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12.09.2017 | Industrie 4.0 | Nachricht | Onlineartikel

Neues Kompetenzzentrum verzeichnet erste Erfolge

Autor:
Nadine Klein

Nur wenige Monate nach der Gründung hat das neue Kompetenzzentrum Industrie 4.0 an der Hochschule Osnabrück erste Erfolge zu vermelden: Den Erhalt des DIN-Innovationspreis und die Eintragung auf der Landkarte der bundesweiten Plattform "Industrie 4.0".

Das neue Kompetenzzentrum "I4os - Industrie 4.0 Osnabrück" bündelt das Know-how der Hochschule Osnabrück und der partnerschaftlich verbundenen Unternehmen im Bereich der Digitalisierung und Vernetzung des Mittelstandes. Es ist der Fakultät Ingenieurwissenschaften und Informatik angegliedert und wird von den Professoren Clemens Westerkamp, Dirk Rokossa und Siegmar Lampe geleitet. Das Zentrum informiert kleine und mittlere Unternehmen der Region über bereits praktisch erprobte Industrie 4.0-Lösungen und bietet Anregungen, Konzepte, Kontakte und Unterstützung bei der Umsetzung ihrer Projekte. Nur wenige Monate nach der Gründung hat die neue Transfereinrichtung bereits zwei wichtige Erfolge zu vermelden.

DIN-Innovationspreis 2017

Dieses Jahr wurden drei Standardisierungsprojekte mit dem DIN-Innovationspreis ausgezeichnet. Eines davon ist das Projekt „DIN SPEC 16593 - Referenzmodell für Industrie 4.0 Servicearchitekturen“, das Prof. Clemens Westerkamp, Sprecher des Kompetenzzentrums Industrie 4.0 an der Hochschule Osnabrück, hat diese Spezifikation als einer von zwei Wissenschaftsvertretern mit Fachleuten von SAP, Siemens und weiteren Unternehmen unter Leitung des Fraunhofer-Instituts für Optronik, Systemtechnik und Bildauswertung erarbeitet. Die neue DIN-Spezifikation beschreibt eine interaktionsbasierte Architektur als Grundgerüst für die Definition von Diensten und Protokollen.

Eintrag Industrie 4.0-Plattform

Industrie 4.0 gehört zu den Zukunftsprojekten im Aktionsplan "Hightech-Strategie 2020" der Bundesregierung. Gemeinsam mit dem BMWi hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) vor zwei Jahren die Plattform "Industrie 4.0" gegründet. In fünf Arbeitsgruppen wollen Fachleute ambitionierte, aber auch realisierbare Handlungsempfehlungen erarbeiten, geeignete Standards und eine einheitliche Forschungsagenda entwickeln sowie aussagekräftige Anwendungsbeispiele aufzeigen, die unterschiedliche Effekte vernetzter Produktionsnetzwerke demonstrieren. Auf der Landkarte "Testzentren Industrie 4.0" stellt die Plattform deutsche Einrichtungen dar, in denen entsprechende Anwendungen getestet werden können. Am 17. August wurde das Osnabrücker Kompetenzzentrum als eines der aktuell 55 Testzentren auf der Landkarte eingetragen.

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