbar und bieten wertvolle Einblicke in die praktische Umsetzung von Hyperautomation.
  4. Technologie, Architektur und Umsetzung

    1. Frontmatter

    2. 7. Kap. 7: Systemarchitektur & Integrationsansätze

      Philipp Futterknecht
      In diesem Kapitel wird die Bedeutung einer robusten Systemarchitektur und Integration für die Hyperautomatisierung beleuchtet. Es wird erklärt, wie verschiedene Integrationsansätze wie API-First, datei-basierter Austausch, event-getriebene Architekturen, iPaaS, RPA und Agentensysteme die Effizienz und Skalierbarkeit von Automatisierungsprozessen steigern können. Der Text diskutiert typische Integrationsherausforderungen wie Medienbrüche, Systemvielfalt und Skalierbarkeit und betont die Notwendigkeit von Standardisierung, Modularität und Security by Design. Zudem wird die strategische Rolle der Integration in der digitalen Transformation hervorgehoben. Das Kapitel schließt mit der Feststellung, dass eine abgestufte Integrationsstrategie entscheidend für den Erfolg der Hyperautomatisierung ist.
    3. 8. Kap. 8: Datenqualität, Vertrauen und Kontextverständnis in der Hyperautomation

      Philipp Futterknecht
      In diesem Kapitel wird die zentrale Rolle von Stammdaten in der Hyperautomation untersucht. Es wird hervorgehoben, dass Stammdaten nicht nur korrekt und konsistent sein müssen, sondern auch im richtigen Kontext interpretiert werden müssen, um Fehlentscheidungen zu vermeiden. Der Text diskutiert die verschiedenen Quellen von Stammdaten, wie ERP-Systeme, Wikipedia und Internetdaten, und betont die Bedeutung der Datenqualität für die Zuverlässigkeit automatisierter Prozesse. Ein besonderer Fokus liegt auf der Notwendigkeit einer fundierten Datenstrategie, die Datenqualität, Integration und Governance umfasst. Der Text zeigt auf, dass KI-Modelle stark datenabhängig sind und dass 70–80 % der gescheiterten KI-Projekte auf unvollständige, schlecht aufbereitete oder fragmentierte Daten zurückzuführen sind. Es wird betont, dass Automatisierungssysteme lernen müssen, globale Wissensquellen mit internen Unternehmensdaten in Beziehung zu setzen, um Prozesse regelkonform und geschäftlich sinnvoll auszuführen. Das Kapitel schließt mit der Feststellung, dass Stammdaten als lebende Entität betrachtet werden müssen, die in Echtzeit geprüft, angereichert und kontextualisiert wird, um die Automatisierung zu fördern und Fehlentscheidungen im operativen Geschäft zu vermeiden.
    4. 9. Kap. 9: Künstliche Intelligenz in der Prozessautomatisierung

      Philipp Futterknecht
      In diesem Kapitel wird die Rolle von Künstlicher Intelligenz (KI) in der Prozessautomatisierung untersucht. Es wird gezeigt, wie KI komplexe und bisher nicht lösbare Fragestellungen automatisieren kann, indem sie Abhängigkeiten identifiziert, relevante Parameter bestimmt und Handlungsempfehlungen ableitet. Durch die Analyse vielfältiger Datenquellen und die Nutzung von Machine Learning (ML) und Deep Learning kann KI Prozesse optimieren und strategische Entscheidungen mit höherer Präzision treffen. Der Text beschreibt auch die Bedeutung von Natural Language Processing (NLP) und Computer Vision für die intelligente Datenerfassung und -klassifikation. Darüber hinaus wird die Bedeutung von Predictive-Funktionen für die Vorhersage von Datenlücken und die Anomalieerkennung in Echtzeit hervorgehoben. Abschließend wird die Bedeutung von generativer KI für die Assistenz, Erklärungen und Interaktion in der Prozessautomatisierung diskutiert. Das Kapitel betont die Notwendigkeit einer durchdachten Vorgehensweise bei der Einführung von KI, einschließlich der Erfassung von Prozessanforderungen, der Analyse und Interpretation von Daten, der Generierung von Lösungen und der kontinuierlichen Anpassung der Lösungen an veränderte Umstände. Es wird auch die Bedeutung von Human-in-the-Loop und Feedbackschleifen für die Verbesserung der KI-Ergebnisse hervorgehoben. Das Fazit des Kapitels betont die Bedeutung der Kombination von Fachwissen, technischen Mechanismen und organisatorischer Verankerung für die Steigerung der Qualität von KI-Ergebnissen in der Prozessautomatisierung.
  5. Einführung, Skalierung und Steuerung

    1. Frontmatter

    2. 10. Kap. 10: Einstieg in die Hyperautomatisierung

      Philipp Futterknecht
      In diesem Kapitel wird der Einstieg in die Hyperautomatisierung detailliert beschrieben, beginnend mit der Auswahl und Umsetzung eines Pilotprojekts. Ein erfolgreiches Pilotprojekt zeichnet sich durch schnelle Umsetzbarkeit, messbaren Nutzen und geringe Variabilität aus. Wichtig ist, nicht in die Perfektionsfalle zu tappen, sondern Erkenntnisse für größere Vorhaben zu gewinnen. Technische und organisatorische Schnittstellen müssen klar definiert werden, um Akzeptanz, Stabilität und Skalierbarkeit zu gewährleisten. Die Einbindung von Stakeholdern ist entscheidend, um Widerstände abzubauen und Akzeptanz zu fördern. Klare Rollen und Verantwortlichkeiten zwischen Fachbereichen und IT-Teams sind essenziell, um Kompetenzkonflikte zu vermeiden. Der Übergang von Pilotprojekten zur Skalierung erfordert ein frühzeitiges Skalierungskonzept, das sowohl technische als auch organisatorische Aspekte berücksichtigt. Am Ende steht nicht nur ein automatisierter Prozess, sondern wertvolles Wissen für die nächste Stufe der Hyperautomatisierung.
    3. 11. Kap. 11: Skalierung und Standardisierung

      Philipp Futterknecht
      In diesem Kapitel wird die Bedeutung einer systematischen Herangehensweise zur Skalierung von Automatisierungsinitiativen in Unternehmen betont. Ein Center of Excellence (CoE) spielt dabei eine zentrale Rolle, indem es Wissen standardisiert, Best Practices etabliert und kontinuierliche Verbesserungen ermöglicht. Die Automatisierungsfabrik, ein organisatorisches und technologisches Modell innerhalb des CoE, strukturiert die Entwicklung, Bereitstellung und Wartung von Automatisierungslösungen nach dem Fließbandprinzip. Kernaufgaben des CoE umfassen Governance und Richtlinien, Methodik und Best Practices, Technologie- und Tool-Management, Schulung und Kompetenzentwicklung sowie Portfolio- und Ressourcenmanagement. Die Vorteile eines CoE und der Automatisierungsfabrik sind Skalierbarkeit, Qualitätssicherung, Kostenoptimierung, kontinuierliche Verbesserung und Governance und Compliance. Herausforderungen und Erfolgsfaktoren umfassen Change Management, richtige Tool-Auswahl, Balance zwischen Zentralisierung und Agilität sowie Talentmanagement. Das Kapitel betont die Bedeutung von Standards und Individualitätsmanagement, zeigt Praxisbeispiele und bietet Strategien für den Umgang mit Sonderfällen. Fazit ist, dass das CoE und die Automatisierungsfabrik das Rückgrat einer skalierbaren Automatisierungsstrategie bilden und nachhaltige Automatisierungsergebnisse ermöglichen.
    4. 12. Kap. 12: Erfolgsfaktoren & Stolpersteine

      Philipp Futterknecht
      In diesem Kapitel werden die zentralen Erfolgsfaktoren und Stolpersteine bei der Umsetzung von Automatisierung und Künstlicher Intelligenz (KI) in Unternehmen beleuchtet. Es wird deutlich, dass technologische Exzellenz allein nicht ausreicht, sondern strategische Klarheit, organisatorische Verankerung und kulturelle Offenheit notwendig sind. Der Text analysiert, warum eine Genauigkeit von 90% in kritischen Prozessen nicht ausreicht und wie Automatisierung langfristig verankert und als Wettbewerbsvorteil genutzt werden kann. Besonders betont wird die Bedeutung von interdisziplinären Teams, Change-Management und der Umgang mit Ausnahmeprozessen. Zudem werden typische Hürden wie Datenqualität, Akzeptanz und Ausnahmeprozesse sowie Lessons Learned aus realen Umsetzungen diskutiert. Abschließend werden Handlungsempfehlungen gegeben, um die Potenziale von KI nachhaltig zu realisieren.
    5. 13. Kap. 13: Resilienz

      Philipp Futterknecht
      In diesem Kapitel wird die Bedeutung von Resilienzfähigkeit in der Hyperautomation detailliert erläutert. Es wird gezeigt, wie resiliente Prozesse und Funktionen robuste, konsistente Ergebnisse liefern und die Effizienz sowie die Widerstandskraft der gesamten Organisation stärken. Ein praktisches Beispiel veranschaulicht, wie Fehler in der Automatisierung entstehen und wie Resilienz dazu beiträgt, diese zu vermeiden. Das Kapitel stellt ein Vier-Quadranten-Modell vor, das verschiedene Automatisierungsansätze nach Störanfälligkeit und Adaptivität einordnet. Zudem wird ein Reifegradmodell präsentiert, das den Weg zur selbstoptimierenden Automatisierung aufzeigt. Ein Radardiagramm vergleicht unterschiedliche Automatisierungsansätze anhand von acht zentralen Resilienzfaktoren. Abschließend werden Ursachen für mangelnde Resilienz analysiert und Handlungsempfehlungen zur Verbesserung gegeben. Das Kapitel bietet einen umfassenden Überblick über die Bedeutung und Umsetzung von Resilienz in der Hyperautomation und liefert wertvolle Einblicke und praktische Werkzeuge für die Optimierung automatisierter Prozesse.
  6. Experten- und Praxiseinblicke

    1. Frontmatter

    2. 14. Experteninterviews

      Philipp Futterknecht
      In diesem Kapitel werden die praktischen Erfahrungen und Herausforderungen der Hyperautomatisierung durch Experteninterviews beleuchtet. Führungskräfte, Prozessverantwortliche und Technologieentwickler teilen ihre Perspektiven auf den Wandel hin zu einer autonomen Organisation der Abläufe. Die Interviews zeigen, dass Hyperautomatisierung nicht nur ein technologischer Fortschritt, sondern auch ein organisationaler Lernprozess ist. Die Experten betonen die Bedeutung von Kultur, Führung und Architektur sowie die Rolle von Technologien wie Künstlicher Intelligenz, RPA und Low-Code/No-Code-Ansätzen. Die gewonnenen Erkenntnisse dienen sowohl als Validierung der theoretischen Ansätze als auch als kritischer Spiegel, der zeigt, wo Konzepte auf reale Grenzen stoßen und neue Lösungsansätze entstehen. Das Kapitel bietet einen detaillierten Überblick über die Erfolgsfaktoren, Stolpersteine und zukünftigen Perspektiven der Hyperautomatisierung, basierend auf den Erfahrungen der Praktiker.
  7. Schlusskapitel

    1. Frontmatter

    2. 15. Kap. 15: Schlusskapitel

      Philipp Futterknecht
      In diesem Kapitel werden aktuelle Erkenntnisse und bewährte Methoden rund um Automatisierung, Hyperautomation und die Stärkung der organisatorischen Resilienz zusammengefasst. Es werden zentrale Erfolgsfaktoren aufgezeigt, Stolpersteine benannt und praxisnahe Ansätze geliefert, um operative Exzellenz nachhaltig zu sichern. Ein besonderer Fokus liegt auf der kontinuierlichen Bewertung, dem Monitoring und der iterativen Optimierung von Prozessen, um den Mehrwert von Automatisierungslösungen messbar zu steigern. Das Kapitel lädt Leser ein, ihre eigenen Erfahrungen und Ideen einzubringen, um die Inhalte weiterzuentwickeln. Es bietet verschiedene Kanäle für den Austausch, wie Diskussionsplattformen, Foren oder direkte Rückmeldungen per E-Mail oder Social-Media. Die Themen Automatisierung, Datenverarbeitung und Resilienz werden als dynamische Felder dargestellt, die sich kontinuierlich weiterentwickeln und regelmäßige Anpassungen erfordern. Das Kapitel versteht sich als dynamisches Fundament, das Praktiker in ihrer Arbeit unterstützt und gleichzeitig offen für Verbesserungen und Weiterentwicklungen bleibt.
    3. 16. Anhang

      Philipp Futterknecht
      In diesem Kapitel wird ein Modell zur Selbsteinschätzung des Automatisierungsgrads von Prozessen in Unternehmen vorgestellt. Es identifiziert fünf Reifegradstufen, von manuellen Prozessen bis hin zu vollständig automatisierten Systemen, und bietet eine detaillierte Checkliste zur Bewertung des aktuellen Standes. Die Reifegradstufen umfassen manuelle, teilautomatisierte, systemgestützte, plattformbasierte und end-to-end-automatisierte Prozesse. Für jede Stufe werden typische Merkmale und Fragen zur Selbsteinschätzung aufgeführt. Zudem werden Empfehlungen für die Weiterentwicklung gegeben, die von der Einführung von Standardisierung und Tools bis hin zur Implementierung von KI und Kontextverarbeitung reichen. Eine weitere Checkliste hilft, den Handlungsbedarf zu identifizieren und gezielte Maßnahmen zu planen. Das Kapitel betont die Bedeutung einer kontinuierlichen Weiterentwicklung und Optimierung der Automatisierungsprozesse, um Wachstum, Resilienz und Effizienz zu fördern.
  8. Backmatter

Titel
Hyperautomation – Der letzte Schritt vor der intelligenten Organisation
Verfasst von
Philipp Futterknecht
Copyright-Jahr
2026
Electronic ISBN
978-3-658-50441-0
Print ISBN
978-3-658-50440-3
DOI
https://doi.org/10.1007/978-3-658-50441-0

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