Skip to main content
main-content

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

1. Überblick und Einführung in die Themenstellung

Zusammenfassung
Immer wenn strategische Entscheidungen getroffen werden, befasst sich ein Unternehmen mit den Schritten der Strategieentwicklung und der -implementierung.1 Trotzdem sind die Vorgänge der Strategieimplementierung auch nach drei Jahrzehnten der Forschung auf den Gebieten der strategischen Veränderung und des strategischen Managements noch nicht vollständig verstanden. In Bezug auf die Strategieimplementierung wird dabei ausgesagt, dass die Entwicklung einer guten Strategic um ein Vielfaches einfacher ist als deren erfolgreiche Implementierung.2 Die Frage nach der Umsetzung von Strategien wird damit in der Praxis immer bedeutungsvoller, da sich auch „gute“ Strategien nicht zwangsläufig erfolgreich implementieren lassen.3
Alexander Tarlatt

2. Theoretische Grundlagen

Zusammenfassung
Die Implementierung von Strategien gewinnt in jüngster Zeit immer mehr an Bedeutung. In der Historie des strategischen Managements war dies jedoch nicht immer der Fall. So nahm bis in die achtziger Jahre eher die Planung eine dominierende Stellung ein und war allen anderen Unternehmensfunktionen übergeordnet.28 Gleichzeitig fand in dieser Zeit oft eine strikte Trennung zwischen der Formulierung und der Implementierung von Unternehmensplänen statt. Die Formulierung strategischer Entscheidungen war vorwiegend der Unternehmensleitung vorbehalten, die Ausführung wurde von den anderen Organisationsmitgliedern bewerkstelligt, die „Planer“ befassten sich nur wenig mit der Umsetzung ihrer Pläne.
Alexander Tarlatt

3. Systematisierung von Strategiemerkmalen

Zusammenfassung
Da es keinen „einzig richtigen“ Implementierungsprozess gibt und unterschiedliche Strategien unterschiedliche Wege der Umsetzung erfordern, müssen geeignete Merkmale zur situativen Differenzierung der Implementierung gefunden werden.353 Diese Merkmale sollen den unterschiedlichen Inhalt und die verschiedenen Zielsetzungen möglicher Strategien charakterisieren können. Sie dienen dann als Entscheidungskriterien innerhalb des Implementierungsprozesses und beeinflussen somit die Auswahl von Alternativen.
Alexander Tarlatt

4. Analyse der Veränderungen und des Implementierungsumfeldes

Zusammenfassung
Die Änderungsanalyse ist der erste Teilprozess und damit der Beginn des gesamten Implementierungsprozesses. Die Änderungsanalyse soll die vorzunehmenden Veränderungen aufgrund der Implementierung einer Strategie in einem Unternehmen identifizieren und einen Überblick über das gegenwärtige Implementierungsumfeld verschaffen. Die für die Implementierung bedeutenden Änderungsbereiche sind die Veränderung der Größe des Unternehmens, des zu bearbeitenden Marktfeldes und der Organisationsstruktur. Überdies wird mit Hilfe der Änderungsanalyse festgestellt, wie breit und wie tief die Veränderungen in der Unternehmung sein werden.427 Wenn die Implementierung einer Strategie in vielen Unternehmensbereichen Veränderungen erfordert, kann von einer hohen Änderungsbreite gesprochen werden, wenn wenige oder nur ein Unternehmensbereich Änderungen unterzogen wird, ist die Änderungsbreite gering. Werden Änderungen in vielen oder den meisten Organisationsfunktionen (wie zum Beispiel Kommunikation, Information und Motivation) oder Organisationsabläufen (bzw. Prozessen) auf unterschiedlichen Hierarchieebenen erforderlich, kann von einer hohen Änderungstiefe gesprochen werden. Mit der Kenntnis der Änderungsbreite und -tiefe können dann Rückschlüsse auf die Komplexität der Implementierung gezogen werden.
Alexander Tarlatt

5. Realisation der Implementierung

Zusammenfassung
In der Phase der Implementierungsrealisation sollen die vorher identifizierten Änderungen umgesetzt und die Zwischenziele für die Bereiche erreicht werden.
Alexander Tarlatt

6. Kontrolle der Implementierung

Zusammenfassung
Bei vielen Implementierungsprojekten werden die vorab definierten Zielvorgaben nicht eingehalten. So ist u. a. die Überschreitung der Kosten- und Zeitbudgets nicht selten der Fall. Daher soll eine Kontrolle der Implementierung erfolgen, um bestimmen zu können, inwieweit die zugrunde gelegten Ziele und der Inhalt einer Strategie erreicht worden sind. Durch die Kontrolle der Implementierung kann die Effizienz der Implementierung sichergestellt werden.1016 Ferner soll die Implementierungskontrolle dem Erosionseffekt der Implementierung entgegenwirken, d. h. es soll ein Rückfall in alte Verhaltensweisen erkannt werden, wenn das „refreezing“ im Sinne Lewins nicht erfolgreich war.1017 Die Kontrolle deckt damit frühzeitig Fehler im Ablauf der Implementierung auf und sichert so den Implementierungserfolg.1018
Alexander Tarlatt

7. Analyse erforderlicher Anpassungen

Zusammenfassung
Werden durch die Kontrolle Abweichungen der Ist- von den Sollgrößen festgestellt und sind diese Abweichungen so hoch, dass Korrekturen erfolgen müssen, geht der Imple-mentierungsprozess in die Anpassungsanalyse über. Die Anpassungsanalyse soll die Fragen beantworten, wo die Gründe für die beobachteten Abweichungen von den Kontrollwerten liegen. Die Gründe für die Planabweichungen können dabei entweder auf die Implementierung zurückzuführen sein oder auf Fehler in der Strategie, die nicht mit der Implementierung selber zusammenhängen.1051 Wenn die Gründe für Abweichungen der Kontrollkriterien in der Strategie zu suchen sind, ist oft zu beobachten, dass die Notwendigkeit für Anpassungen gerade in dynamischen und von hoher Unsicherheit geprägten Umweltsituationen hoch ist.1052
Alexander Tarlatt

8. Schlussfolgerungen und Ausblick

Zusammenfassung
Zu Begin dieser Arbeit wurde die Implementierung von Strategien als Problemfeld thematisiert. Es wurde dabei festgestellt, dass die Strategieimplementierung in der Praxis von hohen Scheiterungsraten gekennzeichnet ist. Das Vorgehen bei der Implementierung erscheint daher häufig verbesserungswürdig, da Strategien nicht effizient und nachhaltig umgesetzt werden.
Alexander Tarlatt

Backmatter

Weitere Informationen