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Über dieses Buch

10 % des deutschen Bruttoinlandsproduktes werden für Baumaßnahmen verwendet, mehr als 4 % der gesamten Wertschöpfung in Deutschland werden vom Baugewerbe erbracht. Das Werk enthält eine Sammlung von Beiträgen zu aktuellen Themen der Bau- und Immobilienwirtschaft, verfasst von namhaften Spezialisten der diversen Fachdisziplinen. Der interessierte Bautätige bekommt so einen vielschichtigen Einblick in die wesentlichen gegenwärtig diskutierten Entwicklungen in diesem Wirtschaftsbereich.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

A Organisation, Information, Koordination und Dokumentation

Frontmatter

1. Kommunikation und Information in der Immobilien- und Bauwirtschaft

Zusammenfassung
Kommunikation und Information ist vielschichtig und komplex. Dies ist auch ein Grund, warum es in der Immobilien - und Bauwirtschaft trotz gut aufgestellter Projektteams immer wieder zu Kommunikations- und Informationsproblemen kommt. Denn sie ist durch ihre zahlreichen Fachdisziplinen außerordentlich interdisziplinär und die daraus entstehenden Abhängigkeiten zwischen den einzelnen Beteiligten müssen mit Kommunikation und Information überbrückt werden.
Christof von Stumpf

2. Die HOAI 2013 – zwei Schritte vor, einer zurück

Zusammenfassung
Warum gibt es eigentlich die HOAI? Zwischen anrechenbaren Kosten, Leistungsänderungen und prüffähigen Schlussrechnungen verliert man manchmal das Wesentliche aus dem Blick. Honorarordnungen sind bei freien Berufen nichts Ungewöhnliches. Es gibt sie für Ärzte (GOÄ), Rechtsanwälte (RVG) und Steuerberater (StBVV).
Dieter von Stassen

3. Theoretische Grundlagen für die Planung der Erhaltung urbaner Infrastruktur

Zusammenfassung
Die Gesellschaft benötigt eine leistungsfähige bauliche Infrastruktur. Chemische und physikalische Prozesse, Einwirkungen der Umwelt sowie Abnutzung haben weltweit zu einem besorgniserregenden Verfall der Infrastruktur geführt. Um diesen Trend umzukehren, wird die Forderung erhoben, dass jede Generation nur so viel Infrastruktur schafft, wie die Folgegeneration voraussichtlich erhalten kann. Die Realisierung dieses Konzeptes erfordert ein ausgewogenes Verhältnis zwischen dem Aufwand für Neubauten und jenem für die Erhaltung der vorhandenen Infrastruktur. Zur Bestimmung des Aufwandes für die Erhaltung der vorhandenen Infrastruktur und zur Prognose des akzeptablen Volumens an Neubauten wird eine Ingenieurtheorie vorgestellt, die in drei Ebenen gegliedert ist. Auf der ersten Ebene werden Einzelkomponenten von Bauwerken behandelt, auf der zweiten bauliche Anlagen und auf der dritten die Infrastruktur einer Region. Während die Theorie für die erste Ebene bereits gut entwickelt ist, ist die Theorie für die dritte Ebene noch unvollständig. Die Anwendung der vorhandenen Ansätze für die dritte Ebene leidet unter einem Mangel an ausreichenden und zuverlässigen empirischen Daten.
Peter Jan Pahl

B Qualitäten und Quantitäten

Frontmatter

4. Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen bei öffentlichen Hochbaumaßnahmen

Zusammenfassung
Die öffentliche Verwaltung ist allgemein zum wirtschaftlichen Handeln verpflichtet. Gesetzliche Grundlage hierfür ist § 7 BHO. Danach sind gem. § 7 Abs. 2 Satz 1 BHO für alle finanzwirksamen Maßnahmen angemessene Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen durchzuführen. Die Verwaltungsvorschriften zu § 7 BHO formulieren allgemeine Vorgaben und Mindestanforderungen für Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen und die dazugehörige „Arbeitsanleitung Einführung in Wirtschaftlichkeitsuntersuchungen“ gibt Empfehlungen zur Methodik und deren Durchführung.
Ines Von Gottschling, Tanja Kessel

5. Risikoanalyse und Risikomanagement auf Projektebene

Zusammenfassung
Der Erfolg von Immobilien-Projekten gerade in der Einführungs- und frühen Entwicklungsphase ist abhängig von konkreten Angaben und Werten bezüglich der anfallenden Kosten, Erlöse und der voraussichtlich benötigten Zeit. Zu den Kernaufgaben eines Projektentwicklers zählt das Entwickeln eines am Markt gefragten Produktes. Tritt der Fall ein, dass das entwickelte Projekt am Markt nicht angenommen wird, da keine Nachfrage für das erstellte „Produkt“ besteht, stellt sich die Frage, ob dies durch ein im Vorfeld integriertes Risikomanagement hätte vermieden werden können. Das Risikomanagement dient der Identifikation bestehender Risiken und hilft auf dessen Grundlage geeignete Maßnahmen zum Schutz des Unternehmens und der Projekte zu entwickeln. Zur geeigneten Betrachtung sind gesetzliche Bestimmungen sowie wirtschaftliche Rahmenbedingungen zu beachten.
Sven Von Seehawer

6. Risk Management in nationalen und internationalen Bau- und Anlagebauprojekten unter besonderer Berücksichtigung der angrenzenden Managementbereiche

Zusammenfassung
In nationalen und internationalen Bau- und Anlagebauprojekten sind aufgrund der branchenspezifischen Charakteristika und der zunehmenden Komplexität solcher Projekte einerseits und dem zumeist hohen Zeit- und Kostendruck andererseits erhöhte Risikopotentiale vielfältigen Ursprungs und unterschiedlich starker Ausprägung vorhanden, die es gilt, durch ein adäquates und effizientes Risk Management zu identifizieren, zu steuern und zu überwachen. Erschwerend kommt der Umstand hinzu, dass oftmals die Kernkompetenz des Bauherrn bzw. des Unternehmens nicht das Bauen ist, sondern vielmehr dem Zweck dient, das Kerngeschäft überhaupt zu betreiben.
John-Albert Von Giebelhausen

7. Geometrie und Topologie: Was benötigen wir in der Ausbildung für das sich ändernde Bauingenieurwesen?

Zusammenfassung
Unter dem Begriff „Building Information Modeling (BIM)“ wird derzeit im Bauwesen ein Weg zur Digitalisierung der Prozesse beschritten. Informationen werden zwischen den Beteiligten nicht mehr in der Form einer technischen Zeichnung ausgetauscht. Die Kommunikation erfolgt auf der Grundlage von digitalen Modellen, die erarbeitet, ausgewertet, verändert und anderen Beteiligten zur Verfügung gestellt werden.
Wolfgang Von Huhnt

8. Building Information Modeling (BIM) – Ein neues Tätigkeitsfeld für Dienstleister im Bauwesen

Zusammenfassung
Teile des vorliegenden Aufsatzes wurden unter dem Titel „Building Information Modeling (BIM) – Eine Herausforderung an die zeitgemäße Ausbildung von im Bauwesen tätigen Ingenieurinnen und Ingenieuren“ als Diskussionspapier veröffentlicht.
Jens H. Von Liebchen

9. Kompetenzwettbewerb für das Gewerk Fassade, am Beispiel TaunusTurm

Zusammenfassung
An der Entwicklung und Planung der Fassaden des TaunusTurm waren zahlreiche Planer und Fachingenieure (z. B. Architekt, Bauphysiker, Fassadenplaner, Fachingenieur Brandschutz, Fachingenieur für thermische Gebäudesimulation) direkt oder indirekt beteiligt. Die Umsetzung der Planung in die Realisierung erfolgt durch einen Fassadenunternehmer, der – je nach der Tiefe der vorangegangenen Planung – seine umfassenden Erfahrungen und Kompetenzen in den Prozess mit einbringen konnte.
Steffen Von Schmitt, Andreas Otto

C Kosten und Finanzierung

Frontmatter

10. Kostencontrolling des Bauherrn unter besonderer Beachtung der HOAI und der DIN 276

Zusammenfassung
Das Bauen stellt für jeden Bauherrn eine besondere Herausforderung dar. Die Entwicklung von Bauprojekten kann als das Zusammenführen von Grundstück, Bauwerksidee und Kapital angesehen werden. Dem Kapital kommt dabei eine besondere Bedeutung zu. Die Schwierigkeit der Beurteilung und Beherrschung des für ein Bauprojekt benötigten Kapitals hat eine lange Tradition.
Rainer Schach

11. Projektfinanzierung – Quo vadis?

Zusammenfassung
Die Projektfinanzierung (PF) als strukturaufwendige Spezialform der Finanzierung von Großprojekten reagiert sensitiv auf regulatorische Auflagen. Es stellt sich die Frage, welche Auswirkungen die Bankenregulierung nach Einführung von Basel III auf projektfinanzierende Banken, die Realisierbarkeit von Projekten, mögliche neue Finanzierungs-Vehikel sowie alternative Kreditgeber (Nicht- und Schattenbanken) haben wird.
Dieter Jacob, Anita Erbe, Jacob Kleinow

12. Kosten der weitergehenden Abwasserreinigung bei kommunalen Kläranlagen

Zusammenfassung
Neben der Reduzierung der organischen Verbindungen (CSB, BSB5) sind zum Schutz der Oberflächengewässer vor Eutrophierung Stickstoff (N) und Phosphor (P) als wesentliche Nährstoffparameter im Ablauf der Kläranlagen gesetzlich begrenzt (EG-Richtlinie 91/271/EWG, Abwasserverordnung 2004). Dabei sind die N- und P-Überwachungswerte in Abhängigkeit der Ausbaugröße der Kläranlage gestaffelt.
Matthias Barjenbruch, Pamela Geyer

D Termine, Kapazitäten und Logistik

Frontmatter

13. Vom funktionsorientierten Projektstrukturplan zum prozessorientierten Terminplan

Zusammenfassung
Die Terminplanung und -steuerung sind entscheidende Erfolgsfaktoren bei der Realisierung von Bauprojekten. Am Anfang der Projektterminplanung steht hierbei regelmäßig zunächst das Aufstellen einer objektorientierten Projektstrukturplanung. Im weiteren Projektverlauf wird diese dann in eine z. B. Teilbereichen oder technischen Zwängen untergliederte Terminplanung umgewandelt bzw. detailliert.
Markus G. Viering, Anastasija Radke

E Verträge und Versicherungen

Frontmatter

14. Immobilien als Investment: REITs in der institutionellen Kapitalanlage

Zusammenfassung
Die folgenden Ausführungen beschäftigen sich mit Immobilien als Investitionsobjekte in der Form von börsennotierten Immobiliengesellschaften. Sie werden hier vereinfachend und verallgemeinernd als „REITs“ (Real Estate Investment Trusts) bezeichnet.
Stefan Krausch

15. Die allgemein anerkannten Regeln der Technik – Bedeutung in der Praxis

Zusammenfassung
Die Bedeutung der „Allgemein anerkannten Regeln der Technik“ wird in der Praxis häufig unterschätzt. Bereits die Definition und der Inhalt des Begriffs sind vielen in der Baupraxis Tätigen nicht geläufig. Dies erstaunt, da die rechtlichen Auswirkungen der Nichteinhaltung der allgemein anerkannten Regeln der Technik zu erheblichen Schäden bzw. Nachteilen führen kann. Nachfolgend sollen die Bedeutung, der Inhalt und der Umfang der allgemein anerkannten Regeln der Technik aus juristischer Sicht beleuchtet werden.
Christian Zanner

16. Reform des Bauvertragsrechts?

Zusammenfassung
Seit vielen Jahren und fast Jahrzehnten werden Fehlentwicklungen am Bau beklagt, deren Stichworte Preissteigerung, Zeitverzögerung und Streitanfälligkeit sind. Hierzu werden von der Tagespresse immer wieder neue, mal mehr, mal weniger prominente Beispiele der Öffentlichkeit präsentiert. Gleichzeitig diskutiert die Fachöffentlichkeit Ursachen und Vorschläge wie es besser gemacht werden kann. Einer der wichtigsten Erkenntnisse ist, dass ehrlicher und gelebter partnerschaftlicher Umgang der Parteien bei der Realisierung von Bauvorhaben, denen bis zu einem gewissen Grad Unvorhergesehenes immanent ist, entscheidend für die erfolgreiche Projektrealisierung ist.
Axel Wunschel

17. Sinnhaftigkeit vertraglicher Sollbruchstellen bei PPP-Verträgen

Zusammenfassung
Public Private Partnerships oder Öffentlich-Private Partnerschaften werden in Deutschland schwerpunktmäßig zur Beschaffung öffentlicher Infrastruktur im Hochbau und im Verkehrsbereich eingesetzt. Wesentliches Ziel der Realisierung eines Immobilienprojektes im Wege einer ÖPP ist die Kostenoptimierung über den Lebenszyklus, von der Planung und Errichtung über den Betrieb bis ggf. zur Verwertung.
Marcus von Drygalski, Corinna Hilbig

18. Spezialfragen der Nachtragsprüfung – die Urkalkulation als Maß der Dinge

Zusammenfassung
Nachdem in den vergangenen Jahren, insbesondere in 2012, in Fachkreisen ausführlich diskutiert wurde, ob die Preisfortschreibung als Grundlage der Nachtragskalkulation bei VOBVerträgen überhaupt eine Zukunft haben soll bzw. kann, oder ob nicht eher die Vergütungsanpassung auf Basis „üblicher Preise“ erfolgen solle, scheint aktuell die Nachtragskalkulation auf Basis der vertraglichen Preise als der praktikablere Weg wieder mehr Anerkennung zu finden. Dabei hat die Diskussion aber wohl das Dogma vom schlechten Preis, der ein schlechter Preis bleibe, und vom guten Preis, der ein guter Preis bleibe, allem Anschein nach ein wenig aufgeweicht.
Nina Rodde, Birthe Saalbach

19. Vergleichende Betrachtung internationaler Bauvertragsmuster nach FIDIC und VOB/B

Zusammenfassung
Im Zeitalter der Globalisierung haben grenzüberschreitende Bauvorhaben eine große Bedeutung. Die Unternehmen und Vertragspartner, die an einem Großprojekt partizipieren, kommen größtenteils aus verschiedenen Ländern, in denen vorwiegend unterschiedliche Rechtssysteme herrschen. Die damit verbundene kulturell bedingte Denk- und Handlungsweise führt mitunter zu Problemen. Diesem Umstand Rechnung tragend, wurden Standardverträge eingeführt, die der Rechtsvereinheitlichung und Rechtssicherheit der Projektbeteiligten dienen. Die Fédération Internationale des Ingénieurs Conseil (FIDIC), als internationaler Verband der beratenden Ingenieure, veröffentlicht Musterbedingungen für Bauverträge, die hohe Anerkennung genießen. Die Regelungen dieser Verträge sind in sich geschlossen und müssen daher nicht auf nationale Rechtsvorschriften zurückgreifen.
Bastian Geistler

20. Herausforderungen der Vertragsgestaltung und Kalkulation von Lärmschutz Photovoltaikanlagen-ÖPPs

Zusammenfassung
Die Beschaffung von Infrastruktur-Einrichtungen muss gemäß § 7 BHO, LHOen auf den Grundsätzen von Wirtschaftlichkeit und Sparsamkeit beruhen. Dabei ist zu prüfen, „inwieweit staatliche Aufgaben oder öffentlichen Zwecken dienende wirtschaftliche Tätigkeiten durch Ausgliederung und Entstaatlichung oder Privatisierung erfüllt werden können“. Somit unterliegt auch die Beschaffung von Begleitmaßnahmen von Verkehrsinfrastruktureinrichtungen, u. a. von Lärmschutzeinrichtungen als Straßenausstattung, dieser Anforderung.
Michael Korn, Hans Wilhelm Käsewieter, Matthias Urmersbach

Internationales Bauen

Frontmatter

21. Die am Bau Beteiligten in Deutschland und Russland

Zusammenfassung
In allen entwickelten Volkswirtschaften ist das Bauen in hohem Maße arbeitsteilig. Die Vielzahl der Aufgaben, die erledigt werden müssen, um ein Bauwerk zu errichten, wird von zahlreichen Spezialisten wahrgenommen. Diese wiederum unterscheiden sich hinsichtlich Qualifikation, Berufsausübung und schließlich auch danach, ob sie bei einem Bauprojekt als Auftraggeber oder Auftragnehmer eingebunden sind oder ob sie öffentlich-rechtliche Belange vertreten. Hierbei können sich der Grad der Arbeitsteilung, die Art der Projektorganisation, die erforderlichen Qualifikationen und die Berufsbilder von Land zu Land erheblich unterscheiden.
Wolfdietrich Kalusche, Elena Herzog

22. Infrastrukturentwicklung in Subsahara-Afrika

Zusammenfassung
Nachhaltige, effiziente, zuverlässige und bezahlbare Infrastruktur hat eine große Bandbreite an langfristigen ökonomischen Vorteilen für Staaten und Nutzer, dennoch liegen die Investitionen häufig deutlich unter den als erforderlich erachteten Bedarfen. Dieser Beitrag beleuchtet die Möglichkeiten der Einbindung des Privatsektors in die Bereitstellung von Infrastruktur im Wasserbereich und zeigt Trends sowie diskutierte Lösungsansätze anhand des Beispiels eines Wasserversorgers im Nord-Osten Tansanias auf.
Jan Miksch, Alexander Waldkircher

23. Zur Person Univ.-Prof. Dr.-Ing. Bernd Kochendörfer

Ohne Zusammenfassung
Bernd Kochendörfer

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