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Über dieses Buch

Dieses Buch beschreibt die Situation der Banken nach der Veröffentlichung der MaRisk und BAIT Ende 2017. Das Jahrzehnt nach der Wirtschaftskrise hat pragmatische Lösungen bei der Datenverarbeitung notwendig gemacht. Die Aufsicht versucht nun, vorhandene und zukünftige Individuallösungen durch entsprechende Anforderungen sicherer zu machen. Dieses Buch zeigt den aktuellen Status, die Anforderungen, aber auch mögliche Lösungsstrategien auf.

Inhaltsverzeichnis

Frontmatter

Kapitel 1. Definition von individueller Datenverarbeitung (IDV)

Zusammenfassung
Die Aufsicht verwendet den Begriff der IDV als „von den Fachbereichen selbst entwickelte Anwendungen“. Diese muss, um eindeutig identifiziert zu werden gegen andere Formen der Datenverarbeitung wie die Schatten-IT oder die Nutzung von Standard-Software abgegrenzt werden. Selbst Standard-Software kann zu einer IDV werden, wenn für eine Nutzung Anpassungen durch Dritte für das Institut vorgenommen werden. Eine weitere Abgrenzung muss gegen das Personal Computing vorgenommen werden, bei dem es sich nicht um eine Anwendung im engeren Sinne handelt, sondern um eine Automatisierung von Vorgängen und weniger um eine Datenverarbeitung.
Holger Biernat

Kapitel 2. Regulatorische Anforderungen

Zusammenfassung
Die Institute sehen sich bei IDV verschiedenen regulatorischen Anforderungen der Aufsichten gegenüber. In Deutschland sind das in erster Linie Bundesbank und BaFin. Erstere haben bereits 2013 ihre Anforderungen konkretisiert, die BaFin hat ihre Anforderungen in zwei Rundschreiben, den MaRisk und den BAIT vorgestellt. Es gibt aber weitere Vorgaben, z. B. über den Datenschutz und Anforderungen aus dem Mitbestimmungsrecht. Zusätzlich hat die EZB für die von ihr direkt überwachten Institute zusätzliche Vorgaben gemacht, z. B. für den Umgang mit Cyberrisiken.
Holger Biernat

Kapitel 3. Aktuelle Situation der IT und der IDV bei den Banken in Deutschland

Zusammenfassung
Banken sind Teil der überwachten Institute im Finanzsektor. Für sie gelten wie für alle Finanzinstitute die BAIT und MaRisk. IDV ist bei Banken aus unterschiedlichen Gründen entstanden und sie tritt in verschiedenen Arbeits- und Aufgabenbereichen auf. Ihre Erstellung und Nutzung kann für eine Bank aus verschiedenen problematisch sein. So können sich negative Folgen bei Störungen ergeben. Banken sehen sich aber auch neuen Herausforderungen insbesondere technischer Art gegenüber. Wollen sie hier mit der Entwicklung mithalten, können sie oft eine Standardsoftware oder die Anpassung an vorhandener Software nicht abwarten. Der Innovationsdruck wird also kurz- und mittelfristig den Anteil der verwendeten IDV eher erhöhen als vermindern.
Holger Biernat

Kapitel 4. Strategisches Herangehen durch die Institute

Zusammenfassung
Die Aufsicht fordert eine Strategie auch für den Umgang mit IDV. So muss das Institut für sich Entscheidungen treffen, welche allgemeinen Ziele es hat, aber auch inwieweit es IDV oder Standardsoftware verwenden will. Die Entscheidung Software selbst zu programmieren oder die Programmiertätigkeit auszulagern bedeutet unterschiedliche Strategien anzuwenden, aber auch unterschiedliche regulatorische Vorgaben.
Holger Biernat

Kapitel 5. Vorgehen zur Umsetzung der regulatorischen Vorgaben und der eigenen Strategie

Zusammenfassung
Die regulatorischen Vorgaben müssen eingehalten werden, aber auch die eigene Strategie soll umgesetzt werden. Dazu muss die IDV im Institut gefunden und analysiert werden, um den Ist-Zustand gegen den Soll- und den Muss-Zustand abgleichen zu können. Diese theoretische Herangehensweise hat in der Praxis verschiedene Probleme und Mängel. Möchte das Institut sich von IDV lösen, gibt es einige grundlegende Dinge, die getan werden müssen.
Holger Biernat

Kapitel 6. Zusammenfassung, Fazit, Ausblick

Zusammenfassung
Die Regulatoren möchten die Finanzbranche sicherer machen. Zu den dafür relevanten Faktoren gehören die operationellen Risiken. Die technische Ausstattung der Banken ist die Basis für deren Geschäftsabwicklung.
Holger Biernat

Backmatter

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