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10.10.2017 | Industrie 4.0 | Im Fokus | Onlineartikel

Sichere Strukturen und Prozesse für Produktion und Logistik

Autor:
Dieter Beste

Im Rahmen seines Sicherheitsforschungsprogramms hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung kürzlich die Förderrichtlinie "Zivile Sicherheit – Kritische Strukturen und Prozesse in Produktion und Logistik" veröffentlicht. Im Mittelpunkt steht der Schutz kritischer Infrastrukturen.

Die Globalisierung und die Digitalisierung haben zu dynamischen Entwicklungen in Produktion und Logistik geführt, die sich beim Wandel hin zur Industrie 4.0 noch beschleunigen werden. Einen Überblick über aktuelle Entwicklungen und Trends gibt etwa das "Handbuch Industrie 4.0 Bd.3, Logistik". Die Realisierung von dezentralen, sich selbst organisierenden und steuernden Produktions- und Logistikprozessen wie zum Beispiel fahrerlosen Transportvorgängen bietet vielfältige Ansatzpunkte für Produktivitäts- und Effizienzsteigerungen oder neuen Produkten und Geschäftsmodellen.

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Kritische Infrastrukturen

Im Mittelpunkt der jetzt veröffentlichten Förderrichtlinie "Zivile Sicherheit – Kritische Strukturen und Prozesse in Produktion und Logistik" steht der Schutz kritischer Infrastrukturen (KRITIS). Kritische Infrastrukturen sind Organisationen oder Einrichtungen mit wichtiger Bedeutung für das staatliche Gemeinwesen, bei deren Ausfall oder Beeinträchtigung Versorgungsengpässe, erhebliche Störungen der öffentlichen Sicherheit oder andere dramatische Folgen eintreten würden. Wichtige Bereiche finden sich in der Verordnung zur Bestimmung kritischer Infrastrukturen nach dem BSI-Gesetz.


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