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Die Digitalisierung bei institutionellen Immobilien-Investoren

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Die Mehrzahl der institutionellen Immobilien-Investoren in Deutschland, Frankreich und Großbritannien hat bei der Digitalisierung bereits deutliche Fortschritte erzielt. Allerdings gibt es laut einer Studie auch 36 Prozent, die das nicht behaupten können.

Eine von Union Investment in Auftrag gegebene Befragung von 150 Immobilien-Investoren in Deutschland, Frankreich und Großbritannien kam zu dem Ergebnis, dass 63 Prozent der Befragten bereits eine Digital-Strategie haben und diese weitgehend umgesetzt (22%) ist beziehungsweise die Strategie existiert und Konzepte oder Prototypen umgesetzt wurden (41%). Andererseits gaben aber auch 20 Prozent an, dass die Digitalisierung noch kein fester Bestandteil der Geschäftsentwicklung sei, Planungen dafür jedoch laufen würden, 16 Prozent, dass die Digitalisierung noch überhaupt nicht in die eigene Geschäftsstrategie integriert sei.

Gefragt nach den Schwerpunkten ihrer Digitalisierungsstrategien, nannten 84 Prozent als Hauptaugenmerk die Optimierung von Standardprozessen oder Schnittstellen. Es folgen auf den Plätzen die Verbesserung von Datenschutz/IT-Sicherheit (82%), die Optimierung der Kundenkommunikation (80%), die digitale Transformation in den Köpfen der Mitarbeiter (78%) und eine Harmonisierung der Datenlandschaft (74%). Nur für 31 Prozent spielt hingegen die Entwicklung neuer Geschäftsfelder ein Schwerpunkt.

"Wann werden sich Ihre Investitionen in Digitalisierung rentieren?" 22 Prozent der Befragten gehen davon aus, dass die Investitionen sich sofort beziehungsweise innerhalb eines Jahres positiv auf die Unternehmensentwicklung auswirken, 43 Prozent denken, dass sich derartige Effekte innerhalb von drei Jahren bemerkbar machen. 28 Prozent gaben an, dass es innerhalb von fünf Jahren zu einem Return of Invest kommen wird, sechs Prozent denken, dass es sogar noch länger dauern wird.

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    Digitalisierung Immobilien-Investoren_UI_Infografik/© Springer Fachmedien Wiesbaden