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Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Multimedia, Virtual Reality and Computer Animation

Abstract
Most events and actions in the today world are typically dynamic. They evolve over time. Three-dimensional real-time computer animation is the most appropriate media to simulate these events and actions. It is the key media; but, accompagnied by other media such as synthesized sound, speech and music, it will bring in the near future a new dimension to the multimedia. Moreover, interactive techniques are now essential to this multimedia approach. In particular, the advent of powerful 3D interactive devices brought a new approach to the virtual reality. The animator may now enter in the synthetic world that he/she has created, admire it, modify it and truly perceive it. Finally, computer-generated human beings should be present and active in the synthetic world. They should be the synthetic actors (Magnenat-Thalmann and Thalmann 1990) playing their unique role in the theater representing the scene to be simulated.
Nadia Magnenat-Thalmann

Multi-Media als Benutzerschnittstelle zu Wissensbasierten Anwendungen

Zusammenfassung
Unter dem Schlagwort “Multi-Media” verbergen sich neue Wege der Informationsvermittlung durch Einbindung von Bildern und Ton in computergestützte Anwendungen. Hierbei werden Video-Standbilder, Graphik, Sprache und Musik digital gespeichert und unter einer gemeinsamen Steuerung präsentiert. Je nach Hardwareaufwand können auch bewegte Bilder digitalisiert sein bzw. bewegte Bildsequenzen auf einer Bildplatte angesteuert werden. Durch die Gestaltungsvielfalt, die die bisherigen Möglichkeiten weit übertrifft, eignen sich Multimedia-Systeme als benutzergerechte Frontends zu operationalen wissensbasierten Systemen. Einsatzgebiete sind beispielsweise Diagnosesysteme, bei denen Prüfanleitungen, Meßpunkte oder Einstellparameter im Video-Standbild gezeigt und über Sprache erläutert werden, Konfiguratoren mit Bildern der Einzelteile und des Ergebnisses, Beratungssysteme mit Präsentation der auszuwählenden Objekte.
Rainer Angstmann

Ein typ- und regelgesteuertes Autorensystem

Zusammenfassung
Aufbauend auf Erfahrungen, die im Rahmen eines großen Projekts zum Aufbau einer Bibliothek von Unterrichtslektionen für den Informatikunterricht an der Hochschule gesammelt wurden, untersuchen wir die Frage, ob überhaupt und ggfs. wie man das Wissen erfahrener Entwickler von Lehrsoftware in rechnergestützte Werkzeuge für Autoren integrieren kann. Wir berichten über die Konzeption des Kerns eines typ- und regelgesteuerten Autorensystems, das die mediengerechte Aufbereitung von Lehrinhalten besser unterstützen soll als herkömmliche Systeme.
Friedrich Augenstein, Thomas Ottmann, Jürgen Schöning

Relational Back-Ends in the management of large Hypertexts

Abstract
In this paper we present an overview of the back-end layer of current hypertext systems, expecially with regard of the use of a relational data base management system. This kind of storage mechanism allows generalized management of links, which solves a series of problems related to the traditional network data model of hypertext systems. We present some examples derived from a prototype in Toolbook under development at our Institute. Finally we discuss the adoption of post-relational models of back-ends, in particular those based on Nested Algebra, where we can manage complex objects and re-define the concept of “type of link” from a structural point of view.
Gilberto Barbieri, Luigi Colazzo, Andrea Molinari

Vom Prototyp zum Produkt Empirische Untersuchung zum Akzeptanzverhalten einer Hypertextapplikation

Zusammenfassung
Ein am Institut für Informationswissenschaft erstellter Bibliotheksführer auf Hypertext-Basis wurde von den potentiellen Nutzern, hauptsächlich Studenten und Mitarbeitern der Technischen Universität Graz, in einem Feldversuch getestet, wobei folgende Punkte besonders untersucht wurden:
  • Benutzerklassen
  • Hardware und Systembedienung
  • Benutzeroberfläche
  • Inhalt des Systems
  • Navigieren im System
  • Medium Hypertext
Die inhaltliche Aufarbeitung der Problemstellung sowie die graphische Umsetzung und die Bedienung mit der Maus fanden bei den Testpersonen große Zustimmung. Auch Hypertext als neues Medium wurde von den Benutzern positiv aufgenommen. Als Schwachstelle dieser Applikation erwies sich die Navigation durch das System. Eine Einbindung bereits bestehender Systeme bzw. die Vernetzung mit dem Online Public Access Catalog (OPAC) wurde häufig von den Testpersonen gefordert.
Die wichtigste Erkenntnis aus diesem Feldversuch ist, daß bei derartigen Applikationen vorwiegend die einfachen und traditionellen Navigationshilfen genutzt werden. Typische Hypertext-Werkzeuge wie die Volltextsuche werden nicht entsprechend angenommen. Die Testpersonen hatten auch erhebliche Probleme, die Mehrdimensionalität dieser Hypertextapplikation zu erfassen, was sich darin äußerte, daß sie das Gefühl hatten, im System verloren zu sein. Die zum Teil zu abstrakten Symbole beim Dimensionsselektor dürften dieses Gefühl der Desorientierung verstärkt haben.
Plant man also, ein derartiges System für gelegentliche Benutzer zu entwickeln, müssen die verwendeten Symbole und die vorgegebenen Suchstrategien besonders sorgfältig gestaltet werden. Nicht komplizierte Benutzeroberflächen sollen das Ziel der Entwicklung sein. Es muß versucht werden, durch Einfachheit der Benutzerschnittstellen und Klarheit der Strukturen die Bedienung des Systems zu erleichtern.
Eva Bertha, Erich J. Schwarz

Der S*P*A*R*K-Teacher — eine Hypertext Applikation

Zusammenfassung
Der Teacher ist ein Modul in dem System S*P*A*R*K, das weiterhin eine wissensbasierte Komponente und eine multimediale Beispieledatenbank umfaßt. S*P*A*R*K soll bei der Suche nach strategischen, wettbewerbsbezogenen Einsatzmöglichkeiten von Informationen und Informationstechnologie unterstützen. Schwerpunkt bei der inhaltlichen Konzeption des Teachers war das Vorhaben, dem Benutzer des Systems die in der wissensbasierten Komponente von S*P*A*R*K enthaltenen Methoden, Techniken und Vorgehensweisen zur inhaltlichen Problemlösung auf Anforderung zu erläutern. Weiterhin sollte mit dem Teacher das inhaltliche Konzept von S*P*A*R*K verdeutlicht werden.
Der Teacher könnte somit in die Klasse “Informationssysteme” [1] mit dem Schwerpunkt “Erklärung” und “Schulung” innerhalb möglicher Hypertext-Anwendungen eingeordnet werden.
Für die Realisierung des Teachers wurde die Audio Visual Connection (AVC) von IBM eingesetzt. Diese Software ist grundsätzlich als Präsentations-Management-System, auch für multimediale Anwendungen, anzusehen. Durch entsprechende Programmierung mit der Audio Visual Authoring Language (AVA), wurde eine typische Hypertext-Struktur geschaffen, wobei der Benutzer die Kontrolle über den Präsentationsablauf übernimmt.
Der Beitrag zeigt zunächst auf, welche Zielsetzungen und Problemcharakteristika zur Entscheidung führten, den Teacher als Hypertext zu realisieren. Anschließend wird die Struktur des Teachers und die Benutzungsoberfläche dargestellt. Die geschilderten Implementierungsaspekte nehmen Bezug auf die Rolle der Erstellung des Teachers innerhalb der Entwicklung des Gesamtsystems S*P*A*R*K. Abschließend werden Verbesserungsvorschläge für die Ausgestaltung der Benutzungsoberfläche sowie Ansätze zum Einsatz des Hypertext-Konzepts bei der Realisierung der Beispieledatenbank und deren Zugriffskomponente innerhalb des Systems S*P*A*R*K aufgezeigt.
Ronald Bogaschewsky

Browsing in unstrukturierten Hyperdokumenten

Zusammenfassung
In diesem Beitrag werden Ergebnisse des theoretischen Teils einer Diplomarbeit über Browser in unstrukturierten Hyperdokumenten vorgestellt. Die dabei gewonnenen Erkenntnisse lassen sich entweder direkt oder indirekt auf strukturierte Hyperdokumente übertragen, so daß ihre Anwendung auch in solchen Umgebungen ermöglicht wird. Um auf einer formalen Grundlage aufbauen zu können, wird eine auf der Graphentheorie basierende Vorgehensweise verwendet.
Dieser Beitrag behandelt zunächst Konzepte für Browser in unstrukturierten Hyperdokumenten. Daraus werden anschließend entsprechende Anforderungen für solche Browser abgeleitet. Diese Anforderungen konzentrieren sich im wesentlichen darauf, wie der Benutzer im Falle eines Orientierungsverlustes unterstützt werden kann. Um einem solchen Orientierungsverlust auf Seiten des Benutzers auch vorbeugen zu können, wird im nächsten Abschnitt auf eine bislang vernachlässigte Komponente von Browsern eingegangen: die Benutzerführung. Die hierzu eingeführten Definitionen liefern insbesondere die Voraussetzung für einen Fish-Eye-View in unstrukturierten Hyperdokumenten, der zum Abschluß dieses Beitrags vorgestellt wird.
G. Dittrich, K. Tochtermann

Erweiterungen der ISO Normen ODA und DFR am Beispiel eines Hypertextservers

Kurzfassung
Die Dokumentenverarbeitung in offenen Systemen basiert auf internationalen Normen für Dokumentenarchitektur und Kommunikation. Ein Beispiel für eine normierte Dokumentenarchitektur ist die ‘Open Document Architecture’ (ODA), inwieweit ODA die Anforderungen eines in einem heterogenen Umfeld verteilten Hypertext/Hypermedia Systems erfüllen kann, ist Inhalt dieses Beitrags. Dazu werden die Konzepte, die die heutige ODA Norm bietet und Bestrebungen der Standardisierungsgremien zur Architekturerweiterung untersucht. Dies resultiert in ein erweitertes Schema für Dokumententeile, welches in Form eines Prototyps auf seine Tauglichkeit hin überprüft wird.1
Heinz Fanderl, Ernö Kovacs

The Retrieval View, a Component of the Document Architecture

Abstract
The problem addressed in this paper is the efficient retrieval of hypermedia documents in large document collections. In contrast to traditional information retrieval, both the indexing and the retrieval process have to be extended to non-textual information such as graphics, images, and speech. In addition to content related properties of the documents, structural properties are used for indexing and retrieval. Such structural properties are usually described in the logical and layout view of the document architecture and consist mainly of the logical structure, format information, and intra- and inter-document links. As structural information establishes the coherence of a document, it is an important part of a document’s characterization and is, therefore, of high value when queries are evaluated. In order to facilitate access to the information necessary for the retrieval algorithms, we extended a traditional document architecture with a retrieval view. The content of this extended document architecture is created when multimedia collections are being put together, such as our test collection, consisting of patient data from an orthopedic clinic. Preliminary tests show that the quality of query results is significantly improved when information from the retrieval view is utilized by the retrieval algorithm.
H. P. Frei, D. Stieger

Presenting Hypermedia Concepts using Hypermedia Techniques

Abstract
The hypermedia technique is well suited as a basic presentation aid. In this paper the use of hypermedia for presentations is illustrated in an example of a lecture about hypermedia presented to computer science students. Advantages and disadvantages of the hypermedia presentation technique are discussed in comparison with more conventional presentation techniques. Conclusions about the strength and limitations of hypermedia for presentations are made from the practical experiences collected in the example lecture.
Peter A. Gloor

Ein Ansatz zur Organisation von Hyperdokumenten

Zusammenfassung
In diesem Beitrag wird ein Ansatz zur Strukturierung von Hyperdokumenten vorgestellt. Die Forschung zum Textverstehen hat gezeigt, daß sowohl die Orientierung in einem linearen Text als auch dessen Verständnis entscheidend durch Gestaltungsmittel beinflußt wird, die es Lesern erlauben, eine kohärente mentale Repräsentation des Textinhalts aufzubauen. Zu Beginn dieses Beitrags werden daher die Kohärenzmerkmale linearer Texte diskutiert und auf Hyperdokumente übertragen. Anschließend werden vor dem Hintergrund eines Designkonzeptes Strukturierangs- mittel für die Produktion von Hypertexten beschrieben, die ein Autor einsetzen kann, um die Kohärenzbildung seiner Leser zu fördern. Dabei wird von drei funktionell verschiedenen Komponenten eines Hyperdokumentes ausgegangen, die wir als Inhalts-, Organisations- und Präsentationskomponente bezeichnen. Abschließend werden die vorgestellten Strukturierungskonzepte anhand eines Beispieldokuments illustriert.
Jörg M. Haake, Jörg Hannemann, Manfred Thüring

Farbmarkierungen im Hypertext als Orientierungs- und Lernhilfe

Zusammenfassung
Farbig überlagerte Markierungen in einem Hypertext erweitern die Möglichkeiten einer individuellen Strukturierung und erzeugen weiterverwendbare Link-Verankerungen. Sie dienen zur visuellen Orientierung in dem Textmaterial und bieten eine Grundlage für Verzeichnisse, Anmerkungen und Auszüge.
Die prototypale Realisierung eines Hypertextes mit Markierungsmechanismus wird beschrieben. Erforderliche Objekte und Skripts basieren auf den Möglichkeiten von ToolBook.
Wolfgang J. Irler, Gilberto Barbieri

Optimale Startpunkte zur Navigation in Hypermediasystemen — ein entscheidungstheoretischer Ansatz

Abstract
Dieser Beitrag stellt ein Verfahren zur Bestimmung optimaler Startpunkte zur Navigation in Hypermediasystemen auf Basis der Theorie des optimalen Stoppens und Testens vor. Ausgangspunkt unserer Betrachtungen ist das Verfahren von Frisse. Dabei wird das “Browsing” in einem Hypermediasystem durch einen Algorithmus ergänzt, der auf Basis der Relevanz eines Knotens und seiner Nachfolger einen oder mehrere optimale Startpunkte für den Beginn dieses Prozesses bestimmt. Wir zeigen, daß unter Verwendung eines entscheidungstheoretischen Modells der hierzu notwendige Rechenaufwand erheblich verringert werden kann und die Anzahl der dem Anwender präsentierten Einstiegspunkte in das Hypermediasystem a priori begrenzt werden kann.
Wolfgang H. Janko, Alfred Taudes, Wolfgang Faber

HyperAuthor—An Authoring Tool Based on Hypertext

Summary
This paper describes an approach to use hypertext to support authoring of linear text in the sense of conventional (technical) literature like books, papers, reports, etc. We try to model and treat such authoring as an explicit process. It makes excellent use of hypertext, satisfying the need for external representations in the course of authoring. We found indications that this process can also help for authoring hypertext systems themselves. A prototypical implementation of a system based on this approach has been used to write this paper.
Hermann Kaindl, Holger G. Ziegeler

Spezielle Eigenschaften großer Hypermedia-Systeme

Zusammenfassung
Dieser Artikel basiert auf Überlegungen zum Design eines selir großen Hypermedia-Systems (Hyper-G) und beschreibt einige spezielle Systemeigenschaften, die sich aus der Anforderung, große Datenmengen verwalten zu können, ergaben. Es zeigt sich, daß gewisse Konzepte (im speziellen in Bezug auf User Interfaces und Link-Verwaltung), die bei kleineren Hypermedia-Systemen gute Ergebnisse liefern können, für große Systeme völlig unbrauchbar sind. Umgekehrt ergeben sich neue Ansätze, die speziell auf große Hypermedia-Systeme zugeschnitten sind und bei kleineren nicht den gewünschten Erfolg liefern würden.
Nach einer kurzen Einleitung beschreibt der Artikel die Auswirkungen großer Datenmengen auf Implementation, System Design, User Interface, Autor und System- Administration. Dabei liegt der Schwerpunkt auf dem System Design.
Frank Kappe

Every interactive system evolves into hyperspace: The case of the Smart Game Board

Abstract
Although an interactive system may be dedicated to a specific application, if it aims at a heterogeneous user community it must provide many application-independent functions, such as: User interface, an explanatory and communications component, and data base functions for data structuring and visualization. In other words, every user-friendly interactive application evolves into a hypermedia system. We present a case study of this phenomenon for an esoteric application: The Smart Game Board evolved from a computerized board and a programmer’s workbench into a powerful tool that supports game fans in the many functions they normally perform using a wooden board and paper: playing, analyzing, annotating, organizing and storing game collections. The special nature of these documents is reflected in highly specialized support functions, such as searching for patterns in a collection of Go games.
Anders Kierulf, Ralph Gasser, Peter M. Geiser, Martin Müller, Jurg Nievergelt, Christoph Wirth

CHAOS, ein Ansatz zur Modellierung von Informationssystemen

Zusammenfassung
Die vorliegende Zusammenfassung beschreibt den Versuch, das Hypertext-Konzept nicht mehr nur zur Gliederung grosser Dokumentationsmengen, sondern auch zur Gestaltung ganzer Informationssysteme mit Abfrage- und Bearbeitungskomponenten zu verwenden. Diese Idee wird mit dem realisierten Prototypen CHAOS (C+ + Hyperdokument Administrations- und Organisations-System) einer Anwendung in einem grossen Rechenzentrum illustriert.
Thomas A. Landolt

Konzepte eines verteilten Hypertextsystems

Zusammenfassung
Wir stellen in diesem Artikel die Konzeption eines verteilten Hypertextsystems vor. Die Verteilung von Hypertext bietet dabei sowohl die Möglichkeit des entfernten Zugriffs auf einen Hypertext über ein Rechnernetz, als auch den gleichzeitigen Zugriff auf verschiedene Hypertexte durch einen Benutzer.
Dieter Meiser

Strukturierung von hypertext-basierten Bedienungsanleitungen im Prototyp “FAXUAL”

Zusammenfassung
Ein wirtschaftlich besonders interessantes Anwendungsfeld für Hypertext ist technische Dokumentation: Hypertext-Systeme können dort den Nutzungskomfort wesentlich erhöhen, z.B. bei Reparaturanleitungen mit direktem Zugriff auf Ersatzteilkataloge. Ebenso bieten sie ein Potential zur Senkung hoher Dokumentationskosten (z.B. im Anlagenbau typisch ca. 7% der Gesamtkosten! [Rose89]), etwa indem durch entsprechende Verknüpfung bestimmte Dokumentteile mehrfach genutzt werden.
H. Möller, J. Schiff

Allgemein zugängliche und private Objekte im Hypertextsystem CONCORDE

Zusammenfassung
Die Mehrzahl aller Veröffentlichungen, die sich mit Hypertext beschäftigen, haben die Schnittstelle zum Benutzer als Schwerpunkt. Das liegt einerseits daran, daß Oberflächengestaltung immer ein dankbares Thema darstellt, andererseits daran, daß die Zugriffsund Navigationsthematik sicher ein Problem ist, bei dem überzeugende Lösungsvorschläge die Akzeptanz eines Hypertextsystems merklich erhöhen. Wie jedoch schon in [AYM88] festgestellt wird, bestimmt die dem System zugrunde liegende logische Struktur, das Datenmodell, wesentlich die Gestaltung der Benutzungsoberfläche.
H. Peyn, M. Hofmann, H. Langendörfer, T. Töpperwien

MATHBANK: Mathematisches Fachwissen als Hypertext

Abstract
Beschrieben wird das Projekt MATHBANK. Ziel ist die Erstellung eines Hypertext-Systems, mit dem der Zugriff auf das Wissen aus einer größeren Handbibliothek mathematischer Fachbücher möglich ist. Diskutiert werden speziell die Nutzung der in der Mathematik vorhandenen Struktur zur Erstellung von Karten sowie die Möglichkeiten der automatisehen Sprachverarbeitung zur Analyse mathematischer Texte bei der Erzeugung von Verweisen.
Uwe Quasthoff

Technisches Informationssystem für computergestützten Fahrzeugservice

Zusammenfassung
In diesem Beitrag wird ein Systemkonzept vorgestellt, welches die Flut von technischen Informationen, die heute und insbesondere in der Zukunft in Fahrzeugservicehetrieben handzuhaben ist, computergestützt bewältigt. Es wird zunächst gezeigt, wie ein durchgehender Informationsfluß von der Fahrzeugannahme über die Serviceausführung bzw. Fahrzeuginstandsetzung bis zur Rechnungsstellung realisiert werden kann. Die auf hybriden Medien gespeicherten Informationen werden dabei für den Anwender transparent verwaltet. Hypertextfunktionen realisieren die Verknüpfungen von Informationen wie Ersatzteile und Einbaupläne und sind eine Grundlage für das integrierte technische Informationssystem. Das vorgestellte Konzept wurde in wesentlichen Teilen bereits realisiert und zeichnet sich durch eine signifikante Effizienzsteigerung in Fahrzeugservicebetrieben aus.
Dieter Roller

Natürliche Sprache und Computer-Animation — Eine multi-mediale Dialogoberfläche

Zusammenfassung
In dem Multi-Media-Projekt der Siemens Zentralabteilung Forschung und Entwicklung wird ein interaktives Computeranimationssystem mit einer um die Eingabe natürlicher Sprache erweiterte Bedienoberfläche erstellt. Ausgehend von der Analyse der heutigen Situation wird die Forderung nach besserer Bedienbarkeit insbesondere der Werzeuge der Computer- Animation begründet. Der erste Prototyp besteht aus einer virtuellen Welt, die verschiedene taktile Eingabewerkzeuge kennt, und aus einem fortgeschrittenen Spracherkennungs- system. Die Objekte der virtuellen Welt folgen physikalischen Bewegungsgesetzen und können interaktiv manipuliert werden.
Ch. Rumpf, U. Harke, U. Leiner, M. Niemöller

Ein Hypertext-Editor zur Software-Wartung

Zusammenfassung
Dieser Artikel beschreibt einen Hypertext-Editor, der es erleichtert, Softwaresysteme zu warten. Mit Hilfe dieses Editors ist es möglich, die Beziehungen zwischen Klassen und Methoden, bzw. Moduln und Prozeduren, sowie die Beziehungen zwischen Dateien und sogar den Bezeichnern eines Softwaresystems auf einfache Art und Weise zu identifizieren und zum Navigieren durch das System zu verwenden.
Die Anwendung dieses Hypertext-Werkzeuges beschränkt sich nicht auf die Wartung von Softwaresystemen, sondern kann selbstverständlich auch bei der Entwicklung gewinnbringend eingesetzt werden. Bei der Konzeption des Editors wurde aber besonderes Augenmerk auf die Tätigkeiten der Wartung gelegt.
Johannes Sametinger, Alois Stritzinger

LinkWorks — Connecting Application Information Together —

Abstract
Most of today’s on-line information is organized differently foreach application. Worse yet, most existing applications have only limited ways of incorporating information from outside into their own world. This isolates tools from each other and makes cross-referencing difficult. It leads to ‘islands’ of information and prevents the user from linking related information.
Hyperlnformation services (LinkWorks) is a framework which uses the hypertext paradigm. The basic idea is to provide hypertext support for the end user, so that he is able to build his own networks of information using such daily applications as mail, calendar, cardfiler, and any other DECwin- dows applications which have been ‘hyperized’. The following sections describe the architecture and its basic components. An example shows the main operations used to build networks. A subsequent section gives a overview of how an existing application can easily be changed into a ‘hyperized’ tool.
Joachim Schaper

SmallCard — ein Hypertext-System zur Erstellung rechnergestützter Lerneinheiten

Zusammenfassung
Das Hypertext-System SmallCard ist in Smalltalk/V286 implementiert. Bei den für Hypertext -Systeme gebräuchlichen Werkzeugen wurde besonderer Wert auf drei graphische Browser gelegt: Durch das Anbieten mehrerer Sichten soll eine übersichtliche graphische Darstellung der Datenbasis entstehen. Hier wird SmallCard als Autorensystem verwendet. Sowohl beim Erstellen als auch beim Bearbeiten von Lerntexten können die Möglichkeiten und Werkzeuge von SmallCard nutzbringend eingesetzt werden.
L. Schmitz, K. Meusel

Konzepte zur Versionenverwaltung für die Hyperdokumenterstellung in einer hypertextbasierten Publikationsumgebung

Zusammenfassung
Die Verwaltung von Versionen ist ein Kernproblem beim Erstellen von Hyperdokumenten [8]. Versionenunterstützung soll Autoren von Hyperdokumenten ermöglichen, einerseits die Geschichte der Änderungen an ihren Hyperdokumenten festzuhalten und andererseits gleichzeitig mehrere Alternativen von Dokumentkonfigurationen zu verwalten.
Anja Weber, Volker Schoepf

Eine Hypertext-Komponente zu Einem Expertensystem: Benutzerfragen für Erklärungsdialoge

Zusammenfassung
In diesem Beitrag wird eine Erklärungskomponente vorgestellt, die auf dem Hypertext-Konzept beruht. Die Arbeit beschäftigt sich schwerpunktmäßig mit den Fragen, die vom Benutzer m erklärungsbedürftigen Situationen gestellt werden können. Durch die Analyse der möglichen Erklärungssituationen und deren Zuordnung zu Frageklassen wird der Versuch unternommen, dem Benutzer situationsädaquate Ausdrucksmöglichkeiten im Erklärungsdialog anzubieten. Desweiteren wird auf Aspekte der Repräsentation von Benutzerfragen mittels Frames sowie auf Regeln zur Bestimmung relevanter Fragen eingegangen.
Fahri Yetim

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