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07.01.2019 | Immobilienwirtschaft | Nachricht | Onlineartikel

Investments in Gewerbeimmobilien auf Rekordhoch

Autor:
Angelika Breinich-Schilly

Im vergangenen Jahr sind bundesweit rund 61,5 Milliarden in Gewerbeimmobilien geflossen - ein neuer Rekord. Zusammen mit Investitionen in Wohnimmobilien ab 30 Einheiten macht das einen Gesamtumsatz von gut 77,8 Milliarden Euro.

Wie der Ende Januar erscheinende Investmentmarkt-Report von BNP Paribas Real Estate ermittelt hat, trieben vor allem Einzeldeals den Umsatz mit insgesamt rund 46 Milliarden Euro. "Nach drei sehr guten Jahren wurde 2018 erwartungsgemäß erstmals die 60-Milliarden-Euro-Schwelle durchbrochen", erklärt Piotr Bienkowski, CEO von BNP Paribas Real Estate Deutschland. Das Vorjahresergebnis sei damit noch einmal um knapp sechs Prozent übertroffen worden. Trotz gesenkter BIP-Prognosen für die nächsten zwei Jahre und sich eintrübender Stimmungsindikatoren bleibe das Interesse der Investoren an deutschen Immobilien ungebrochen hoch.

Frankfurt belegt Spitzenplatz

Die Investoren fokussierten sich vor allem auf einzelne Bürohäuser, auf die über 27,1 Milliarden Euro entfallen. Diese befanden sich in Städten wie Berlin, Düsseldorf, Frankfurt, Hamburg, Köln, München oder Stuttgart. Unangefochtener Spitzenreiter sei allerdings Frankfurt: Mit einem Umsatz von 10,23 Milliarden Euro hat erstmals ein deutscher Standort die Zehn-Milliarden-Grenze überschritten. Auf Rang zwei folgt Berlin mit 7,43 Milliarden Euro. Knapp am Rekordvolumen des Jahres 2007 vorbeigeschrammt sei München mit 6,67 Milliarden Euro und liegt damit auf dem dritten Platz der Investoren-Hitliste.

Betrachtet man dagegen den Wohnimmobilienmarkt, zeigt sich allerdings ein leicht rückläufiger Trend, wie die Studie "Emerging Trends in Real Estate: Creating in Impact. Europe 2019" belegt, die PwC in Zusammenarbeit mit dem Urban Land Institute erstellt hat. Die Gründe liegen in einem mangelnden Angebot und zu hohen Preisen in den gefragten Lagen. 

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