Skip to main content
main-content

17.12.2019 | Immobilienfinanzierung | Infografik | Onlineartikel

2020 weiter steigende Kapitalwerte am Immobilienmarkt

Autor:
Christoph Berger
1:30 Min. Lesedauer

Laut einer aktuellen Prognose kommen nach laufenden Erträgen suchende Investoren an Immobilien auch in Zukunft nicht vorbei. Am Wohnungsmarkt arrangiert sich man sich bereits mit den Regularien.

Ein schwächeres Wirtschaftswachstum dürfte die Suche nach Flächen und das Mietwachstum auf den Gewerbeimmobilienmärkten im kommenden Jahr dämpfen. Doch die Analysten von Savills gehen in ihrem jährlichen Ausblick trotzdem davon aus, dass die auf unbestimmte Zeit verschobene Zinswende weiterhin für Anlagedruck und weiter sinkende Anfangsrenditen sorgt, sodass weiter steigende Kapitalwerte in den meisten Immobiliensegmenten erwartet werden. Zukünftig werde voraussichtlich sogar noch mehr Geld für Immobilieninvestitionen zur Verfügung stehen, so die Erwartungen. Wobei die niedrigen Zinsen die Verkaufsbereitschaft der Eigentümer mindert.

Sorge bereitet den Experten jedoch das im Vergleich zu den Vorjahren voraussichtlich deutlich geringere Wirtschaftswachstum. In den Top-7-Büromärkten werde dies zu einem langsamer wachsenden Flächenbedarf führen. Der aber immerhin weiter wachsen dürfte. Parallel dazu werde das Fertigstellungsvolumen deutlich ansteigen, sodass sowohl 2020 als auch 2021 ein bedarfsdeckendes Niveau erreicht werde.

Ausbau der Bestände am Wohimmobilienmarkt

Was den Markt für Logistikimmobilien betrifft, so erwartet Savills kein geringeres Mietwachstum. Eine sinkende Nachfrage aus der Produktionslogistik werde von der einzelhandelsbezogenen Nachfrage mehr als kompensiert – vor allem der Online-Handel, aber auch der Einzelhandel werde das derzeitige Umsatzniveau halten, ist man sich sicher.

Und der Wohnungsmarkt? Da weiterhin nicht bedarfsdeckend gebaut werde, werden die Wohnungsmieten voraussichtlich weiter steigen, schreiben die Autoren. Wenn auch nicht mehr mit dem aus den letzten Jahren bekannten Anstieg. Die steigende Regulierungsintensität führe außerdem zu, dass einige Investoren dem deutschen Markt fernbleiben. Doch die bereits am Markt aktiven Investoren dürften sich mit dem regulatorischen Rahmen arrangieren und aufgrund der stabilen Erträge ihre Bestände sogar noch ausbauen.

Weiterführende Themen

Die Hintergründe zu diesem Inhalt

Das könnte Sie auch interessieren

09.07.2019 | Bürobau | Infografik | Onlineartikel

Flächenengpass in Frankfurt

29.11.2018 | Immobilienmanagement | Im Fokus | Onlineartikel

Flexible Büroflächen sind gefragt

    Bildnachweise