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Erschienen in: Innovative Verwaltung 9/2020

01.09.2020 | In Kürze

In Kürze

Erschienen in: Innovative Verwaltung | Ausgabe 9/2020

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Auszug

Bund, Länder und Kommunen arbeiten mit Hochdruck am Aufbau einer digitalen Verwaltung und der damit verbundenen Umsetzung des Onlinezugangsgesetzes. Die Covid-19-Beschränkungen haben der Digitalisierung vor allem innerhalb der Verwaltung einen zusätzlichen Schub gegeben. So gehören Homeoffice und Videokonferenzen auch in Behörden inzwischen zum Alltag. Hinsichtlich der Bürger- und Unternehmensservices ist jedoch noch viel zu tun. Effizienzsteigerung und IT-Sicherheit stehen dabei ganz oben auf der Agenda. Zu diesen Ergebnissen kommt der "Branchenkompass Public Sector 2020" der Beratung Sopra Steria und dem F.A.Z-Institut. Befragt wurden insgesamt 100 Entscheiderinnen und Entscheider aus 100 Bundes-, Landes- und Kommunalverwaltungen. Aus Sicht der Befragten sind folgende drei Maßnahmen des Onlinezugangsgesetzes bei der Umsetzung bisher am weitesten fortgeschritten: das Online-Angebot von Verwaltungsleistungen, Identifizierungsmöglichkeiten mit Servicekonten und elektronische Bescheide. Den geringsten Fortschritt gebe es bei der Erfüllung der europäischen Anforderungen, zum Beispiel eIDAS, Once Only und Single Digital Gateway. Als größtes Hindernis, um bei der Digitalisierung schneller voranzukommen, nennen 82 Prozent der Befragten Medienbrüche und Schnittstellenprobleme. 72 Prozent sehen nicht besetzte IT-Stellen als Hindernis, für 67 Prozent hapert es zudem an der unklaren Rechtslage. In Bezug auf die bisherigen IT-Investitionen werden Datenschutzmaßnahmen und Cyber Security von über 80 Prozent der Befragten am häufigsten genannt und viele planen weitere zusätzliche Mittel ein. 96 Prozent bewerten die IT-Sicherheit als derzeit größte Herausforderung. Ein wesentlicher Innovationstreiber sind Kooperationen. 94 Prozent schätzen den Austausch auf unterschiedlichen förderalen Ebenen als wichtige Ideenquelle.
Metadaten
Titel
In Kürze
Publikationsdatum
01.09.2020
Verlag
Springer Fachmedien Wiesbaden
Erschienen in
Innovative Verwaltung / Ausgabe 9/2020
Print ISSN: 1618-9876
Elektronische ISSN: 2192-9068
DOI
https://doi.org/10.1007/s35114-020-0271-7

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